Graudenzer Straße

Wegen Arbeiten an Eisenbahnbrücke: Graudenzer Straße für fünf Monate gesperrt

Die Graudenzer Straße zwischen der Allensteiner Straße und der Hafenzufahrt Ost wird ab Montag, 8. Juni, bis voraussichtlich 31. Oktober gesperrt. Der Grund dafür sind Arbeiten an der Eisenbahnbrücke über die Kinzig. Auf der Umleitungsstrecke ist deshalb mit Rückstaus zu rechnen.

Zunächst bleibt die Graudenzer Straße zwischen Allensteiner Straße und Hafenzufahrt Ost für eine Woche halbseitig gesperrt. Ampeln regeln, dass der Vekehr in dieser Zeit in beide Richtungen fließen kann.

Halbseitige Sperrung: 8. bis 14. Juni

Die Graudenzer Straße wird bis zum 14. Juni zunächst halbseitig gesperrt. Damit Autofahrerinnen und Autofahrer die Strecke dennoch in beide Fahrtrichtungen passieren können, werden Ampeln aufgestellt. Die Allensteiner Straße in Fahrtrichtung Graudenzer Straße wird ab dem Zeitpunkt der halbseitigen Sperrung (und bis zum Ende der Sperrungen) zu einer Art Sackgasse. Das heißt: Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist es nicht möglich, von der Alleinsteiner auf die Graudenzer Straße abzubiegen. Auch der Gehweg entlang der Sperrstrecke kann von Fußgängerinnen und Fußgängern nicht genutzt werden. Jedoch steht ihnen der Kinzigdamm bis zum 14. Juni offen. Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist eine weiträumige Umfahrung über Neumühl ausgeschildert. Der Radweg am Kinzigdamm dient als Baustraße und ist deshalb gesperrt.

Vollsperrung: 15. Juni bis 15. August

Nach der halbseitigen Sperrung kommt es ab 15. Juni schließlich zur Vollsperrung des Teilstücks der Graudenzer Straße. Autofahrerinnen und Autofahrer werden dann über die Hafen- und Carl-Benz-Straße, am Läger-Parkplatz vorbei, über die Kinzigallee umgeleitet. Hier treffen in den zwei Monaten verschiedene Verkehrsströme zusammen, zu denen unter anderem auch die Tram gehört, deren Bevorrechtigung nicht geändert wurde. Um den Verkehr auf der Umleitungsstrecke zu entzerren, wird an den beiden Knotenpunkten Carl-Benz-Straße, B28, Am Läger und Am Läger, Großherzog-Friedrich-Straße, Kinzigallee mehr Grünzeit ermöglicht. In Abhängigkeit davon werden auch die Ampeln am City Center und an der Ecke Am Läger, Marktstraße angepasst. Trotz Anpassung der Ampelanlagen und Optimierung der Grünzeiten kann es auf den Umleitungsstrecken dennoch zu kürzeren Rückstaus kommen. Als potenzielles „Nadelöhr“ könnte sich die Linksabbiegespur auf der Großherzog-Friedrich-Straße in Richtung Kulturhaus erweisen. Hier könnte es unter Umständen zu längeren Rückstaus kommen. Die Linksabbiegespur zu sperren und den Abbiegeverkehr über die Geiger-Kreuzung umzuleiten, ist allerdings keine Option, teilt die Straßenverkehrsbehörde mit. Der Grund: Das übersteigt die Auslastung der Kreuzung und würde den Rückstau lediglich verschieben. Stattdessen empfiehlt die Straßenverkehrsbehörde, die Stelle beispielsweise über die Pfarrgasse oder noch weiträumiger zu umfahren. „Die Knotenpunkte sind mit der Abwicklung der Verkehrsmengen voll ausgelastet“, berichtet Lisa Unterhaslberger, Leiterin des städtischen Verkehrswesens. „Trotz optimierter Grünphasen empfehlen wir die Umfahrung.“ Verkehr mit der B28 und der Autobahn als Ziel wird bereits frühzeitig abgeleitet, etwa von Norden aus kommend über die Hafenzufahrt Ost oder von Süden aus kommend über den Kreisverkehr an der Vogesenallee und Neumühl. Für Radfahrerinnen und Radfahrer ändert sich durch die Vollsperrung nichts; sie werden weiterhin über Neumühl umgeleitet. Fußgängerinnen und Fußgänger werden hingegen gebeten, die Graudenzer Straße zu meiden. Im Zuge dieser zweiten Bauphase der Brückenarbeiten steht ihnen auch der Kinzigdamm als Ausweichstrecke nicht zur Verfügung. Die Vollsperrung soll planmäßig am 15. August in eine erneute halbseitige Sperrung übergehen.

Halbseitige Sperrung: 16. August bis 31. Oktober

Im Anschluss an die Vollsperrung wird die Graudenzer Straße vom 16. August bis 31. Oktober wieder halbseitig gesperrt. Dann greift dieselbe Regelung wie bereits im Juni: Ampeln regeln, dass die Straße in beide Fahrtrichtungen genutzt werden kann. Fußgängerinnen und Fußgänger können dann voraussichtlich auch wieder den Kinzigdamm, jedoch noch nicht den Gehweg, passieren. Radfahrerinnen und Radfahrer werden nach wie vor über Neumühl umgeleitet. Die Sperrung soll planmäßig am 31. Oktober enden.