Klimaschutz in Kehl

Klimaschutz in Kehl

Klimaschutzkonzept

Der Gemeinderat hat das Klimaschutzkonzept für Kehl in seiner Sitzung am 20. November 2013 einstimmig beschlossen. Es steht hier für jeden zum Herunterladen und Nachlesen als pdf-Dokument bereit: Klimaschutzkonzept.

Die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes ist kurz nach dem Gemeinderats-Beschluss angelaufen. Seit August 2016 werden die einzelnen Maßnahmen zum Klimaschutz von der Klimaschutzmanagerin Lea Unterreiner koordiniert. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Kehler Akteure im Bereich Klimaschutz. Ihre Aufgabe ist es, Netzwerke zu knüpfen beziehungsweise zu fördern, Kehlerinnen und Kehler für die verschiedenen Klimaschutzinitiativen zu gewinnen und sie bei der Umsetzung zu begleiten, Unternehmen für die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen zu motivieren, für die Kehler Klimaschutzziele zu werben und Ideen und Aktionen zum Klimaschutz zu unterstützen und zu koordinieren.

Für ihre Stelle erhält die Stadt Kehl drei Jahre lang eine Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über 65 Prozent der Personalkosten.

Ein Arbeitskreis Energie & Klima begleitet die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes. Wer Interesse hat, in dem Arbeitskreis mitzuwirken, wendet sich an Lea Unterreiner:

Lea Unterreiner
Klimaschutzmanagerin
Telefon: 07851 88-1197
klimaschutz@stadt-kehl.de


Chronik des Klimaschutzkonzeptes

Bei einer Auftaktveranstaltung am 22. Januar 2013 hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über das Klimaschutzkonzept zu informieren und eigene Ideen einzubringen. Die inhaltliche Arbeit wurde bei einer Energie-Werkstatt am 22. März fortgesetzt, bei der Kehlerinnen und Kehler gemeinsam Leuchtturm-Projekte und Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz in Kehl entworfen haben. Die Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes wurden bei einem Bürgerabend am 3. Dezember vorgestellt.

Klimaschutz in Kehl

Eckdaten zum Klimaschutzkonzept

Laufzeit: 01.09.2012 bis 30.11.2013; Förderkennzeichen: 03KS3314

Treibhausgase reduzieren, Klimawandel stoppen
Die Bundesregierung hat das Ziel vorgegeben: Danach sollen die Emission von Treibhausgasen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken. Das kann nur funktionieren, wenn Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sich mit engagieren.

Was können wir in Kehl dafür tun?
Der Klimaschutz fordert Stadtverwaltung, Handel, Industrie, Gewerbetreibende und Dienstleister, Verkehrs- und Entsorgungsbetriebe – genauso wie alle Bürgerinnen und Bürger.

Wo können wir Energie sparen?
Wie nutzen wir vorhandene Energie effizienter?
Welche regenerativen Energiequellen können wir nutzen?

Ein auf Kehl zugeschnittenes Klimaschutzkonzept soll darauf Antworten geben.
Das „Klimaschutzkonzept“ folgt dem Standard der nationalen Klimaschutzoffensive. Es dient als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für die Kommune. Um kurz-, mittel- und langfristige Ziele und Strategien festzulegen, muss der Kehler Gemeinderat wissen, welche Möglichkeiten zum Handeln er hat.

Was steht im Klimaschutzkonzept?
Die zentralen Bestandteile sind

  • eine Energie- und CO2-Bilanz für das Stadtgebiet. Sie dokumentiert die jetzige Situation und wird in den kommenden Jahren zur Erfolgsmessung von zwischenzeitlich eingeleiteten Maßnahmen fortgeschrieben.
  • eine Analyse des Potenzials: Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien
  • die Festlegung von Klimaschutzzielen
  • ein Maßnahmenkatalog mit Kosten- und Zeitplan: Alle Maßnahmen werden so weit wie möglich danach bewertet, in welchem Maße sie mithelfen, den Energieverbrauch, die Energiekosten- und das CO2 in der Luft zu vermindern.

Zusätzlich entstehen:

  • Ein Kontrollmechanismus, der Kriterien festlegt und misst, in welche Maße die gesteckten Ziele erreicht worden sind.
  • Medien und Veranstaltungen, um die Bürger zu informieren und zu beteiligen

Wer macht mit beim Klimaschutzkonzept?
Klimaschutz ist ein gemeinsames Ziel aller kommunalen Akteure: Stadt, Bürgerschaft, Vereine, Interessen- und Wirtschaftsverbände. Nur gemeinsam kann es gelingen, das spezifische lokale Fachwissen in die Planung einzubinden und gute Erfolge zu erzielen.

Bei der Erstellung ihres Klimaschutzkonzeptes wurde die Stadt Kehl unterstützt durch die Fachberater von endura kommunal GmbH, Freiburg.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungsreinrichtungen.

Diese Projekte in Kehl werden durch die Klimaschutzinitiative unterstützt:

Titel: Austausch Beleuchtung an Wohnstraßen in Kehl-Marlen
Laufzeit: 01.07.2016 bis 31.12.2017
Förderkennzeichen: 03K04128

Titel: Erneuerung der Beleuchtung in der Sporthalle der Wilhelmschule
Laufzeit: 01.08.2017 bis 31.07.2018
Förderkennzeichen: 03K06829

Titel: Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Kehl auf energiesparende LED-Leuchten
Laufzeit: 01.09.2017 bis 31.08.2018
Förderkennzeichen: 03K05960

Betreut werden die Maßnahmen durch den Projektträger Jülich.

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

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Fördermöglichkeiten

Wer sein Haus sanieren möchte oder die Heizung modernisiert, kann dafür Zuschüsse und günstige Darlehen bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragen. Zusätzlich fördert die Stadt Kehl diese gewährten Förderungen mit dem Förderprogramm CO2- und Energieeinsparung. Vor einer Sanierung ist eine Energieberatung obligatorisch. Solch eine Vorab-Beratung findet einmal pro Monat kostenlos im Rathaus II statt und wird von der Ortenauer Energieagentur angeboten. Termine für ein Beratungsgespräch können im Bereich Umwelt angefragt werden.

Dr. Ann-Margret Amui-Vedel

Bereich Umwelt
Telefon: 07851 88-1195
a.amui-vedel@stadt-kehl.de


CO2-Bilanz

Im Klimaschutzkonzept wurde für Kehl eine CO2-Bilanz erstellt. Dabei wurden die verschiedenen Sektoren Wirtschaft, Haushalte, kommunale Gebäude und Verkehr betrachtet. Mithilfe eines CO2-Rechners, den das ifeu-Institut entwickelt hat, kann jeder seine eigene CO2-Bilanz ermitteln:

Zum CO2-Rechner


Plakataktion

Kehler Köpfe stehen für den Klimaschutz in der Stadt. Bei dieser Plakataktion werden Kehlerinnen und Kehler aller Generationen mit verschiedenen Klimaschutzmottos abgebildet. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürger die vielseitigen Wege des Klimaschutzes aufzuzeigen und sie für ein gemeinsames Engagement in Sachen Klimaschutz zu gewinnen.

Hier ein Vorgeschmack auf die Plakate im Stadtgebiet:

Klimaporträtzoom
Klimaporträtzoom
Klimaporträtzoom
Klimaporträtzoom
Klimaporträtzoom
Klimaporträtzoom
 

Repair-Café

Unter dem Motto „Wegwerfen? Denkste!“ findet ab September jeden dritten Samstag im Monat ein Repair-Café von 14 bis 17 Uhr in der Wilhelmschule statt. Dort reparieren Ehrenamtliche kaputte Gegenstände wie kleine Elektrogeräte, Spielsachen, Textilien und Fahrräder. So können Ressourcen eingespart, Müll kann vermieden werden. Zum gemeinschaftlichen Beisammensein gibt es Kaffee und Kuchen. Wer sich an den Aktionen beteiligen möchte, kann sich bei Inge Kastenhuber melden. Bürgerinnen und Bürger, die einen defekten Gegenstand reparieren lassen möchten, können ohne vorherige Anmeldung im Repair-Café vorbeischauen.


Projekttage

Projekttage am Einstein-Gymnasium

Bei den Projekttagen des Einstein-Gymnasiums gestaltete Inge Kastenhuber zusammen mit der Lehrerin Helga Schmidt ein Programm zum Thema „Energiesparen an Schulen“. Dabei unternahmen sie zusammen mit den Schülern einen Energie-Rundgang und erarbeiteten einen Leitfaden zu Einsparmöglichkeiten in der Schule.


Kinderferienprogramm

Solarkocher im Haus der Jugend

Beim Kinderferienspaß im Haus der Jugend kocht und backt die Klimaschutzmanagerin Inge Kastenhuber zusammen mit den Kindern ressourcensparend auf einem Solarkocher und einem Solarbackofen. Bei intensiver Sonneneinstrahlung kann so in wenigen Minuten beispielsweise ein Rührei erhitzt werden.


Spritsparendes Verhalten

Der Verkehr verursacht in Kehl 35 Prozent der CO2-Emissionen. Um diese zu senken, bietet die Stadt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung einen Kurs zum spritsparenden Verhalten an. Hierdurch kann der Spritverbrauch um bis zu 20 Prozent gesenkt werden.

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

Familienbörse

Wer Familien von der anderen Rheinseite kennenlernen möchte, findet hier Kontakte von französischen Familien und hier Kontakte von deutschen Familien.

Termine

  • LeseOase

    Die Mediathek startet am Dienstag, 25. Juli, mit ihrem Sommerprogramm und verwandelt ihren Garten wieder in eine LeseOase. mehr...

  • Eis-Zeit für gute Noten

    Wer sein Zeugnis mit mindestens einmal der Note 1 oder der Note 2 in der Tourist-Information vorzeigt, erhält einen Gutschein für eine Kugel Eis. mehr...

  • Ausstellung „Motiventwicklung“

    In der Ausstellung „Motiventwicklung“ stellt die Studentin Lisa Britz aus Kehl erstmals ihre Zeichnungen aus. mehr...

  • Kindernachmittag im Freibad

    Die Sommerferien beginnen mit einem großen Planschvergnügen im Auenheimer Freibad: Die Technischen Dienste Kehl bieten am Freitag, 28. Juli, von 14 bis 19 Uhr einen Kindernachmittag an. mehr...

  • Kostenfreie Energieberatung

    Die Ortenauer Energieagentur bietet am Donnerstag, 27. Juli, für Kehler Hausbesitzer wieder eine kostenfreie Energie-Erstberatung an. mehr...

  • Ferienprogramm der Kehler Jugendeinrichtungen

    Auf reichlich Action, Spaß und Spannung können sich Kehler Jugendliche ab 14 Jahren beim Sommerferienprogramm der Kehler Jugendeinrichtungen freuen. mehr...

  • Änderung der Deponieverordnung

    Wer Erdaushub an die Deponien in Kork und Goldscheuer liefern möchte, muss eine Änderung beachten. mehr...

  • Workshop zu alten Handschriften

    Bei einem Workshop im Hanauer Museum lernen die Teilnehmer am Dienstag, 25. Juli, um 18 Uhr, alte Handschriften zu entziffern. Außerdem werden bei dem Workshop alte Postkarten mit Tram-Motiven gezeigt und deren Bedeutung in der damaligen Zeit erklärt. mehr...

  • Eine Stimme für Habitation Moderne

    Jetzt zählt jede Stimme, damit Habitation Moderne den Wettbewerb „Trophée 2017 des Entreprises Publiques Locales (EPL)“, einen frankreichweiten Wettbewerb für regionale öffentliche Unternehmen, gewinnt. mehr...

  • Wegen Wartungsarbeiten:

    Tramlinie D fährt von Montag, 10. Juli, bis Sonntag, 27. August, nicht zum Straßburger Bahnhof. mehr...

  • Sperrung Lindenweg

    Für den Endausbau der Verkehrsflächen muss der Lindenweg vor den Anwesen mit den Hausnummern acht bis 14 von Donnerstag, 6. Juli, bis Sonntag, 30. Juli, gesperrt werden. mehr...

  • Sperrung Söllingstraße

    Für einen Gashausanschluss wird die Fahrbahn in der Söllingstraße vor den Anwesen mit den Hausnummern 17c, 19c und 19e von Samstag, 8. Juli, bis Freitag, 28. Juli, gesperrt. mehr...

  • UFO-Ausstellung

    Wer sich mit umweltethischen Themen beschäftigen möchte, der sollte die Ausstellung „Warum? - Darum!“ besuchen, die samstags, sonntags und an Feiertagen im UFO im Rheinvorland zu sehen ist. mehr...

  • Gästeführung

    Gemäß dem Motto „wenn Steine reden könnten“ gibt es bei einer Führung mit dem Kehler Gästeführer Dietmar Wolf rund um das Straßburger Münster am Samstag, 29. Juli, und am Sonntag, 20. August, spannende Geschichten rund um das europäische Steinhandwerk zu hören. mehr...

  • Babysitterkurs

    Im Frauen- und Mütterzentrum startet am Dienstag, 27. Juni, ein Babysitterkurs für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. mehr...

 
 

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