Datenklau bei der CTS

Datenleck bei der CTS: Kundendaten abgeflossen

Bei den Straßburger Verkehrsbetrieben (CTS) ist es zu einem Datenleck gekommen, von dem etwa 230 000 Kundenkonten betroffen waren. Bankdaten und Passwörter sind dabei nicht abgeflossen, wie die CTS versichert.

Der Datenabfluss sei durch eine unrechtmäßige Nutzung der Website erfolgt, teilt das Unternehmen mit.
Nachdem der Datenabfluss erkannt wurde, sei er gestoppt und die Sicherheit der Website verstärkt worden.
Zu den betroffenen Daten gehören Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse und die Kundennummer auf der Website der CTS. Bankdaten und Passwörter seien von diesem Datenabfluss nicht betroffen, betont die CTS.
Die betroffenen Kunden wurden per E-Mail informiert und zur Wachsamkeit aufgerufen. Das größte Risiko im Zusammenhang mit diesem Datenabfluss seien Phishing-Versuche, da die gesammelten Daten dazu genutzt werden könnten, betrügerischen Nachrichten mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die CTS bittet ihre Kunden daher, misstrauisch zu sein gegenüber E-Mails, die vorgeben, von der CTS zu stammen, und in denen sie aufgefordert werden, eine Finanztransaktion durchzuführen oder ihre Bankdaten anzugeben. Eine solche Vorgehensweise entspreche nicht den Praktiken der CTS bei der Bearbeitung der Kundendateien.
Die CTS bedauert diesen Vorfall nach eigenen Angaben und setze sich weiterhin für den Schutz ihrer Kundendaten ein. Das Unternehmen erstattet wegen des Datenklaus Anzeige.