Theatersaison beginnt im September mit Komödien, Klassikern und politischen Thrillern – Abonnements ab sofort möglich

Das neue Abomagazin für die Theatersaison 2022/2023 liegt vor. Im Programm: schwungvolle Komödien, moderne Klassiker, bis hin zu Politthrillers. Abonnements können ab sofort gebucht werden, der Einzelkartenverkauf startet ab 1. September.

In "Pasta e basta" kommen großartige Stimmen und verborgene Tanztalente in der Küche zum Vorschein. Bildrechte: Dietmar Funk

Zum Auftakt der Theatersaison wird die Stadthallenbühne zur italienischen Restaurantküche. Die Hamburger Kammerspiele zeigen am Dienstag, 27. September, ab 20 Uhr das Stück „Pasta e basta“. Die musikalische Komödie von Dietmar Loeffler dreht sich um drei Köche, einen Kellner und eine Tellerwäscherin, die mehrheitlich ihren Tagträumen nachhängen. Einer unter ihnen ist tatsächlich ein leidenschaftlicher Pasta-Koch. Die Besonderheit: Für diese Rolle können sich italienische Restaurantköche per Email an kulturbuero@stadt-kehl.de bewerben. Als das Ordnungsamt vor der Tür steht, sind kreative Lösungen gefragt, um die Schließung des Lokals abzuwenden.

Mit „Josef und Maria“ wird dem Kehler Publikum am Montag, 21. November, die Geschichte einer Putzfrau und eines Nachtwächters erzählt, die nach Ladenschluss in einem Kaufhaus arbeiten, um ihre Rente aufzubessern. Dabei setzt sich das Schauspiel von Peter Turrini mit den Schattenseiten der Konsumgesellschaft auseinander.

Peter Turrinis Schauspiel "Josef und Maria" kreist um die Begegnung zweier Figuren in der glitzernden Konsumwelt eines Warenhauses. 

Das Eurostudio Landgraf zeigt am Freitag, 9. Dezember, in der Stadthalle die Produktion „The Who and The What“. In dem Stück von Ayad Akhtar geht es um einen muslimischen Taxifahrer und seine Tochter, die einen Roman über den islamischen Propheten verfasst hat. Ayad Akhtar verhandelt in seiner Geschichte Fragen nach Identität aus dem Blickwinkel einer Migrantenfamilie. Der bekannte TV-Schauspieler Heikko Deutschmann schlüpft in eine der Hauptrollen.

Heikko Deutschmann (rechts) spielt einen muslimischen Taxifahrer in "The Who and The What". Bildrechte: Bernd Boehner 

Zwar geht es in dem Stück „Hexenjagd“ von Arthur Miller am Freitag, 27. Januar, in der Stadthalle um die Hexenprozesse von Salem im Jahre 1692. Der aktuelle gesellschaftskritische Bezug ist in der mit dem Preis der INTHEGA (Interessensgemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen) ausgezeichneten Produktion des Eurostudio Landgraf jedoch klar erkennbar. In der Hauptrolle ist Wolfgang Seidenberg zu sehen.

Ein introvertierter Musiker, seine Nachbarin und deren toter Ehemann, dieses Trio sorgt am Dienstag, 28. Februar, in der Stadthalle für einen humorvollen Theaterabend. „Das Huhn auf dem Rücken“ wird vom Berliner Ensemble Komödie am Kurfürstendamm gezeigt. Das Stück stammt aus der Feder von Fred Apke.

Und noch eine hochkarätige Produktion des Eurostudios Landgraf hat das Kulturbüro für die Theatersaison 2022/2023 im Programm: Den Abschluss markiert eine Adaption des Kinofilms „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin mit Diane Kruger. Das Stück um die NSU-Morde und den darauffolgenden Gerichtsprozess ist mit dem ersten Preis der INTHEGA ausgezeichnet worden. Die Bühnenfassung, die am Freitag, 21. April, in der Stadthalle gezeigt wird, stammt aus der Feder von Miraz Bezar.

Beim Abschluss eines Abonnements für die Schauspielreihe gewährt das Kulturbüro einen Nachlass auf den Einzelticketpreis in Höhe von 30 Prozent. Anfragen nimmt das Kulturbüro per Email an abonnement@stadt-kehl.de oder telefonisch unter 07851 88-2603 entgegen. Einzelkarten gibt es ab 1. September in der Tourist-Information, unter www.ortenaukultur.de sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.