Polizeieinsatz an der Grenze

Einschränkungen im Grenzverkehr nach Polizeieinsatz

Nach einem Polizeieinsatz an der Europabrücke kam es in der Nacht auf Freitag, 29. Mai, zu Einschränkungen im grenzüberschreitenden Verkehr. Zeitweise konnten die Tramlinie D sowie der Nachtbus den Rhein nicht überqueren. Außerdem war die Fahrt über die Europabrücke in Richtung Frankreich vorübergehend nicht möglich. Inzwischen fließt der Verkehr wieder.

Bundespolizisten bei der Einreisekontrolle an der Europabrücke. (Symbolbild)

Wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilt, kam es bei einer Einreisekontrolle zu einem „gefährlichen Durchbruch eines Renault-Fahrers“. Um sich der Kontrolle zu entziehen, habe der Mann Gas gegeben und sei direkt auf die Beamten zugefahren. Um nicht erfasst zu werden, hätten die Polizisten dem Fahrzeug ausweichen müssen. Anschließend habe der Fahrer gewendet und sei zurück in Richtung Frankreich gefahren. Als zwei Bundespolizisten erneut versuchten ihn anzuhalten, habe er wieder beschleunigt und sei auf die Einsatzkräfte zugefahren. Daraufhin hätten die beiden Beamten Schüsse in Richtung des Renaults abgegeben. Der Fahrer habe seine Flucht zunächst fortgesetzt. „Nacheilende Bundespolizisten konnten den auf französischem Staatsgebiet abgestellten Renault vorfinden und beobachten, wie zwei im Wagen befindliche Männer zu Fuß flüchteten“, teilt die Polizei mit. Der mutmaßliche Fahrer konnte vorläufig festgenommen werden. Nach Angaben der Polizei wurde er durch die Schüsse nicht verletzt. Eine zweite Person ist weiterhin flüchtig. Die Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr sind inzwischen beendet.