Nibelungenstraße
Baumpflege und Straßenarbeiten: Nibelungenstraße wird auf Vordermann gebracht
Die Nibelungenstraße wird derzeit umfassend durch den Betriebshof aufgewertet. Die Allee soll künftig noch gepflegter und ansprechender wirken. Seit dem 13. April sind die städtischen Baumpfleger im Einsatz und schneiden die Kronen der insgesamt 118 Linden – inzwischen sind die Arbeiten in den letzten Zügen. Parallel werden auch die Straße und Gehwege instandgesetzt sowie die Grünflächen gepflegt. „Wenn wir fertig sind, sieht die Straße wieder richtig schön aus“, sagt Kevin Lösch, Leiter der Baumpflegeabteilung.
Seit etwa neun Jahren wurden die Bäume in der rund 700 Meter langen Nibelungenstraße nur bei Bedarf geschnitten. Nun sind vier Baumpfleger gleichzeitig mit 2 Hebebühnen im Einsatz und schneiden die Kronen auf das vorgegebene Lichtraumprofil von 4,50 Meter zurück, entfernen reibende, störende sowie nach innen wachsende Äste und beseitigen Totholz. Zudem werden die Bäume von den Hausfassaden zurückgeschnitten, damit mehr Licht in die Gebäude der Anwohnerinnen und Anwohner gelangt. Dabei legt Kevin Lösch großen Wert auf ein möglichst natürliches Erscheinungsbild: „Wir wollen die Bäume nicht radikal zurückschneiden, sondern fachgerecht und schonend vorgehen“, erklärt der Fachagrarwirt für Baumpflege.
Mehr als nur Baumpflege
Während in den Baumkronen der zwischen 25 und 70 Jahre alten Linden gearbeitet wird, wird ein Stockwerk tiefer die Straße selbst mit seinen Gehwegen instandgesetzt. Zwei Betriebshofmitarbeiter setzen dafür neue Rinnenplatten, flicken Löcher im Straßenbelag, tauschen Bordsteine aus und beheben Unebenheiten, die durch Wurzelanhebungen entstanden sind. Letztere können sich für Fußgängerinnen und Fußgänger als Stolperfallen erweisen. Gleichzeitig kümmern sich Gärtner um die Grünflächen, mähen Rasen und entfernen Unkraut entlang der Straße. Und auch die Kehrmaschine hat die seltene Gelegenheit, die Straße gründlich zu reinigen, ohne geparkten Autos ausweichen zu müssen.
Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss und sollen voraussichtlich bis Donnerstag, 30. April, beendet sein. Bis dahin bleibt die Nibelungenstraße werktags zwischen 7.30 und 16 Uhr für den Verkehr gesperrt. Für den gesamten Zeitraum ist eine Umleitungsstrecke eingerichtet, bei der die Gustav-Weis-Straße und die Ludwig-Trick-Straße temporär als Einbahnstraßen geführt werden.
Kevin Lösch lobt das Verständnis der Anwohnerinnen und Anwohner, die trotz der Einschränkungen weiterhin Zugang zu ihren Häusern haben. „Am Ende wird die Straße wieder ein deutlich gepflegteres Erscheinungsbild haben, davon profitieren sie auch“, sagt er. Künftig soll die Pflege in kürzeren Abständen von fünf Jahren erfolgen, sodass weniger aufwendige Maßnahmen erforderlich sind.
