Rückkehr zum Regelbetrieb: Städtische Kitas seit 1. Juli geöffnet – Erste Veranstaltung in der Mediathek seit Corona-Ausbruch

Für viele Eltern mit Kita-Kindern ist ein Stück Normalität in den Alltag zurückgekehrt: Am Mittwoch, 1. Juli, haben die städtischen Kindertageseinrichtungen ihren Regelbetrieb aufgenommen. Verbunden mit der Wiederöffnung sind eine Reihe corona-bedingter Auflagen und Regeln, an die sich auch Eltern halten müssen, wenn sie ihre Kinder ab Mittwoch in die ihre Kita bringen. Aufgrund von Personalmangel und erhöhten Hygienevorschriften werden die Öffnungszeiten in den Kitas in der Vogesenallee, in Kork, Sundheim und Goldscheuer um sechs Stunden reduziert, also von 50 auf 44 Stunden. „Wir tun alles, um schnellstmöglich wieder die normalen Öffnungszeiten anbieten zu können“, verspricht Dr. Marcus Kröckel, Fachbereichsleiter für Bildung, Soziales und Kultur. Dank eines Hygiene-Konzeptes können in der Mediathek nach drei Monaten Stillstand künftig wieder Veranstaltungen stattfinden. Los geht es am Montag, 6. Juli, mit einem Figurentheater für Kinder.

Neue Corona-Verordnung

Die Landesregierung hat am 23. Juni eine neue Corona-Verordnung mit weiteren Lockerungen beschlossen. Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum dürfen sich ab dem 1. Juli bis zu 20 Personen treffen. Diese Beschränkung gilt weiterhin nicht für Verwandte in gerader Linie (dazu zählen zum Beispiel Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder) und Geschwister sowie deren Nachwuchs. Ebenfalls ausgenommen sind Angehörige des gleichen Haushalts, dazu zählen Ehegatten oder Partnerinnen und Partner.

Auch bei privaten Feiern werden die Corona-Regelungen ab dem 1. Juli gelockert: Hochzeiten, Taufen und andere Familienfeiern benötigen kein Hygienekonzept mehr, solange nicht mehr als 100 Gäste anwesend sind. Öffentliche Veranstaltungen (also Konzerte, Kinovorstellungen und Theateraufführungen oder Vortragsveranstaltungen) mit bis zu 250 Personen mit festen Sitzplätzen sind dann ebenfalls wieder möglich. Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bleiben bis 31. Oktober untersagt.

Wer gegen die Corona-Verordnung verstößt, muss mit Bußgeldern rechnen.

Übersicht Inhalt

Terminvereinbarung in Rathäusern

Seit dem 4. Mai sind die Rathäuser und Ortsverwaltungen wieder geöffnet für Personen, die vorher einen Termin vereinbart haben. Allerdings gilt hier wie beim Einkaufen: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht. Die gleichen Regelungen finden für die Ortsverwaltungen Anwendung.

Vereinbart werden können die Termine per E-Mail oder unter folgenden nach Bereichen gegliederten Telefonnummern (immer mit der Vorwahl 07851), jeweils von 9 bis 16 Uhr. Natürlich ist eine Terminvereinbarung auch per Brief möglich.


Der Bürgerservice ist unter der Nummer 88-3477 zu erreichen. Hier können auch per E-Mail an buergerservice@stadt-kehl.de Terminvereinbarungen getroffen werden. Das Gleiche gilt für das Standesamt (mit Friedhofsamt und Grundbucheinsichtsstelle), das sowohl unter standesamt@stadt-kehl.de als auch telefonisch unter 88-3470 erreichbar ist.
Bei den übrigen Bereichen werden die Termin nur telefonisch vergeben.
Archiv- und Museum: 88-2650
Ausländerangelegenheiten: 88-3423
Bauordnung: 88-4501
Bauservice: 88-4103
Bußgeldstelle: 88-3457
Elternzeit und GEZ: 88-2501
Finanzen: 88-3101
Familie und Bildung: 88-2102
Kommunale Abgaben: 88-3120
Kulturbüro: 88-2603
Mediathek: 882627
Mahnwesen: 88-3137
Ordnungswesen: 88-3401
Pflegestützpunkt: 88-2410
Rente: 88-2510
Stadtkasse: 88-3132
Stadtplanung/Umwelt: 88-4300
Sozialwesen/Obdachlosenbetreuung: 88-2500
Technische Dienste Kehl 88-4671
Verkehrswesen: 88-3436
Wohngeld: 88-2515
Die Ortsverwaltungen sind unter den bekannten Telefonnummern zur Terminvereinbarung zu erreichen.

Deshalb ist Abstand halten so wichtig!zoom

Gelockertes Versammlungsverbot

Seit dem 1. Juli dürfen sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum bis zu 20 Personen treffen. Diese Beschränkung gilt weiterhin nicht für Verwandte in gerader Linie (dazu zählen zum Beispiel Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder) und Geschwister sowie deren Nachwuchs. Ebenfalls ausgenommen sind Angehörige des gleichen Haushalts, dazu zählen Ehegatten oder Partnerinnen und Partner. 

Wer sich nicht daran hält, muss in der Regel mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro rechnen.

Zur Corona-Verordnung und zum Bußgeldkatalog

Spielplätze sind wieder geöffnet

Auf solchen Schildern - wie hier am Spielplatz zwischen Haus der Jugend und Rheinschnecke - erfahren Eltern, wie viele Kinder auf dem jeweiligen Spielplatz gleichzeitig spielen dürfen.zoom

Seit dem 6. Mai sind die Spielplätze, Skateranlagen und der Workout-Parcours wieder geöffnet. Für die Benutzung hat das Land klare Regeln vorgegeben: Der Mindestabstand ist einzuhalten, solange es sich nicht um Familienmitglieder handelt. Das bedeutet, dass die Zahl der gleichzeitig auf einem Spielplatz spielenden Kinder oder der Nutzer der Skateranlagen begrenzt werden muss. An allen Spielplätzen und Anlagen sind entsprechende Schilder angebracht. Auf dem Spielplatz aufhalten dürfen sich die Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen. Auch die Begleitpersonen müssen darauf achten, dass sie untereinander die üblichen 1,5 Meter Abstand einhalten – es sei denn, sie leben in einem Haushalt.

Wie viele Kinder dürfen auf welchem Spielplatz spielen?

Kernstadt

An den drei Spielpunkten auf dem Markplatz geltend folgende Begrenzungen:
Spielpunkt Rheinschnake: sechs Kinder
Spielpunkt Tanzglockenspiel: sechs Kinder
Spielpunkt Bücherwurm: zwei Kinder

Spielplatz am Rathaus: vier Kinder

Am meisten Kinder, nämlich 30, dürfen sich auf dem weitläufigen Spielplatz zwischen dem Haus der Jugend und der Rheinschnecke aufhalten. Dort stehen 24 Geräte zur Verfügung. Genutzt werden dürfen auch die Spielräte am und im Wasserband – das Wasserband selber wird jedoch nicht geflutet.

Jeweils 20 Kinder dürfen sich auf den Spielplätzen Wolfsgrube, auf dem Piratenspielplatz in der Kreuzmatt und auf dem brandneuen Spielplatz Kleinriedle austoben. Bei den Spielplätzen Niedereich und Leppertsloh liegt die Höchstzahl der gleichzeitig spielenden Jungen und Mädchen bei 15. Nur zehn Kinder sind auf den Spielplätzen im Kronenhof, auf dem Sölling, im Rosengarten und im Sundheimer Feld zulässig.

Auenheim

Jeweils zehn Kinder können die Spielplätze Hungerfeld und Turnplatz nutzen, an den beiden Geräten in der Eisenbahnstraße können nur zwei Kinder spielen.

Bodersweier

Beim Spielplatz Rain liegt die Höchstzahl bei 15 gleichzeitig spielenden Kindern.

Goldscheuer

Auf dem Spielplatz Litzhurst mit seinen 13 Geräten dürfen sich 20 Kinder tummeln, auf dem Spielplatz Schillerwiese 15, auf den Spielplätzen Morgenäcker I und II jeweils zehn. Bis zu acht Jungen und Mädchen können die Spielplätze Hans-Jakob-Weg und Naturbad/Badhiesl nutzen.

Auf der Skateranlage dürfen sich zehn Kinder und Jugendliche gleichzeitig sportlich betätigen.

Marlen

Je zehn Kinder sind auf den Spielplätzen Im Löhl und Sporthalle zulässig, Im Bühl liegt die Höchstzahl bei acht, ebenso wie auf dem Spielplatz Im Mättel.

Kittersburg

Auf dem Spielplatz in Kittersburg dürfen 15 Kinder toben.

Kork

15 Kindern bietet der Spielplatz Am Bahnhof Raum, zehn Jungen und Mädchen der Spielplatz Wortäckerle.

Leutesheim

15 Kinder können sich gleichzeitig auf dem Spielplatz vergnügen.

Hohnhurst

Der Hohnhurster Spielplatz hat gemäß der Corona-Verordnung eine maximale Kapazität von 15 Kindern.

Neumühl

Jeweils 20 Mädchen und Jungen dürfen sich gleichzeitig auf den Spielplätzen Münsterstraße und Alte Kinzig aufhalten.

Odelshofen

Der Spielplatz im Dorf kann von 15 Kindern genutzt werden.

Querbach

15 kleine Querbacherinnen und Querbacher dürfen sich im Dorf auf dem Spielplatz aufhalten.

Zierolshofen

Maximal 15 Kinder dürfen auf dem Spielplatz in Zierolshofen toben.

Skateranlage, Workout-Parcours, Trimm-dich-Pfad

15 Kinder und Jugendliche dürfen gleichzeitig die Skateranlage benutzen, beim Workout-Parcours am Weißtannenturm sind es zehn. Beim Trimm-dich-Pfad, der hauptsächlich von Erwachsenen genutzt wird, gilt: Der Mindestabstand von eineinhalb Metern ist einzuhalten – sofern die Trainierenden nicht in einem Haushalt leben.

Weil sich bei Ballspielen Körperkontakt kaum vermeiden lässt und das Abstandsgebot nicht sicher eingehalten werden kann, bleiben alle Bolzplätze und die roten Plätze auf dem Schulcampus weiterhin geschlossen. Der Weißtannenturm wird aus dem gleichen Grund nicht wieder geöffnet: Bei Begegnungen auf den Treppen ist es kaum möglich, den Mindestabstand von eineinhalb Metern einzuhalten.
Vorerst nicht mit Wasser geflutet und geöffnet wird das Wasserband zwischen Rhein und Altrhein. Zum einen stellt dieser Spielplatz einen starken Besuchermagneten dar, zum anderen kann die Seniorengruppe, welche das Wasserband zweimal wöchentlich ehrenamtlich reinigt derzeit natürlich nicht aktiv werden.

Sportstätten

Die städtischen Sportstätten sind inzwischen wieder für den Trainingsbetrieb geöffnet. Sie können von Sportlern - unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln - wieder genutzt werden. Vereine, die auf städtischen Sportplätzen trainieren möchten, müssen der Stadt (per Mail an polizeibehoerde@stadt-kehl.de) für jede Trainings- und Übungsmaßnahme eine verantwortliche Person benennen.  Sporthallen bleiben weiterhin geschlossen. Das Gleiche gilt für Umkleiden und Duschen, die zu Sportplätzen gehören. Genutzt werden dürfen dort nur die Toiletten.

Zur Verordnung des Kultusministeriums

Situation in den Kitas

Auf Spielplätzen darf wieder gespielt werden - allerdings nur von einer begrenzten Anzahl von Kindern. Pro zehn Quadratmeter darf sich nur ein Kind auf dem Spielplatz aufhalten.zoom

Rückkehr zum Regelbetrieb am 1. Juli

Am Mittwoch, 1. Juli, nehmen die städtischen Kindertageseinrichtungen wieder ihren Regelbetrieb auf. Verbunden mit der Wiederöffnung sind eine Reihe corona-bedingter Auflagen und Regeln, an die sich auch Eltern halten müssen, wenn sie ihre Kinder ab Mittwoch in die ihre Kita bringen. Aufgrund von Personalmangel und erhöhten Hygienevorschriften werden die Öffnungszeiten in den Kitas in der Vogesenallee, in Kork, Sundheim und Goldscheuer um sechs Stunden reduziert, also von 50 auf 44 Stunden. „Wir tun alles, um schnellstmöglich wieder die normalen Öffnungszeiten anbieten zu können“, verspricht Dr. Marcus Kröckel, Fachbereichsleiter für Bildung, Soziales und Kultur. 

„Wichtig bleibt, dass sich Eltern möglichst wenig in den Einrichtungen aufhalten“, sagt Fachkoordinatorin Michaela Könner. In der Praxis heißt das, die pädagogischen Fachkräfte nehmen die Kinder im Eingangsbereich der Kita in Empfang. Zum Schutz der Gesundheit werden die Kinder in möglichst konstanten Gruppen betreut; die Bildungsbereiche in den Häusern mussten vorsorglich umgestaltet und die Außenanlagen in Ab-schnitte unterteilt werden. Dadurch soll das Ansteckungsrisiko unter den Kindern minimiert werden.
In Goldscheuer, Kork, Sundheim sowie der Vogesenallee werden die Öffnungszeiten von bislang 50 Wochenstunden auf 44 Wochenstunden heruntergefahren und orientieren sich an den Betreuungszeiten der Notbetreuung (von 7 bis 16.30 Uhr und Freitag von 7 bis 15.30 Uhr). Der Fachbereich Bildung, Soziales und Kultur rechnet damit, dass am Dienstag, 1. September, alle Einrichtungen zu ihren regulären Öffnungszeiten zurückkehren können.

Auf Straßburger Seite hat die deutsch-französische Kinderkrippe Crèche am Mittwoch, 24. Juni, den Regel-betrieb wieder aufgenommen. Unter Auflagen werden in der Außenstelle der Kita Vogesenallee alle Kinder empfangen; Eltern und Sorgeberechtigte können die Einrichtung allerdings nicht betreten. 

Kita-Gebühren

Die Stadt hat die Kita-Gebühren für die Monate April und Mai nicht von den Eltern der dort angemeldeten Kinder eingezogen; Zinsen werden nicht fällig. Wie nach dem Ende der Corona-Krise mit den Kita-Gebühren verfahren wird, wird der Gemeinderat entscheiden. Die Gebühren für die erweiterte Notbetreuung in städtischen Kitas orientieren sich an der Höhe des Regelbetrags. Zu den Gebühren in kirchlichen Einrichtungen informieren die entsprechenden Kitas selbst.

Situation in den Schulen

Unterricht in Rotation

Nachdem Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen seit 4. Mai teilweise wieder den Unterricht besuchen durften und am 18. Mai die Viertklässler in den Grundschulen folgten, änderte sich die Situation nach den Pfingstferien nochmals: Sämtliche Klassenstufen (das gilt für Grund- wie für weiterführende Schulen) werden seit Montag, 15. Juni, im wöchentlichen Rhythmus unterrichtet. Ziel ist es, laut Kultusministerium, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zu den Sommerferien Unterricht erhalten. Wann welche Klassenstufe unterrichtet wird, hängt von der jeweiligen Schule sowie deren personellen und räumlichen Möglichkeiten ab. Hygienemaßnahmen in den Schulgebäuden gelten weiterhin.

Schülerinnen und Schüler aus Frankreich

Auch Schülerinnen und Schüler aus Straßburg dürfen seit Montag, 4. Mai, wieder zum Unterricht nach Deutschland einreisen; für sie wurden Passierscheine für den Grenzübertritt ausgestellt.

Hygienekonzept in den Schulen

Um das Lehrpersonal sowie die Schülerinnen und Schüler vor einer Ansteckung zu schützen, gelten in den Einrichtungen eine Vielzahl an Hygienemaßnahmen: Die Jugendlichen müssen an ausgewiesene Wegemarkierungen halten, an den Eingängen stehen Spender mit Desinfektionsmitteln und –tüchern bereit.

Notbetreuung in Schulen

Eltern mit Kindern im schulpflichtigen Alter, die ihren Nachwuchs in die Notbetreuung in Grund- oder weiterführender Schule geben wollen, müssen dies über ihren Arbeitgeber anmelden. Dieser erhält daraufhin von der Stadtverwaltung ein entsprechendes Formular. Vorrang haben – analog zur Notbetreuung in Kitas – Menschen, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten und als unabkömmlich eingestuft werden. Bei nicht-alleinziehenden Eltern müssen beide ein solches Formular einreichen. Seit 1. Mai können Kosten für eine Ganztagsbetreuung in Grundschulen bis 17 Uhr anfallen. Werden die Betreuungsplätze knapp, wird auch hier priorisiert. Die Notbetreuung in Schulen ist von der ersten bis zur siebten Klasse möglich.

Zusätzlich zu den Notbetreuungsplätzen an Grundschulen wird auch die Caritas eine Nachmittagsbetreuung von 12 bis 17 Uhr anbieten. Dieses Angebot startet ebenfalls am 15. Juni. Die Plätze sind Eltern vorbehalten, die bereits einen bestehenden Betreuungsvertrag mit der Caritas haben. Bei Interesse wenden sich Eltern an die Schulkinderbetreuung ihrer Schule. Vergeben werden die Plätze nach Kriterien der Landesregierung für die Notbetreuung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Formulare zur Anmeldung für die Notbetreuung an Grundschulen sowie an weiterführenden Schulen stehen zum Herunterladen bereit. Ebenfalls erforderlich ist ein vom Arbeitgeber ausgefülltes Formular zur Präsenzpflicht.

Bis die Pusteblume auf dem Marktplatz wieder sprudeln darf, wird es wohl noch etwas dauern.zoom

Wasserspiele und Brunnen bleiben aus

Normalerweise sprudeln bereits vor Ostern die Wasserspiele und Brunnen in der Stadt. In diesem Jahr spritzt noch immer kein Wasser aus den Düsen und das wird sich aller Voraussicht nach auch nicht so schnell ändern. Der Grund: Brunnen und Wasserspiele machen die Plätze attraktiv und ziehen Menschen – und vor allem auch Kinder – an. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Ansammlungsverbot möchte die Stadt bewusst keine solchen Sammlungspunkte schaffen. Aus dem gleichen Grund wird auch das Wasserband zwischen Rhein und Altrhein nicht geflutet.
Dass die Brunnenanlagen stillgelegt bleiben, dient darüber hinaus auch dem Schutz der Beschäftigten des Betriebshofs: Die Unterhaltungsmaßnahmen lassen sich kaum ausführen, ohne dass diese sich nahekommen. Auch das soll, wo immer möglich, vermieden werden.


Die Tram fährt wieder - zwar im eingeschränkten Betrieb und nur für Fahrgäste mit triftigem Grund, aber es ist ein erster Schritt.zoom

Öffentlicher Nahverkehr

Seit 27. April gilt in ganz Baden-Württemberg eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr. Dazu gehören neben Bussen, U-Bahnen, S-Bahnen und (Tram)Zügen auch – ganz wichtig – die Bahnsteige und Haltestellen. Außerdem muss bei Taxifahrten oder privat organisierten Fahrgemeinschaften, beispielsweise für den Weg zur Arbeit, eine Maske getragen werden. Das betrifft alle Erwachsenen und Kinder ab dem sechsten Geburtstag. Ausnahmen gibt es nur bei medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen wie beispielsweise für Menschen mit Behinderungen.

Tram

Die Tram fährt seit der Öffnung der Grenze am 15. Juni wieder weitgehend im Normalbetrieb und bedient alle drei Kehler Haltestellen. Die Begrenzung der Zahl der Fahrgäste auf 70 ist aufgehoben, es gilt die Maskenpflicht. Tramzüge verkehren im Zeitraum von 5 Uhr bis 0.55 Uhr.

Bus

Seit dem 4. Mai fahren die Busse wieder nach dem regulären Fahrplan an Schultagen, um die Beförderung der Schulkinder sicherzustellen.
In allen Bussen der RVS und der SWEG ist der Vordereinstieg wieder möglich; somit können Fahrkarten auch beim Busfahrer gekauft werden. Zudem finden Fahrkontrollen wieder statt.

ALT und AST

Das Anruf-Linien-Taxi, das die Linie K10 ins Auenheimer Gewerbegebiet bedient und vor allem in den Abendstunden den Stadtbus ergänzt, fährt auch in Zeiten von Corona weiter: Eingesetzt werden achtsitzige Fahrzeuge, wodurch die Einhaltung der Abstandsregel ermöglicht wird.

Für Anruf-Linien-Taxis, die im Kehler Stadtgebiet unterwegs sind, gelten seit Dienstag, 2. Juni, neue Regeln: Fahrgäste ohne Masken werden nicht befördert. Um Mindestabstände auch im Fahrzeug einzuhalten, werden höchstens zwei Fahrgäste zur selben Zeit mitgenommen. Unterwegs können keine weiteren Fahrgäste zusteigen. Der Fahrer wird durch eine transparente Folie oder Plexiglas vom Fahrgastraum abgeschirmt und die Lüftung bleibt während der Fahrt ausgeschaltet.

Die Fahrer tragen Handschuhe und desinfizieren nach jeder Fahrt die Türgriffe. Die gleichen Regelungen gelten für das Anrufsammeltaxi, das in den Nachtstunden verkehrt, auch hier werden ausschließlich Fahrzeuge mit acht Sitzen eingesetzt.

Seit dem 24. Juni können Reisende ihre Tickets nun wieder direkt beim Fahrer kaufen; dies gilt sowohl im ALT als auch im AST.

Zug

Die Ortenau-S-Bahn verkehrt wieder nach ihrem Regelfahrplan. Zudem gibt es seit Sonntag, 14. Juni, zusätzliche Fahrten auf der Strecke Offenburg – Kehl: Ab Offenburg verkehrt montags bis freitags ein Zug um 11.35 Uhr. In der Gegenrichtung kommt ab Kehl täglich eine Fahrt um 12.03 Uhr hinzu. Samstags sowie an Sonn- und Feiertagen verkehrt ab Offenburg ein Zug um 10.59 Uhr.

Fiona Härtel präsentiert die Kehl-hält-zusammen-Masken, die in verschiedenen Farben in der Tourist-Information erhältlich sind.zoom

Tourist-Information vertreibt Kehl-Stoffmasken

Seit Montag (27. März) muss gemäß der Notverordnung des Landes der Nasen- und Mundbereich im öffentlichen Personenverkehr - seit dem 11. Mai auch im Fernverkehr - und beim Einkaufen bedeckt sein. Neben gekauften oder selbst genähten Stoffmasken dürfen dazu auch Tücher oder Schals verwendet werden. Sowohl in den Servicebereichen der Stadtverwaltung als auch in Kehler Geschäften sind Masken mit dem Aufdruck „Kehl hält zusammen“ zu sehen. In der Tourist-Information können die Kehl-Stoffmasken für 5,95 Euro pro Stück käuflich erworben werden. Verkauft werden auch Masken aus bunten Stoffen, die vom Kehler Textilatelier Zick-Zack hergestellt wurden.

Die Öffnungszeiten der Tourist-Information sind auf drei Stunden pro Tag beschränkt - jeweils von 9 bis 12 Uhr; am Samstag bleibt die Tourist-Information geschlossen. An den Nachmittagen unter der Woche können telefonisch (07851 88-1555) oder per Mail (Tourist-Information@marketing.kehl.de) Termine vereinbart werden.

Kulturelle Einrichtungen

Offene Jugendarbeit

Die offene Jugendarbeit nimmt ihren Betrieb teilweise wieder auf. Nach der Schließung der Jugendhäuser aufgrund von Corona wurde wochenlang versucht, mit den Jugendlichen über die sozialen Medien Kontakt zu halten.
Nun öffnen die Häuser jedoch wieder – wenn es die Bedingungen vor Ort zulassen: „Laufwege müssen getrennt werden können, damit man sich nicht unnötig begegnet. Zudem muss gewährleistet sein, dass die Räume regelmäßig gelüftet werden können“, erläutert Binja Frick, Leiterin des Bereichs Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Schule. Die Hygienekonzepte werden daher individuell für jedes Jugendhaus entwickelt. Erlaubt sind feste Gruppen mit bis zu 20 Personen (eingeschlossen des Betreuungspersonals). Die Gruppengrößen richten sich nach der Größe und den Begebenheiten des jeweiligen Jugendhauses.

Bisher geöffnet (Stand Freitag, 19. Juni) sind das Jugendzentrum und das Haus der Jugend in Kehl, der Jugendtreff Leutesheim und das Badhiesel in Goldscheuer.
Weiterhin geschlossen bleiben der Jugendtreff Kreuzmatt, der Jugendkeller in Kork und der Jugendkeller Auenheim. Die Mitarbeitenden in diesen Einrichtungen organisieren jedoch kleinere Gruppenangebote und aufsuchende Arbeit im öffentlichen Raum, um weiterhin mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben.

Seniorenbüro

Das Seniorenbüro ist noch geschlossen.

Kulturhaus

Im Kulturhaus sind bereits wieder die ersten Musikinstrumente zu hören. Seit Mittwoch, 6. Mai, dürfen Musikschulen in Baden-Württemberg eingeschränkt wieder öffnen. Einzelunterricht für Blasinstrumente und Gesang bleiben vorerst untersagt. Hier sieht das Kultusministerium ein erhöhtes Infektionsrisiko. 

Nach den Pfingstferien wird das Kehler Atelier der Kunstschule Offenburg wieder Kurse anbieten, Teilnehmende werden über den Kursbeginn informiert. Ebenfalls wieder öffnen wird die Volkshochschule. Welche Kurse dann ab Montag, 15. Juni, angeboten werden können, gilt es noch zu klären. Dabei geht es um die Durchführbarkeit unter strengen Hygieneauflagen. Dies wird von der vhs Ortenau/ Kehl-Hanauerland derzeit geprüft. Eingeschriebene Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von der VHS direkt kontaktiert. Das Büro der VHS bleibt allerdings weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen sind wie bisher telefonisch unter 07851 9487 5500 und per E-Mail unter kehl@vhs-ortenau.de erreichbar, außerdem können Termine vereinbart werden.

Die Einrichtungen des Kulturhauses sind folgendermaßen erreichbar:

Kulturbüro:
Montag bis Donnerstag: 8.30 Uhr bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Freitag: 8.30 Uhr bis 12 Uhr
Telefon: 07851 88-2603 oder 88-2605
E-Mail: kulturbuero@stadt-kehl.de

Mediathek

Die Mediathek öffnet wieder für Nutzerinnen und Nutzer.zoom

Mediathek hat geöffnet
Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln können Besucherinnen und Besucher seit Dienstag, 19. Mai, das Haus betreten, um Bücher, Zeitschriften oder CDs auszuleihen. Allerdings kann nur das Erdgeschoss genutzt werden. Geöffnet ist die Mediathek dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr, mittwochs von 15 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr. Gleichzeitig stöbern dürfen in der Mediathek zehn Besucherinnen und Besucher. Allerdings müssen sie Mund-Nasen-Schutz tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. Beim Betreten der Mediathek muss ein bereitgestellter Tragekorb genutzt werden, die Hände sind zu desinfizieren. Eingelassen werden die Besucherinnen und Besucher über die Terrassentür in Richtung Altrhein. Die neue Wegeführung im Erdgeschoss ist ausgeschildert, Wartebereiche sind gekennzeichnet. Nutzerinnen und Nutzer sind angehalten, ihren Besuch möglichst kurz zu halten. Ausgeliehene Medien können lediglich über den Rückgabekasten an der Jahnstraße zurückgegeben werden.

Bereiche teilweise noch geschlossen
Die neugestaltete Kinder- und Jugendabteilung im Obergeschoss bleibt geschlossen. Eine Auswahl an Kindermedien wird jedoch im Lesecafé ausgelegt und kann ansonsten telefonisch oder per E-Mail bestellt werden.
Als Treffpunkt und Aufenthaltsort ist die Mediathek indes geschlossen. Alle Sitzgelegenheiten wurden entfernt und durch die Sperrung des Treppenhauses sind Toiletten sowie der Flohmarkt im Untergeschoss nicht erreichbar. 

PC-Nutzung in der Mediathek
Ab Donnerstag, 2. Juli, können die beiden Arbeits-PCs wieder benutzt werden. Damit ist ein Zugang zum Internet, der Zugriff auf MS-Office-Programme sowie das Ausdrucken von Dokumenten wieder möglich. Damit zwischen den Mediatheksnutzenden ausreichend Sicherheitsabstand besteht, sind die Computer nur donnerstags in der Zeit von 10 bis 16 Uhr nach vorheriger Terminabsprache zur Verfügung. Die Dauer der Termine beträgt jeweils 30 Minuten. Termine können telefonisch unter 07851 88-2626 oder per E-Mail mediathek@stadt-kehl.de gebucht werden. 


Kontaktlose Ausleihe bleibt möglich
Die kontaktlose Ausleihe ist weiterhin möglich, aber nur donnerstags. Medienwünsche können telefonisch unter 07851 88-2627 oder per E-Mail an mediathek@stadt-kehl.de angemeldet werden. Die Mitarbeitenden der Mediathek nehmen die Medienwünsche (bis zu zehn Medien pro Mediatheksausweis) von Dienstag bis Freitag jeweils im Zeitraum von 9 bis 16 Uhr entgegen. Die gewünschten Medien können dann am Folgetag – sofern verfügbar – zu einem vereinbarten Termin im Zeitraum von 9 bis 16 Uhr im Windfang des Haupteingangs kontaktlos abgeholt werden. Im Onlinekatalog auf der Homepage der Mediathek können Nutzerinnen und Nutzer recherchieren, ob die gewünschten Medien verfügbar sind.

Falls der Mediatheksausweis abgelaufen sein sollte, können Nutzer eine E-Mail an mediathek@stadt-kehl.de schreiben, dann wird der Ausweis verlängert; die Jahresgebühr kann später entrichtet werden.

Erste Veranstaltung in der Mediathek nach Corona-Ausbruch
Nach mehr als drei Monaten Stillstand findet in der Mediathek mit dem Figurentheater um Kuh Lieselotte am Montag, 6. Juli, die erste Veranstaltung seit Ausbruch des Corona-Virus statt. Dazu haben die Mitarbeitenden ein Hygiene-Konzept erarbeitet: Maximal 32 Besucherinnen und Besucher dürfen sich in den Räumen und 50 Personen im Garten der Mediathek aufhalten. Die Mitarbeitenden weisen den Gästen ihren Sitzplatz zu. Es sind Einzel-, Pärchen- und Dreier-Sitze vorhanden, so dass Familien problemlos zusammensitzen können. Beim Aufenthalt in der Mediathek ist ein Mundschutz zu tragen, dieser kann jedoch am Platz abgenommen werden. Das vollständige Hygiene-Konzept ist auch auf der Homepage der Mediathek zu finden unter dem Reiter „Veranstaltungen“ sowie über diesen Link. „Wir freuen uns trotz der Einschränkungen, dass wir wieder Veranstaltungen anbieten können“, sagt Fabiane Luz, Leiterin der Mediathek.

Veranstaltungen und Feiern

Die Landesregierung hat am Dienstag (23. Juni) weitere Lockerungen der Corona-Verordnung beschlossen: Kleinere Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen und bis zu 250 Teilnehmenden sind ab dem 1. Juli wieder möglich - Großveranstaltungen bleiben verboten. Allerdings kann das Sozialministerium Veranstaltungen mit bis zu 500 Besucherinnen und Besuchern erlauben.

Absage von (städtischen) Veranstaltungen

Die Stadt hat alle Veranstaltungen abgesagt.zoom
  • Im Frauen- und Mütterzentrum finden vorerst keine Veranstaltungen und Kurse statt.
  • Auf dem Vorplatz des Kulturhauses wird am 17. und 18. Juli kein „Kaltes Herz“ und am 19. Juli kein „Heidi“ aufgeführt werden. Beide Open-Air-Sommertheater finden nicht statt; „Das kalte Herz“ wird auf Juli 2021 verschoben.
  • Das Kulturfest „Culture Day“ wird auf das nächste Jahr verschoben. Ursprünglich hätte dieses am 11. Juli gefeiert werden sollen.
  • Sommerferienprogramme wie die Kinderstadt oder der Kinderferienspaß sind beide abgesagt. Im Rahmen der Möglichkeiten wird versucht, über die offene Jugendarbeit ein Notferienprogramm auf die Beine zu stellen.
  • Der See Slam in Goldscheuer findet nicht wie geplant am 26. Juni statt. Es ist vorgesehen, die Poetry-Slam-Veranstaltung zu verschieben. Hier wurden regelmäßig zwischen 500 und 1000 Gäste gezählt. Die Landesregierung hat per Notverordnung Großveranstaltungen bis Ende August dieses Jahres untersagt.
  • Das für September geplante Bierfest des Landkreises wird verschoben auf nächstes Jahr. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Wie Besucherinnen und Besucher ihre bereits gekauften Eintrittskarten für abgesagte Veranstaltungen rückerstattet bekommen können, findet sich hier.

Private Veranstaltungen

Bei privaten Feiern werden die Corona-Regelungen ab dem 1. Juli gelockert: Hochzeiten, Taufen und andere Familienfeiern benötigen kein Hygienekonzept mehr, solange nicht mehr als 100 Gäste anwesend sind.

Öffentliche Veranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen (also Konzerte, Kinovorstellungen und Theateraufführungen oder Vortragsveranstaltungen) mit bis zu 250 Personen mit festen Sitzplätzen sind ab dem 1. Juli wieder möglich. 

Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bleiben bis 31. Oktober untersagt.

Religiöse Veranstaltungen

Auch bei Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen – zum Beispiel in Moscheen – muss zwischen den Gläubigen ein Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Die Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden ergibt sich aus der Größe der jeweiligen Räumlichkeiten. An Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen im Freien können bis zu 100 Gläubige teilnehmen – auch hier muss der Mindestabstand eingehalten werden. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz wird empfohlen. Für alle Teilnehmenden an Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen müssen Desinfektionsmittel bereitgestellt werden, Flächen und Gebrauchsgegenstände sind zu desinfizieren; der Umgang mit Gegenständen, die von mehreren Personen genutzt werden, ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Für jeden Gottesdienst- und Gebetsort ist ein schriftliches Infektionsschutzkonzept zu erstellen. Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Kehl wird auch hier kontrollieren, ob die Regelungen eingehalten werden.

Trauerfeiern und Bestattungen

Seit der Änderung der Corona-Verordnung vom 4. Mai dürfen wieder bis zu 50 Personen an Beisetzungen teilnehmen, im Freien sind bis zu 100 Personen erlaubt. Gottesdienste und Totengebete sind ebenfalls wieder möglich. Die Stadt hat sich entschlossen, auch die Friedhofskapellen wieder für Trauerfeiern zu öffnen. Hier sind es die Bestattungsunternehmen, die für die Einhaltung der Corona-Verordnung verantwortlich sind und entsprechend dafür Sorge tragen müssen, dass das Abstandsgebot eingehalten wird und berührte Flächen vor sowie nach der Trauerfeier desinfiziert werden. Die Bestatter müssen ein Hygienekonzept vorlegen und eine Liste der Teilnehmenden an der Trauerfeier führen.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.

Zur Verordnung des Kultusministeriums

Trauungen

Seit Montag, 27. April, können Brautpaare wieder ohne Ausnahmegenehmigung der Polizeibehörde heiraten. Die Trauungen finden nach wie vor im kleinen Rahmen – mit Brautpaar und Standesbeamtin – und unter Einhaltung der besonderen Hygienemaßnahmen statt. Die meisten Paare ziehen es vor, ihren Hochzeitstermin zu verschieben auf eine Zeit nach der Corona-Ausbreitung, um im großen Rahmen und mit ihren Familien feiern zu können. „Nur wenige Paare wollen sich im ganz kleinen Rahmen trauen lassen“, berichtet Daniela Decker vom Standesamt.

Einzelhandel, Gaststätten, Unternehmen

KOD berät Betreiber von Gaststätten

In den Gaststätten gelten Abstandsregeln und Hygienevorschriften. Betreiber müssen die Kontaktdaten ihrer Gäste (Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Datum und Uhrzeit des Besuchs) erfassen – und vier Wochen später wieder löschen. Stehen ist in den Gaststätten nicht gestattet, allen Gästen muss ein Sitzplatz zugewiesen werden; die Tische müssen in einem Abstand von eineinhalb Metern angeordnet werden. Sofern möglich, empfehlen Sozial- und Wirtschaftsministerium den Angestellten, einen Servierwagen zu nutzen, um Gäste zu bedienen. Außerdem müssen die Angestellten Gesichtsmasken tragen. Dies gilt auch in Außenbereichen, wo Mitarbeitende in direkten Kontakt mit Gästen kommen. Ebenso sind Gaststätten verpflichtet, ihre Besucherinnen und Besucher darauf hinzuweisen, sich die Hände zu desinfizieren oder mit Seife zu waschen. Das muss den Gästen vor Ort auch ermöglicht werden. Regelmäßig gesäubert und desinfiziert werden müssen Tische, Armlehnen, Türgriffe und Lichtschalter. Auch die Mitarbeitenden in Gaststätten sind verpflichtet, Arbeitsplatz und Arbeitsgeräte (Theke, Tastaturen, Bildschirme, Servierwagen, Zapfhahn) in gewissen Abständen zu desinfizieren. Vorzugsweise sollen Gäste bargeldlos bezahlen, empfehlen die Ministerien. Betreiber müssen ihre Gäste und Mitarbeitenden auf die neuen Regelungen hinweisen.

Clubs und Diskotheken

Nach wie vor müssen Nachtschwärmer in Clubs und Diskotheken die Füße stillhalten; es gilt weiterhin Tanzverbot. Gemäß Corona-Verordnung müssen sie geschlossen bleiben. Aber: Da sämtliche Diskotheken als sogenannte Schankwirtschaften mit besonderer Betriebseigentümlichkeit gemeldet sind, dürfen sie dennoch Gäste empfangen, denn sie gelten als Gaststätte. Allerdings muss den Besucherinnen und Besuchern – wie in Restaurants – ein Sitzplatz zugewiesen werden. „Nach unserem Kenntnisstand haben die Kehler Diskotheken momentan aufgrund dieser Auflagen freiwillig geschlossen“, berichtet Julia Winkler von der städtischen Polizeibehörde. Zwar werde dies nicht auf Verdacht kontrolliert, aber „bei ihren regelmäßigen Streifen sehen die Kolleginnen und Kollegen, ob die Clubs und Diskos geöffnet haben“, ergänzt Julia Winkler. Sollte sich die Lage ändern, werde der Kommunale Ordnungsdienst auch dort nach dem Rechten schauen.

Hotels und Herbergen öffnen unter Auflagen

Hotels, Gasthöfe, Jugendherbergen sowie Camping- und Wohnmobilstellplätze öffnen wieder. Seit Freitag, 29. Mai, können Besucherinnen und Besucher dort wieder einchecken beziehungsweise ihre Zelte aufschlagen. Corona-bedingt sind die Öffnungen mit Auflagen verbunden: Es gilt die Maskenpflicht, Hygienekonzepte müssen vorgelegt und eingehalten werden, Abstandsregeln gilt es zu beachten.

Auf Campingplätzen kann bereits seit Montag, 18. Mai, in Wohnwagen, Wohnmobilen sowie Ferienwohnungen übernachtet werden.

Seit Dienstag, 2. Juni, dürfen zusätzlich zu Gaststätten auch Kneipen, Bars und Automatenbistros öffnen.

Informationen zu Auflagen gibt es auf der Homepage der Landesregierung.

Stadt stundet Unternehmen Steuern

Die Stadt unterstützt die Unternehmen in Kehl: Allen Firmen, die aufgrund der Corona-Krise Probleme haben, ihre Steuerzahlungen pünktlich zu leisten, stundet die Stadt die Zahlungen zunächst für drei Monate zinslos, unbürokratisch und ohne weitere Prüfungen.

Unternehmen, die beispielsweise Gewerbesteuervorauszahlungen oder Abschlusszahlungen zu leisten haben, können sich diese Beträge stunden lassen. Wenn ausreichende Gründe vorliegen, ist eine Ratenzahlung bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Das entsprechende Antragsformular kann heruntergeladen und gerne per E-Mail an g.siebeneichner@stadt-kehl.de (oder per Post an: Stadt Kehl, Kommunale Abgaben, Herrn Gerd Siebeneichner, Rathausplatz 1, 77694 Kehl) geschickt werden.
Anträge zur Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen für das laufende Jahr sind an das Finanzamt zu richten. Auch beim Finanzamt wird darüber in einem vereinfachten Verfahren entschieden. Der entsprechende Antragsvordruck ist unter https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/fa_offenburg abrufbar.

Newsletter und Hotline für Unternehmen

Weil auch für Unternehmer in diesen Wochen ein hoher Informationsbedarf besteht, stellt die Wirtschaftsförderung einen Newsletter zusammen, in dem auch die von Land und Bund angekündigten Hilfsmaßnahmen zusammengefasst werden. Firmen, welche diesen Newsletter künftig erhalten möchten, können sich unter der E-Mail-Adresse newsletter@marketing.kehl.de melden.

Das Land hat für Unternehmen in Baden-Württemberg  einen kostenlose Hotline eingerichtet, die unter der Telefonnummer 0800 40 200 88 von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 18 Uhr, erreichbar ist.

Informationen vom Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt hat die an der Telefon-Hotline zu Corona am häufigsten gestellten Fragen und die Antworten darauf zusammengefasst.

Informationen über den Drive-in-Corona-Test gibt es hier.

Hotline für psychologische Beratung

Das Landratsamt Ortenaukreis hat eine neue Hotline Psychologische Beratung Corona eingerichtet. Dort stehen ab sofort Montag bis Freitag von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr erfahrene Expertinnen und Experten der Psychologischen Beratungsstellen im Ortenaukreis für Gespräche und Informationen zur Verfügung.
Die Hotline ist für den gesamten Ortenaukreis unter der Nummer 07821 9157 2557 erreichbar.

26.06.2020

 

Termine

 
 

Stadtverwaltung Kehl · Rathausplatz 1 · 77694 Kehl · Tel.: 07851 88-0 · Fax: 07851 88-1102 · info@stadt-kehl.de