Ist es ihre letzte Saison? Wasserband-Senioren brauchen dringend Verstärkung

Damit Kinder dort sorglos plantschen und spielen können, sorgt seit 14 Jahren eine Gruppe Kehler Senioren zweimal pro Woche ehrenamtlich dafür, dass das Wasserband zwischen Rhein und Altrhein – und damit der mit Abstand beliebteste Spielplatz in Kehl – sauber bleibt. Weil viele von ihnen krankheits- oder altersbedingt mit den Putzaktionen aufhören mussten, ist die Gruppe inzwischen deutlich kleiner geworden – so klein, dass die verbliebenen Rentner die Arbeit nur schwer alleine bewältigen können. Aus diesem Grund suchen die Wasserbandsenioren dringend Verstärkung auf der deutschen Rheinseite und aus Straßburg. Andernfalls, so teilen die Saubermänner mit, könne der Wasserspielplatz künftig nicht mehr die hygienisch saubere Wasserqualität zum Plantschen bieten, wie in den vergangenen Jahren.

„Wenn weitere Mitglieder unserer Gruppe ausfallen und wir keinen Ersatz finden, können wir die Arbeit nicht mehr stemmen“, sagt Karlo Roth, der seit 2013 bei den Saubermännern dabei ist. Am 10. Mai wollten die Rentner wieder mit ihrer Arbeit loslegen, doch ohne neue Mitstreiter sei es möglicherweise die letzte Saison, in der sie das Wasserband säubern könnten.
„Ohne die ehrenamtlichen Helfer hätte der Betriebshof massive Probleme, diesen attraktiven und enorm stark frequentierten Spielplatz in einem sauberen und für die Kinder sicheren Zustand zu halten“, berichtet der Leiter des städtischen Betriebshofes, Peter Grün. Denn nur durch die regelmäßige Reinigung, wie sie von den Senioren betrieben werde, sei die Bildung glitschiger Algen zu verhindern. Er sei daher sehr dankbar für das außerordentliche Engagement der Senioren und hoffe darauf, dass sich neue Ehrenamtliche für die Putzaktionen finden.

Die Wasserband-Senioren reinigen zweimal die Woche den Wasserspielplatz.zoom

Gesucht werden Senioren, die dienstags und freitags, jeweils von 7 Uhr bis 9 Uhr, Zeit haben und sich für Kinder ehrenamtlich engagieren möchten. Da die Gruppe momentan ausschließlich aus Männern besteht, würden sich die Wasserband-Senioren auch über weibliche Unterstützung sehr freuen. Und weil das Wasserband bei Familien aus Frankreich ebenfalls überaus beliebt ist, ist auch grenzüberschreitende Unterstützung willkommen.
Initiiert wurde die Wasserband-Putzaktion 2005 von dem früh verstorbenen und einstigen Mitinitiator des Kehler Seniorenbüros, Walter Fischer. Als er seinen Enkelsohn am Wasserband spielen ließ, machte der Wasserspielplatz auf ihn einen schmutzigen Eindruck. Seither treffen sich die ehrenamtlichen Saubermänner in der Zeit von Mai bis September, jeweils dienstags und freitags von 7 bis 9 Uhr und schrubben oder entfernen Algen und Dreck, den unvernünftige Zeitgenossen, ins Wasserband geworfen haben. Immer wieder schaufeln sie auch den Sand aus dem Betonbecken, den Kinder beim Spielen hineingeworfen haben und der zu Schlamm geworden ist. Das Arbeitsgerät wird ihnen vom städtischen Betriebshof zur Verfügung gestellt.

Wer sich an den Reinigungsaktionen des Wasserbands beteiligen möchte, kann sich bei Joachim Kubitza von der Stadtverwaltung, telefonisch unter 07851 88-2410 oder per Mail an j.kubitza@stadt-kehl.de melden. Außerdem können Interessierte dienstags und freitags einfach direkt zum Wasserband kommen und mit den Saubermännern persönlich Kontakt aufnehmen. Wer gleich mitarbeiten möchte, sollte Gummistiefel nicht vergessen.

03.05.2019

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

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