Rheindamm-WC verwüstet

Herrentoilette am Rheindamm bleibt vorerst geschlossen – Sachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt

Auf dem Toilettenboden liegen zwei abgerissene Urinale.
Zwei abgerissene Urinale, ein beschädigter Siphon am Waschbecken - das ist das Ausmaß der Zerstörungswut, das Reinigungskräfte auf der Herrentoilette vorfanden. 

Als Reinigungskräfte der Stadt am Sonntag (10. Mai) die Herrentoilette an der Rheindammstraße betraten, bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung: Die beiden Urinale lagen auf dem Boden und waren aus ihren Porzellanhalterungen gerissen worden. Ebenfalls abgerissen wurde der Siphon am Waschbecken. Zudem zierten Schmierereien den Wandspiegel. Das Gebäudemanagement schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 3000 Euro. Die Stadt wird die Sachbeschädigung zur Anzeige bringen. Die beiden Kabinentoiletten wurden nach ersten Erkenntnissen nicht in Mitleidenschaft gezogen. Bis die Schäden behoben sind, bleibt das Herren-WC geschlossen. Die Frauentoilette kann derweil uneingeschränkt genutzt werden.

In der Vergangenheit waren die Außenwände der WC-Container an der Rheindammstraße wiederholt mit unerwünschten Graffitis versehen worden. Zum Vandalismusschutz sowie als Blickfang hatte die Stadt die Außenwände im September 2022 durch den Graffiti-Künstler Henrik Huschle gestalten lassen. Seither schmücken Wassermotive wie Schilfrohre und Flussläufe die Sanitäranlage. Das Ausmaß der Zerstörungswut, das Reinigungskräfte am Sonntag auf der Herrentoilette am Rheindamm vorfanden, ist in seiner Dimension hingegen neu.