Preise im Wettbewerb um den Bau des Kombi-Bads übergeben

Wie wird das neue Kombi-Bad auf dem Gelände des Kehler Freibades aussehen – wer wird es bauen? Drei von 13 zum Wettbewerb zugelassene Entwürfe hat die Jury am Dienstag (2. Juli) ausgezeichnet, zwei mit Anerkennungen bedacht – am Mittwoch (10. Juli) übergab Oberbürgermeister Toni Vetrano die Preise in der Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe im Foyer der Stadthalle. Die Preisträger nutzten die Gelegenheit, ihre Pläne zu erläutern und OB Vetrano, um sich einmal mehr bei den Mitgliedern der Projektgruppe Neubau Hallenbad zu bedanken, die auch zur Preisverleihung erschienen waren. Die Ausstellung aller 13 Wettbewerbsentwürfe im Foyer der Stadthalle ist noch am Donnerstag, 11. Juli, von 17 bis 20 Uhr, sowie am Freitag, 12. Juli, von 10 bis 13 Uhr, zu sehen. Die letzte Möglichkeit, sich alle Entwürfe anzuschauen, besteht dann am Samstag, 13. Juli, von 10 bis 13 Uhr.

„Wir haben das Haus so platziert, dass wir mit der Lage gut umgehen“, erläuterte Herrmann Mattmüller von AHM Arnke Häntsch Mattmüller Architekten aus Stuttgart (1. Preis), man habe dabei die beiden alten Eichen, den Flutgraben auf dem Freibadgelände, Straßen und Radwege berücksichtigt. Die Höhe des heutigen Schwimmerbeckens habe sein Büro zum Maß für die gemeinsame Badeebene für Frei- und Hallenbad gemacht. Die Verwaltung habe man ins Obergeschoss gelegt, um ebenerdig die Möglichkeit zu erhalten, einen Vorplatz und einen Eingangsbereich zu erzeugen, der dem Badegast schon bei seiner Ankunft den Blick auf die Beckenlandschaft im Hallen- und im Freibad eröffne.

Herrmann Mattmüller von AHM Anke Händisch Mattmüller Architekten aus Stuttgart erläuterte das Konzept hinter seinem Entwurf für das Kombi-Bad Kehl.zoom

Die Geschwister Jan und Pascale Richter vom Straßburger Büro Richter architects (2. Preis) kennen die Kehler Freibäder aus eigenem Erleben und wollten den Eindruck, „dass man unter Bäumen schwimmt“, unbedingt erhalten. Der Baumbestand sei ihnen so wichtig, dass sie ihn in ihren Plänen noch ergänzt hätten. Damit sich für den Schwimmer das Panorama zu jeder Jahreszeit eröffne, habe man das Schwimmerbecken des Hallenbades von drei Seiten mit Glas umgeben, erklärte Jan Richter. Das Dach sei leicht und gleiche einem schwebenden Blatt.

Die Geschwister Jan und Pascale Richter von Richter architects in Straßburg erklärten die Poesie ihres Badentwurfs mit viel Glas und Leichtmetall. zoom

Wie die Architektur des Hallenbades ausgehend von der Funktionalität und dem Bestand des Freibades entwickelt worden sei, stellt Gunnar Lehmann für den dritten Preisträger, das Büro Lehmann Architekten aus Offenburg dar. Das Büro hat den Baukörper stärker ins Gelände gerückt und auch die Badehalle zweistöckig gestaltet, „für ein Mehr an Qualität und Licht“, wie Gunnar Lehmann sagte. Dies eröffne die Möglichkeit, im Galeriebereich zusätzlichen Platz für Liegen zu bekommen. Bei dem Entwurf sei es dem Büro auf die Ausgewogenheit mit der Landschaft angekommen, ergänzte Landschaftsarchitekt Hans-Jörg Wöhrle, ganz selbstverständlich habe man auf Rampen verzichtet. In Anlehnung an die Rheinterrassen habe man auf dem Gelände einen nach Süden ausgerichteten Sonnenhügel modelliert.

Gunnar Lehmann von Lehmann Architekten aus Offenburg stellte bei der Preisübergabe in der Stadthalle den Entwurf vor, der von der Jury mit dem dritten Preis ausgezeichnet worden war.zoom

Nach der Darstellung der Entwürfe durch die Preisträger verlas Baubürgermeister Harald Krapp die Beurteilungstexte der Jury, die in jedem der Entwürfe auch Kritikpunkte identifiziert hat. Im Rahmen des von der Europäischen Union vorgeschriebenen VGV-Verfahrens haben die drei Preisträger nun die Möglichkeit, ihre Entwürfe entsprechend zu überarbeiten. Erst danach wird der Gemeinderat entscheiden, nach welchem Plan das Kombi-Bad errichtet wird.

Mit einer Anerkennung hat die Jury den Entwurf von Sacker Architekten bedacht; Helge Hörmann erklärte in der Stadthalle, weshalb das Büro den Baukörper parallel zur Schwimmbadstraße angeordnet hat.zoom

Außer Konkurrenz sind dabei die Wettbewerbsentwürfe, die mit einer Anerkennung bedacht worden sind. Helge Hörmann von Sacker Architekten aus Freiburg erklärte dem Publikum bei der Preisverleihung (darunter auch Jurymitglieder, Gemeinderäte und Mitglieder der Projektgruppe Neubau Hallenbad), warum das Büro den Baukörper parallel zur Straße angeordnet hatte. Dieser „andere Ansatz und die Kompaktheit des Gebäudes“, erläuterte Harald Krapp, hätten zur Anerkennung durch die Jury geführt.

Nicht präsent war in der Stadthalle das Büro Rossmann + Partner Architekten aus Karlsruhe, das ebenfalls eine Anerkennung bekommen hatte.

10.07.2019

 

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