Sozialarbeiter auf Spurensuche: Wie tickt das Innenstadt-Quartier?

Was sind das für Menschen, die in Kehls Stadtzentrum wohnen? Was bewegt die Bewohnerinnen und Bewohner des Bereichs zwischen Straßburger Straße und Karlstraße? Was gefällt ihnen an ihrem Wohnquartier, was nervt sie? Kennen sie ihre Nachbarn? All das möchten Raya Gustafson, Robyn Tropf und Nicolas Uhl in den nächsten Wochen im Gespräch mit den Einwohnerinnen und Einwohnern herausfinden - die Sozialarbeiterinnen und der Inklusionsbeauftragte der Stadt machen sich auf Spurensuche und wollen vor allem: Gespräche führen.

Ihr Erkennungszeichen sind dunkelblaue T-Shirts mit weißem Logo der Stadt. Aufsuchende Arbeit nennt sich im Fachjargon, was sie im August und September zu unterschiedlichen Tageszeiten vor haben im zentralsten Innenstadtquartier. In freundlichen Gesprächen möchten sie herausfinden, was die Menschen zwischen Rheinstraße und Kinzigstraße beschäftigt, was ihnen fehlt und warum.
Durch die Gespräche mit den Menschen, die sie auf der Straße treffen oder bei denen sie an der Tür klingeln, möchten Robyn Tropf, Nicolas Uhl und Raya Gustafson anhand der vorgebrachten Themen ein Gespür für das Lebensgefühl im Wohnquartier entwickeln. Dazu trägt aber nicht nur die Wohnbevölkerung bei, eine Rolle in der zentralen Innenstadt spielen auch die Geschäfte, die Gaststätten und die Menschen, die dort ihren Arbeitsplatz haben.

Raya Gustafson, Nicolas Uhl und Robyn Tropf sind im Innenstadt-Quartier auf Spurensuche: Sie wollen erfahren, wie die Menschen hier leben, was ihnen gefällt und was ihnen fehlt.zoom

Gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern, Geschäfts- und Fachleuten möchten die Drei ein quartierspezifisches Netzwerk aufbauen und mit ihnen zusammen Angebote für ein integratives und inklusives Quartier entwickeln.
Ziel der Integrations- und Inklusionskonzeption, die 2016 und 2018 mit einer großen Beteiligung von Kehlerinnen und Kehlern mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigungen erarbeitet worden sind, ist es, eine inklusive Stadt zu schaffen, in denen allen Menschen in ihrer Besonderheit und Einzigartigkeit Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Stadt ermöglicht wird.
Wer sich aktiv in diese Arbeit einbringen möchte, wer Kontakte zu seinen Nachbarn, zu Familien, zu Alleinerziehenden, zu Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, zu Menschen mit Beeinträchtigungen oder zu Seniorinnen und Senioren herstellen kann, der kann sich bei Raya Gustafson, Robyn Tropf oder Nicolas Uhl melden: per E-Mail unter r.gustafson@stadt-kehl.de, r.tropf@stadt-kehl.de, n.uhl@stadt-kehl.de oder telefonisch unter 07851 88-2105, 88-2107 und 88-2108.

12.08.2019

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

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