Badestelle Goldscheuer gesperrt
Grenzwert überschritten: Badestelle Goldscheuer vorläufig gesperrt
In der Natur-Badestelle Goldscheuer darf ab sofort nicht mehr geplanscht und geschwommen werden. Das Landratsamt hat nach einer Wasserprobe, die einen zu hohen Wert für Enterokokken nachgewiesen hat, eine sofortige Sperrung der Badestelle angeordnet. Mitarbeitende des Betriebshofs sperren sie nun mit Flatterband ab.
Als Hauptursache der bakteriellen Verunreinigung gelten die Kanadagänse, die sich in der Umgebung der Badestelle aufhalten und die bis zu 1,5 Kilogramm Kot pro Tier und Tag ausscheiden. Gelangen diese Fäkalien in den Flachwasserbereich oder auf den Sandstrand, steigt die Konzentration gesundheitsgefährdender Keime im Wasser. Mitarbeitende des Betriebshofes entfernen zwar regelmäßig die Hinterlassenschaften der Gänse, doch aufgrund der extremen Temperaturen im Juni und Juli konnten sich die Bakterien dennoch zu stark vermehren. Wann wieder gebadet werden darf, entscheidet das Gesundheitsamt auf Grundlage einer Nachprobe, die am Montag, 20. Juli, entnommen und deren Laborauswertung im Laufe der Woche erwartet wird. Während der Sommermonate werden im 14-tägigen Rhythmus durch das Landratsamt Wasserproben entnommen, deren mikrobiologische Analyseergebnisse unauffällig bleiben müssen.
