Unterstützung beim Gießen
Jeder Tropfen hilft: Unterstützung beim Gießen von städtischem Grün sehr willkommen
1,5 Millionen Quadratmeter umfassen die Grünflächen auf der Gemarkung der Stadt Kehl, 25 000 Bäume, 64 Spielplätze, 20 Sportplätze, neun Friedhöfe, Frei- und Spielflächen der Kindergärten und Schulen. Unter den extrem hohen Temperaturen und dem mangelnden Regen der vergangenen Wochen haben Rasen- und Wiesenflächen sowie die bepflanzten Bereiche stark gelitten. Den Mitarbeitenden des städtischen Betriebshofes bescheren extreme Sommerhitze bisweilen Sonderschichten: Dann werden täglich – in Ausnahmefällen auch an Wochenenden – rund 50 000 Liter Wasser im Stadtgebiet verteilt, um wenigstens eine Mindestversorgung mit Wasser zu gewährleisten. Deshalb ist jede Unterstützung beim Gießen von städtischem Grün sehr willkommen.
Zwar haben Gewitter für etwas Abkühlung und Niederschlag gesorgt, doch die nächste Hitzewelle scheint schon bevorzustehen. Der Betriebshof ist unermüdlich damit beschäftigt, die öffentlichen Grünanlagen zu bewässern. Neuanpflanzungen wie im Rosengarten werden dabei besonders im Blick behalten und mit Wasser versorgt, damit sie sich entwickeln können. Trotzdem wird die Bewässerung des städtischen Grüns nicht nur in Kehl immer mehr zur Sisyphusaufgabe. Wer also die Möglichkeit hat, Blumenkübel oder Baumscheiben vor der Haustür ab und an mit etwas Wasser zu versorgen, kann hier gerne Unterstützung leisten: „Jeder Tropfen hilft“, sagt der stellvertretende Betriebshofleiter Frank Wagner.
Das gilt nicht nur an extrem heißen Tagen, sondern den gesamten Sommer über – wenn nicht ausreichend Regen fällt. Pflanzen, und vor allem auch Bäume, brauchen einen gemäßigten aber langanhaltenden Regen, der in die unteren Bodenschichten vordringt. Bei heftigen Regenschauern, etwa bei Gewittern, fließt das meiste Wasser auf dem durch die Hitze hart gewordenen Boden oberflächlich ab.
