Brand an Röntgenstraße
Wohnung nach Küchenbrand unbewohnbar - Penthouse-Bewohner über Drehleiter gerettet
Gegen 17.45 Uhr wurde die Feuerwehr am Mittwochabend (4. November) zu einem Brand in der Röntgenstraße gerufen. In einer Wohnung im Obergeschoss des Mehrparteienhauses war ein Feuer ausgebrochen. Sämtliche Anwohnerinnen und Anwohner mussten das Gebäude verlassen. Weil das Treppenhaus und damit der Fluchtweg stark verraucht war, musste eine Person über die Drehleiter aus dem Dachgeschossapartment gerettet werden.
Als die Löschkräfte am Einsatzort eintrafen, war das Treppenhaus bereits verraucht. „Das ist mit das Schlimmste, was passieren kann“, berichtete Feuerwehrkommandant Viktor Liehr. Die Bewohnerin aus der Brandwohnung hatte sich bereits ins Freie gerettet und wurde dort nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch versorgt. Die Wohnungstür war offengeblieben, wodurch sich der Qualm auch im Treppenhaus ausbreiten konnte. Als die Feuerwehr eintraf, befanden sich noch drei Personen im Haus. Die Polizei brachte die Nachbarin aus der Wohnung gegenüber der Brandwohnung ins Freie. Sie wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, konnte jedoch in gleicher Nacht wieder entlassen werden. Der städtische Bereich Soziales organisierte für die Unterbringung der Nachbarin. Auch der Bewohner aus dem Dachgeschossapartment wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen jedoch niemand.
Den Löschkräften gelang es, den Küchenbrand rasch unter Kontrolle zu bringen. Die Wohnung ist nach dem Feuer jedoch unbewohnbar. Die benachbarte Wohnung auf derselben Etage kann vorübergehend nicht bewohnt werden. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 250 000 Euro.
Die Feuerwehr war mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden diese von der Polizei und dem Rettungsdienst.
