Lange Hitzeperioden

Tipps und Tricks zur Abkühlung an heißen und sehr heißen Tagen

Meteorologisch betrachtet, hat der Sommer erst am 1. Juni begonnen. Den ersten heißen Tag mit mehr als 30 Grad registrierte der Deutsche Wetterdienst allerdings bereits neun Tage zuvor am 23. Mai. Für gewöhnlich treten Hitzewellen im Hochsommer über Baden-Württemberg auf, jedoch war die erste Hitzewelle des Sommers bereits im Juni zu spüren. Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels verschiebt sich das. Hitzewellen treten früher auf und ebben später ab. Des Nachts kühlt die Umgebung nur geringfügig ab. Bleibt die Temperatur dabei über der 20-Grad-Marke sprechen die Fachleute von sogenannten Tropennächten.
Bestimmte Personengruppen wie beispielsweise Pflegebedürftige, chronisch Erkrankte, Menschen mit Beeinträchtigung, Senioren und Alleinstehende, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sowie Obdachlose sind durch extreme Hitze besonders gefährdet. Grundsätzlich stellen hohe Temperaturen, insbesondere langanhaltende, ein Gesundheitsrisiko dar – nicht nur für die Personen, die einer Risikogruppe angehören.

Tipps für den Umgang mit Hitze
  • Für Tage, an denen die Hitze zur Gefahr für die Gesundheit werden kann, gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Hitzewarnungen aus. Wie sich die Hitzebelastung entwickelt, skizziert der DWD in einer Fünf-Tage-Prognose (Hitzetrends genannt). Diese Informationen lassen sich auch über die WarnWetter-App abrufen.
  • Bei hohen Temperaturen ist es wichtig, viel zu trinken. Empfohlen wird bis zu einem Glas pro Stunde. Neben Wasser eignen sich lauwarme oder kühle Tees sowie verdünnte Fruchtsäfte. Außerdem sollten ausreichend Elektrolyte zu sich genommen werden. In der Kernstadt finden sich drei Trinkbrunnen: Auf dem Marktplatz, am Rosengarten sowie an der Ludwig-Trick-Straße nahe der Passerelle des deux Rives.
  • Nach Möglichkeit sollte die Mittagshitze (und damit die erhöhte UV-Strahlung) gemieden werden.
  • Um die Wohnung möglichst kühl zu halten, empfiehlt es sich erst zu lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Tagsüber sollten die Rollläden heruntergelassen oder Vorhänge zugezogen werden.
  • An heißen Tagen sind Menschen aus den oben genannten Personengruppen auf zusätzliche Unterstützung angewiesen.
  • Bei akuten Hitzebeschwerden können Symptome in Form starker Kopfschmerzen, Verwirrtheit und Erbrechen auftreten. In diesen Fällen sollte zunächst ein kühler Ort (Link) aufgesucht werden. Wadenwickel und kühle Duschen können ebenfalls helfen. Klingen die Symptome nicht ab, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei einer Körpertemperatur über 40 Grad und heißer, trockener Haut muss sofort der Notruf gerufen werden, da ein Hitzschlag vorliegen kann. Dieser kann lebensgefährlich sein.
Kühle Orte in Kehl:
  • Friedenskirche (9 bis 18 Uhr, an Wochenenden geschlossen, kein barrierefreier Zugang);
  • St. Johannes Nepomuk (tagsüber über Seiteneingang geöffnet, barrierefreier Zugang möglich);
  • Kulturhausfoyer (reguläre Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr sowie samstags von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr, in den Sommerferien bis 14 Uhr);
  • City Center Kehl;
  • Rosengarten mit Altrhein;
  • Garten der zwei Ufer und Rheinvorland;
  • Wassertretbecken im Rheinvorland;
  • Wasserband;
  • Fontänenfelder in Schneeflären und vor der Villa Schmidt;
  • Wassertretstelle BioLep;
  • Wälder und Rheinauen;
  • Badestelle Goldscheuer;
  • Baggerseen der Ortschaften.