Situation in den Freibädern: OB fordert in Stuttgart und Straßburg polizeiliche Unterstützung ein

Nach den Vorkommnissen in den beiden Kehler Freibädern am Wochenende hat sich Oberbürgermeister Toni Vetrano in deutlichen Worten sowohl an den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl gewandt als auch an den Präsidenten der Eurométropole de Strasbourg, Robert Herrmann. In beiden Schreiben bezeichnet er die Zustände als unhaltbar und fordert die Unterstützung sowohl der Landespolizei als auch der französischen Polizei ein. „Wir können nicht unsere grenzüberschreitenden Projekte feiern, Probleme, die in unserem gemeinsamen Lebensraum entstehen, aber ignorieren.“ Aufgrund seiner Intervention bei der Eurométropole findet nun am Mittwoch, 10. Juli, ein Treffen bei der Präfektur statt.

OB Vetrano hatte bereits am Montag vor einer Woche an Robert Herrmann geschrieben und in einem Telefongespräch mit dem Präsidenten der Eurométropole die Probleme geschildert, die in den Kehler Bädern vor allem durch große Gruppen unangepasster Jugendlicher aus Straßburg entstanden sind. Robert Herrmann hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die Straßburger Präfektur (welche für die französische Nationalpolizei zuständig ist) kontaktiert und ein gemeinsames Gespräch avisiert. In seinem neuerlichen Schreiben verweist Toni Vetrano auf die jüngsten Vorkommnisse am Wochenende und fordert das Treffen mit der Präfektur sowie eine Unterstützung durch die französische Polizei dringend ein. Dieses wird nun am 10. Juli stattfinden.

In einem Brandbrief fordert OB Vetrano in Straßburg und Stuttgart polizeiliche Unterstützung aufgrund der Situation in den Kehler Freibädern ein.zoom

Um polizeiliche Unterstützung geht es auch im Schreiben an den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl. OB Vetrano verweist darauf, dass er – wie bereits sein Vorgänger Dr. Günther Petry – seit vielen Jahren fordert, dass Kehl aus polizeilicher Sicht nicht als ländlicher Raum betrachtet wird: „Die Kehler Polizei ist, das bemängeln wir seit Jahren, personell bei weitem nicht so ausgestattet, wie sie es wäre, wenn Straßburg keine französische, sondern eine deutsche Großstadt wäre.“ Und er wird noch deutlicher: „Wir erleben gerade eine Situation, die deutlich zeigt, dass diese Position realitätsfremd und unhaltbar ist.“
Wenn es möglich sei, im Europapark einen deutsch-französisch besetzten Polizeiposten zu installieren, „so muss es auch bei uns möglich sein, dass uns die Polizei – am allerbesten in deutsch-französischer Kooperation – unterstützt“, schreibt Toni Vetrano. Beide Briefe wurden per Mail an die Adressaten übermittelt.

01.07.2019

 

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