Mitteilung vom 14. August 2026

Arbeitskreis Wärme, Energie und Klima

Die Kreislaufwirtschaft und damit verbunden die Frage, wie sich der Material- und Rohstoffverbrauch sowie die Abfallproduktion verringern lassen, war das übergreifende Thema der Sitzung des Arbeitskreises Wärme, Energie und Klima. Dazu stellten Studierende der Hochschule Kehl ein Fachprojekt und Lena Fuhg, Doktorandin am Karlsruher Institut für Technologie, ein Forschungsprojekt vor. Außerdem erfuhr der Arbeitskreis, wie sich der Energieverbrauch der Stadt entwickelt hat und was in Sachen Klimaschutz und -anpassung getan wird.
Studierende stehen vor Mitgliedern des Arbeitskreises Wärme, Energie und Klima im Bürgersaal.
Was geschieht mit ausgedientem Büroinventar? Eine Gruppe Studierender der Hochschule Kehl stellte dem Arbeitskreis ein Fachprojekt mit Lösungsvorschlägen vor.

Mitteilung vom 29. Juli 2026

Umweltgenehmigung SAPPE

Das Unternehmen SAPPE im südöstlichen Straßburger Industrie- und Hafenviertel sammelt, sortiert und transportiert Abfälle aus der Industrie, von Baustellen des Hoch- und Tiefbaus oder aus Sanierungs- und Entgiftungsarbeiten. Im Februar Februar hatte es bei der Präfektur des Departement Bas-Rhin einen Antrag auf Ausweitung seines Transitverkehrs von kalziniertem Petrolkoks und die Errichtung zusätzlicher überdachter Lagerboxen für nichtgefährliche Abfälle gestellt. Die zuständige französische Behörde, die Präfektur des Departements Bas-Rhin, vertreten durch die DREAL Grand Est (Direction Régionale de l’Environnement, de l’Aménagement et du Logement, die Regionale Direktion für Umwelt, Raumordnung und Wohnen), hat den Antrag am 27. Juli genehmigt. Wegen potentiell grenzüberschreitender Auswirkungen war auch die Stadt Kehl im Rahmen der ESPOO Konvention über das Regierungspräsidium Freiburg an dem Antragsverfahren beteiligt. Mit der Antragsgenehmigung bestätigt die Behörde, dass die Anlage die erforderlichen technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt, um den Umweltschutz und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Mitteilung vom 01. Juli 2026

Unterstützung beim Gießen

1,5 Millionen Quadratmeter umfassen die Grünflächen auf der Gemarkung der Stadt Kehl, 25 000 Bäume, 64 Spielplätze, 20 Sportplätze, neun Friedhöfe, Frei- und Spielflächen der Kindergärten und Schulen. Unter den extrem hohen Temperaturen und dem mangelnden Regen der vergangenen Wochen haben Rasen- und Wiesenflächen sowie die bepflanzten Bereiche stark gelitten. Den Mitarbeitenden des städtischen Betriebshofes bescheren extreme Sommerhitze bisweilen Sonderschichten: Dann werden täglich – in Ausnahmefällen auch an Wochenenden –  rund 50 000 Liter Wasser im Stadtgebiet verteilt, um wenigstens eine Mindestversorgung mit Wasser zu gewährleisten. Deshalb ist jede Unterstützung beim Gießen von städtischem Grün sehr willkommen.
Jede Unterstützung beim Gießen von städtischem Grün ist willkommen.

Mitteilung vom 05. Juni 2026

Klimafrühstück bei der Diakonie

„Der Klimawandel betrifft uns alle.“ Auf Einladung der Hanauerland-Werkstätten der Diakonie Kork im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen haben die beiden städtischen Klimaschutz- und -anpassungsmanagerinnen Sofia Späth und Christine Gerardin vor Beschäftigten aus den Werkstätten darüber gesprochen, was ein nachhaltiges Frühstück ausmacht. Und selbstverständlich durfte im Anschluss auch probiert werden, wie ein nachhaltiges Frühstück schmeckt.
Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen stehen hinter einem Tisch voller verpackter und unverpackter Lebensmittel.
Welche Lebensmittel schonen das Klima? Und wie lässt sich daraus ein leckeres Frühstück zusammenstellen? Darüber sprachen die beiden Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagerinnen Sofia Späth (Fünfte von links) und Christine Gerardin (Siebte von links) mit den Beschäftigten der Hanauerland-Werkstätten.

Mitteilung vom 21. Mai 2026

Sundheimer Grund

Im Naturschutzgebiet Sundheimer Grund ist ein Schaufelbagger für Biodiversität und Artenschutz im Einsatz. Was im ersten Moment nach einem Widerspruch klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einem besonderen Renaturierungsprojekt des Regierungspräsidiums Freiburg. Das Ziel ist es, eine 0,62 Hektar große, ehemalige Ackerfläche zu einer artenreichen Feuchtwiese umzugestalten.  
Ein Schaufelbagger kippt Erdaushub in einen Anhänger.
Mit dem Schaufelbagger wird der Oberboden abgetragen. Die Erde wird später dazu verwendet, das Auenrelief zu formen.

Mitteilung vom 13. Mai 2026

Klimaschutzkonzept

78 Maßnahmen für ein besseres Klima – das ist das Kernstück des fortgeschriebenen Klimaschutzkonzepts, das der Gemeinderat in seiner Sitzung am 19. November 2025 beschlossen hat. Das Landesklimaschutzgesetz sieht vor, dass alle Kommunen in Baden-Württemberg bis 2040 eine Netto-Treibhausgasneutralität erreichen. Die Stadtverwaltung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 und damit fünf Jahre eher treibhausneutral zu sein. Hierfür bildet das Klimaschutzkonzept die strategische Grundlage.

Mitteilung vom 24. April 2026

Asiatische Hornisse

Im Freibad Auenheim sind insgesamt 14 Nester der Asiatischen Hornisse entdeckt worden. Dabei handelt es sich ausschließlich um sogenannte Gründungs- oder Embryonalnester, also frühe und noch sehr kleine Brutstätten. Ein Teil war bereits nicht mehr bewohnt. Aufgefallen sind sie während der laufenden Vorbereitungsarbeiten für die Freibadsaison, die am Donnerstag, 14. Mai, beginnt.
Der städtische Umweltbeauftrage Gregor Koschate macht Bilder von einem Nest der Asiatischen Hornisse, um den Fund im Freibad Auenheim an die Landesanstalt für Umwelt zu melden. 

Mitteilung vom 23. April 2026

Asiatische Tigermücke

Regen in Kombination mit hohen Temperaturen: Das sind ideale Brutbedingungen für die Asiatische Tigermücke. Wer jetzt nicht aktiv wird, kann innerhalb kurzer Zeit im eigenen Garten eine regelrechte Plage vorfinden. Deshalb gilt es nun – und insbesondere vor Antritt einer Urlaubsreise – alle Behältnisse, in denen sich Wasser sammeln kann, wegzuräumen oder gut mit einem Netz oder Deckel zu sichern. Auch der Einsatz des Wirkstoffs Bti ist wirkungsvoll; dafür kann eine Urlaubsvertretung organisiert werden, damit das aggressive und flugfaule Insekt im Garten keine Chance hat.
Gut erkennbar ist die Asiatische Tigermücke an den weißen Linie auf dem Rücken und den weißen Streifen an den Beinen. © KABS e.V.