Corona-Pandemie: Fallzahlen aus Kehl und Straßburg

Fünf Kehlerinnen und Kehler haben sich laut Gesundheitsamt innerhalb einer Woche (Stand: 24. September) neu mit dem Corona-Virus infiziert, im Ortenaukreis wurden in dem Zeitraum insgesamt 61 Personen positiv auf den Virus getestet. Kehl ist derzeit die Stadt in der Ortenau, mit den meisten Infizierten seit Beginn der Zählung im März (188), dicht gefolgt von Offenburg (186) und Lahr (166). In Straßburg ist die Sieben-Tages-Inzidenz inzwischen auf 92,4 angestiegen; im Unter-Elsass liegt sie bei 56,9, in der Région Grand Est bei 45,6. Aufgrund der hohen Infektionszahlen in der Europastadt gilt dort weiterhin im gesamten Stadtgebiet im öffentlichen Raum die Maskenpflicht. Die Möglichkeit, sich abends im Freien zu versammeln, wurde auf einigen Plätzen und an den Quais eingeschränkt.

Situation im Ortenaukreis (Stand: 24. September)

Im Ortenaukreis wurden von Mittwoch auf Donnerstag fünf Personen positiv auf Corona getestet, eine davon kommt aus Kehl. Die Gesamtanzahl der Infizierten im Landkreis steigt damit auf 1529, aktuell sind noch 96 Personen an Covid-19 erkrankt. Insgesamt haben sich 188 Kehlerinnen und Kehler seit Anfang März mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Ortenaukreis liegt momentan bei 12,3.

Situation im Unter-Elsass (Stand: 24. September)

Im Unter-Elsass ist die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert, der angibt, wie viele Menschen sich – bezogen auf 100 000 Einwohner – innerhalb einer Woche neu mit dem Corona-Virus infiziert haben, zwar gesunken; in Straßburg dagegen aber deutlich gestiegen. Im Departement wurden am 22. und 23. September 242 neue Infektionen registriert. 2,7 Prozent der innerhalb von sieben Tagen erfolgten Tests waren positiv; die Zahl der Teststationen wurde inzwischen auf 91 erhöht.
Im Unter-Elsass liegen 66 Menschen, bei denen die Corona-Infektion einen schweren Verlauf genommen hat, im Krankenhaus; zehn davon auf der Intensivstation.

Generelle Maskenpflicht in Straßburg

Die Maskenpflicht gilt auf der anderen Seite des Rheins in der Tram, auf Bahnsteigen, in Innenräumen öffentlicher Gebäude und überall im öffentlichen Raum auch im Freien. Von der Pflicht, eine Maske zu tragen, sind nur Kinder unter elf Jahren ausgenommen sowie Sporttreibende oder Menschen mit Beeinträchtigungen, die ein ärztliches Attest vorweisen können. Wer gegen die Maskenpflicht in Straßburg verstößt, muss mit einem Bußgeld von 135 Euro rechnen. Dies gilt auch für deutsche Staatsbürger.

Verlängerung der Corona-Verordnung

Die Landesregierung hat die Geltungsdauer der Corona-Verordnung bis zum 30. September verlängert: Weiterhin dürfen sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum maximal 20 Personen treffen. Diese Beschränkung gilt wie bislang nicht für Verwandte in gerader Linie (dazu zählen zum Beispiel Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder) und Geschwister sowie deren Nachwuchs. Ebenfalls aus-genommen sind Angehörige des gleichen Haushalts, dazu zählen Ehegatten oder Partnerinnen und Partner.
Bei privaten Feiern gelten seit dem 1. Juli Lockerungen: Hochzeiten, Taufen und andere Familienfeiern benötigen kein Hygienekonzept mehr, solange nicht mehr als 100 Gäste anwesend sind. Öffentliche Veranstaltungen (also Konzerte, Kinovorstellungen und Theateraufführungen oder Vortragsveranstaltungen) mit bis zu 250 Personen mit festen Sitzplätzen sind dann ebenfalls wieder möglich. Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bleiben bis 31. Oktober untersagt.
Wer gegen die Corona-Verordnung verstößt, muss mit Bußgeldern in Höhe von 500 Euro rechnen.  

Zur Corona-Verordnung und zum Bußgeldkatalog.

Informationen und Hinweise zum Coronavirus, zu Quarantänebestimmungen und zur Maskenpflicht bietet das Bundesgesundheitsministerium in leicht verständlicher Sprache (und in verschiedenen Fremdsprachen).

 Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht kann ein Bußgeld von 35 Euro fällig werden.zoom

Anfragen beim Bürgerservice und Bereich Ordnungswesen

Da in der Hochphase der Corona-Krise die Rathäuser und Ortsverwaltungen geschlossen waren, wurden Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, nur mit unaufschiebbaren Anliegen auf die Stadt zuzukommen. Dadurch konnte zwar gewährleistet werden, dass trotz der Schließung wichtige Anliegen bearbeitet wurden, gleichzeitig haben sich Anfragen aufgestaut.
Mit der Öffnung der Rathäuser suchen Bürgerinnen und Bürger nun verstärkt den direkten Kontakt und nutzen das Telefon, um Termine ausmachen. Trotz zusätzlicher Anrufannahmeplätze, ist die Zahl der Anrufe jedoch häufig so hoch, dass es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Um dies zu vermeiden, können sich Bürgerinnen und Bürger auch per E-Mail an den Bürgerservice (buergerservice@stadt-kehl.de) oder an den Ordnungsbereich (polizeibehoerde@stadt-kehl.de) wenden.
Für eine noch bequemere Terminvereinbarung steht seit August zudem ein neues Online-Ticketsystem zur Verfügung.

Übersicht Inhalt

Terminvereinbarung in Rathäusern

Seit dem 4. Mai sind die Rathäuser und Ortsverwaltungen wieder geöffnet für Personen, die vorher einen Termin vereinbart haben. Allerdings gilt hier wie beim Einkaufen: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht. Die gleichen Regelungen finden für die Ortsverwaltungen Anwendung.

Vereinbart werden können die Termine per E-Mail oder unter folgenden nach Bereichen gegliederten Telefonnummern (immer mit der Vorwahl 07851), jeweils von 9 bis 16 Uhr. Natürlich ist eine Terminvereinbarung auch per Brief möglich.

Der Bürgerservice ist unter der Nummer 88-3477 zu erreichen. Hier können auch per E-Mail an buergerservice@stadt-kehl.de Terminvereinbarungen getroffen werden. Das Gleiche gilt für das Standesamt (mit Friedhofsamt und Grundbucheinsichtsstelle), das sowohl unter standesamt@stadt-kehl.de als auch telefonisch unter 88-3470 erreichbar ist.
Bei den übrigen Bereichen werden die Termin nur telefonisch vergeben.
Archiv- und Museum: 88-2650
Ausländerangelegenheiten: 88-3423
Bauordnung: 88-4501
Bauservice: 88-4103
Bußgeldstelle: 88-3457
Elternzeit und GEZ: 88-2501
Finanzen: 88-3101
Familie und Bildung: 88-2102
Kommunale Abgaben: 88-3120
Kulturbüro: 88-2603
Mediathek: 882627
Mahnwesen: 88-3137
Ordnungswesen: 88-3401
Pflegestützpunkt: 88-2410
Rente: 88-2510
Stadtkasse: 88-3132
Stadtplanung/Umwelt: 88-4300
Sozialwesen/Obdachlosenbetreuung: 88-2500
Technische Dienste Kehl 88-4671
Verkehrswesen: 88-3436
Wohngeld: 88-2515
Die Ortsverwaltungen sind unter den bekannten Telefonnummern zur Terminvereinbarung zu erreichen.

Deshalb ist Abstand halten so wichtig!zoom

Sportstätten

Die städtischen Sportstätten sind wieder für den Übungsbetrieb geöffnet. Dies umfasst auch Sporthallen. Sie können von Sportlern - unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln - wieder genutzt werden. Auf dem Trainingsfeld gilt die Abstandsregel nicht, wohl aber die höchstzulässige Personenzahl von 20 Sportlerinnen und Sportlern. Im Sportunterricht an Schulen gilt die Klassengröße als Obergrenze. Abseits des Spielbetriebs sowie in den Umkleiden, auf den Toiletten sowie in den Duschen ist der Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. 

Zur Verordnung des Kultusministeriums

Situation in den Kitas

Auf Spielplätzen darf wieder gespielt werden - allerdings nur von einer begrenzten Anzahl von Kindern. Pro zehn Quadratmeter darf sich nur ein Kind auf dem Spielplatz aufhalten.zoom

Ab 1. September: Rückkehr zu 50 Betreuungsstunden

Die städtischen Kindertageseinrichtungen haben am Mittwoch, 1. Juli, wieder ihren Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen aufgenommen. In den Kitas Kork, Vogesenallee, Sundheim und Goldscheuer konnte jedoch nur mit reduzierten Betreuungszeiten von 44 Stunden statt 50 Stunden gearbeitet werden. Der Grund dafür waren zu geringe Personalkapazitäten bei gleichzeitig erhöhten Hygienevorschriften und räumlichen Auflagen. Zum 1. September kehren nun auch diese vier Einrichtungen wieder zur regulären Betreuungszeit von 50 Stunden zurück.

Zum Schutz der Gesundheit mussten die Bildungsbereiche in den Häusern vorsorglich umgestaltet und die Außenanlagen in Abschnitte unterteilt werden. Dadurch soll das Ansteckungsrisiko unter den Kindern minimiert werden. „Wichtig bleibt weiterhin, dass sich die Sorgeberechtigten an die corona-bedingten Auflagen halten und sich möglichst wenig in den Einrichtungen aufhalten“, sagt Fachkoordinatorin Michaela Könner. Kitas in denen die Rahmenbedingungen es zulassen, können die Regelungen etwas lockern: So haben die Sorgeberechtigten die Möglichkeit, das Kind entweder zu einem Willkommenspunkt in der Kita ("Orgi") oder zu einer pädagogischen Fachkraft im Bildungsbereich zu begleiten.

Auf Straßburger Seite hat die deutsch-französische Kinderkrippe Crèche, Außenstelle Vogesenallee, nach dreiwöchiger „Sommerpause“ am Montag, 24. August, den Regelbetrieb wieder aufgenommen.

Situation in den Schulen

Mund-Nasen-Bedeckung

Mit dem Start in das neue Schuljahr am Montag, 14. September, gilt an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume eine Maskenpflicht. Mund und Nase müssen insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten bedeckt werden. Die In den Unterrichtsräumen, in Sportanlagen beziehungsweise Sportstätten sowie während des Essens besteht keine Maskenpflicht.


Die Tram fährt wieder - zwar im eingeschränkten Betrieb und nur für Fahrgäste mit triftigem Grund, aber es ist ein erster Schritt.zoom

Öffentlicher Nahverkehr

Seit 27. April gilt in ganz Baden-Württemberg eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr. Dazu gehören neben Bussen, U-Bahnen, S-Bahnen und (Tram)Zügen auch – ganz wichtig – die Bahnsteige und Haltestellen. Außerdem muss bei Taxifahrten oder privat organisierten Fahrgemeinschaften, beispielsweise für den Weg zur Arbeit, eine Maske getragen werden. Das betrifft alle Erwachsenen und Kinder ab dem sechsten Geburtstag. Ausnahmen gibt es nur bei medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen wie beispielsweise für Menschen mit Behinderungen.

Tram

Die Tram fährt seit Anfang Juli nach dem Sommerfahrplan. Für Kehl bedeutet das, dass in der Hauptverkehrszeit alle 16 bis 18 Minuten eine Tram verkehrt; an Samstagen fährt die Tram im Zeitraum zwischen 12 und 19 Uhr im Acht- bis Neun-Minuten-Takt.

Bus

Seit dem 4. Mai fahren die Busse wieder nach dem regulären Fahrplan an Schultagen, um die Beförderung der Schulkinder sicherzustellen.
In allen Bussen der RVS und der SWEG ist der Vordereinstieg wieder möglich; somit können Fahrkarten auch beim Busfahrer gekauft werden. Zudem finden Fahrkontrollen wieder statt.

ALT und AST

Das Anruf-Linien-Taxi, das die Linie K10 ins Auenheimer Gewerbegebiet bedient und vor allem in den Abendstunden den Stadtbus ergänzt, fährt auch in Zeiten von Corona weiter: Eingesetzt werden achtsitzige Fahrzeuge, wodurch die Einhaltung der Abstandsregel ermöglicht wird.

Für Anruf-Linien-Taxis, die im Kehler Stadtgebiet unterwegs sind, gelten seit Dienstag, 2. Juni, neue Regeln: Fahrgäste ohne Masken werden nicht befördert. Um Mindestabstände auch im Fahrzeug einzuhalten, werden höchstens zwei Fahrgäste zur selben Zeit mitgenommen. Unterwegs können keine weiteren Fahrgäste zusteigen. Der Fahrer wird durch eine transparente Folie oder Plexiglas vom Fahrgastraum abgeschirmt und die Lüftung bleibt während der Fahrt ausgeschaltet.

Die Fahrer tragen Handschuhe und desinfizieren nach jeder Fahrt die Türgriffe. Die gleichen Regelungen gelten für das Anrufsammeltaxi, das in den Nachtstunden verkehrt, auch hier werden ausschließlich Fahrzeuge mit acht Sitzen eingesetzt.

Seit dem 24. Juni können Reisende ihre Tickets nun wieder direkt beim Fahrer kaufen; dies gilt sowohl im ALT als auch im AST.

Zug

Die Ortenau-S-Bahn verkehrt wieder nach ihrem Regelfahrplan. Zudem gibt es seit Sonntag, 14. Juni, zusätzliche Fahrten auf der Strecke Offenburg – Kehl: Ab Offenburg verkehrt montags bis freitags ein Zug um 11.35 Uhr. In der Gegenrichtung kommt ab Kehl täglich eine Fahrt um 12.03 Uhr hinzu. Samstags sowie an Sonn- und Feiertagen verkehrt ab Offenburg ein Zug um 10.59 Uhr.

Kulturelle Einrichtungen

Offene Jugendarbeit

Die offene Jugendarbeit nimmt ihren Betrieb teilweise wieder auf. Nach der vorübergehenden Schließung der Jugendhäuser aufgrund von Corona wurde wochenlang versucht, mit den Jugendlichen über die sozialen Medien Kontakt zu halten. Nun haben die Häuser jedoch wieder geöffnet – unter den geltenden Hygienebedingungen: „Laufwege müssen getrennt werden können, damit man sich nicht unnötig begegnet. Zudem muss gewährleistet sein, dass die Räume regelmäßig gelüftet werden können“, erläutert Binja Frick, Leiterin des Bereichs Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Schule. Die Hygienekonzepte werden daher individuell für jedes Jugendhaus entwickelt. Erlaubt sind feste Gruppen mit bis zu 20 Personen (eingeschlossen des Betreuungspersonals). Die Gruppengrößen richten sich nach der Größe und den Begebenheiten des jeweiligen Jugendhauses.

Veranstaltungen und Feiern

Kleinere Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen und bis zu 250 Teilnehmenden sind seit dem 1. Juli wieder möglich - Großveranstaltungen bleiben verboten. Allerdings kann das Sozialministerium Veranstaltungen mit bis zu 500 Besucherinnen und Besuchern erlauben.

Einzelhandel, Gaststätten, Unternehmen

KOD berät Betreiber von Gaststätten

In den Gaststätten gelten Abstandsregeln und Hygienevorschriften. Betreiber müssen die Kontaktdaten ihrer Gäste (Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Datum und Uhrzeit des Besuchs) erfassen – und vier Wochen später wieder löschen. Stehen ist in den Gaststätten nicht gestattet, allen Gästen muss ein Sitzplatz zugewiesen werden; die Tische müssen in einem Abstand von eineinhalb Metern angeordnet werden. Sofern möglich, empfehlen Sozial- und Wirtschaftsministerium den Angestellten, einen Servierwagen zu nutzen, um Gäste zu bedienen. Außerdem müssen die Angestellten Gesichtsmasken tragen. Dies gilt auch in Außenbereichen, wo Mitarbeitende in direkten Kontakt mit Gästen kommen. Ebenso sind Gaststätten verpflichtet, ihre Besucherinnen und Besucher darauf hinzuweisen, sich die Hände zu desinfizieren oder mit Seife zu waschen. Das muss den Gästen vor Ort auch ermöglicht werden. Regelmäßig gesäubert und desinfiziert werden müssen Tische, Armlehnen, Türgriffe und Lichtschalter. Auch die Mitarbeitenden in Gaststätten sind verpflichtet, Arbeitsplatz und Arbeitsgeräte (Theke, Tastaturen, Bildschirme, Servierwagen, Zapfhahn) in gewissen Abständen zu desinfizieren. Vorzugsweise sollen Gäste bargeldlos bezahlen, empfehlen die Ministerien. Betreiber müssen ihre Gäste und Mitarbeitenden auf die neuen Regelungen hinweisen.

Clubs und Diskotheken

Gemäß Corona-Verordnung müssen Diskotheken zwar geschlossen bleiben, aber da sie als sogenannte Schankwirtschaften mit besonderer Betriebseigentümlichkeit gemeldet sind, dürfen sämtliche Diskotheken dennoch Gäste empfangen. Sie gelten sozusagen rechtlich als Gaststätte. Aktuell bestehen jedoch besondere Regelungen: So bleiben die Tanzflächen geschlossen. Stattdessen dürfen die Clubbesucherinnen und -besucher an Tischen zusammensitzen und der Musik lauschen; Servicekräfte nehmen Bestellungen direkt am Platz auf. Der Einlass ist nur mit vorheriger Reservierung möglich. Wie in Restaurants gilt auch in den Clubs, dass entlang der Laufwege eine Maske getragen werden muss, am Tisch kann diese abgenommen werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 250 Euro rechnen.

Hotels und Herbergen öffnen unter Auflagen

Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder vollständig öffnen. Corona-bedingt sind die Öffnungen mit Auflagen verbunden: Es gilt die Maskenpflicht, Hygienekonzepte müssen vorgelegt und eingehalten werden, Abstandsregeln gilt es zu beachten.

Seit Dienstag, 2. Juni, dürfen zusätzlich zu Gaststätten auch Kneipen, Bars und Automatenbistros öffnen.

Informationen zu Auflagen gibt es auf der Homepage der Landesregierung.

Stadt stundet Unternehmen Steuern

Die Stadt unterstützt die Unternehmen in Kehl: Allen Firmen, die aufgrund der Corona-Krise Probleme haben, ihre Steuerzahlungen pünktlich zu leisten, stundet die Stadt die Zahlungen zunächst für drei Monate zinslos, unbürokratisch und ohne weitere Prüfungen.

Unternehmen, die beispielsweise Gewerbesteuervorauszahlungen oder Abschlusszahlungen zu leisten haben, können sich diese Beträge stunden lassen. Wenn ausreichende Gründe vorliegen, ist eine Ratenzahlung bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Das entsprechende Antragsformular kann heruntergeladen und gerne per E-Mail an g.siebeneichner@stadt-kehl.de (oder per Post an: Stadt Kehl, Kommunale Abgaben, Herrn Gerd Siebeneichner, Rathausplatz 1, 77694 Kehl) geschickt werden.
Anträge zur Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen für das laufende Jahr sind an das Finanzamt zu richten. Auch beim Finanzamt wird darüber in einem vereinfachten Verfahren entschieden. Der entsprechende Antragsvordruck ist unter https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/fa_offenburg abrufbar.

Newsletter und Hotline für Unternehmen

Weil auch für Unternehmer in diesen Wochen ein hoher Informationsbedarf besteht, stellt die Wirtschaftsförderung einen Newsletter zusammen, in dem auch die von Land und Bund angekündigten Hilfsmaßnahmen zusammengefasst werden. Firmen, welche diesen Newsletter künftig erhalten möchten, können sich unter der E-Mail-Adresse newsletter@marketing.kehl.de melden.

Das Land hat für Unternehmen in Baden-Württemberg  einen kostenlose Hotline eingerichtet, die unter der Telefonnummer 0800 40 200 88 von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 18 Uhr, erreichbar ist.

Informationen vom Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt hat die an der Telefon-Hotline zu Corona am häufigsten gestellten Fragen und die Antworten darauf zusammengefasst.

Informationen über den Drive-in-Corona-Test gibt es hier.

Hotline für psychologische Beratung

Das Landratsamt Ortenaukreis hat eine neue Hotline Psychologische Beratung Corona eingerichtet. Dort stehen ab sofort Montag bis Freitag von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr erfahrene Expertinnen und Experten der Psychologischen Beratungsstellen im Ortenaukreis für Gespräche und Informationen zur Verfügung.
Die Hotline ist für den gesamten Ortenaukreis unter der Nummer 07821 9157 2557 erreichbar.

25.09.2020

 

Termine

 
 

Stadtverwaltung Kehl · Rathausplatz 1 · 77694 Kehl · Tel.: 07851 88-0 · Fax: 07851 88-1102 · info@stadt-kehl.de