Bilanz der Silvesternacht: Rund 90 Prozent weniger Feuerwerksmüll und geringe Feinstaubbelastung

Wie vieles in diesem von Corona gezeichneten Jahr fiel auch die Silvesternacht anders als gewohnt aus. Um die Krankenhäuser nicht unnötig mit verletzten Feuerwerkern zu belasten, war der Verkauf von Pyrotechnik landesweit verboten. Wer noch Bestände zuhause hatte, durfte diese aber zünden. Diese Einschränkung spiegelt sich auch in der positiven Bilanz des Kehler Betriebshofs wieder: „Insgesamt gab es rund 90 Prozent weniger Feuerwerksmüll“, berichtet der stellvertretende Betriebshofleiter Frank Wagner.

Zwar hätten die Mitarbeitenden der Stadtreinigung am Neujahrstag durchaus gefüllte Abfallbehälter vorgefunden, allerdings waren Reste von Knallkörpern und Co dabei Mangelware. „Auch die Straßen und Verkehrswege waren zum Glück in diesem Jahr nicht durch Scherben oder die Reste des Feuerwerks verdreckt“, zeigt sich Frank Wagner zufrieden.
Wegen der Corona-Pandemie galten landesweit strenge Beschränkungen: Maximal durften fünf Menschen aus nicht mehr als zwei Haushalten zusammen den Jahreswechsel feiern, zwischen 20 und 5 Uhr galt auch in der Silvesternacht eine Ausgangsbeschränkung. Zudem war der Verkauf von Silvesterraketen und Böllern in diesem Jahr untersagt, Vorräte durften jedoch gezündet werden. Wie wenige Raketen in diesem Jahr abgeschossen wurden, zeigen die Luftwerte für Kehl: Die Feinstaubbelastung stieg in der Silvesternacht auf einen maximalen Wert von 33 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an. Zum Vergleich: Im Vorjahr war dieser Wert mit 96 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft fast um das Dreifache höher.

04.01.2021

 

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