Kulturkonzeption als Leitlinie für kulturelle Entwicklung der Stadt

Die Kultur in Kehl voran zu bringen, sie sichtbarer, vielfältiger, zugänglicher und für alle Altersstufen interessanter zu gestalten, das sind die Zielsetzungen der Kulturkonzeption, die Kulturbüroleiterin Stefanie Bade am Dienstagabend, 9. Oktober, im Zedernsaal der Stadthalle vorgestellt hat. Realisiert werden sollen diese mithilfe von mehr als 100 konkreten Maßnahmen, die mit Beteiligung der Bürgerschaft erarbeitet und anschließend in der Konzeption verankert wurden. Knapp ein Viertel des Maßnahmenpakets hat die Kulturverwaltung bereits umgesetzt; 21 Prozent sind in Arbeit.

„Schon während des Erarbeitungsprozesses ist die Kultur in Kehl deutlicher in den Fokus gerückt, sie hat an Konturen gewonnen und wird stärker wahrgenommen“, freute sich OB Toni Vetrano bei seiner Begrüßungsrede. Diese rasche positive Entwicklung sei auch den Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die sich mit ihren Ideen und Meinungen auf vielfältige Weise eingebracht haben. Kulturbüroleiterin Stefanie Bade bestätigte, wie bereichernd die Beteiligung der Kehlerinnen und Kehler bei der Erarbeitung der Konzeption gewesen sei: „Gemeinsam haben wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine Vision für die Kultur in Kehl 2025 geschaffen.“
Mithilfe eines Maßnahmenkatalogs, der in die fünf Handlungsfelder „Raum für Kultur“, „Kulturelle Teilhabe“, „Kulturelle Vielfalt“, „Kultur als Motor für die Stadtentwicklung“ sowie „Kulturelles Profil“ unterteilt ist und kurz-, mittel- und langfristige Ziele definiert, soll diese Vision in den kommenden Jahren in die Tat umgesetzt werden.

(von links) Kulturbüroleiterin Stefanie Bade, Hans-Ulrich Müller-Russell, Vorsitzender des historischen Vereins Kehl, Moderatorin Elke Sieber, Ruth Dilles, Gründerin und Intendantin des Theaters der zwei Ufer, und OB Toni Vetrano tauschten sich nach der Vorstellung der Kulturkonzeption über die kulturelle Entwicklung Kehls aus.zoom

Ein Anfang ist bereits gemacht, denn knapp ein Viertel der 103 Maßnahmen wurden schon während des Erarbeitungsprozesses auf den Weg gebracht. So wurde der vielfach geäußerte Wunsch nach einer regelmäßigen Samstagsöffnung der Mediathek aufgenommen und umgesetzt. Auch die Gründung einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Kulturmarketing beschäftigt, die Erweiterung des Online-Veranstaltungskalenders oder die Einführung der Carte Pass’relle wurden bereits realisiert. Maßnahmen, wie eine verbesserte Ausschilderung der Kultureinrichtungen im Stadtgebiet, ein Leitfaden für Veranstaltungen im öffentlichen Raum oder verschiedene Aktionen zur Förderung junger Talente sind in Arbeit. Langfristige Ziele, wie die Erweiterung der Mediathek, die Bereitstellung eines Gebärdendolmetschers bei Theaterstücken oder die Einrichtung eines zentralen Ortes, an dem die bewegte Geschichte Kehls sichtbar und erlebbar ist, stehen dagegen noch aus.
„Wir sehen uns vor großen Herausforderungen und ich freue mich darauf, sie gemeinsam mit Ihnen allen anzugehen“, erklärte Stefanie Bade. Dafür sei die Unterstützung der Bürgerschaft aber auch in Zukunft notwendig. „Wir können das nur gemeinsam und mit ehrenamtlicher Hilfe stemmen“, appellierte die Kulturbüroleiterin an das Publikum.
„Es ist schon viel passiert und in den nächsten Jahren wird sich noch mehr tun – Kehl ist, was seine kulturelle Entwicklung betrifft, auf einem guten Weg“, befand Ruth Dilles, Gründerin und Intendantin des Theaters der zwei Ufer bei der abschließenden Talk-Runde. Für Hans-Ulrich Müller-Russell, Vorsitzender des historischen Vereins Kehl, sind die nächsten Schritte hin zu einem Stadtmuseum als Begegnungsstätte ein wichtiges Anliegen: „Wir müssen unsere Stadt und ihre Geschichte kennen, um uns mit ihr identifizieren zu können“, betonte er.

Info:
Im November 2015 startete der breit angelegte und extern begleitete Prozess „Auf dem Weg zur Kulturkonzeption“, an dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kultur, Kultureller Bildung und der Bürgerschaft beteiligt haben. Das Ergebnis ist die 90 Seiten starke Kulturkonzeption, die im Juni 2018 vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde. Sie benennt fünf Handlungsfelder, von denen jedes konkret auf Kehl zugeschnittene Ziele und Unterziele formuliert. Insgesamt 103 Maßnahmen wurden auf diese Weise in der Konzeption verankert, davon konnte etwa ein Viertel bereits umgesetzt werden.


Die gesamte Kulturkonzeption kann hier im PDF-Format eingesehen und heruntergeladen werden.

10.10.2018

 

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