Stadtmüllsauger macht Fußgängerzone tiefenrein

Die Reinigung der Innenstadt wird weiter optimiert: Ein sogenannter Stadtmüllsauger intensiviert fortan die bisher vorwiegend per Hand durchgeführte Säuberung der Fußgängerzone, des Marktplatzes und der Tramhaltestellen. Das mit einem Akku betriebene Gerät kann Kleinteile nicht nur effektiv aufnehmen und erleichtert den Mitarbeitern des städtischen Betriebshofes damit ihre Arbeit, es zeichnet sich auch durch einen leisen und emissionsfreien Betrieb aus.

Was Passanten achtlos auf den Boden werfen, haben die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs bisher mit einer Zange aufgehoben oder mühsam aus Ritzen und Fugen kratzen. Mit dem neuen Stadtmüllsauger geht das jetzt nicht nur einfacher, sondern auch um einiges schneller: Wie ein handelsüblicher Staubsauger schluckt das handgeführte Gerät nahezu alles, was ihm vor die Saugöffnung kommt: Dazu zählen Plastikteile, Papierschnipsel und Essensreste, aber auch die zahlreichen Zigarettenkippen, die ohne die tägliche Reinigung den Boden der Fußgängerzone bedecken würden.

Mit dem neuen Stadtmüllsauger geht das jetzt nicht nur einfacher, sondern auch um einiges schneller.zoom

Besonders bei der Säuberung von Pflasterfugen, wassergebundenen Wegedecken oder Ritzen von Bänken könne man durch die Saugwirkung „ein völlig neues Reinigungsergebnis erzielen“, freut sich der Leiter des städtischen Betriebshofes Peter Grün. „Der akkubetriebene Müllsauger ist nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch emissionsfrei und leise“, beschreibt er weitere Vorzüge des Gerätes. Denn beim Kauf neuer Geräte achte der Betriebshof sorgfältig darauf, dass diese nicht nur wirtschaftlich, sondern auch umweltfreundlich seien.
Fünf bis sechs Stunden täglich sei der Müllsauger fortan im Einsatz – doch auch wenn die Stadtreinigung damit einfacher und effektiver vonstattengeht, weiß Peter Grün: „Wer Müll achtlos auf den Boden wirft, statt ihn in die dafür vorgesehen Behälter zu werfen, braucht sich über eine schmutzige Innenstadt nicht ärgern.“ Der Betriebshofleiter appelliert darum an die Vernunft der Kehlerinnen und Kehler und hofft darum darauf, „dass die Bürger und Besucher unserer Stadt auch durch ihr eigenes Verhalten zu einem sauberen Kehl beitragen“.

Hintergrund:

Das Reinigungsteam des Betriebshofs besteht derzeit aus sieben Vollzeit-Mitarbeitern und drei 400-Euro-Kräften. Drei davon sind als Maschinisten auf den drei Kehrmaschinen des Betriebshofs im Stadtgebiet unterwegs. Sie kehren damit täglich die zentrale Innenstadt und das übrige Straßennetz etwa alle vier Wochen. Dazu kommt die manuelle Stadtreinigung, für die alleine in der Kernstadt täglich zwei Mitarbeiter im Einsatz sind. Auch der Schmutz in öffentlichen Grünanlagen, nach der Sperrmüllabfuhr oder nach Veranstaltungen wie dem Kehler Messdi oder dem Weihnachtsmarkt wird von dem Reinigungs-Team beseitigt. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Menge des anfallenden und zu entsorgenden Straßenkehrichts von 227,7 Tonnen auf 264,1 Tonnen erhöht – das sind 36,4 Tonnen oder 16 Prozent. Auch das Müllaufkommen aus der manuellen Stadtreinigung hat sich in dieser Zeit von 57 Tonnen auf mehr als 65 Tonnen deutlich gesteigert.

Weitere Informationen zur Stadtreinigung enthält eine Gemeinderatsvorlage, die hier eingesehen werden kann.

24.12.2018

 

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