Lesung mit Gilda Sahebi

Warum uns mehr eint als trennt: Lesung und Podiumsdiskussion mit Gilda Sahebi

© Hannes Leitlein

Wer heute auf die deutsche Gesellschaft schaut, glaubt ein Land voller Dramen und Gegeneinander zu sehen. Dass dies so sei, ist nach Analyse der Autorin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Auf Einladung des Kehler Kulturbüros ist die „Journalistin des Jahres 2022“ am Freitag, 2. Oktober, bei der Langen Nacht der Demokratie Baden-Württemberg im Kehler Kulturhaus zu Gast.

Was kann man tun, um dieser Spaltungs-Erzählung keinen Raum im eigenen Leben zu geben? Gilda Sahebi geht dieser Frage in ihrem Buch „Verbinden statt spalten: Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ nach. An die kurze Lesung schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Bildung und Gesellschaft an, in der auch die lokale Perspektive mitgedacht werden soll. Moderiert wird die Diskussion von Patricia Verne (SWR). Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die deutsch-iranische Journalistin, Autorin, Podcasterin und Ärztin Gilda Sahebi schreibt regelmäßig für große Medien wie den Spiegel und arbeitet für die ARD. Für die Jugendkampagne des Europarats „No Hate Speech Movement“ war sie als Projektleiterin tätig und wird immer wieder zum Thema Hate Speech von Einrichtungen der Zivilgesellschaft als Ratgeberin angefragt.