Brand an Röntgenstraße
Wohnung nach Küchenbrand unbewohnbar - Penthouse-Bewohner über Drehleiter gerettet
Gegen 17.45 Uhr wurde die Feuerwehr am Mittwochabend (4. November) zu einem Brand in der Röntgenstraße gerufen. In einer Wohnung im Obergeschoss des Mehrparteienhauses war ein Feuer ausgebrochen. Sämtliche Anwohnerinnen und Anwohner mussten das Gebäude verlassen. Weil das Treppenhaus und damit der Fluchtweg stark verraucht war, musste eine Person über die Drehleiter aus dem Dachgeschossapartment gerettet werden.
Als die Löschkräfte am Einsatzort eintrafen, war das Treppenhaus bereits stark verraucht. Die Tür zur Brandwohnung stand offen, die Bewohnerin hatte sich bereits ins Freie gerettet und wurde dort nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch versorgt.
Aus der darunterliegenden Wohnung brachte die Feuerwehr eine Person aus dem Gebäude. Die übrigen Nachbarinnen und Nachbarn verließen das Mehrparteienhaus selbstständig, einzig für die Person im Penthouse führte der Weg nach draußen über die Drehleiter, weil das Treppenhaus im oberen Bereich stark verraucht war.
Den Löschkräften gelang es, den Küchenbrand rasch unter Kontrolle zu bringen. Die Wohnung ist nach dem Feuer jedoch unbewohnbar. Die benachbarte Wohnung auf derselben Etage kann vorübergehend nicht bewohnt werden. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Die Feuerwehr war mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden die Floriansjünger von der Polizei und dem Rettungsdienst.