Freibad Auenheim ist geöffnet – Tickets gibt es nur online

Das Freibad Auenheim ist geöffnet. Allerdings unterscheidet sich das Badevergnügen stark von dem in den Vorjahren gewohnten: Aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen ist sowohl die Zahl der Badbesucher als auch die Badezeit beschränkt. Nur 200 Badegäste können sich gleichzeitig im Bad aufhalten; es gibt drei, jeweils dreistündige Badezeiten, die online gebucht werden können. Der Einheitseintrittspreis beträgt drei Euro.

Die Kasse des Auenheimer Freibades wird nicht geöffnet: Um zu verhindern, dass sich Warteschlangen vor dem Bad bilden, werden die Eintrittskarten nur online verkauft und bei der Ankunft im Freibad gescannt. Das bedeutet: Wer ins Bad möchte, muss sich vorab entscheiden, wann er schwimmen will und sich auf einen Tag und eine Uhrzeit festlegen, das Ticket buchen und auch gleich bezahlen. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Tickets auch beim Kundencenter der TDK oder in der Ortsverwaltung Auenheim kaufen. Die Mitarbeitenden dort helfen dann bei der Online-Buchung.

Zum Buchungssystem

Der Zugang zum Buchungssystem ist über diesen Link verfügbar.

Auch Rutsche und Sprungturm  im Auenheimer Freibad werden für die Badegäste vom 29. Juni an geöffnet werden.zoom

Maximal 140 Badegäste in Auenheim möglich

Der Tag ist in drei Badezeiten gegliedert: Gebucht werden kann der Zeitraum von 9 bis 12 Uhr, von 13 bis 16 und von 17 bis 20 Uhr. In den beiden Stunden dazwischen wird das Bad gereinigt und desinfiziert. Das heißt: Auch wenn jemand zwei Badezeiten hintereinander bucht, muss er das Bad in dieser Stunde verlassen. Eine Rückgabe bereits gebuchter Tickets ist ausgeschlossen. Saisonkarten gibt es in diesem aufgrund der Corona-Pandemie besonderen Sommer nicht. Es gilt ein Einheitspreis von drei Euro; Kinder bis zu einem Alter von sechs Jahren zahlen keinen Eintritt. Auch für sie muss aber ein (kostenloses) Ticket online gebucht werden, das sie als Badegäste gezählt werden.
Im Wasser können sich maximal 140 Personen gleichzeitig aufhalten – 60 davon im Schwimmerbecken, 80 im Nichtschwimmerbecken. Im Schwimmerbecken bewegen sich die Schwimmer in Doppelbahnen und im Kreisverkehr, so dass der Mindestabstand auch gewährleistet werden kann, wenn schnellere Schwimmer langsamere überholen.

Kiosk wie gewohnt geöffnet

Sprungturm, Rutsche, Kleinkindbecken und Spielplatz sind geöffnet. Die Sammelumkleiden und die Duschen im Gebäude bleiben indes aus Infektionsschutzgründen geschlossen. Von den Einzelumkleiden ist jede zweite zugänglich, geöffnet sind auch die Umkleideschnecken auf der Liegewiese. Die Duschen im Freien sind funktionsfähig. Die Spinde sind zugänglich. Am Kiosk kann man sich wie gewohnt mit Erfrischungen und Snacks eindecken.
Die ersten Wochen der Badöffnung gelten als Versuchsphase – entsprechende Anpassungen sind, je nach den Erfahrungen und dem Verhalten der Badegäste, möglich.

Regelungen in Straßburg

Bei der Begrenzung der Besucherzahlen und dem Badezeitkorridor hat sich die Stadt auch an den Vorgaben orientiert, welche die Eurométropole de Strasbourg in ihrem Freibad in Wacken gemacht hat: Dort waren zunächst ebenfalls nur 200 Badegäste gleichzeitig zugelassen, auch dort musste man sich online zum Schwimmen anmelden und konnte sich maximal drei Stunden im Bad aufhalten. Nach den positiven Erfahrungen der ersten Zeit wurden dort die Vorgaben gelockert: Im Freibad Wacken können sich inzwischen 400 Personen gleichzeitig aufhalten. Es gibt nur noch zwei Badezeiten: morgens und nachmittags, also von 8 bis 14 Uhr und von 14.30 Uhr bis 20 Uhr. An Wochentagen, also von Montag bis Freitag, ist Frühschwimmen von 7 Uhr an möglich. Eine Reservierung übers Internet ist nicht mehr erforderlich. Im Internet werden aber die aktuellen Besucherzahlen veröffentlicht, so dass Freibadfans bereits zu Hause entscheiden können, ob sich der Weg ins Bad lohnt. Bezahlt wird dort an der Kasse. Der Einheitspreis beträgt zwei Euro.

Aus  Gründen des Hochwasserschutzes sind die Becken im Kehler Freibad nur zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Eine Öffnung des Bades ist in diesem aufgrund der Corona-Pandemie speziellen Jahr nicht geplant.zoom

Kein Badespaß im Kehler Freibad

Das Kehler Freibad bleibt in diesem Sommer geschlossen. Das hat drei Gründe: Zum einen ist der Personalbedarf aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen bereits im Freibad Auenheim so hoch, dass zwei Bäder nicht betreut werden können, zum anderen wird das Badewasser im Kehler Freibad bekanntlich über eine Solaranlage erwärmt, das Wasser erreicht also nur bei sonnigem Wetter angenehme Temperaturen und zum dritten ist der technische Zustand des Bades so schlecht, dass nicht garantiert werden kann, dass es die komplette Saison über ohne reparaturbedingte Ausfallzeiten betrieben werden kann.

26.06.2020

 

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