30 Prozent weniger Freibadbesucher als im Hitzesommer 2018

Rund 62 500 Badegäste wurden im Kehler Freibad in der am Dienstag (10. September) zu Ende gegangenen Badesaison gezählt. Im Vergleich zum Hitzesommer 2018 mit seinen Rekordbesucherzahlen bedeutet dies einen Rückgang um 30 Prozent. Auch in Auenheim passierten erwartungsgemäß weniger Menschen die Freibadkasse: Bis zum Ende der Sommerferien waren es knapp 90 000. Das Auenheimer Bad bleibt wegen des geschlossenen Hallenbads noch bis zum 8. Dezember geöffnet.

Nach zwei Sommern mit relativ hohen Besucherzahlen fiel die Saison im Kehler Freibad wieder etwas gemäßigter aus: 62 493 Schwimmerinnen und Schwimmer waren dort zwischen dem 11. Mai und dem 10. September zu Gast. Das sind 27 507 Personen weniger als im vorangegangenen Jahr. „Der Sommer war einfach zu wenig verlässlich und zeichnete sich auch durch kühlere Phasen aus“, zieht Patrik Vetter, bei den Technischen Diensten Kehl für die Bäder zuständig, zum Ende der Saison im Kehler Freibad Bilanz. Sowohl in der ersten Juli-Hälfte als auch während der Schulferien sei die Witterung häufig unbeständig gewesen - und das besonders an den Wochenenden.
Durch die Unruhen mit unangepassten Jugendlichen im Juni seien manche Gäste - aus Kehl und aus Straßburg - zudem verunsichert gewesen und dem Bad einige Zeit ferngeblieben. Außerdem seien - wohl bedingt durch die Kontrollen - im Juli und August weniger Straßburger Jugendliche ins Kehler Bad gekommen und hätten stattdessen das Straßburger Freibad Wacken aufgesucht, wie die dortige Badleitung berichtet hatte.
„Die Besucherzahlen in den Kehler Bädern“, fügt Patrik Vetter hinzu, „unterliegen wetterbedingt immer Schwankungen“: So war 2013 ein gut besuchtes Jahr mit 80 000 Gästen, es folgte ein Einbruch um knapp 22 000 im Jahr darauf. 2015 war ein absolutes Spitzenjahr mit 95 000 Badegästen; wohingegen 2016 mit 61 000 Besucherinnen und Besuchern erneut ein Rückgang zu verzeichnen war.

„Die Besucherzahlen in den Kehler Bädern“, berichtet Patrik Vetter, bei den Technischen Diensten Kehl für die Bäder zuständig, „unterliegen wetterbedingt immer Schwankungen“.
Auch im Auenheimer Freibad sind die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr gesunken: 89 808 Schwimmerinnen und Schwimmer zogen dort bis einschließlich 10. September ihre Bahnen, im vergangenen Jahr waren es 127 500 gewesen. Patrik Vetter hofft auf die kommenden Wochen: „Wenn der September nun spätsommerlich bleibt und wir einen ‚goldenen Oktober‘ bekommen, werden sich die Besucherzahlen für Auenheim noch nach oben korrigieren.“
Noch den ganzen September über ist das Bad täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet; im Zeitraum von Oktober bis Dezember ändern sich die Öffnungszeiten: Dann steht das Freibad Besucherinnen und Besuchern montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr zur Verfügung; an Samstagen und Sonntagen schließt das Bad um 17 Uhr.

12.09.2019

 

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