Sauberhalten der öffentlichen (Geh-)Wege ist auch Bürgerpflicht

Rot, gelb und orange leuchtet das bunte Laub, welches im Herbst nun allmählich von den Bäumen fällt. Einerseits ein schöner Anblick, andererseits birgt das herabfallende Blattwerk, vor allem in Kombination mit Nässe, auch einige Gefahren für Passanten. Immer häufiger treffen beim Betriebshof Beschwerden ein, dass öffentliche Gehwege nicht gereinigt seien. Peter Grün, Leiter des Betriebshofs, nimmt diese Anliegen einerseits sehr ernst, möchte aber gleichzeitig auch für Klarheit sorgen, denn: In den meisten Fällen sind die Bürgerinnen und Bürger selbst für die Reinigung und damit auch für das Beseitigen von Laub und Unkraut zuständig.

Die Grundlage für diese Regelung liegt in der „Satzung über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege (Räum- und Streupflichtsatzung)“ und findet sich unter kehl.de als PDF-Dokument. Darin ist genau erläutert, wer für die Pflege welcher Bereiche eigenverantwortlich ist. So betrifft dies generell die Eigentümer oder Mieter von Grundstücken, die an einer Straße liegen oder von ihr eine Zufahrt oder einen Zugang haben. Neben dem Streuen und Räumen im Winter, gehört zu den Pflichten auch, den Gehweg oder – wenn dieser nicht vorhanden ist – entsprechende Flächen der Straße von Schmutz, Unrat, Laub und Unkraut freizuhalten.
Öffentliche Gehwege müssen Anwohnerinnen und Anwohner genauso sauber halten, wie auch Straßen ohne Gehweg in einer Breite von einem Meter ab der Grundstücksgrenze. Für verkehrsberuhigte Bereiche und Fußgängerbereiche gilt eine Fläche von zwei Metern ab der Grundstücksgrenze.

Herbstlaub in leuchtenden Farben sieht zwar schön aus, hat auf Gehwegen allerdings nichts zu suchen.zoom

Peter Grün weist darauf hin, wie wichtig es ist, den Grünbewuchs und Dreck regelmäßig zu entfernen: „Wenn sich Unkraut weiter ausbreitet und Unrat nicht entfernt wird, könnte der Abfluss verstopfen. Bei Starkregen kommt es im schlimmsten Falle dann dazu, dass das Wasser nicht richtig abläuft und die anliegenden Grundstücke und Gebäude überschwemmt werden.“
Um Unkraut zu entfernen, würden sich kleinere Harken und Handkellen gut eignen. Häufig könnten die Pflanzen auch direkt von Hand mit der ganzen Wurzel ausgerissen werden. Auch mit Unkrautbrennern dürfe man gegen Wildwuchs angehen. Von der chemischen Keule sollten Anwohnerinnen und Anwohner allerdings absehen: „Der Einsatz von Herbiziden ist auf befestigten Flächen untersagt. Die Stadt Kehl verzichtet darüber hinaus bereits seit 2014 gänzlich auf den Einsatz von Herbiziden“ erläutert Peter Grün.
Der Betriebshofleiter appelliert abschließend an die Bürgerinnen und Bürger, die Reinigungsarbeiten regelmäßig durchzuführen und so zum Gemeinwohl in Kehl beizutragen: „Wir alle möchten doch gerne in einem sauberen Umfeld leben und uns sicher auf den öffentlichen Wegen bewegen können.“

17.10.2019

 

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