Feuerwehr muss zum Jahreswechsel neun Mal ausrücken

Sehr unruhig hat sich der Jahreswechsel für die Feuerwehr gestaltet: Neun Mal waren die Wehrleute an Silvester und am Neujahrstag gefordert. Ein Großeinsatz wurde durch einen Zimmerbrand in einer Dachgeschosswohnung in einem Dreifamilienhaus in der Lilienstraße in Marlen ausgelöst. Auch beim Brand eines Gebäudes in Eckartsweier leistete die Kehler Wehr mit ihrem Hubrettungsfahrzeug Unterstützung.

Um 15.03 Uhr wurde die Feuerwehr am 31. Dezember wegen des Wohnungsbrandes in der Lilienstraße alarmiert. Bei ihrem Eintreffen hatte sich der Zimmerbrand in der Dachgeschosswohnung des Dreifamilienhauses bereits ausgebreitet; alle sieben Hausbewohner hatten das Gebäude schon verlassen. Zwar konnte der Zimmerbrand rasch unter Kontrolle gebracht werden; weitere Erkundungsmaßnahmen der Feuerwehrleute zeigten jedoch, dass sich das Feuer über die Holzfaserplatten bis in die Dachspitze ausgebreitet hatte. Dach und Decken mussten geöffnet werden, damit sämtliche Glutnester erreicht werden konnten. Das Haus war nicht mehr bewohnbar.
Im Einsatz waren insgesamt 50 Feuerwehrleute aus den Ausrückebereichen Kernstadt und Goldscheuer, aus Offenburg, Achern und Willstätt. Außerdem waren zehn Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, drei Polizeibeamte und ein Mitarbeiter des E-Werks vor Ort. Um 22.30 Uhr war der Einsatz zunächst beendet; um 2 Uhr nachts musste die Feuerwehr nachlöschen, nachdem ausgeräumter Unrat wieder zu rauchen begonnen hatte.

Durch einen Zimmerbrand in einer Dachgeschosswohnung wurde ein Dreifamilienhaus in der Marlener Lilienstraße an Silvester unbewohnbar.zoom

Kurz vor und nach dem Jahreswechsel wurde die Feuerwehr zu drei Mülleimerbränden gerufen: Um 23.12 Uhr brannte es im Abfallcontainer an der Niedereichhalle; um 0.21 Uhr in einem Mülleimer an der Bushaltestelle in der Großherzog-Friedrich-Straße, 20 Minuten später in einem Mülleimer in der Rheinstraße.
Um 0.36 Uhr wurde die Kehler Feuerwehr zur Unterstützung nach Eckartsweier gerufen: Im Keller eines Gebäudes war Unrat in Brand geraten – das Hubrettungsfahrzeug musste letztlich nicht eingesetzt werden. Der von einer Brandmeldeanlage in der Papierfabrik Koehler um 0.43 Uhr ausgelöste Alarm erwies sich glücklicherweise als Fehlalarm – dennoch musste die Feuerwehr ausrücken und die Lage vor Ort überprüfen. Um 8.07 Uhr tropfte in einer Wohnung Wasser von der Decke – auch hier wurde die Feuerwehr zu Hilfe gerufen. Nachdem das Wasser aus der darüber liegenden Wohnung kam und dort niemand aufmachte, musste die Feuerwehr die Tür öffnen. Festgestellt wurde der Defekt einer sanitären Anlage. Der letzte Einsatz am Neujahrstag war schließlich um 14.40 Uhr eine Türöffnung in Willstätt. 

Glutnester im Dach des Dreifamilienhauses konnten erst bekämpft werden, nachdem die Feuerwehr Ziegel entfernt hatte.zoom

02.01.2020

 

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