Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 21. Oktober 2025

Bestattungen

Bei der Frage nach der letzten Ruhestätte bewegt sich der Trend in Kehl seit Jahren weg von einer klassischen Sargbestattung. Stattdessen fällt die Wahl immer häufiger auf ein Urnengrab. Aber auch besondere Bestattungsformen wie beispielsweise Urnen an Bäumen einlassen, werden zunehmend nachgefragt.
Der Gedenkstein mit Namenstafeln auf dem Leutesheimer Friedhof
"Im Hain" auf dem Leutesheimer Friedhof erinnern kleine Tafeln an den Gedenksteinen an jene, die unter den Bäumen in Urnen beigesetzt wurden.

Mitteilung vom 02. Oktober 2025

Stolpersteinverlegung

Drei Messingtafeln, eingelassen in den Boden an der Hauptstraße 33, erinnern seit Donnerstagmorgen an das schreckliche Schicksal der jüdischen Familie Gradwohl. Sie dienen als weiteres Mahnmal für die vom NS-Regime forcierte gesellschaftliche Ausgrenzung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger und deren systematische Ermordung in Internierungslagern. In Kehl liegen nunmehr 76 Stolpersteine als Gedenken an die zahllosen Opfer des Nationalsozialismus.
Die drei Stolpersteine für Sigmund, Celine und Leo Gradwohl, umringt von weißen Rosen.
Die drei von Künstler Gunter Demnig eingesetzten Stolpersteine an der Hauptstraße 33 erinnern an die Schicksale von Sigmund, Celine und Leo Gradwohl.

Mitteilung vom 30. September 2025

Sperrmüll

In mehreren Innenstadtbezirken läuft derzeit bis offiziell Mittwoch, 1. Oktober, die Sperrmüllabfuhr. Leider wiederholt sich ein unerfreuliches Muster: Neben den zulässigen Sperrmüllgegenständen werden große Mengen an unzulässigen Materialien abgestellt, darunter Baumaterialien, Glas, Farbeimer und Elektro-Groß- und Kleingeräte. Diese Gegenstände werden nicht mitgenommen und bleiben auf der Straße zurück. Auch frühzeitig abgestellte – teils unzulässige – Materialien beeinträchtigen das Stadtbild, erschweren die Arbeit der Entsorgungsdienste und stellen eine erhebliche Belastung für die Mitarbeitenden des Betriebshofs dar.
Elektrogeräte und Baumaterialien gehören nicht in den Sperrmüll; sie müssen von den Eigentümern selbst entfernt und entsorgt werden.

Mitteilung vom 24. September 2025

Sundheimer Grund

Rot leuchten die Äpfel an den in Reihen ausgerichteten Bäumchen und stehen in perfektem Kontrast zur kurz gemähten sattgrünen Wiese darunter. Doch was anmutet wie ein gepflegter Hausgarten ist keine Fläche, auf der sich seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Dass wilde und unaufgeräumte Bereiche mit mehr als kniehohem Bewuchs, abgestorbenen Sträuchern und anderem Totholz für die Biodiversität viel wertvoller sind, verdeutlichten die städtischen Umweltbeauftragten und der Gebietsbetreuer Oliver Schmidle vom Regierungspräsidium Freiburg Stadträtinnen und Stadträten, Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative Umweltschutz, des Naturschutzbundes (NABU) und des Obst- und Gartenbauvereins bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Sundheimer Grund.
Der lange Altrheinzug im Sundheimer Grund, wo auch der Eisvogel eine stabile Population ausgebildet hat, steht mitsamt den ihn begleitenden Flächen unter Naturschutz.

Mitteilung vom 22. September 2025

Kermesbeere

In vielen Gärten Süddeutschlands ist sie mittlerweile anzutreffen: die Kermesbeere. Doch auch wenn sie als Zierpflanze nett anzusehen ist, kann sie auf die heimische Umwelt negative Auswirkungen haben. Denn die Kermesbeere, ursprünglich in Südamerika und Asien heimisch, gilt in Mitteleuropa als invasiv. Sie konkurriert mit einheimischen Pflanzenarten und kann diese verdrängen. Doch damit nicht genug: Ihre Beeren und Samen sind giftig und können eine Gefahr für Weide-, Wild- und Haustiere sowie teilweise auch für Kinder darstellen.
Die Kermesbeere (die asiatische Art) zu sehen am Ortsrand von Leutesheim.

Mitteilung vom 11. September 2025

Besuch aus Japan

Es war zwar ein kurzer, dafür aber umso spannenderer Besuch: Zwölf Tourismus-Studentinnen aus Japan machten gemeinsam mit ihrer Professorin Station in der Kehler Tourist-Information. Bei einer Laugenbrezel kamen sie mit dem Kehl-Marketing-Geschäftsführer, Christoph Hodapp, ins Gespräch und interessierten sich vor allem für die Kultur und den Tourismus im deutsch-französischen Lebensraum.
Eine neue Perspektive: Die Japanischen Studentinnen freuen sich in der Tourist-Information über die deutschen Laugenbrezeln. 

Mitteilung vom 04. September 2025

Drei neue Radarsäulen

Die Stadt baut ihre Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Kehl und den umliegenden Ortsteilen weiter aus. In den Ortsdurchfahrten der L75 stehen bereits fünf stationäre Radarsäulen, jeweils zwei in Bodersweier und Goldscheuer sowie eine in Marlen. Ergänzt werden diese durch zwei stationäre Säulen auf der B28 in Höhe des Kehler Bahnhofs, die nicht nur Geschwindigkeits- sondern auch Rotlichtverstöße erfassen. Nun wurde das Netz der stationären Überwachung weiter ausgebaut: In der Hauptstraße in Kehl auf Höhe des Hotels Rebstock sowie in Odelshofen und Neumühl erfassen neue Blitzersäulen systematisch Geschwindigkeitsverstöße.
Eine der drei kürzlich in Betrieb genommenen Radarsäulen erfasst in der Hauptstraße die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos.

Mitteilung vom 02. September 2025

Biodiversität

Es blüht in bunten Farben, es flattert, hüpft und krabbelt, sobald man die Wiesen mit dem hochstehenden Gras betritt. Wer erst noch Scheu hat, weil jeder Schritt ein Insekt das Leben kosten oder eine Blume knicken könnte, den beruhigt Jochen Bresch von der bhm Planungsgesellschaft: Bleibenden Schaden werden die Mitglieder des Zweckverbands ba.sic nicht anrichten. Was der Landschaftsarchitekt ihnen vorführt, ist intakte Natur mit Tieren und Pflanzen, die andernorts im Land bereits als ausgestorben oder zumindest als bedroht gelten. Zu verdanken ist die Renaissance der Neurieder Streuwiesen dem interkommunalen Gewerbegebiet ba.sic.
Ein besonderes Erlebnis für die Mitglieder der Verbandsversammlung des Zweckverbands ba.sic: Artenreichtum rundum, mitten in der Streuwiese mit Jochen Bresch.

Mitteilung vom 27. August 2025

Jugendfeuerwehr boomt

Die Jugendfeuerwehr verzeichnet einen enormen Ansturm: Mehr als hundert Jungen und Mädchen treffen sich inzwischen zu den regelmäßigen Übungsabenden und damit so viele, dass drei Gruppen gebildet werden mussten: Geübt wird im Kehler Norden (21 Mitglieder), in der Mitte (57 Mitglieder) und im Süden (22 Mitglieder). Noch vor wenigen Jahren war die Jugendfeuerwehr eine überschaubare Gruppe von etwa 40 Zwölf- bis 17-Jährigen, doch zwei Dinge haben alles verändert.
Wer von der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven wechselt, bringt schon eine Menge Vorkenntnisse mit.

Mitteilung vom 26. August 2025

Ferienspaß in den Ortschaften

Die neunjährige Ilvy aus Goldscheuer und ihr fünfköpfiges Team stehen in Kork vor einer schwierigen Aufgabe: Sie sollen ein rohes Ei so gut mit Naturmaterialien polstern, dass es einen Sturz aus drei Metern Höhe schadlos übersteht. Eine weitere Hürde: Ilvy kennt ihre fünf Teammitglieder kaum.
Bevor es ans Bemalen ging, sägten die Auenheimer Kinder selbst die benötigten Holzscheiben zu. 

Mitteilung vom 12. Mai 2025

Kilomètre Solidarité

Rund 1200 Schülerinnen und Schüler zahlreicher Kehler Grundschulen sowie die Fünftklässler einiger weiterführender Schulen gingen am Montag, 12. Mai, bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen im Garten der zwei Ufer an den Start. Im Rahmen der Aktion „Kilomètre Solidarité“ legten sie eine Strecke von bis zu 2,5 Kilometern zurück – und das für einen guten Zweck: Für jeden gelaufenen Kilometer spendet die Stadt Kehl 20 Cent an das örtliche Tierheim. Erstmals übernahm die Stadt die Organisation des grenzüberschreitenden Spendenlaufs in Eigenregie.
Nachdem er das Startsignal gegeben hat, wird OB Wolfgram Britz von den rund 1200 Schülerinnen und Schülern fast überrannt.

Mitteilung vom 16. April 2025

Barrierefreiheit im Bürgerservice

Die Barrierefreiheit im Bürgerservice, Behindertenparkplätze sowie die Friedenskirche waren Themen in der jüngsten Sitzung des Beirats für Menschen mit Beeinträchtigungen. Außerdem informierte Michael Heitzmann, Leiter des Gebäudemanagements, über den Stand der durch das Gremium bereits angestoßenen Projekte. Natascha Kaiser, die seit Dezember vergangenen Jahres den Fachbereich Bildung, Soziales und Kultur leitet, nahm erstmals an einer Beiratssitzung teil.
Bei der vergangenen Sitzung des Beirats für Menschen mit Beeinträchtigungen war unter anderem die Barrierefreiheit im Bürgerservice mit Ausländerbüro Thema.  

Mitteilung vom 14. Januar 2025

Neujahrsempfang

Für offenen Dialog, ernsthaftes Zuhören und dafür, die Zukunft der Stadt gemeinsam zu gestalten, warb Oberbürgermeister Wolfram Britz in seiner Rede beim Neujahrsempfang der Stadt Kehl am Montag, 13. Januar, vor mehr als 600 Gästen in der Stadthalle. Seine Straßburger Amtskollegin Jeanne Barseghian bezeichnete Kehl und Straßburg in ihrem Grußwort als Schwesterstädte und die Präsidentin der Eurométropole, Pia Imbs, führte die zahlreichen grenzüberschreitenden Projekte als Beweis dafür an, dass die Gebietskörperschaften dabei seien, einen europäischen Raum aufzubauen. Warum Einsamkeit ein großes Thema ist, das alle angeht, stellte Strategin Maren Meheust in ihrem Vortrag dar. Mit Auszügen aus dem Musical „My Fair Lady“ begeisterte das Kammerorchester zu Beginn der Veranstaltung, die im zweiten Teil des Abends von Bodo Schaffrath musikalisch umrahmt wurde.
Jeanne Barseghian, Oberbürgermeisterin von Straßburg, Pia Imbs, Präsidentin der Eurométropole de Strasbourg, Oberbürgermeister Wolfram Britz und Karlheinz Axt, Alt-Stadtrat und Bürgermedaillenträger, der am 13. Januar seinen Geburtstag feierte, schnitten gemeinsam die Neujahrsbrezeln und den Dreikönigskuchen an.

Mitteilung vom 03. Januar 2025

Jahresschrift 2024

Zum zweiten Mal legt die Stadt Kehl ihre Jahresschrift in digitaler Form als sogenanntes Flipbook vor. Auf 185 Seiten sind die aus Sicht der Stadt wichtigsten Ereignisse des Jahres 2024 zusammengefasst. Aber nicht nur in Texten und Fotos wie in der früheren gedruckten Ausgabe, ins Flipbook sind zahlreiche Videos eingebunden und zu einigen Themen gibt es zusätzliche Informationen zum Nachhören in Audiodateien. Im Flipbook lässt sich online blättern, man kann es aber auch als PDF auf den heimischen PC oder aufs Tabelt herunterladen. Über die Suchfunktion sind bestimmte Ereignisse oder Namen leicht zu finden.
Ereignisse, die 2024 von größerem Interesse waren, werden in der Jahresschrift auf Sonderseiten näher beleuchtet.

Mitteilung vom 04. Mai 2024

Georg-Krämer-Platz eröffnet

Marlen hat eine neue Ortsmitte – und einen Lehrpfad zur Dorf- und Revolutionsgeschichte: Am Samstagmorgen (4.Mai) ist der etwa 3000 Quadratmeter große Platz mit Spielskulptur, Himmelsliegen, Bänken und fünf Geschichtsstelen offiziell eröffnet worden. Dass die Gestaltung in „großartiger Weise“ gelungen ist, wie der Goldscheuerer Ortsvorsteher Richard Schüler lobte, ist dem Zusammenwirken mehrerer Beteiligter zu verdanken, sagte Kehls Erster Beigeordneter Thomas Wuttke. Der Künstler und Grafiker Reinhold Schäfer stellte seine Gestaltung der Stellen dar; Hans Roser, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege, machte deutlich, warum der neue Platz dem einstigen Marlener Adlerwirt gewidmet ist.
Der Künstler und Grafiker Reinhold Schäfer erklärt, wie er die Bilder für die Stelen von Hand gezeichnet hat.

Mitteilung vom 11. April 2024

Deutsch-französische Kinderkrippe

Seit zehn Jahren gibt es im Straßburger Rheinhafenviertel, nur wenige Meter von der Trambrücke entfernt, die deutsch-französische, grenzüberschreitende Kinderkrippe. Was im April 2014 als Pionierprojekt der Städte Straßburg und Kehl begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die im Aachener Vertrag Erwähnung findet und selbst in der EU-Kommission in Brüssel als exemplarisch gilt. Am Freitag (12. April) wurde mit einem Fest für Kinder und Eltern Geburtstag gefeiert.
Seit zehn Jahren wachsen in der deutsch-französischen, grenzüberschreitenden Kinderkrippe je 30 Kinder aus Kehler und aus Straßburger Familien gemeinsam auf.

Mitteilung vom 01. Februar 2024

Neuer Ort der Begegnung

Im Kaleidoscoop ist alles deutsch-französisch: Nur eine Tramstation vom Kehler Bahnhof und nur wenige Meter vom Straßburger Rheinufer entfernt, ist auf 2800 Quadratmetern Fläche ein rheinüberschreitender Begegnungsort entstanden, der sich mehr und mehr mit Leben füllt. Einwohnerinnen und Einwohner von beiden Rheinseiten arbeiten hier in Coworking-Räumen Seite an Seite, treiben Sport, treffen sich im Café L‘Ancrage, informieren oder besprechen sich im rheinübergreifenden Ressourcenzentrum, nutzen kulturelle Angebote oder kaufen nachhaltig ein (Video am Ende des Textes).
Auf 2800 Quadratmetern Fläche ist auf zwei Stockwerke verteilt ein neuer deutsch-französischer Ort der Begegnung entstanden.

Mitteilung vom 02. Januar 2024

Jahresschrift 2023

Erstmals legt die Stadt Kehl ihre Jahresschrift in digitaler Form als sogenanntes Flipbook vor. Vom Umfang her steht die digitale Jahresschrift der gedruckten in nichts nach: Auf 167 Seiten sind die aus Sicht der Stadtverwaltung wichtigen Ereignisse des Jahres 2023 zusammengefasst. Das Besondere: Videos – zum Beispiel über den Landesfeuerwehrtag – sind ebenso eingebunden wie Podcastbeiträge zu ausgewählten Themen. Selbstverständlich lässt sich das Flipbook als PDF herunterladen. Und weil die Jahresschrift auch als Nachschlagewerk nützlich ist, kann man mit der Suchfunktion bequem nach Ereignissen oder Namen suchen.
Nach 22 gedruckten Ausgaben erscheint die Jahresschrift der Stadt Kehl erstmals als interaktives Flipbook.

Mitteilung vom 19. September 2023

Wärmegesellschaft Calorie

Zur Heizperiode 2027/2028 könnte die Wärme fließen: 7000 Straßburger Haushalte sollen dann von Calorie Kehl-Strasbourg (CKS) mit der im Produktionsprozess bei den Badischen Stahlwerken in Kehl unvermeidbar anfallenden Abwärme heizen können. So lautet der Plan, der am Dienstag, 19. September, auf dem Gelände der Badischen Stahlwerke (BSW) im Kehler Hafen von den Vertreterinnen und Vertretern der Partner der eigens für das Projekt gegründeten grenzüberschreitenden Wärmegesellschaft zahlreichen deutschen und französischen Journalisten vorgestellt wurde. Mit dem in Europa einzigartigen Projekt mache man sich gemeinsam auf den Weg in eine klimaneutrale Zukunft des Lebensraums Strasbourg-Kehl, lautete die einhellige Botschaft. Auch Sabine Schimetschek, Generaldirektorin von CKS, stand Rede und Antwort.
die Aufsichtsräte in orangefarbenen Kitteln und mit orangefarbenen Schutzhelmen als Gruppe vor aufeinandergestapelten Drahtrollen stehend
Der Verwaltungsrat in der Montur, die Besucherinnen und Besucher des Stahlwerks aus Sicherheitsgründen tragen müssen (von links): Reiner Hagemann (BSW, hintere Reihe), Régine Aloird (Regionalrätin der Région Alsace), Harald Höflich (Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg), Sabine Schimetschek (Generaldirektorin Calorie Kehl-Strasbourg), Marc Hoffsess (Eurométropole de Strasbourg, hintere Reihe), Jeanne Barseghian (Präsidentin von Calorie Kehl-Strasbourg und Oberbürgermeisterin von Straßburg), Wolfram Britz (Oberbürgermeister der Stadt Kehl) Jean-Paul Prève (Eurométropole de Strasbourg) und Alexandre Schnell (Banque des Territoires).

Mitteilung vom 21. Dezember 2022

Umweltzone Straßburg

Wer mit seinem Fahrzeug – Pkw oder Lkw – vom 1. Januar an auf dem Gebiet der Eurométropole unterwegs sein möchte, der braucht die französische Umweltplakette Crit’Air. Und zwar an allen Tagen des Jahres, also nicht nur, wenn Feinstaub oder Ozon in der Luft die Grenzwerte übersteigen. Für Fahrzeuge, die aufgrund ihres Alters und ihres hohen Schadstoffausstoßes keine Umweltplakette oder nur die Crit’Air 5 erhalten, gilt mit Jahresbeginn ein Fahrverbot. Wer sich nicht daran hält, muss jetzt mit Sanktionen rechnen. Autofahrer, die nur gelegentlich den Rhein überqueren, können sich online eine zeitlich befristete Erlaubnis ausstellen lassen. Die deutsche Umweltplakette wird in Frankreich weiterhin nicht anerkannt.
Luftbild von der Kehler Innenstadt mit Europabrücke und Trambrücke, am Horizont ist das Straßburger Münster zu sehen.      .
Wer von 2023 an mit dem Auto nach Straßburg fährt, muss eine Crit'Air-Plakette an der Windschutzscheibe kleben haben.

Mitteilung vom 25. Juni 2025

Kernstadtbudget

Weil eine Stadt durch ihre Einwohnerinnen und Einwohner erst wirklich lebendig und lebenswert wird, braucht es deren Ideen und Kreativität. Deshalb hat der Gemeinderat 2022 der Initiative von Oberbürgermeister Wolfram Britz zugestimmt, eigene Budgets für die zehn Ortschaften und die Kernstadt einzuführen. Mit diesem Geld können seit 2023 Projekte unbürokratisch umgesetzt werden, die aus der Mitte der Bevölkerung vorgeschlagen werden. Damit Einwohnerinnen und Einwohner der Kernstadt ihre Vorschläge leichter einbringen können, hat die Stadtverwaltung nun ein einfaches und schnell auszufüllendes Formular online gestellt.
Eine Hörbox steht bereits an der Kriegsgräberstätte, sieben weitere sollen folgen.