Stadt Kehl für die Tram mit dem Deutschen Schienenverkehrspreis ausgezeichnet

Den Deutschen Schienenverkehrspreis, und hier den Europa-Preis, hat die Stadt Kehl am Mittwoch (21. November) für ihr langjähriges Engagement für die grenzüberschreitende Tramverbindung bis zum Rathaus bekommen. Überreicht hat den Preis der Landesvorsitzende des Deutschen Bahnkundenverbandes Baden-Württemberg, Roland Morlock. Er nehme den Preis mit Stolz entgegen, sagte Oberbürgermeister Toni Vetrano, es sei auch ein Preis „für die Kollegen aus Straßburg sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kehl, die seit Jahren an dem Projekt arbeiten“. Zur Preisverleihung war auch die Direktion der Straßburger Verkehrsbetriebe (CTS) mit Jean-Philippe Lally und Alain Giesi an der Spitze in den Bürgersaal des Rathauses gekommen. Aus Interesse am grenzüberschreitenden Tramprojekt mit dabei waren zudem Vertreter der IG Verkehr aus Lörrach und des Fahrgastverbandes ProBahn der Nordwest-Schweiz.

Roland Morlock, Dipolm-Physiker von Beruf, war für seine Laudatio bestens vorbereitet, hatte sich in den Jahresschrift der Stadt eingehend über die lange Geschichte des grenzüberschreitenden Tramprojekts informiert. Er zählte die wichtigsten Meilensteine auf, die zur Verlängerung der Tramlinie D über den Rhein geführt hatten, bevor er der Stadt zu ihren „besonderen Leistungen“ gratulierte und der Tram allzeit gute Fahrt wünschte. „Die Stadt Kehl hat sich erfolgreich für den Straßenbahnverkehr mit der Stadt Straßburg eingesetzt und damit nicht nur die Belange der Fahrgäste optimiert, sondern auch die im öffentlichen Verkehr oftmals noch spürbaren Grenzbarrieren überbrückt. Gleichzeitig hat die Stadt einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz geleistet“, heißt es dazu wörtlich auf der Urkunde.

Haben sich über den Europapreis des Deutschen Bahnkundenverbandes gefreut: Alain Giesi, Technischer Direktor der CTS, Jean-Philippe Lally, Direktor der CTS, Roland Morlock, Landesvorsitzender des Bahnkundenverbandes Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Toni Vetrano und Baubürgermeister Harald Krapp.zoom

Gerade weil es sich um einen Preis handle, der von Kunden vergeben werde, freue er sich besonders darüber, sagte Oberbürgermeister Toni Vetrano, ohne seinen Stolz auf das Geleistete zu verhehlen: „Wir sind heute da, wo andere sein möchten, die noch über ein Verkehrskonzept nachdenken“, erklärte er mit Blick auf das neue Stadtbussytem und das Bus-Rendezvous, das mit dem Fest am 8. und 9. Dezember zusammen mit der neuen Tramendhaltestelle und dem umgestalteten Rathausumfeld eingeweiht wird. Was die Tramlinie D und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit angehe, „so können Berlin und Paris noch viel von uns lernen“, erklärte er.

Preisübergabe mit Händedruck: Roland Morlock, Landesvorsitzender des Bahnkundenverbandes Baden-Württemberg, und OB Toni Vetrano.zoom

21.11.2018

 

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