Umzug Technische Dienste
Neue Räume für die Technischen Dienste Kehl
Die neuen Büros sind eingerichtet und die Kartons (fast) alle ausgepackt: Die Technischen Dienste Kehl sind in die Hauptstraße 80 umgezogen. Das bisherige TDK-Gebäude am Rathausplatz wird abgerissen, um Platz für den geplanten Neubau des Verwaltungszentrums zu schaffen. Das Kundencenter bleibt noch bis Ende Mai am bisherigen Standort geöffnet.
Der Abriss soll Ende September beginnen. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 22. Mai, beschlossen, frühzeitig mit den Abbrucharbeiten zu beginnen – noch vor dem eigentlichen Baubeschluss für das neue Verwaltungszentrum, der Ende Oktober vorgesehen ist. So soll eine Verzögerung des Baustarts um mehrere Monate vermieden werden. Der Entwurf für den Neubau soll im Herbst vorliegen. Auf dessen Grundlage wird dann der Gemeinderat über den Baubeschluss entscheiden. Für den Neubau rechnet die Stadt derzeit mit Kosten von fast 25 Millionen Euro. Da das Rathausareal im Sanierungsgebiet zwischen Stadthalle und Hauptstraße bis zum Hanauer Museum liegt, könnte sich die Summe durch Mittel der Städtebauförderung um bis zu fünf Millionen Euro reduzieren. Nach aktuellem Zeitplan sollen die Bauarbeiten Ende Mai 2027 beginnen. Im Mai 2029 soll das neue Verwaltungszentrum dann bezugsfertig sein.
Mit dem Bau sollen nicht nur moderne Arbeitsplätze für die städtischen Beschäftigten entstehen: Derzeit sind viele Bereiche der Verwaltung über das Stadtgebiet verteilt. So befindet sich beispielsweise der Bürgerservice in der Großherzog-Friedrich-Straße, das Standesamt im Weinbrennerhaus in der Hauptstraße und der Fachbereich Bildung, Soziales und Kultur verteilt sich über mehrere Standorte – unter anderem auf das Rathaus V in der Blumenstraße, die Villa RiWa in der Richard-Wagner-Straße und das Weinbrennerhaus. Mit dem neuen Verwaltungszentrum soll künftig ein Großteil der Dienstleistungen für die Kehlerinnen und Kehler an einem Standort gebündelt werden.
Viele der aktuell genutzten Gebäude sind zudem sanierungsbedürftig. Teilweise fehlen barrierefreie Zugänge, die energetischen Standards sind veraltet oder die Räume nicht für Büronutzung und Serviceleistungen konzipiert. Die Anforderungen an die Verwaltung haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, dadurch wächst auch der Bedarf an zusätzlichen Arbeitsplätzen. Langfristig würde es mehr kosten, die bestehenden Gebäude zu sanieren und weitere Flächen anzumieten, als ein zentrales Verwaltungsgebäude zu bauen. Ziel ist außerdem die städtischen Liegenschaften Schritt für Schritt zu reduzieren, um so Unterhalts- und Betriebskosten zu sparen.
Der Umzug im Zeitraffer
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