„Vielseitig und kreativ“: FSJ und Anerkennungspraktikum in städtischen Kitas

Spielen, Basteln, Vorlesen, Bewegen, Singen, Trösten, Schlichten und Organisieren sind nur einige der Aufgaben, die eine pädagogische Fachkraft während der Arbeitszeit zu bewerkstelligen hat. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Kindertageseinrichtung bietet jungen Menschen zwischen 15 und 26 Jahren Gelegenheit herauszufinden, ob sie sich für diese Tätigkeiten begeistern können. Wer sich in städtischen Kitas im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres engagieren möchte, sollte sich mit der Bewerbung allerdings beeilen: Schon am 1. September startet das neue FSJ. Auch angehende Erzieherinnen und Erzieher, die ihre Schulausbildung bereits beendet haben, können sich für ihr Anerkennungsjahr bewerben – noch sind einige Plätze zu vergeben.

Vielseitig und kreativ: Mit diesen Worten beschreibt Carla Dresing ihr FSJ in der Kindertageseinrichtung Vogesenallee. Die 17-Jährige wusste nach eigener Aussage schon immer, dass sie später einmal mit Kindern arbeiten möchte. Direkt nach dem Realschulabschluss mit einer Ausbildung anzufangen, ging ihr allerdings zu schnell: „Ich wollte zuerst in diesen Beruf reinschnuppern und nicht einfach eine Ausbildung anfangen, die ich dann möglicherweise wieder abbreche“, erklärt Carla Dresing.

Wenn Carla Dresing vorliest, hören die Kinder gerne zu. zoom

Das FSJ biete dafür die perfekte Gelegenheit, weswegen sie sich jederzeit wieder dafür entscheiden würde. Besonders gefallen habe ihr die Vielseitigkeit des Berufes, bei dem man an jedem Tag etwas anderes mit den Kindern spielen oder unternehmen könne. „Es macht einfach Spaß, erfinderisch zu werden und mit den Kleinen beispielsweise aus einem simplen Stück Pappe ein Kartonmonster zu basteln“, erzählt sie. Dennoch sei der Beruf anstrengender, als er auf den ersten Blick erscheint. „Viele fragen mich, wie ich diese Geräuschkulisse den ganzen Tag aushalte, aber ich bin da glücklicherweise resistent“, schmunzelt Carla Dresing. Auch gegen die vielen Krankheitskeime, die von den Kindern in die Kita gebracht werden, sei sie mittlerweile immun. Dennoch empfiehlt sie Interessierten, bereits vor dem FSJ für ein intaktes Immunsystem zu sorgen, wie sie lachend verrät.

Pascal Klein ist gerne mit seinen kleinen Schützlingen kreativ.zoom

Auch Anerkennungspraktikant Pascal Klein weiß bereits aus eigener Erfahrung, dass der Beruf des Erziehers anstrengend sein kann. Dennoch sei es für ihn die „beste Entscheidung gewesen“, die er hätte treffen können: „Wenn man am Morgen von 20 lachenden Kindern begrüßt wird, kann der Tag nur gut werden“, findet Pascal Klein, der sein Praxisjahr in der Kita Kork absolviert und dort im September als festangestellte pädagogische Fachkraft übernommen wird. „Die Kleinen an die Hand zu nehmen und gemeinsam mit ihnen die Welt zu entdecken, ist ein tolles Gefühl“, schwärmt er. Dies sei auch der Grund, warum er sich für die Arbeit mit Drei- bis Sechsjährigen entschieden habe: „Für Kinder in dieser Altersklasse ist alles noch so neu und aufregend“, erklärt Pascal Klein. Wenn einer seiner Schützlinge beispielsweise eine Biene im Gras finde und sie das Insekt gemeinsam unter der Lupe betrachteten, sei das Kind wie gebannt und wolle alles darüber erfahren. „Diese kindliche Faszination ist schon ansteckend“, lacht er und betont, dass es für ihn vor allem solche Momente wären, die den Beruf zu etwas ganz besonderem machen.

Freie Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr sind derzeit noch in der Kindertageseinrichtung Zierolshofen und in der deutsch-französischen Kinderkrippe zu vergeben. Anerkennungspraktika sind in den Kindertageseinrichtungen Vogesenallee, Goldscheuer, Kreuzmatt und ebenfalls in der deutsch-französischen Kinderkrippe möglich. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.mein-check-in.de/kehl.

08.08.2019

 

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