Parken mit dem Smartphone in Kehl, Lahr und Gengenbach

Beim Bummeln durch die Innenstadt ganz vergessen, den Parkschein zu lösen? Kein Problem – in Kehl, Lahr und Gengenbach kann ab sofort das Parkticket auch digital gelöst werden - Parkster macht es möglich. Innerhalb des Schnupperzeitraums lässt sich die App in allen drei Städten parkgebührenfrei testen.

Kehl, Gengenbach und Lahr haben gemeinsam das digitale Parken über die App Parkster eingeführt. Von links nach rechts: Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano, Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny und Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert.zoom

„Damit schaffen wir für Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Angebot für mehr Flexibilität“, freut sich Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano über die neue Möglichkeit, Parktickets mit dem Handy zu bezahlen. Auch sein Amtskollege aus Lahr, Oberbürgermeister Markus Ibert, findet: „Der digitale Parkschein ist deutlich komfortabler, denn er erspart mir die Suche nach dem Parkscheinautomaten und dem Kleingeld, insbesondere wenn ich in Eile bin.“ Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny sieht in der App vor allem: „Ein Signal, wie wichtig eine interkommunale Zusammenarbeit auch bei der Digitalisierung ist. Die Nutzer können in verschiedenen Städten mit nur einer App die Parktickets lösen.“

Das neue Angebot startet mit einer einjährigen Testphase in allen drei Städten. In Kehl kann Parkster ab sofort an rund 700 Straßenparkplätzen in der Innenstadt und Am Läger genutzt werden. Spezielle Schilder am Ticketautomaten weisen auf die zusätzliche Digitalfunktion hin. Jérôme David arbeitet beim Produktbereich Bauservice in Kehl und hat das Projekt von Beginn an begleitet. Das Bezahlen per Münzeinwurf wird zwar auch weiterhin möglich sein, allerdings ist er sich sicher: „Corona verändert die Art, wie wir mobil sind. Kontaktloses Bezahlen wird aus Hygienegründen in Zukunft immer stärker nachgefragt.“

Kooperationspartner bei der App für das digitale Parken ist das Unternehmen Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung für Städte und Gemeinden, Tourismusverbände, Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber sowie Modelle für Unternehmen zur Parkgebührenabrechnung von Außendienst- und mobilen Mitarbeitern.

So funktioniert das Parken mit dem Smartphone

Die Autofahrerin oder der Autofahrer benötigen für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster-App auf dem Smartphone. Die App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store kostenlos erhältlich. Für den Parkvorgang wird das Kennzeichen und die Parkdauer in der App eingegeben. Der digitale Parkschein bietet gegenüber seinem gedruckten Pendant den Vorteil, dass die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer bequem per App verlängert werden kann. Die Angst vor einem Knöllchen, wenn es im Wartezimmer beim Arzt länger dauert oder man noch ein wenig im Lieblingscafé sitzen möchte, ist somit passé. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, auf vielen Parkplätzen künftig Parkgebühren minutengenau abzurechnen. Privatnutzerinnen und -nutzer der Parkster-App bezahlen dafür das Gleiche wie am Parkautomaten. Zusatzdienste wie ein gemeinsames Familienkonto, können kostenpflichtig hinzugefügt werden.
Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Je nach Wunsch stellt Parkster die monatliche Kostenübersicht mit den Parkvorgängen per E-Mail zur Verfügung oder versendet diese kostenpflichtig per Post. Die Bezahlweise kann über das Nutzungskonto unter www.parkster.de/login geändert werden.

„Schwarzparken“ lohnt nicht

Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Der Gemeindevollzugsdienst kann alle über die Parkster-App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Die Mitarbeitenden sehen somit bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.

Antje Lenz, Leiterin des Bereichs Tourismus, (links) testet gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Fiona Härtel und Oberbürgermeister Toni Vetrano, wie man ein Parkticket über das Handy kaufen kann. zoom

Parkgebührenfreie Probewochen über die App

Zum Kennenlernen des Angebots gibt es zu Beginn in allen drei Städten einen Zeitraum, in dem keine Parkgebühren anfallen. So muss vom 9. April bis 17. April nicht für das Parken über die App gezahlt werden. „Nach dem langen Lockdown und den damit verbundenen Einschnitten für die Einzelhändlerinnen und -händler ist dies eine tolle Aktion, um wieder Lust auf das Einkaufserlebnis vor Ort zu machen“, sagt Fiona Härtel, Geschäftsführerin der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-GmbH Kehl.

31.03.2021

 

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