Macht euch laut
"Macht euch laut" geht in die dritte Runde: Jugendliche feiern am Freitag, 10. Juli, vor dem Kulturhaus
Der Platz vor dem Kulturhaus wird am Freitag, 10. Juli, erneut zu einem Ort gelebter Jugendkultur. Ab 16 Uhr gibt es dort Live-Musik, Graffitikunst, Foodtrucks, einen Flohmarkt, Street-Art und viele weitere kreative Aktionen.
Zum inzwischen dritten Mal organisieren Kehler Jugendlichen gemeinsam mit dem Kulturbüro, der Offenen Jugendarbeit Kehl, dem Jugendkeller St. Nepomuk und dem Stadtjugendring das Jugendkulturfestival „Macht euch laut“. Unterstützt werden sie dabei unter anderem durch das Kollektiv Connection for Action. "Die Stadtverwaltung ist nach dem vergangenen Mal mit dem Wunsch auf uns zu gekommen, das Festival erneut auszurichten", berichtet Melanie Krauß, Projektkoordinatorin Jugend bei der Stadt. Ein Wunsch, dem die Beteiligten gerne nachkommen. Das Organisationsteam rund um Melanie Krauß setzt für das Jugendkulturfestival erneut stark auf die Beteiligung des Zielpublikums. Jugendliche und junge Erwachsene steuern Ideen und Vorschläge für das Musik- wie für das Rahmenprogramm bei. Zudem helfen sie kräftig beim Auf- und Abbau sowie beim Getränkeverkauf mit. "Die Handschrift der Jugendlichen ist auch bei diesem Festival deutlich zu erkennen", sagt Melanie Krauß.
Die größte Veränderung gegenüber den Vorjahren: Erstmals feiern die Jugendlichen nicht im September, sondern bereits im Juli. „Das ist für die Jugendlichen viel entspannter, als zu Schuljahresbeginn“, berichtet Heiko Borsch vom Jugendkeller St. Nepomuk. Somit wird die dritte Ausgabe von „Macht euch laut“ noch stärker auf das Zielpublikum zugeschnitten.
Davon erhofft sich das Organisationsteam noch mehr Besucherinnen und Besucher als in den Vorjahren.
Zum Musikprogramm
Der aus Kehl stammende DJ im Bademantel, Daniel Cline, kehrt auf die „Macht euch laut“-Bühne zurück. Mit dabei hat er treibende Technobeats und euphorische Trance-Musik.
Bevor jedoch der DJ im Bademantel das Kehler Publikum erneut begeistert, tritt DJ Amir als eine Art Vorband an den Turntables auf und stimmt die Besucherinnen und Besucher musikalisch ein.
Mit mehr als 40 Konzerten und 15 veröffentlichten Liedern gilt die Sängerin Nina Jacob aus dem nordhessischen Eschwege als aufstrebendes Talent im deutschen Pop. Ihre ergreifenden Lieder erzählen von eigenen Erfahrungen und Herzschmerz.
Auf dem "Macht euch laut"-Festival treten überwiegend Künstlerinnen und Künstler aus der Region auf. Internationales Flair ist dennoch gegeben: Mit Coc9 ist ein Rapper aus dem benachbarten Strasbourg zu Gast und versorgt das Publikum mit Hip-Hop-Beats.
Eine weitere Rückkehrerin ist die Sängerin Elena Joune. Mit ihrer Mischung aus Pop, Indie- und Alternative Rock, gepaart mit ihrem emotionalen Gesang tritt die Sängerin erneut bei „Macht euch laut“ auf.
Dass sich Rapmusik und Emotionalität nicht ausschließen müssen, diesen Beweis möchte der Rapper Kaalito bei seinem Heimspiel auf der "Macht euch laut"-Bühne antreten.
Für Stimmung auf dem Kulturhausvorplatz sorgt auch wieder DJ ML Miyoshi. Der junge DJ ist in der Region sehr gefragt und legte zuletzt unter anderem beim Kehler Messdi auf.
Ein Gastspiel in Kehl gibt die Singer-Songwriterin Frani aus dem Schwarzwald. Ihr Synth-Pop ist inspiriert von bekannten Künstlerinnen wie Billie Eilish und Aurora.
Auf der Bühne vor dem Kulturhaus wird nicht nur gesungen, sondern auch getanzt. Die Cheerleaderinnen des American-Football-Teams aus Offenburg, Miners, sind zu Gast und zeigen, wie sie sonst ihrer Mannschaft einheizen - und damit auch dem Kehler Publikum.
Als Vertreter der regionalen Hip-Hop Szene steht das Duo Macher und C-Rap auf der Bühne. Die beiden versprechen authentischen Rap der etwas härteren Gangart.
Die Band Bloom aus Kehl hat sich in der Musikschule gefunden und hat einen besonderen Bezug zum "Macht euch laut"-Festival: Zwei der Musikerinnen sind als Ehrenamtliche an der Organisation und am Ablauf beteiligt.
Ein weiterer Gast aus dem benachbarten Frankreich ist die Gruppe Sora and Collectif Corps & Graph.
Im Festivalprogramm wird den Besucherinnen und Besuchern aber nicht nur Musik geboten. An Infoständen auf dem Kulturhausvorplatz präsentieren sich unter anderem die Drogenberatungsstelle Drobs, die Tierschutzinitiative Blackforest 4 Animals, die Junge Selbsthilfe und das Caprini-Center für junge Menschen mit Fluchterfahrung. Ein Team junger Ehrenamtlicher bietet darüber hinaus Siebdrucke für T-Shirts und Jute Beutel an. Ein Straßenkünstler malt Porträts im Stil einer Karikatur. Außerdem gibt es einen Flohmarkt für den sich Interessierte, die mit einem eigenen Verkaufstisch vertreten sein möchten, unter der Telefonnummer 0151 21706884 anmelden können. Kreativ wird es auch an der Graffiti-Wand vom Kulturhaus. Diese wird vor den Augen der Besucherinnen und Besucher von zwei professionellen Sprayern neugestaltet.
