Mehr Fläche für umweltpädagogische Lerneinheiten auf dem Naturerlebnispfad

Immer häufiger wollen Schulen und Kindertageseinrichtungen den Kehler Auwald für umweltpädagogische Lerneinheiten nutzen. Weil sich dadurch eine steigende Anzahl an Kindern auf den Wegen und Freiflächen des Naturerlebnispfads tummelt, sollen dort mehr zugängliche Bereiche geschaffen werden. Dafür müssen Bäume weichen, deren Standsicherheit aufgrund von Krankheit gefährdet ist oder die wegen ihres Alters brüchig sind. Aus diesem Grund werden von Donnerstag, 10. Januar, bis einschließlich Montag, 14. Januar, entlang des Oberländerweges und der Kulturwehrstraße einige alte Pappeln und Eschen gefällt.

Neben Ahornen und Eichen sind Eschen und Pappeln die vorherrschenden Baumarten im Kehler Auwald. Aufgrund des Eschentriebsterbens sind die Eschen allerdings oft stark geschwächt, zudem weisen sie in den Baumkronen häufig einen übermäßig hohen Totholzanteil auf. Durch den Pilzbefall sterben darüber hinaus die Wurzeln der Eschen ab. Dies macht den kompletten Baum brüchig, so dass seine Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist und er unverhofft umstürzen kann. Auch die Kronen vieler alter Pappeln sind sehr brüchig – herabstürzende Äste sind die Folge.

Damit möglichst viele Kinder die Möglichkeit bekommen, sich auf dem Naturerlebnispfad spielerisch ökologisches Fachwissen anzueignen, soll eine weitere Fläche, die bisher nicht für Kindergärten und Schulen zugänglich gewesen ist, gesichert und anschließend für den Unterricht im Grünen zur Verfügung gestellt werden.zoom

„Bei Veranstaltungen auf nicht zugewiesenen Flächen gibt es aufgrund unserer Baumartenzusammensetzung ein Gefährdungspotenzial, das über die normale Gefahr im Wald hinausgeht“, betont die städtische Umweltpädagogin Insa Espig. Denn das Betreuungspersonal könne Schäden an den betroffenen Bäumen häufig nicht erkennen. Bereits vor einigen Jahren habe die Stadt aus diesem Grund auf einigen Flächen im Bereich des Naturerlebnispfades kritische Bäume gefällt. „Das Interesse an umweltpädagogischen Lerneinheiten ist groß, deswegen wird es immer voller im Wald“, erklärt Insa Espig. Um Abhilfe zu schaffen, soll eine weitere Fläche, die bisher nicht für Kindergärten und Schulen zugänglich gewesen ist, gesichert und anschließend für den Unterricht im Grünen zur Verfügung gestellt werden. In den kommenden Tagen müssen daher die alten Pappeln entlang des Oberländerweges weichen. Auch in der Kulturwehrstraße werden Eschen und Pappeln gefällt, die in die Straße hineinwachsen und eine Gefährdung darstellen.

09.01.2019

 

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