Corona-Update: Landesgesundheitsamt meldet am Dienstagabend 58 Neu-Infektionen für die Ortenau – Adventstreff in der Fußgängerzone sorgt für vorweihnachtliche Stimmung

58 mit dem Corona-Virus Neu-Infizierte meldet das Landesgesundheitsamt am Dienstagabend. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis auf 130,4 und damit zum ersten Mal seit Längerem wieder unter den Wert des Landes, der bei 132 liegt. Von den neuen Corona-Fällen entfallen zwei auf Kehl, elf auf Offenburg, fünf auf Lahr und ein Fall auf Oberkirch. 19 Neu-Infektionen hatte das Landesgesundheitsamt am Montag, 23. November, für die Ortenau bestätigt. Neben der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt und dem großen Christbaum auf dem Marktplatz sorgen ab heute die beiden Buden des Adventstreffs in der Fußgängerzone für Weihnachtsmarktstimmung im Miniaturformat. Bis Mittwoch, 30. Dezember, können Besucherinnen und Besucher von Montag bis Samstag zwischen 10.30 Uhr und 18.30 Uhr mit allerlei Leckereien die Weihnachtszeit zelebrieren.

Adventstreff in der Fußgängerzone

Bis Mittwoch, 30. Dezember, können Besucherinnen und Besucher des Adventstreffs von Montag bis Samstag zwischen 10.30 Uhr und 18.30 Uhr mit allerlei Leckereien die Weihnachtszeit zelebrieren.zoom

Zwar sind die Weihnachtsmärkte in Kehl und den Ortschaften in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt, eines jedoch bleibt: Beim Adventstreff in der Fußgängerzone wird an zwei weihnachtlich dekorierten Ständen aus Holz von Dienstag, 24. November, bis Mittwoch, 30. Dezember, Heißes und Warmes sowie Süßes und Deftiges angeboten. Von 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr gibt es dort täglich – außer sonntags – neben verschiedenen Speisen auch Glühwein zum Mitnehmen. Coronabedingt sind die zwei Stände weiter voneinander entfernt angeordnet und nicht mehr wie in den Jahren zuvor gegenüber. Zudem wird auf Stehtische verzichtet. „Das Stadtmarketing hat sich dafür eingesetzt, dass dieser Adventstreff unter Auflagen auch in diesem Jahr stattfinden kann“, sagt Wirtschaftsförderin Fiona Härtel.

Situation im Ortenaukreis (Stand: 25. November)

Das Landesgesundheitsamt hat am Dienstagabend 58 Neu-Infektionen für die Ortenau bestätigt. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 130,4 (Stand: 24. November, 16 Uhr) und liegt unter dem Landeswert von 132,0. Zwei der bestätigten Corona-Fälle stammen aus Kehl, elf aus Offenburg, fünf aus Lahr und ein Fall aus Oberkirch.

Seit Beginn der Zählung bis zum 25. November stieg die Gesamtzahl der auf den neuen Virus positiv Getesteten im Kreis auf 5 186. Mehr als 3700 Corona-Patienten gelten inzwischen wieder als genesen. Aktuell sind 1310 Menschen im Ortenau an Covid-19 erkrankt, 154 sind im Zusammenhang mit der Virus-Erkrankung gestorben.

Situation im Elsass (Stand: 24. November)

14 Menschen sind von Sonntag auf Montag im Unter-Elsass im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben; seit Beginn der Zählung im März waren es 840. Die Zahl der Menschen, die wegen eines schweren Verlaufs einer Corona-Erkrankung in den Kliniken im Unter-Elsass behandelt werden müssen, nimmt weiter ab. Am Montag lagen 512 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern, sechs weniger als am Sonntag; auf der Intensivstation waren es 79 und damit acht weniger als am Vortag.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinken kontinuierlich weiter: auf 173,7 im Unter-Elsass und auf 191,2 auf dem Gebiet der Eurométropole de Strasbourg. Bei den über 65-Jährigen lagen diese Werte bei 187,1 und 223,8.

Kehler Weihnachtsmarkt findet nicht statt

Gerade auch weil im Umfeld von Kehl zahlreiche Weihnachtsmärkte bereits abgesagt worden seien, wäre vielleicht mit noch mehr Andrang als in früheren Jahren zu rechnen gewesen, befürchten Toni Vetrano und Fiona Härtel. Außerdem könne heute noch niemand vorhersagen, ob der Teil-Lockdown tatsächlich am 30. November ende, die Vereine bräuchten aber jetzt Planungssicherheit. „Zahlreiche Standbetreiber der Vereine und Einrichtungen haben sich in den vergangenen Tagen bei uns gemeldet und ihre Zweifel und Besorgnis kundgetan; das hat uns darin bestärkt, den Markt abzusagen“, erklärt Fiona Härtel. Am eigentlichen Weihnachtsmarktsamstag soll nun ein Mutter-Kinzig-Markt auf dem Marktplatz stattfinden, die Standbetreiber würden sicher auch Produkte für Advent oder Weihnachten anbieten. Advents- und Weihnachtsstimmung möchte die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-GmbH in der Innenstadt aber auf jeden Fall mit Weihnachtsbeleuchtung und Tannenbäumen mit Lichterketten verbreiten.

Auch in Straßburg sowie in vielen weiteren Städten und Gemeinden des Elsass finden keine Weihnachtsmärkte statt.

Der beliebte Kehler Weihnachtsmarkt kann nicht stattfinden: Auch Vereine und Einrichtungen, welche die Markthütten betreiben, haben aufgrund der Corona-Lage Bedenken angemeldet.zoom

Formulare für Grenzpendler

Seit dem 30. Oktober und voraussichtlich bis zum 1. Dezember gilt in Frankreich eine strenge Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Das bedeutet, dass Kontakte und Mobilität der Einwohnerinnen und Einwohner auf ein Minimum reduziert werden sollen. Die Wohnung verlassen, darf in diesem Zeitraum nur, wer dazu einen triftigen Grund hat, also

  • zur Arbeit oder zur Schule muss;
  • einen wichtigen Arzttermin hat;
  • hilfsbedürftige Familienangehörige pflegen oder unterstützen oder Kinder betreuen muss;
  • Waren für den täglichen Bedarf im nächstgelegenen Laden einkaufen muss;
  • eine Vorladung von einem Gericht oder einer Behörde hat;
  • oder öffentliche Aufgaben zu erledigen hat.

Um spazieren zu gehen, den Hund auszuführen oder sich sportlich zu betätigen, dürfen die französischen Nachbarn maximal für eine Stunde ihre Wohnung verlassen und sich von dieser nicht weiter als einen Kilometer entfernen.

Diese Regelungen gelten auch für Einwohnerinnen und Einwohner aus Baden-Württemberg: Auch sie können sich auf der französischen Rheinseite nur bewegen, wenn einer dieser Gründe für sie zutrifft und sie die entsprechende, ausgefüllte Bescheinigung mit sich führen. Das Dokument liegt sowohl in Französisch, als auch in Englisch vor. 

Das Formular für Grenzpendler muss vom Arbeitgeber abgestempelt werden.

Das Formular für Schülerinnen und Schüler, die auf der anderen Rheinseite zur Schule gehen, muss von der jeweiligen Schule abgestempelt werden.

Neue Corona-Maßnahmen auf beiden Rheinseiten

Das Land Baden-Württemberg hat am Sonntag (1. November) die neue Corona-Verordnung für den Teil-Lockdown vorgelegt.

Folgende Maßgaben gelten seit Montag, 2. November:

• Restaurants und Gaststätten müssen voraussichtlich bis Ende November geschlossen bleiben. Außer-Haus-Verkauf oder Lieferservice bleiben möglich. Eine Liste von Kehler Gastronomiebetrieben mit Lieferservice- und Mitnahmeangeboten findet sich unter www.marketing.kehl.de.
• Der Einzelhandel bleibt geöffnet; die Zahl der Kundinnen und Kunden, die sich gleichzeitig in den einzelnen Läden aufhalten dürfen, ist begrenzt: ein Kunde pro zehn Quadratmeter.
• Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben geöffnet.
• Friseure bleiben geöffnet.
• Massagepraxen, Kosmetik- und Tattoo-Studios müssen schließen.
• Sportvereine dürfen nicht mehr trainieren; Fitnessstudios müssen zumachen.
• Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeitgestaltung dienen, also beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte, sind bis Ende November untersagt.
• Touristische Übernachtungen sind im November in Deutschland verboten. Beherbergungsbetriebe dürfen Übernachtungen nur für zwingend notwendige Zwecke, wie Dienstreisen, anbieten.

Das Land hat die Maßnahmen im Überblick zusammengestellt.

In Frankreich seit dem 29. Oktober geltende Maßnahmen:

• Die Straßburger Universität mit ihren 53 000 Studierenden ist geschlossen.
• Kindertageseinrichtungen und alle Schulen bleiben offen.
• Gaststätten sind geschlossen.
• Nur noch Geschäfte, die Waren für den täglichen Bedarf anbieten, dürfen geöffnet bleiben.
• Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt.
• Die Mobilität ist eingeschränkt: Weitere Fahrten dürfen nur noch unternommen werden, wenn zwingende Gründe vorliegen.
• Besuche im Krankenhaus oder in Altenpflegeheimen bleiben erlaubt.

Im Gegensatz zum letzten Lockdown dürfen die Einzelhandelsgeschäfte geöffnet bleiben. Pro zehn Quadratmeter Fläche darf sich ein Kunde im Laden aufhalten.zoom

Übersicht Inhalt

Anfragen beim Bürgerservice und im Bereich Ordnungswesen

Mit der Öffnung der Rathäuser nutzen Bürgerinnen und Bürger nun verstärkt das Telefon oder das neue Online-Ticketsystem, um Termine auszumachen. Trotz zusätzlicher Leitungen, ist die Zahl der Anrufe jedoch häufig so hoch, dass es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Um dies zu vermeiden, können sich Kehlerinnen und Kehler auch per Mail an den Bürgerservice (buergerservice@stadt-kehl.de) oder an den Ordnungsbereich (polizeibehoerde@stadt-kehl.de) wenden. 


Anmeldung von waffenrechtlichen Angelegenheiten

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis dafür, dass es bei der Bearbeitung von waffenrechtlichen Angelegenheiten derzeit zu Verzögerungen kommen kann, weil von der Polizeibehörde sehr viele Quarantäneverfügungen ausgestellt werden müssen.

Anmelden kann man alle waffenrechtlichen Angelegenheiten unter polizeibehoerde@stadt-kehl.de.

Terminvereinbarung in Rathäusern

Die Rathäuser und Ortsverwaltungen sind wieder für Personen geöffnet, die vorher einen Termin vereinbart haben. Allerdings gilt hier wie beim Einkaufen: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht. Die gleichen Regelungen finden für die Ortsverwaltungen ebenfalls Anwendung.

Vereinbart werden können die Termine per Mail oder unter folgenden nach Bereichen gegliederten Telefonnummern (immer mit der Vorwahl 07851), jeweils von 9 bis 16 Uhr. Natürlich ist eine Terminvereinbarung auch per Brief möglich.

Der Bürgerservice ist unter der Nummer 88-3477 zu erreichen. Hier können auch per E-Mail an buergerservice@stadt-kehl.de Terminvereinbarungen getroffen werden.

Das Gleiche gilt für das Standesamt (mit Friedhofsamt und Grundbucheinsichtsstelle), das sowohl unter standesamt@stadt-kehl.de als auch telefonisch unter 88-3470 erreichbar ist.

Bei den übrigen Bereichen werden die Termin nur telefonisch vergeben.

Archiv- und Museum: 88-2650
Ausländerangelegenheiten: 88-3423
Bauordnung: 88-4501
Bauservice: 88-4103
Bußgeldstelle: 88-3457
Elternzeit und GEZ: 88-2501
Finanzen: 88-3101
Familie und Bildung: 88-2102
Kommunale Abgaben: 88-3120
Kulturbüro: 88-2603
Mahnwesen: 88-3137
Ordnungswesen: 88-3401
Pflegestützpunkt: 88-2410
Rente: 88-2510
Stadtkasse: 88-3132
Stadtplanung/Umwelt: 88-4300
Sozialwesen/Obdachlosenbetreuung: 88-2500
Technische Dienste Kehl 88-4671
Verkehrswesen: 88-3436
Wohngeld: 88-2515

Die Ortsverwaltungen sind unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen.

Deshalb ist Abstand halten so wichtig!zoom

Situation in den Kitas

Kindertageseinrichtungen bleiben während des zweiten Lockdowns offen. Nur die Kinder aus zwei Gruppen dürfen sich noch begegnen.zoom

Seit 1. September: Rückkehr zu 50 Betreuungsstunden

Zum Schutz der Gesundheit mussten die Bildungsbereiche in den Häusern vorsorglich umgestaltet und die Außenanlagen in Abschnitte unterteilt werden. Dadurch soll das Ansteckungsrisiko unter den Kindern minimiert werden. „Wichtig bleibt weiterhin, dass sich die Sorgeberechtigten an die corona-bedingten Auflagen halten und sich möglichst wenig in den Einrichtungen aufhalten“, sagt Fachkoordinatorin Michaela Könner. Kitas in denen die Rahmenbedingungen es zulassen, können die Regelungen etwas lockern: So haben die Sorgeberechtigten die Möglichkeit, das Kind entweder zu einem Willkommenspunkt in der Kita ("Orgi") oder zu einer pädagogischen Fachkraft im Bildungsbereich zu begleiten.

Situation in den Schulen

Mund-Nasen-Bedeckung

An weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen sowie sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungseinrichtungen gilt eine erweiterte Maskenpflicht. Nach die Landesregierung Pandemiestufe 3 ausgerufen hat, müssen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler sowie Lehrerinnen und Lehrer einen Mund-Nasen-Schutz auch im Unterricht tragen. Lehrkräften, die sich weigern, eine Maske aufzusetzen, wird der Zugang zum Schulgebäude verwehrt. Von der Pflicht befreit ist, wer aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. In Hochschulen gilt die Maskenpflicht ebenfalls während der Vorlesungen am Sitzplatz.
Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist an Schulen wie in Kitas ausgesetzt. Allerdings sind Lehrerinnen und Lehrer angehalten, einen Mindestabstand zu Eltern, Kollegium und Dritten zu wahren. Außerschulische Veranstaltungen sowie Kontaktsportarten im Unterricht entfallen; Hochschulen sind externe Veranstaltungen ebenso untersagt.

Die aktuelle Corona-Verordnung für Schulen findet sich hier.


Die Tram fährt wieder - zwar im eingeschränkten Betrieb und nur für Fahrgäste mit triftigem Grund, aber es ist ein erster Schritt.zoom

Öffentlicher Nahverkehr

In ganz Baden-Württemberg gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr. Dazu gehören neben Bussen, Bahnen und (Tram)Zügen auch – ganz wichtig – die Bahnsteige und Haltestellen. Außerdem muss bei Taxifahrten oder privat organisierten Fahrgemeinschaften, beispielsweise für den Weg zur Arbeit, eine Maske getragen werden.

Tram

Die Tram fährt nach ihrem regulären Fahrplan. Über den Rhein fahren kann, während die Ausgangssperre in Frankreich gilt, aber nur, wer dafür einen triftigen Grund hat.

Bus

Alle Buslinien fahren nach ihrem regulären Fahrplan.

Seit 14. Oktober werden zwischen Kehl und Willstätt Verstärkerbusse im Schülerverkehr eingesetzt, um die Fahrgastströme zu entzerren. Die Verstärkerbusse fahren zunächst bis zu den Weihnachtsferien, da das Förderprogramm des Landes dann ausläuft.

ALT und AST

Das Anruf-Linien-Taxi (ALT) fährt nach seinem regulären Fahrplan.

Um Mindestabstände auch im Fahrzeug einzuhalten, werden höchstens zwei Fahrgäste zur selben Zeit mitgenommen. Unterwegs können keine weiteren Fahrgäste zusteigen. Der Fahrer wird durch eine transparente Folie oder Plexiglas vom Fahrgastraum abgeschirmt und die Lüftung bleibt während der Fahrt ausgeschaltet.

Die Fahrer tragen Handschuhe und desinfizieren nach jeder Fahrt die Türgriffe. Die gleichen Regelungen gelten für das Anrufsammeltaxi (AST), das in den Nachtstunden verkehrt.

Zug

Die Ortenau-S-Bahn verkehrt nach ihrem Regelfahrplan.

Kulturelle Einrichtungen

Offene Jugendarbeit und Jugendhäuser

Die Kehler Jugendeinrichtungen bleiben weiterhin geöffnet, an den einzelnen Standorten gelten ab sofort jedoch verschärfte Regeln. So sind im Haus der Jugend nicht mehr als 30 Besucherinnen und Besucher erlaubt. Im Badhiesel Goldscheuer, im Juze Kehl, im Jugendtreff Kreuzmatt, im Juke Kork und im Juke Auenheim sowie im Treff Leutesheim dürfen sich maximal 10 Jugendliche gleichzeitig aufhalten.

In den Gebäuden der genannten Einrichtungen gilt zudem eine generelle Maskenpflicht. Bevor Gäste die jeweiligen Räume betreten, müssen sie sich in eine Kontaktdatenliste eintragen. Sportangebote, wie Fußball oder Tanzen, finden dort bis auf Weiteres nicht statt. Bei separaten Veranstaltungen, wie zum Beispiel Basteln, Backen oder dem Mädchentreff, ist die jeweilige Einrichtung für Besucherverkehr geschlossen.

Abgesagte Veranstaltungen

Ersatztermine für Kulturveranstaltungen im November

Das in der neuen Corona-Verordnung festgelegte Veranstaltungsverbot führt dazu, dass acht Kulturveranstaltungen ausfallen oder auf das nächste Jahr verschoben werden müssen. „Wir versuchen, für alle ursprünglich im November geplanten Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2021 Ersatztermine zu finden“, sagt Kulturbüroleiterin Stefanie Bade und fügt hinzu: „Die Tickets behalten daher ihre Gültigkeit.“ Wer bereits Karten gekauft hat, wird in den kommenden Tagen von den Mitarbeitenden des Kulturbüros – soweit die Kontaktdaten vorliegen –direkt informiert; unabhängig von der jeweiligen Vorverkaufsstelle.

Für folgende Veranstaltungen stehen die neuen Termine bereits fest:

  • Eliot Quartett; geplant am 2. November; verschoben auf den 11. Februar 2021
  • Micha Marx; geplant am 5. November; verschoben auf den 22. April 2021
  • Der kleine Erdvogel (Familientheater); geplant am 8. November 2020; verschoben auf 6. Februar 2021
  • Fräulein Julie /Renaissance Theater Berlin; geplant am 12. November 2020; verschoben auf den 15.Februar 2021
  • Markus Barth/WortReich; geplant am 15. November; verschoben auf den 31. Januar 2021
  • Duo Koschitzky/Ritter; geplant am 24.November; verschoben auf 2. März 2021.

Für die beiden Veranstaltungen Panda Lux/Indie Bude (11. November) und Rio Reiser (28. November) versuchen die Mitarbeitenden im Kulturbüro derzeit noch, Ersatztermine zu organisieren.

Neujahrsempfang abgesagt - Am Volkstrauertag nur Kranzniederlegung

Den traditionellen Neujahrsempfang in der Stadthalle wird es 2021 nicht geben: Aufgrund der Corona-Lage hat sich Oberbürgermeister Toni Vetrano entschlossen, die für den 7. Januar geplante Veranstaltung abzusagen, zu der alljährlich mehr als 600 Menschen zusammenkommen. Auch zum Volkstrauertag am 15. November werden in diesem Jahr keine öffentlichen Gedenkfeiern stattfinden: Auf dem Kernstadt-Friedhof und am Ehrenmal wird der OB Kränze niederlegen; auch in den Ortschaften wird mit Kranzniederlegungen den Weltkriegstoten sowie den Opfern von Gewaltherrschaft gedacht werden.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Ut commodo pretium nisl.

Weihnachtsmärkte in Kehl, Goldscheuer, Auenheim und Kork

Der Kehler Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende auf dem Kehler Marktplatz ist abgesagt. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklären Oberbürgermeister Toni Vetrano und die Geschäftsführerin der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-GmbH, Fiona Härtel. Noch bis vor dem Teil-Lockdown habe man gehofft, den Weihnachtsmarkt stattfinden lassen und damit Kehlerinnen und Kehlern in vorweihnachtliche Stimmung versetzen zu können. Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept hatte die Kehl Marketing bereits erarbeiten lassen. Angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen „können wir aber das Risiko, einen Anziehungspunkt für viele Menschen zu bieten, nicht eingehen“, stellt Oberbürgermeister Toni Vetrano klar. Auf dem Kehler Marktplatz wird am Samstag, 5. Dezember, ein Mutter-Kinzig-Markt stattfinden. Advents- und Weihnachtsstimmung möchte die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-GmbH in der Innenstadt aber auf jeden Fall mit Weihnachtsbeleuchtung und Tannenbäumen mit Lichterketten verbreiten.

Abgesagt sind bereits auch die Weihnachtsmärkte in Goldscheuer, Kork und Auenheim. 

Weihnachtsmarkt in Straßburg

Der Straßburger Weihnachtsmarkt mit seinen 300 Verkaufshütten ist abgesagt. Am großen Weihnachtsbaum auf dem Place Kléber wird ebenso festgehalten wie an der weihnachtlichen Beleuchtung in der ganzen Stadt. Die Stadt Straßburg plant ein Programm mit Konzerten, Ausstellungen und Auftritten von Künstlern im Freien. Auch dieser Plan muss von der Präfektur genehmigt werden.

Religiöse Veranstaltungen und Beerdigungen

Die strengeren Corona-Regeln seit Montag, 2. November, haben auch Auswirkungen auf religiöse Veranstaltungen und Bestattungen:

  • An religiösen Veranstaltungen im Freien können maximal 500 Personen teilnehmen; bei Bestattungen im Freien sind maximal 100 Personen erlaubt.
  • Das Hygienekonzept der religiösen Veranstaltung ist durch den Veranstalter vorab schriftlich zu erstellen.

Einzelhandel, Gaststätten, Unternehmen

Gastronomiebetriebe mit Lieferservice- und Mitnahmeangeboten

Ab Montag, 2. November, müssen in ganz Deutschland Gastronomiebetriebe und Restaurants geschlossen bleiben. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis Ende November. Lieferdienste und die Abholung von Speisen bleiben weiterhin erlaubt.
Um die Kehler Gastronomen in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, findet sich unter www.marketing.kehl.de eine Liste mit allen Lieferservice- und Mitnahmeangeboten rund um die Rheinstadt.

Stadt stundet Unternehmen Steuern

Die Stadt unterstützt die Unternehmen in Kehl: Allen Firmen, die aufgrund der Corona-Krise Probleme haben, ihre Steuerzahlungen pünktlich zu leisten, stundet die Stadt die Zahlungen zunächst für drei Monate zinslos, unbürokratisch und ohne weitere Prüfungen.

Unternehmen, die beispielsweise Gewerbesteuervorauszahlungen oder Abschlusszahlungen zu leisten haben, können sich diese Beträge stunden lassen. Wenn ausreichende Gründe vorliegen, ist eine Ratenzahlung bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Das entsprechende Antragsformular kann heruntergeladen und gerne per E-Mail an g.siebeneichner@stadt-kehl.de (oder per Post an: Stadt Kehl, Kommunale Abgaben, Herrn Gerd Siebeneichner, Rathausplatz 1, 77694 Kehl) geschickt werden.
Anträge zur Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen für das laufende Jahr sind an das Finanzamt zu richten. Auch beim Finanzamt wird darüber in einem vereinfachten Verfahren entschieden. Der entsprechende Antragsvordruck ist unter https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/fa_offenburg abrufbar.

Newsletter und Hotline für Unternehmen

Weil auch für Unternehmer ein hoher Informationsbedarf besteht, stellt die Wirtschaftsförderung einen Newsletter zusammen, in dem auch die von Land und Bund angekündigten Hilfsmaßnahmen zusammengefasst werden. Firmen, welche diesen Newsletter künftig erhalten möchten, können sich unter der E-Mail-Adresse newsletter@marketing.kehl.de melden.

Das Land hat für Unternehmen in Baden-Württemberg  einen kostenlose Hotline eingerichtet, die unter der Telefonnummer 0800 40 200 88 von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 18 Uhr, erreichbar ist.

Informationen vom Gesundheitsamt und Robert Koch-Institut

Hotline für psychologische Beratung

Das Landratsamt Ortenaukreis hat eine neue Hotline Psychologische Beratung Corona eingerichtet. Dort stehen ab sofort Montag bis Freitag von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr erfahrene Expertinnen und Experten der Psychologischen Beratungsstellen im Ortenaukreis für Gespräche und Informationen zur Verfügung.
Die Hotline ist für den gesamten Ortenaukreis unter der Nummer 07821 9157 2557 erreichbar.

Häufig gestellte Fragen

Das Gesundheitsamt des Ortenaukreises hat die an der Telefon-Hotline zu Corona am häufigsten gestellten Fragen und die Antworten darauf zusammengefasst.

Enge Kontaktperson: Wer wird getestet?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Empfehlungen für den Umgang mit engen Kontaktpersonen überarbeitet. „Die Testung von allen engen Kontaktpersonen, den sogenannten K1-Personen, ist nicht mehr vorgesehen“, informiert Evelyn Bressau, Leiterin des Gesundheitsamtes des Ortenaukreises. „Die Testung wird nun als Einzelfallentscheidung eingestuft. Die Indikation zum Test wird vom behandelnden Arzt gestellt. Eine Beauftragung durch die Gesundheitsämter ist nicht mehr erforderlich“, ergänzt Doris Reinhardt, Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für den Ortenaukreis.

Mit der Neu-Strukturierung soll eine Balance zwischen der frühzeitigen Erkennung von Fällen, dem Schutz von vulnerablen Personengruppen (kranke, ältere und pflegebedürftige Menschen) und den vorhandenen Testkapazitäten geschaffen werden.
Nach der RKI-Empfehlung sollen weiterhin alle K1-Kontaktpersonen getestet werden, die Corona-Symptome zeigen. Bei engen Kontaktpersonen ohne Symptome (asymptomatische Personen) soll der Test soll bevorzugt an Tag fünf bis sieben nach dem Kontakt zur infizierten Person erfolgen. „Bei späterem Bekanntwerden der Kontaktkonstellation ist auch ein Test nach Tag sieben noch sinnvoll“, sagt Doris Reinhardt. „Wer K1-Kontaktperson ist und nicht getestet wird, erhält aber trotzdem weiterhin eine Quarantäne-Verfügung“, macht die Pandemiebeauftragte klar. Auch verkürze ein negativer Test die Dauer der Quarantäne nicht. „Der Test dient der schnellen Identifikation von asymptomatisch erkrankten Personen. Ein negativer Test hat keinen Einfluss auf die Dauer der Quarantäne. Darüber informieren wir die Personen auch bereits beim Test“, erklärt Doris Reinhardt.

Folgende asymptomatische Personengruppen sollen nach RKI-Empfehlung weiter getestet werden:

Haushaltsmitglieder von mit dem Corona-Virus Infizierten;
Mitarbeitende in Krankenhäusern, in Rehakliniken, in der Altenpflege oder Behindertenhilfe (ambulant/stationär), ambulante Tagespflege, Nachbarschaftshilfe; im Rettungsdienst; in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Dialysepraxen, Heilpraktiker-Praxen; in physio-/ergotherapeutischen und logopädischen Praxen; in Kindertagesstätten/Kindergärten u.a. Einrichtungen der Kinderbetreuung; in Grundschulen (Grund: keine Maskenpflicht); bei Feuerwehr, Polizei, THW, etc.
andere Kontaktpersonen, für die nach Einschätzung des behandelnden Arztes ein Abstrich erforderlich ist.
„Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen oder anderen relevanten Einrichtungen, wie etwa in Alten- oder Pflegeheimen, in Massenunterkünften oder bei privaten Feiern, werden gesondert betrachtet“, erläutert Evelyn Bressau. Die Festlegung der Kontaktpersonen, die zu testen seien, erfolge hierbei grundsätzlich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und erfasse gegebenenfalls auch nicht enge Kontaktpersonen (K2).

Betrugsmasche im Zusammenhang mit Corona

In einer Pressemitteilung macht das Gesundheitsamt des Ortenaukreises darauf aufmerksam, dass verstärkt Betrüger unterwegs sind: So habe eine besorgte Bürgerin von einem Mann mit osteuropäischem Akzent berichtet, der sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgegeben habe und erzählte, dass ein vermeintlich erkrankter Angehöriger demnächst abgeholt werden würde. An dieser Stelle weist die Leiterin des Gesundheitsamtes, Evelyn Bressau, darauf hin, dass die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes weder Infizierte direkt abholen, noch um Geldbeträge oder Wertgegenstände bitten.
Auf der Website www.polizei-beratung.de finden sich Informationen zu den unterschiedlichen Betrugsmaschen rund um Corona. Zudem sind dort Verhaltenstipps aufgelistet, wie man sich schützen kann.

25.11.2020

 

Bekanntmachungen & Termine

 
 

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