Freibadsaison endet
63 000 Badegäste: Freibad schließt am Sonntagabend
Die Badesaison im Freibad Auenheim neigt sich dem Ende zu: Am Sonntag (13. September) ist der letzte Badetag; um 18 Uhr schließt sich die Pforte und das Bad geht in die Winterpause. Rund 63 000 Badegäste wurden bislang in diesem Hitzesommer gezählt und damit 18,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die maximale Auslastung von 1800 gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern wurde nur an wenigen Tagen erreicht.
Das Plus an Badegästen ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Badesaison 2026 kürzer war als im Vorjahr: So öffnete das Freibad am 15. Mai (nicht am 1. Mai wie 2025) und schließt eine Woche früher. Natürlich spielt hier auch das Wetter eine entscheidende Rolle: Während der Sommer 2026 durch große Hitze und monatelange Trockenheit in die Geschichte eingeht, fiel 2025 überdurchschnittlich viel Regen. 53 995 Badbesucherinnen und Besucher sind hier gezählt worden. Zum Vergleich: 2024 waren es 79 104.
Der Umsatz durch den Verkauf von Tages-, Familien- und Saisonkarten ist im Vergleich zu 2025 um 30,9 Prozent gestiegen. 1256 Personen haben eine Saisonkarte gekauft; 2025 waren es 1587. Obwohl die Eintrittspreise zum Saisonstart erhöht wurden, schießt die Stadt Kehl pro Freibadbesucherin und -besucher jeweils 19 Euro zu.
Die besucherstärksten Tage waren in diesem Jahr jene mit der extremsten Hitze: An den Wochenenden des 20./21. sowie des 27./28. Juni lagen die Spitzentemperaturen in Auenheim am frühen Nachmittag bei 37 beziehungsweise 41 Grad. Einzig an diesen Tagen wurden die Besuchergrenzen zeitweise erreicht, so dass phasenweise nur noch Saisonkarteninhaberinnen und -inhaber ins Bad gelassen wurden. Während der französischen und der baden-württembergischen Schulferien ließ der Ansturm im Vergleich zum Juni etwas nach.
Im vergangenen Schuljahr haben 60 Schulklassen mit insgesamt 1758 Kindern das Freibad für den Schwimmunterricht genutzt. Außerdem trainierten Mitglieder von diversen Sportvereinen im Freibad, das darüber hinaus von Gruppen aus städtischen Jugendeinrichtungen genutzt wurde. Bei zwei externen Anbietern konnten Schwimmkurse absolviert werden. Bei den Badegästen sehr beliebt war die Wassergymnastik am Mittwochvormittag: Regelmäßig zählte das Bäderpersonal bis zu 100 Teilnehmende und das selbst bei kühleren Temperaturen.
Das Freibadteam zieht für die zu Ende gehende Saison eine positive Bilanz und hebt die „hervorragende Wasserqualität“ heraus, „die über die gesamte Saison hinweg auf einem konstant hohen Niveau gehalten werden konnte“. Dazu hätten neben der gut funktionierenden Wasseraufbereitung auch die neuen Regelungen zur Badekleidung und deren konsequente Umsetzung beigetragen; der Wasseraustrag aus den Becken habe sich deutlich verringert.
„Die Badesaison verlief ruhig und entspannt“, lautet das Fazit des Bäderteams. Das Sicherheitskonzept und die stichprobenartigen Ausweiskontrollen hätten gut gegriffen. Störenfriede seien konsequent des Bades verwiesen worden. Auch mit den Rauchern hat es keine Probleme gegeben: Die Raucherzone im Kioskbereich sei von den Gästen problemlos angenommen worden.
