Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 07. Januar 2026

Eisrettung

Als Feuerwehrmann Jan Klotz das Eis im Altrhein aufsägt, zeigt sich schnell: Die Eisdecke ist etwa 20 Meter vom Ufer entfernt gerade mal zehn Zentimeter dick – und damit längst nicht stark genug, um Menschen zuverlässig zu tragen. Weil sich, wie die Abdrücke von großen und kleinen Schuhen auf der leicht schneebedeckten Eisfläche zeigen, aber dennoch Leichtsinnige aufs Eis begeben, ist der von Feuerwehrkommandant Viktor Liehr am Mittwoch (7. Januar) spontan angesetzte Termin umso wichtiger: Die Einsatzkräfte üben verschiedene Methoden der Eisrettung.
Muss jemand aus einem Eisloch gerettet werden, ist es von entscheidender Bedeutung, dass er sich wenig bewegt und wenig bewegt wird.

Mitteilung vom 06. Januar 2026

Wohnungsbrand

Drei Personen hat die Feuerwehr in der Nacht zu Dreikönig mit der Drehleiter aus ihrer Wohnung in der Schulstraße 21 gerettet. Aufgrund eines Brandes in der Wohnung eine Etage tiefer war der Fluchtweg durch eine starke Rauchentwicklung versperrt. Das Feuer war kurz vor 3 Uhr aus noch unbekannter Ursache nach einem Knall ausgebrochen. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Ein Brand machte die Wohnung im Obergeschoss eines Hauses in der Schulstraße unbewohnbar.

Mitteilung vom 02. Januar 2026

Jahresschrift 2025

Welche Ereignisse waren aus städtischer Sicht im vergangenen Jahr wichtig? Wie und zu welchen Anlässen haben Kehlerinnen und Kehler 2025 gefeiert? Mit welchen Projekten hat sich die Stadt weiterentwickelt und: Von welchen stadtbekannten Menschen musste endgültig Abschied genommen werden? All das lässt sich in der Jahresschrift 2025 nachlesen, in Videos nachschauen und in Audiobeiträgen nachhören. Zum dritten Mal erscheint die Zusammenstellung digital als Flipbook, das auch heruntergeladen werden kann. Zugleich ist es – nach 25 Jahren – die letzte Jahresschrift, welche die Stadt Kehl auflegt.

Mitteilung vom 02. Januar 2026

Feuerwerksmüll

Zwar ist die Silvesternacht für die Feuerwehr relativ ruhig geblieben, doch kämpfen die Mitarbeitenden des Betriebshofs mindestens noch bis Sonntag gegen Unmengen von liegengelassenem Feuerwerksmüll. Nach Einschätzung von Frank Wagner haben Kehlerinnen und Kehler noch mehr Raketen in den Nachthimmel geschickt als im Vorjahr, als ein Rekordaufkommen an Böllerresten zu verzeichnen war. Die Müllansammlungen zeigen für den stellvertretenden Betriebshofleiter zudem: Über den Marktplatz hinaus wurden die Feuerwerksverbotszonen offenbar wenig respektiert.
Feuerwerksmüll, wie hier im Wohngebiet Schneeflären, zeigt, dass die Feuerwerksverbotszonen um Pflegeheime nicht respektiert wurden.

Mitteilung vom 31. Dezember 2025

2025 in Bildern

Das Jahr 2025 geht zu Ende: Monat für Monat hat die Stadt einige Ereignisse herausgegriffen und lässt diese in einer flotten Bilderfolge Revue passieren. Vom Neujahrsempfang bis zur Geschenkeausgabe von „Kehl erfüllt Kinderwünsche“.

Mitteilung vom 11. Dezember 2025

Wimmelbuch für Kehl (mit Video)

Das Kehler Wimmelbuch erfreut sich großer Beliebtheit. Die Zeichnungen von Michael Dreilich laden auf acht Doppelseiten zu einer Entdeckungsreise durch die Kernstadt und die Ortschaften ein. Wer mehr über die Entstehung des Buches erfahren und sich persönlich ein Exemplar signieren lassen möchte, hat dazu am Samstag, 10. Januar, in der Mediathek Gelegenheit. Von 11 bis 13 Uhr ist der Kehler Künstler dort für eine Signierstunde zu Gast. Erhältlich ist das Wimmelbuch für 15 Euro in der Tourist-Information sowie in der Buchhandlung Baumgärtner.
Drei Exemplare des Kehler Wimmelbuchs
Das Kehler Wimmelbuch gibt es ab sofort im Einzelhandel und in der Tourist-Information.

Mitteilung vom 10. Dezember 2025

Weißtannenturm geschlossen

Der Weißtannenturm bleibt ab sofort geschlossen, weil seine Standsicherheit nicht mehr in jedem Fall gegeben ist: Hielten sich bei starkem Wind zahlreiche Menschen auf dem Turm auf, könnte der beliebte Aussichtsturm kippen. Das hat ein Statikgutachten ans Licht gebracht, das nach der Hauptuntersuchung am 7. Oktober erstellt worden ist. Danach sind im Bereich der Fußpunktverbindungen des Turms Risse vorhanden, so dass die Standsicherheit an den einzelnen Holzstämmen nur noch 30 bis 45 Prozent beträgt. Bei Sturm wäre dieser Wert sogar noch niedriger.
Weil die Hauptuntersuchung ergeben hat, dass seine Standsicherheit gefährdet ist, bleibt der Weißtannenturm ab sofort geschlossen. 

Mitteilung vom 30. Dezember 2025

Aktion Weihnachtswunsch

293 bunt und liebevoll verpackte Geschenke reihten sich auf Tischen im Kulturhaus aneinander, gekauft von Kehlerinnen und Kehlern sowie von Menschen aus anderen Orten in der Ortenau und sogar darüber hinaus: An mehreren Tagen vor Weihnachten hatten die Mütter und Väter, die für ihre Kinder einen Wunschzettel ausgefüllt haben, die Gelegenheit, die Geschenke abzuholen. Mehrfach flossen Glückstränen – mehr noch bei den Erwachsenen als bei den Kindern.
Den Erlös vom Stand beim Weihnachtsmarkt hat der Lions Club Strasbourg Metropole Europe eingesetzt, um 320 Sportrucksäcke zu kaufen und mit Süßigkeiten und Obst zu befüllen.

Mitteilung vom 24. Dezember 2025

Erfolgreich fern der Heimat

Ob 2015/2016 oder 2022: Geflohen vor Krieg, Terror und Verfolgung langen sie in Kehl an. Traumatisiert, entwurzelt, ohne Sprachkenntnisse, in einer fremden Kultur. Ein Umzug in ein anderes Land gehört für keine und keinen von ihnen zur Lebensplanung. Was ist aus ihnen geworden – zehn Jahre nach Kanzlerin Angela Merkels „wir schaffen das“? Heute sprechen sie Deutsch, sind Erzieherin, Bauingenieur, Elektriker, Heilerziehungsassistent, studieren Sozialarbeit oder Bauingenieurwesen. Und trauen sich doch nicht alle, ihre Namen zu nennen.
Ein Fest für Kinder aus geflüchteten im Oktober 2015 in der Feldscheune, organisiert von der Flüchtlingshilfe: Links im Bild Khalaf und Norman Suleiman. Khalaf arbeitet heute als Elektriker; Norman macht demnächst Abitur.

Mitteilung vom 18. Dezember 2025

PressReader: Neues digitales Angebot der Mediathek

Mehr Integration, Inklusion und digitale Teilhabe: Mit der Einführung des digitalen Pressedienstes PressReader erweitert die Mediathek ab sofort ihr Angebot. Nutzerinnen und Nutzern mit gültiger Kehler Mediathekskarte stehen über den PressReader über 7000 Zeitungen und Zeitschriften aus mehr als 120 Ländern und in über 60 Sprachen zur Verfügung. Das Angebot kann jederzeit bequem von zu Hause am Computer oder per App auf dem Smartphone abgerufen sowie in der Mediathek genutzt werden.
Mit der Kehler Mediathekskarte können Nutzerinnen und Nutzer jetzt über PressReader auf ein riesiges digitales Angebot zugreifen.

Mitteilung vom 23. Dezember 2025

Neuer Einsatzleitwagen

Die Kehler Feuerwehr darf sich über einen neuen Einsatzleitwagen freuen. Ausgerüstet mit modernster Technik, dient das Fahrzeug in Zukunft zur Koordination von Einsätzen. Kommandant Viktor Liehr zeigt sich zufrieden: „Damit ist ein weiterer Schritt in die digitale Zukunft unserer Feuerwehr abgeschlossen.“ Bevor der Einsatzleitwagen im kommenden Jahr offiziell in Dienst gestellt wird, werden in den kommenden Wochen etwa 35 hauptamtliche und freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer an dem Fahrzeug geschult.
Die Kehler Feuerwehrleute werden in die Technik und Abläufe des neuen Einsatzleitwagens eingewiesen. 

Mitteilung vom 19. Dezember 2025

Sprachcafé für Seniorinnen und Senioren

Flucht bedeutet stets einen tiefen, meist schmerzvollen Einschnitt. Unabhängig von der individuellen Lebensgeschichte bringt sie den Verlust von Heimat, vertrauten Gewohnheiten und sozialen Bindungen mit sich. Wer in einem neuen Land ankommt, muss sich in einer fremden Sprache und Kultur zurechtfinden. Für ältere Geflüchtete ist diese Herausforderung besonders groß. Genau hier setzt ein Angebot an, das ehrenamtlich in der Villa RiWa organisiert und vom städtischen Integrationsmanagment begleitet wird: Das Sprachcafé für Seniorinnen und Senioren schließt einmal wöchentlich eine Lücke, die sonst kaum wahrgenommen wird.
Im Sprachcafé finden geflüchtete Seniorinnen und Senioren einen Ort zum gemeinsamen Lernen, Austauschen und Ankommen.

Mitteilung vom 18. Dezember 2025

Abwärmeprojekt

Der Beginn der für das grenzüberschreitende Abwärmeprojekt bei den Badischen Stahlwerken (BSW) erforderlichen Umbauarbeiten wird um ein Jahr verschoben. Das haben die Aktionäre der grenzüberschreitenden Wärmegesellschaft Calorie Kehl-Strasbourg in ihrer Verwaltungsratssitzung am Mittwoch, 17. Dezember, einstimmig beschlossen. Das in Europa einzigartige Projekt benötigt in der Umsetzung mehr Zeit. Der Grund dafür sind vor allem die stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten. Alle sechs Partner stehen weiterhin uneingeschränkt zu dem ambitionierten Vorhaben und setzen die Arbeit an der Umsetzung fort.
Die bei der Stahlproduktion bei den BSW im Kehler Hafen zwangsläufig entstehende Abwärme soll genutzt werden, um mehrere Tausend Haushalte in Straßburg und Kehl mit Heizenergie zu versorgen.

Mitteilung vom 17. Dezember 2025

Karriere bei der Stadt Kehl

Vom Kindergarten bis zum Betriebshof, vom Rathaus bis zur Feuerwache: Wer bei der Stadt Kehl arbeitet gestaltet das Leben von 40 000 Menschen unmittelbar mit. Mehr als 900 Beschäftigte in Verwaltung, Technik, Handwerk, im sozialen Bereich, Kultur, bei den Technischen Diensten oder der Feuerwehr „sorgen täglich dafür, dass die Stadt funktioniert und sich stetig im positiven weiterentwickelt“, erklärt Vera Gaß, Leiterin des Bereichs Personal und Organisation. Welche Aufgaben und Einstiegsmöglichkeiten es gibt und was die Stadt als Arbeitgeberin bietet, finden Interessierte unter dem Fokusthema Karriere .
Viele Menschen arbeiten bei der Stadt Kehl in unterschiedlichen Bereichen und gestalten das Leben von 40 000 Menschen mit.  

Mitteilung vom 17. Dezember 2025

Umgestaltung Rosengarten

Nach einer Umfangreichen Bürgerbeteiligung mit insgesamt drei Terminen, bei der auch Vorschläge von Kehlerinnen und Kehlern eingeholt wurden, hat nun die Umgestaltung des Rosengartens in der Kernstadt begonnen. Der zuletzt zur Landesgartenschau vor 20 Jahren renovierte Park war sichtlich in die Jahre gekommen. Er soll unter anderem barrierefrei gestaltet, mit speziellen Rosen- und Blumensorten neu bepflanzt und durch zusätzliche Sitzgelegenheiten als grüne Oase aufgewertet werden. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und eine pflegeleichte Gestaltung spielen ebenfalls eine Rolle.
Die Arbeiten zur Umgestaltung des Rosengartens haben begonnen. Sie sollen in etwa fünf Monaten abgeschlossen sein. 

Mitteilung vom 16. Dezember 2025

Biotoppflege in Leutesheim

Ein konstantes Surren erfüllt am frühen Morgen schon den Leutesheimer Wald. Dann plötzlich ein Krachen, gefolgt von einem dumpfen Schlag. Eine Esche landet auf dem gesperrten Verbindungsweg zwischen der EdF-Straße und Leutesheim. Eine Holzrückemaschine rollt heran. Deren Ladekran greift sich die gefällte Esche und zieht sie von der Straße. Für die Dauer von zwei Wochen wird der Leutesheimer Wald zum Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler des Forstlichen Ausbildungszentrums (FAZ) Mattenhof in Gengenbach. Auf dem Stundenplan stehen Biotoppflege und Verkehrssicherung.
Schülerinnen und Schüler des Forstlichen Ausbildungszentrums (FAZ) Mattenhof nehmen im Leutesheimer Wald Pflegeschnitte vor.

Mitteilung vom 15. Dezember 2025

Radservicestationen

Wenn dem Fahrradreifen unterwegs einmal die Luft ausgeht und eine Pumpe nicht gleich zur Hand ist, dann kann eine Radservicestation rasch Abhilfe schaffen. Nachdem im Sommer bereits zwei vom ADAC gestiftete Reparatursäulen vor der Tourist-Information und nahe dem Haus der Jugend aufgestellt wurden, stehen inzwischen insgesamt fünf Servicesäulen in der Kernstadt und in Kork.
Unterwegs einen Platten? Der städtische Radverkehrskoordinator Felix Rhein demonstriert, wie sich Radfahrerinnen und Radfahrer an den neuen Radservicestationen selbst helfen können. 

Mitteilung vom 10. Dezember 2025

Kehler Boxweltmeister

Großer Empfang im Kehler Rathaus: Oberbürgermeister Wolfgang Britz hat am Montag, 8. Dezember, den neuen IBO-Weltmeister im Cruisergewicht, Jurgen Uldedaj, empfangen. Viele Kehlerinnen und Kehler haben es vielleicht gar nicht mitbekommen: Der albanische Profiboxer lebt in Kehl und hat sich im vergangenen Oktober in London vor rund 20 000 Zuschauerinnen und Zuschauern den Weltmeistergürtel erkämpft –den er bei seinem Besuch im Rathaus natürlich mitgebracht hatte.
Während seinem Besuch bei Oberbürgermeister Wolfram Britz trug sich der Kehler IBO-Weltmeister im Cruisergewicht, Jurgen Uldedaj, in das goldene Buch der Stadt ein.  

Mitteilung vom 08. Dezember 2025

Kleingärten

Traurige Nachrichten für die Pächterinnen und Pächter der Kleingartenanlage Dorfsmatt/Niedereich: Ihre zum Teil seit mehreren Jahrzehnten gehegten und gepflegten Gärten müssen dem neuen Schulcampus weichen, den die Stadt plant. Weil in direkter Nachbarschaft zur Albert-Schweitzer-Schule nicht nur ein Neubau für die Grundschule Sundheim errichtet, sondern auch die Niedereichhalle durch eine größere und moderne Mehrzweckhalle ersetzt werden soll, reichen die bislang genutzten Flächen nicht mehr aus. Trotz der Trauer über den Verlust zeigten die Kleingartennutzerinnen und -nutzer am Informationsabend der Stadt Verständnis für den Bedarf der Schulen. Der Baubeschluss des Gemeinderats für den geplanten Schulcampus steht noch aus. 
Die Kleingärten im Dorfsmatt/Niedereich sollen dem geplanten Schulcampus weichen. Der Beschluss des Gemeinderats steht noch aus. 

Mitteilung vom 04. Dezember 2025

Unternehmerfrühstück in Auenheim

Die Verkehrssituation im Gewerbegebiet Auenheim-Süd war das beherrschende Thema beim Unternehmerfrühstück in der Ortsverwaltung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer stören sich an der Einbahnstraßenregelung auf der Robert-Bosch- und Max-Planck-Straße sowie an den daraus resultierenden Problemen mit dem Schwerlastverkehr. Das geplante Gewerbegebiet in Neumühl und ein neues Format, um Auszubildende zu gewinnen, waren ebenfalls Thema.
Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp zeigt auf eine Tafel
Gesprächsbedarf gab es beim Unternehmerfrühstück in Auenheim reichlich: Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp moderierte die Diskussionen zu Einbahnstraßenregelungen, Erweiterungsflächen und der Auszubildendensuche.

Mitteilung vom 02. Dezember 2025

Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf

Bei Waffeln, Kürbissuppe sowie Gesangs- und Tanzeinlagen wurde die Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf am Montag, 1. Dezember, offiziell wiedereröffnet. Die Einrichtung in den ehemaligen Räumen der Kehler Tafel in der Schutterstraße 86 soll künftig dazu beitragen, die Lebensbedingungen im Quartier in Zusammenarbeit mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern zu verbessern. „Wichtig ist, dass wir gemeinsam das Zusammenleben positiv gestalten und die Gemeinwesenarbeit ist eine Schnittstelle für alle, die sich einbringen wollen“, sagte Oberbürgermeister Wolfram Britz. Mitarbeiterin vor Ort ist in Zukunft Stefanie Studer, die zuvor in der GWA Kreuzmatt tätig war.  
Mit ihren bunten Tüchern sorgten die Kinder der Kita Sölling bei einem Tanz auf der Wiedereröffnungsfeier der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf für Stimmung.

Mitteilung vom 01. Dezember 2025

Wärmecontainer in der Naturkita Sundheim

Pünktlich vor dem meteorologischen Wintereinbruch durfte sich die Naturkita Sundheim über eine ganz besondere Lieferung freuen: Mit großen Augen beobachteten die Kinder, wie zwei riesige weiße Klötze von der Rheindammstraße aus über den Zaun gehoben und am Rand des Kita-Geländes abgestellt wurden. Dass die Einrichtung, in der sich das ganze Jahr über nahezu alles draußen abspielt, nun für die Wintermonate zwei Wärmecontainer erhält, begeistert Kinder, Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher gleichermaßen.
Mitarbeiter des Betriebshofs und der Firma Algeco koordinieren gemeinsam die Platzierung der Wärmecontainer auf dem Gelände der Naturkita Sundheim. 

Mitteilung vom 27. November 2025

Rathaussanierung

Über elf Monate war das Kehler Rathaus in Rohrgerüste gehüllt. Nun ist die umfassende Dach- und Fassadensanierung abgeschlossen und das denkmalgeschützte Gebäude präsentiert sich neuerdings in sogenanntem gebrochenem Weiß. Doch nicht nur die Farbe ist eine andere, nach den Arbeiten zeigt sich das Rathaus auch deutlich energieeffizienter und nachhaltiger.
Die Rathaussanierung ist abgeschlossen und das Gebäude präsentiert sich in gebrochenem Weiß.

Mitteilung vom 25. November 2025

Park- und Ride-Platz kostenpflichtig

Schluss mit kostenfreiem Parken hinter dem Bahnhof: Von 7 bis 20 Uhr müssen nun auf dem Park-und-Ride-Platz Parkgebühren entrichtet werden. Diese Regelung tritt am Mittwoch, 26. November, in Kraft und gilt von Montag bis einschließlich Sonntag. Die Gebühren entsprechen denen auf dem Läger-Parkplatz; das Tagesticket kostet also 2,50 Euro. Im Gegenzug wird auch auf dem Läger-Parkplatz die Parkscheinpflicht auf den Zeitraum von 7 bis 20 Uhr erweitert und auf alle sieben Wochentage ausgedehnt. Monats- und Halbjahrestickets gibt es über die Parkster-App.

Mitteilung vom 24. November 2025

Bewegungspass

Hüpfen wie ein Känguru, balancieren wie ein Eichhörnchen, rollen wie ein Bär: Vierzehn pädagogische Fachkräfte aus Kehler Einrichtungen tauchten einen Tag im Bewegungsraum der Kita Kreuzmatt in die Welt der frühkindlichen Motorik ein. Nach intensiver Schulung sind sie nun bestens gerüstet, den „Bewegungspass“ in ihren Kitas einzuführen und die Entwicklung von Kindern zwischen zwei und sieben Jahren gezielt zu fördern.
Dominik Hertlein (Koordinator Gesundheitsförderung in Lebenswelten bei der AOK Südlicher Oberrhein), Natascha Kaiser (Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Kultur), Andrea Heiberger (regionale Präventionsbeauftragte des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis) und Sandra Gerhardt, bei der Stadt Kehl zuständig für Sport und Vereinsförderung (von links).

Mitteilung vom 21. November 2025

Gegen Gewalt an Frauen

Ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und ein niedrigschwelliger Hinweis auf Unterstützungsangebote: Das ist die Idee hinter der orangefarbenen Bank, die am Donnerstag (27. November) am Wasserbandspielplatz eingeweiht wurde. Zahlreiche Vertreterinnen von Vereinen und Beratungsstellen aus Kehl und der Ortenau sowie städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren ebenso anwesend wie Oberbürgermeister Wolfram Britz. Die Bank ist eine Initiative des Fachausschusses Gewalt in der Familie der Bürgerstiftung Kehl.
Oberbürgermeister Wolfram Britz und Natascha Kaiser, Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Kultur (beide ganz links) freuen sich gemeinsam mit Katharina Schäfer (sitzend, Fachausschuss Gewalt in der Familie) und Vertreterinnen von Bürgerstiftung, Netzwerk Häusliche Gewalt, Aufschrei Ortenau e.V., Club Soroptimist Offenburg, Frauen helfen Frauen Ortenau e.V., Kehler Frauen AG und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Betriebshofs.

Mitteilung vom 20. November 2025

Ganzjahresbad

Die Planungen für das neue Ganzjahresbad kommen voran: Im Frühsommer 2029 soll die Kombination von Frei- und Hallenbad auf dem Gelände des ehemaligen Kehler Freibades eröffnen. Aus Kostengründen wurden einige Änderungen im Zuschnitt notwendig, die in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch (19. November) ebenso vorgestellt wurden, wie zwei Tage zuvor in der 2017 ins Leben gerufenen Projektgruppe zum Badneubau, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Nutzergruppen. Um den Kostendeckel von 47,4 Millionen Euro einhalten zu können, werden das Gebäude und alle Wasserflächen verkleinert. In den Schwimmerbecken draußen (50 Meter Länge) und drinnen (25 Meter Länge) gibt es fünf statt sechs Bahnen, auf einen Sprungturm wird verzichtet.
Die Animation der Architekten zeigt, wie der künftige Freibadbereich im geplanten Ganzjahresbad aussehen könnte.

Mitteilung vom 19. November 2025

Gemeinsame Kontrollaktion

Spielautomaten ohne Gewinnmöglichkeiten: 70 solcher Unterhaltungsgeräte waren bis vor wenigen Wochen von Gastronomen oder Spielhallenbetreibern in Kehl noch angemeldet. Ein Schreiben der Stadtverwaltung und eine gemeinsame Kontrollaktion von Landespolizei und Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) haben deren Zahl nun auf vier reduziert. Der Grund: Die Geräte mit dem harmlosen Namen werden häufig zu illegalem Glückspiel genutzt.
Fünf Spielautomaten stehen nebeneinander
Sieben illegale Spielautomaten wurden bei einer konzertierten Kontrollaktion von Landespolizei und Kommunalem Ordnungsdienst der Stadt aus dem Verkehr gezogen. Bildrechte: Polizeipräsidium Offenburg

Mitteilung vom 18. November 2025

Arbeitskreis „Wärme, Energie und Klima“

Der Arbeitskreis „Wärme, Energie und Klima“ kam zu seiner zweiten Sitzung des Jahres in der Josef-Guggenmos-Grundschule zusammen. Nach dem eher theoretisch geprägten Auftakt im Juli stand diesmal die Praxis im Mittelpunkt: Während eines Rundgangs durch das Heizkraftwerk in der Richard-Wagner-Straße, der Besichtigung der Heizungsanlage der Josef-Guggenmos-Grundschule sowie bei einer Einführung in die dortige Photovoltaikanlage erhielten die Teilnehmenden Einblicke in konkrete Maßnahmen zur Wärmewende in Kehl. Der Arbeitskreis vereint Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Gemeinderat, Wirtschaft und Interessenverbänden, um die Energiewende in Kehl aktiv voranzubringen. „Wir müssen und wollen große Schritte gehen, um die Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten und die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen“, betonte der Erste Beigeordnete und Leiter des Baudezernats Thomas Wuttke zum Auftakt.
Der Arbeitskreis „Wärme, Energie und Klima“ bekam Einblicke ins Heizkraftwerk in der Richard-Wagner-Straße, das aktuell rund 90 Gebäude versorgt.

Mitteilung vom 16. November 2025

Volkstrauertag

Auf vier neue Graffiti-Tafeln haben Mitglieder der Zeitzeugen-Arbeitsgemeinschaft des Einstein-Gymnasiums großflächig ihre Friedenbotschaften gesprüht. Bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag (16. November) wurden sie von der Gruppe um ihren Lehrer Uli Hillenbrand vorgestellt. Was es bedeutet, wenn der Krieg den Vater nimmt, und wie dieser Verlust das ganze Leben begleitet, haben die Schülerinnen und Schüler im Interview mit Zeitzeugen erfahren und in einem Video mit dem Titel „Im Krieg gefallen“ festgehalten. Außerdem sind die Berichte der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an einer neuen Hörstation auf dem Kernstadt-Friedhof abrufbar. Oberbürgermeister Wolfram Britz rief in seiner Gedenkrede zum Umdenken auf – im Alltag, in der Politik und in der Ökologie. Nur so lasse sich die Freiheit bewahren.
Die Mitglieder der Zeitzeugen-AG mit ihrem Lehrer Uli Hillenbrand (ganz links), dem Graffiti-Künstler Raphael Lieser (Zweiter von links): Rayan Nagel, Johannes Kauder, Luca Nostadt, Joseba Fortunato, Dilara Celik, Marie Chambrion, Élodie Drouet, Vivian Eisenberg, Mattéo Charreyron, Marta Andreae, Max Jutzler, Valeska Nossol, Sofiia Kezlya, Chiara Wehrle. Auf dem Foto fehlt Violette Kessler, die auch zur Gruppe gehört.