Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 24. August 2026

Freiwilligenjahr

Wie soll es nach der Schule weitergehen? Diese Zukunftsfrage stellen sich viele Jugendliche und junge Erwachsene. Bei Ida Faschon, Hadjer Benahmed und Lena Jauch war das nicht anders. Auch sie wussten zunächst keine konkrete Antwort und entschieden sich deshalb für ein Freiwilligenjahr bei der Stadt. Zwölf Monate später wissen die drei jungen Frauen, wie es beruflich für sie weitergehen soll.
Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Kita Kreuzmatt hat sich Ida Faschon für ein duales Studium der Sozialen Arbeit entschieden. 

Mitteilung vom 22. August 2026

Hirsebreifahrt

Mit zwei heftigen Salutschüssen haben die Zürcher am Samstag (22. August) kurz nach 12 Uhr ihre Einfahrt in Kehl angekündigt. Nach drei Tagen auf dem Wasser – am Freitag bei strömendem Regen, Blitz und Donner – winkten sie bestens gelaunt von ihren vier Langschiffen den Schaulustigen auf der Passerelle des deux Rives, der Europa- und der Trambrücke zu, bevor sie in den Kehler Yachthafen einliefen. Etwa 90 Personen aus der größten Stadt der Schweiz hatten die abenteuerliche Fahrt auf den hölzernen Booten auf sich genommen. Weitere Dutzende Mitglieder von 25 Zürcher Zünften – allesamt in aufwendigen und farbenfrohen mittelalterlichen Gewändern – waren mit dem Bus angereist. Und hatten den berühmten Hirsebrei mitgebracht.
In ihren mittelalterlichen Kostümen fuhren die Teilnehmenden an der Hirsebreifahrt von Zürich nach Straßburg auf ihren Langbooten in Kehl ein und winkten den Schaulustigen auf den Brücken zu.

Mitteilung vom 21. August 2026

Wirtschaftsförderung

Unternehmerforen, Einzelhandelsdialoge, After Work, gemeinsam frühstücken oder sich am Stammtisch treffen – unterschiedliche Formate mit einem gemeinsamen Zweck: Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp hat in den vergangenen eineinhalb Jahren die Gelegenheiten zum Austausch all derer erweitert, die zum Wirtschaftsleben in Kehl beitragen. Denn: Nur wenn es der Wirtschaft gut geht, kann die Stadt für Einwohnerinnen und Einwohner investieren, Vereine unterstützen, Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche sowie Kulturveranstaltungen anbieten, um nur einige Beispiele zu nennen.
Begegnung und Kommunikation sind Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp besonders wichtig. 

Mitteilung vom 20. August 2026

Kinderferienspaß

Die beiden Siebenjährigen Leo und Loki können es kaum erwarten. Zusammen mit rund 30 Kindern stehen sie am Oberländerdenkmal im Rheinauenwald und erhalten unter anderem von Jugendsozialarbeiterin Nadine King ein paar letzte Instruktionen. Dann geht es los: durch den Wald zum nahegelegenen Sportplatz und von dort aus zurück zur Streckerwiese. Unterwegs, das ist ihre Aufgabe, sollen sie verschiedene Naturmaterialien sammeln. Welche das sind, das verraten ihnen Abbildungen in einem Eierkarton, den sie zum Start des Naturbingos erhalten haben. Der Karton dient gleichzeitig als Sammelbehälter.
Harte Schale, weicher Kern: Bei einem Straußenei hilft nur noch eine Zange, um die robuste Außenhaut abzubrechen.

Mitteilung vom 18. August 2026

Straßenzustand

Reflexionsschutz auflegen, Handy in die Halterung klipsen, Wetterbedingungen einstellen und los geht’s: Mit einer Geschwindigkeit von maximal 30 Stundenkilometern steuert Daniel Köbel den Dienstwagen des städtischen Bereichs Tiefbau durch die Straßen von Odelshofen. Jede einzelne Straße fährt er einmal rauf und einmal runter. Nach einer guten halben Stunde sind 1489 Fotos auf dem Handy gespeichert. Diese dokumentieren den exakten Straßenzustand vom Schlagloch bis zum Haarriss im Belag – ebenso wie die zugewucherte Straßenleuchte. Menschen und Kennzeichen von Autos, die an den Straßenrändern geparkt sind, sind auf den Fotos verpixelt.
Einschalten und losfahren: Mit Vialytics vereinfacht und verbessert sich die Straßenzustandserfassung gleichermaßen.

Mitteilung vom 17. August 2026

Kommunale Kriminalprävention

Die Kommunale Kriminalprävention (KKP) in Kehl, Rheinau und Willstätt steht vor neuen Herausforderungen: Psychische Erkrankungen und Obdachlosigkeit haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, während die Möglichkeiten, Betroffenen zu helfen, immer knapper werden. Beim jüngsten Netzwerktreffen im Haus der Jugend ging es daher um die Frage, wie durch eine noch engere Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen und Akteure gezielte Präventionsmaßnahmen entwickelt werden können, um Menschen frühzeitig zu unterstützen. Oberbürgermeister Wolfram Britz würdigte die Arbeit der Kommunalen Kriminalprävention: „Das Netzwerk leistet mit seiner engen Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag dazu, gesellschaftliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Menschen wirksam zu unterstützen.“ Zudem wurde die langjährige Koordinatorin Jannate Hammerstein verabschiedet.
Netzwerktreffen der Kommunalen Kriminalprävention im Haus der Jugend: Akteurinnen und Akteure berieten über neue Herausforderungen in der Präventionsarbeit.

Mitteilung vom 14. August 2026

Arbeitskreis Wärme, Energie und Klima

Die Kreislaufwirtschaft und damit verbunden die Frage, wie sich der Material- und Rohstoffverbrauch sowie die Abfallproduktion verringern lassen, war das übergreifende Thema der Sitzung des Arbeitskreises Wärme, Energie und Klima. Dazu stellten Studierende der Hochschule Kehl ein Fachprojekt und Lena Fuhg, Doktorandin am Karlsruher Institut für Technologie, ein Forschungsprojekt vor. Außerdem erfuhr der Arbeitskreis, wie sich der Energieverbrauch der Stadt entwickelt hat und was in Sachen Klimaschutz und -anpassung getan wird.
Studierende stehen vor Mitgliedern des Arbeitskreises Wärme, Energie und Klima im Bürgersaal.
Was geschieht mit ausgedientem Büroinventar? Eine Gruppe Studierender der Hochschule Kehl stellte dem Arbeitskreis ein Fachprojekt mit Lösungsvorschlägen vor.

Mitteilung vom 28. Juli 2026

Neue Parkgebühren

Neue Parkzonen und höhere Parkgebühren gelten seit 1. August an in der Kehler Innenstadt. Die wichtigsten Änderungen: Es gibt nur noch drei Parkzonen; Parkgebühren müssen an allen Tagen – also auch sonn- und feiertags – entrichtet werden und zwar im Zeitraum von 7 bis 20 Uhr. Für kurze Besorgungen kann in der Parkzone 1 eine halbe Stunde kostenfrei geparkt werden. (mit Video)
Die neuen Parkzonen in der Kehler Innenstadt: Seit dem 1. August gilt eine neue Gebührensatzung.

Mitteilung vom 14. August 2026

Graudenzer Straße

Die Vollsperrung der Graudenzer Straße wird bis voraussichtlich 20. September verlängert. Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es kein Durchkommen: Der Kinzigdamm dient als Baustraße. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.
Bis voraussichtlich 20. September bleibt die Graudenzer Straße auf dem Abschnitt zwischen der Allensteiner Straße und der Hafenzufahrt Ost vollgesperrt. Daran schließt sich bis voraussichtlich 31.Oktober eine halbseitige Sperrung an.

Mitteilung vom 12. August 2026

Übernachtungszahlen 2025

Die Stadt am Rhein bleibt ein gefragtes Ziel: Mit 291 443 Übernachtungen liegt Kehl in der offiziellen Statistik nur knapp hinter dem Vorjahresrekord von 296 614 und festigt damit seine Position als Spitzenreiter unter den großen Kreisstädten des Ortenaukreises. Offenburg folgt mit 262 390 Übernachtungen auf Platz zwei. Unangefochten an der Spitze bleibt weiterhin Rust, wo der Europapark für einen außergewöhnlichen Besucherstrom sorgt, mit 1 618 351 Übernachtungen.
Beliebt bei Übernachtungsgästen in Kehl: das Rheinvorland und der Garten der zwei Ufer mit weitläufigen Grünflächen und der Passerelle des Deux Rives.

Mitteilung vom 14. August 2026

Brand

Kaminholz, das direkt an einer Wand eines Hauses in der Kandelstraße aufgeschichtet war, ist am Freitagabend (14. August) aus unklarer Ursache in Brand geraten. Ein Nachbar hatte die Feuerwehr alarmiert, weil er Rauch aufsteigen sah. Die Hausbewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Obwohl das Feuer noch auf die Holzkonstruktion des Daches übergriff, konnte die Feuerwehr den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Aus ungeklärter Ursache in Brand geratenes Kaminholz hat auch die Unterkonstruktion des Daches eines Hauses in der Kandelstraße beschädigt.

Mitteilung vom 13. August 2026

Ferienprogramm Auenheim

In der Sporthalle in Auenheim geht es derzeit turbulent zu. Rund 50 Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren toben, lachen, spielen und tüfteln: Der einwöchige Kinderferienspaß hat am Montag (10. August) begonnen, und die Mädchen und Jungen freuten sich auf ein buntes Programm mit Ausflügen, einem Kreativtag, sportlichen Aktivitäten und dem beliebten Spielmobil. Danach zieht das Ferienangebot weiter nach Goldscheuer und Kork.
50 Kinder starteten am Montag (10. August) mit einer Turm-Challenge in die Ferienprogrammwoche.

Mitteilung vom 11. August 2026

Abriss Bahnhofsvordach (mit Video)

Der Bahnhofsvorplatz gleicht derzeit einer Baustelle. Seit Montag, 10. August, sind dort Mitarbeitende eines Kehler Abbruchunternehmens damit beschäftigt, die Überdachung über dem Taxistand zurückzubauen. 

Mitteilung vom 10. August 2026

Grüne Lernorte

Austausch über den Rhein hinweg: Bei einem Besuch in Kehl informierten sich die beiden Straßburger Stadträtinnen Delphine Bernard (zuständig für frühkindliche Entwicklung und Elternschaft) und Céline Geissmann (Bildung und schulischer Erfolg) gemeinsam mit zwei Mitarbeitenden der Eurometropole über grüne Lernorte und die Praxis der Offenen Kita-Arbeit beim deutschen Nachbarn. Begleitet wurden sie von Oberbürgermeister Wolfram Britz, Natascha Kaiser, Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Kultur, und der ehemaligen städtischen Fachkoordinatorin für Kinder, Michaela Könner. Was in deutschen Kitas längst Alltag ist – enger Naturkontakt und ein hohes Maß an kindlicher Selbstbestimmung – stellt für französische Kinderkrippen und Écoles maternelles einen Anstoß für mögliche Weiterentwicklungen dar.
(von links) Michaela Könner (ehemalige städtische Fachkoordinatorin für Kinder), Jérémie Leymarie (stellvertretender Straßburger Fachbereichsleiter Frühe Kindheit), Delphine Bernard (Straßburger Stadträtin, zuständig für frühkindliche Entwicklung und Elternschaft), Céline Geissmann (Straßburger Stadträtin, Bildung und schulischer Erfolg) und Jean-Charles Guimard (Straßburger Leiter des Projekts Cours Oasis zur ökologischen Schulhofumgestaltung) auf einer für die Naturpädagogik genutzten Wiese in den Rheinauen.

Mitteilung vom 07. August 2026

Realschüler beim OB

„Wie wird Kehl in zehn Jahren aussehen? Und auf welche Projekte freuen Sie sich besonders?“ Mit diesen und vielen weiteren Fragen besuchte eine siebte Klasse der Tulla-Realschule noch vor den Sommerferien Oberbürgermeister Wolfram Britz im Bürgersaal des Rathauses und diskutierte über viele Themen, von Stadtentwicklung bis Gesundheitsversorgung.
OB Wolfram Britz stellt sich geduldig den Fragen der gut vorbereiteten Siebtklässlerinnen und Siebtklässler.

Mitteilung vom 06. August 2026

Ferienprogramm Kehl-Dorf

Eine Woche lang spielen, basteln und Spannendes über die Natur erfahren. Das offene Ferienprogramm der Gemeinwesenarbeit Kehl ist in vollem Gang, und rund um das Schutterhaus in Kehl-Dorf gibt es einiges zu erleben. Vom 3. bis 7. August verbringen Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren dort täglich von 9.30 bis 16 Uhr abwechslungsreiche Ferientage. Ob verschiedene Spiel- und Bastelangebote, eine Schnitzeljagd durch das Quartier oder Wissenswertes rund um den Biber – „Langeweile kommt hier garantiert nicht auf“, verspricht Stefanie Studer von der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf.
Beim „Bibertag“ erfahren die Mädchen und Jungen wissenswertes über das faszinierende Nagetier. 

Mitteilung vom 04. August 2026

Sprudelnde Brunnen

Abkühlung ist derzeit nicht nur im Freibad und an den Baggerseen gefragt, sondern auch wohnortnah in der Stadt: Am gerade sanierten Wasserband, dem beliebten Wasserspielplatz zwischen Rhein und Altrhein, planschen Dutzende Kinder und kühlen sich Erwachsene die Füße; von den Fontänenfeldern im Wohngebiet Schneeflären, also am Wasserturm, und vor der Villa Schmidt, erschallt Kinderlachen. Zwölf von 17 städtischen Brunnen sind derzeit in Betrieb. Laufen alle Brunnen, muss die Stadt dafür jährlich rund 66 000 Euro aufwenden – Investitionen für größere Sanierungen nicht mitgerechnet. Dafür, dass in fünf Brunnen kein Wasser sprudelt, gibt es (technische) Gründe.

Mitteilung vom 03. August 2026

Unternehmerforum

Künstliche Intelligenz bietet Unternehmen enorme Chancen: Sie kann helfen, Prozesse zu optimieren, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und echten Mehrwert zu schaffen. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigte das Unternehmerforum, zu dem Oberbürgermeister Wolfram Britz und Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp in die Kehler Räumlichkeiten der Kanzlei GHJ eingeladen hatten. Rund 50 Gäste erhielten dort Einblick in die KI-Strategie der international tätigen Kanzlei. Philipp Jundt, einer der vier Geschäftsführer, widmet sich seit Monaten zu 90 Prozent seiner Arbeitszeit der Frage, wie KI für GHJ und deren Mandanten neue Möglichkeiten eröffnen kann.
Oberbürgermeister Wolfram Britz (links) und Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp luden zum Unternehmerforum in die Räumlichkeiten von GHJ ein. 

Mitteilung vom 31. Juli 2026

Checkst du?!

Grenzen setzen, nein sagen oder Konflikte gewaltfrei lösen: Für viele Kinder sind das keine Selbstverständlichkeiten. Die eigenen Gefühle erkennen zu lernen und adäquate Reaktionsmöglichkeiten zu finden, ist das Ziel des Projekts Checkst du?!, das Jugendsozialarbeiterinnen an allen Kehler Grundschulen und der Albert-Schweitzer-Schule entwickelt haben. Im zurückliegenden Schuljahr haben sie damit 1750 Jungen und Mädchen erreicht. Möglich war dies durch die Unterstützung der Kehler Stiftungen, die darüber hinaus gemeinsam eine Finanzierung in der Größenordnung von jeweils 10 000 Euro über drei Schuljahre (2027/2028, 2028/2029, 2029/2030) hinweg zugesagt haben.
(von links, stehend) Anika Hug (Jugendsozialarbeiterin Söllingschule), Nicolas Uhl (städtischer Inklusionsbeauftragter), Binja Frick (Leiterin Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit), Selina Gerber (Jugendsozialarbeiterin Grundschulen Marlen und Goldscheuer), Jasna Šeric (Carl-Friedrich-Geiger-Stiftung), Claudia Malz-Klumpp (Evangelische Kirchenstiftung), Marco Feit (Volksbank-Stiftung), Barbara Tonnelier (Bürgerstiftung Kehl), Anna Eller (Jugendsozialarbeiterin Falkenhausenschule), Jannate Hammerstein (Georgette-Stiftung), Sonja Sinnen (Jugendsozialarbeiterin Falkenhausenschule), Fenja Becherer (Jugendsozialarbeiterin Albert-Schweitzer-Schule) .
(von links knieend): Annette Lipowsky (Rhein-Stiftung I Fondation du Rhin), Natascha Kaiser (Fachbereichsleitung Bildung, Soziales und Kultur), Elise Buchelet (Präventionsfachkraft), Pia Möschle (Jugendsozialarbeiterin Grundschulen Auenheim und Leutesheim) und Lisa Haupt (Jugendsozialarbeiterin Grundschule Sundheim).
Im Hintergrund das Catering-Team der Albert-Schweitzerschule, das für die Bewirtung gesorgt hatte (von links): die Schülerinnen Mila und Natalija sowie Hüsna, die ihr freiwilliges soziales Jahr absolviert.

Mitteilung vom 30. Juli 2026

LED-Umrüstung

1100 Straßenleuchten lässt die Stadt derzeit durch das E-Werk Mittelbaden auf moderne LED-Technik umrüsten. Die neuen Leuchten sind energiesparender, wartungsärmer und insektenfreundlicher als ihre Natriumdampfvorgänger. Mit diesem Modernisierungsschritt erreicht die Stadt eine Quote von 82 Prozent. Das heißt, nur noch jede fünfte Straßenlaterne im öffentlichen Beleuchtungsnetz nutzt keine Leuchtdioden.
Eine Straßenlaterne in Marlen
6046 Straßenlaternen stehen im Stadtgebiet, wovon 3826 bereits auf LED-Technik umgerüstet wurden. Mit den zusätzlichen 1100 Leuchten erreicht die Stadt eine LED-Quote von rund 82 Prozent.

Mitteilung vom 29. Juli 2026

Barrierefreiheit

Wie geht es mit den Stadtbuslinien weiter? Wie barrierefrei wird das geplante Ganzjahresbad? Zu diesen Fragen diskutierte der Beirat für Menschen mit Beeinträchtigung und schlug der Stadt zudem eine Idee vor, wie sich die Verkehrssicherheit für Menschen mit Beeinträchtigungen an Ampelübergängen erhöhen lässt.
Eine Badelift steht am Schwimmbecken in Auenheim
Ein Badelift wie im Freibad in Auenheim soll auch im künftigen Ganzjahresbad eingesetzt werden, kündigte TDK-Leiter Bodo Kopp an. 

Mitteilung vom 27. Juli 2026

Berufsinfotag

Einen ferngesteuerten Mini-Bagger bedienen, lange Nägel in einen Dachbalken schlagen oder mit viel Geschicklichkeit einen Stahlring aus einer Metallkonstruktion lösen: Beim Berufsinfotag an der Tulla-Realschule konnten Schülerinnen und Schüler der Kehler weiterführenden Schulen zahlreiche Berufe und Unternehmen kennenlernen und einiges selbst ausprobieren. Rund 40 Unternehmen und Bildungseinrichtungen präsentierten am Freitag (24. Juli) ihre Ausbildungs-, Praktikums- und Studienangebote für Jugendliche ab der siebten Klasse. Seit 2014 organisieren die Tulla-Realschule und die städtische Wirtschaftsförderung Kehl GmbH gemeinsam den Berufsinfotag, um jungen Menschen frühzeitig die Möglichkeiten in der Region aufzuzeigen und den direkten Austausch mit Betrieben zu ermöglichen. Auch Oberbürgermeister Wolfram Britz und Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp nutzen die Gelegenheit, um mit Ausstellern sowie Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.
Am Infostand der Stadt Kehl: Oberbürgermeister Wolfram Britz (rechts), Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp (Mitte) und Bianca Huth von Kehl Marketing (dritte von links), die den Berufsinfotag federführend mit organisiert hat.

Mitteilung vom 24. Juli 2026

Kita-Familientag

Der Marktplatz war am Freitagnachmittag, 24. Juli, fest in Kinderhand. Der Großteil der Kehler Kitas präsentierte sich in der Zeit von 14 bis 16 Uhr und bot verschiedene kostenfreie Mitmachaktionen für Kinder an. Glitzertattoos auf Arme oder Beine aufbringen lassen, Traumfänger basteln, bunte Felder auf den Marktplatz malen, Lavendelsäckchen befüllen, auf Dosen werfen oder riesige Seifenblasen produzieren: Dabei hatten nicht nur Kita-Kinder Spaß, sondern nicht selten auch die älteren Geschwister. Und wer Hunger hatte, holte sich eine Tüte Popcorn ab, für Durstige gab es Limonade.
Riesige Seifenblasen konnten beim Familiennachmittag auf dem Marktplatz von den Kindern erzeugt werden.

Mitteilung vom 24. Juli 2026

Grillverbot

Grillverbot auf beiden Rheinseiten: Wegen der anhaltenden Trockenheit ist Grillen im Freien derzeit auf beiden Rheinseiten verboten. Der Ortenaukreis hat bereits am 13. Juli eine Allgemeinverfügung erlassen, die Grillfeuer im Wald und in einem Abstand von 100 Metern zum Wald bis zum 31. August verbietet. Auf der französischen Rheinseite gilt ein generelles Grillverbot auch in Parks und das auch dann, wenn – wie im Garten der zwei Ufer – Grillstellen eingerichtet sind.
Das Entfachen von Feuer in den eigens dafür vorgesehenen Eisengrills ist derzeit im Straßburger Teil des Gartens der zwei Ufer wegen der mit der Trockenheit verbundenen Brandgefahr verboten.

Mitteilung vom 23. Juli 2026

Ganzjahresbad beschlossen

Das Ganzjahresbad kann gebaut werden: Wenn alles glatt läuft, findet im Spätsommer 2029 die Eröffnung des neuen Familien- und Sportbades auf dem Gelände des ehemaligen Kehler Freibades statt. Bei sechs Gegenstimmen hat der Gemeinderat am Mittwochabend (22. Juli) der Realisierung des Projekts mit einem Kostenvolumen von 41,3 Millionen Euro (Gesamtkosten für den städtischen Haushalt) zugestimmt.
Die von Davide Abbonacci erstellte Visualisierung zeigt, wie sich das neue Ganzjahresbad nach derzeitigem Stand darstellt.

Mitteilung vom 23. Juli 2026

Neues Theaterprogramm

Das neue Theaterprogramm des Kulturbüros liegt vor: Sechs Schauspielabende und eine abwechslungsreiche Mischung aus Klassikern und aktuellen Stücken versprechen eine Spielzeit voller starker Themen und überraschender Momente. Wer sich gute Plätze und eine Ermäßigung von 40 Prozent gegenüber dem Einzelkartenpreis sichern möchte, sollte jetzt ein Abonnement abschließen. Die Vorstellungen im Großen Saal der Stadthalle beginnen jeweils um 20 Uhr.
Zum Abschluss der Theater-Reihe thematisiert das Stück "Die Optimistinnen" das Thema Arbeitsmigration. © pixabay

Mitteilung vom 22. Juli 2026

Halbzeitbilanz OB

Nach vier Jahren als Oberbürgermeister der Stadt Kehl hat Wolfram Britz in der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause am Mittwoch, 22. Juli, eine Halbzeitbilanz gezogen. Im Fokus standen dabei die Großprojekte Ganzjahresbad, Verwaltungsneubau, Campus Niedereich und Ausbau der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen.

Mitteilung vom 22. Juli 2026

Regenwasserrückhaltung

Auf den ersten Blick erinnern sie für einen Laien an Getränkekisten. Tatsächlich haben sie auch mit Wasser zu tun – allerdings mit jenem, das vom Himmel fällt. Im Baugebiet Hanfplatz in Kittersburg werden Module aus Kunststoff zu einem unterirdischen Speicher (Retentionsvolumen) zusammengesteckt. Für die Stadt ein Novum und das gleich in vielerlei Hinsicht: Anders als bei herkömmlichen Rigolen oder Speichern wird hier kein Füllmaterial wie beispielsweise Kies verwendet, sondern besagte Kunststoffmodule. Zudem bietet die Rigole in Kittersburg einen Versickerungsschutz. Sie sorgt dafür, dass Niederschlag nicht ins ohnehin hochstehende Grundwasser gelangt, sondern kontrolliert an die Kanalisation abgeführt wird.
Optisch erinnern die Halbschalenelemente an aufeinandergestapelte Getränkekisten. Tatsächlich dienen die Elemente der Regenwasserrückhaltung und entlasten dadurch das Kanalsystem in Kittersburg.

Mitteilung vom 21. Juli 2026

Katrin Merkel beim OB

Vom Antrag im Zuschussprogramm des Bundes für Schwimmbäder, über die Stromknappheit in der Ortenau und die Energiewende, bis zum Kehler Hafen und den Kosten der Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern reichte das Themenspektrum beim Antrittsbesuch von Dr. Katrin Merkel im Kehler Rathaus. Eineinhalb Stunden nahm sich die neue Landtagsabgeordnete (CDU) Zeit, um sich mit Oberbürgermeister Wolfram Britz auszutauschen. Dabei ging es auch um den Zustand der Demokratie und schwierige Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene.
Die neue CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Merkel nahm sich viel Zeit für ihren Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Wolfram Britz im Rathaus.

Mitteilung vom 16. Juli 2026

Gute-Laune-Tag

Verdutzt bleiben einige Passanten auf dem Marktplatz stehen. Vor ihnen auf dem Boden liegen selbstgebastelte, bunte Plakate mit Botschaften wie: „Du bist genug“, „Das Leben ist zu kurz, um Angst zu haben“ oder „Du bist was ganz Bärsonderes“. Und während die Passanten noch rätseln, meldet sich aus der Ferne plötzlich eine Stimme: „Hallo, darf ich Ihnen eine Schokolade oder einen Glückskeks anbieten?“ Vor ihnen steht Hüsna Aslan. Sie absolviert ein Freiwilligenjahr in der Albert-Schweitzer-Schule. In den Händen hält sie einen Karton mit den versprochenen Süßigkeiten. Szenen wie diese wiederholen sich an diesem Mittwochmittag. Die elf Bufdis und FSJlerinnen der Stadt und des Jugendkellers St. Nepomuk haben sich angeschickt, auf dem Marktplatz mit einer Spontanaktion (ein sogenannter Flashmob) für gute Laune zu sorgen.
Glücksgefühle am Glücksrad: Besucherinnen und Besucher wurden eingeladen, mitzuspielen. Zu gewinnen gab es Süßigkeiten, Selbstgebastelte Küchenmagnete mit Komplimenten, Obst oder kleine Präsente.