Ölverschmutzung
Ölverschmutzung im Schuttermühlkanal: Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung ins Hafenbecken
Eine Spaziergängerin alarmierte am Mittwochabend (25. März) die Feuerwehr, nachdem sie am Schuttermühlkanal einen starken Ölgeruch wahrgenommen hatte. Seitdem arbeiten Feuerwehr, die städtische Tiefbauabteilung, die Eigenbetriebe Technische Dienste Kehl (TDK) und Grundwasserhaltung Kehl sowie die Polizei eng zusammen, um die Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern, insbesondere ins benachbarte Hafenbecken.
Bei ersten Untersuchungen wurde festgestellt, dass Heizöl in den Kanal gelangt war. Sofort wurden an drei strategischen Stellen – in der Pfarrgasse, der Kniebisstraße und im unterirdischen Kanalverlauf der Oberländerstraße – Ölsperren eingerichtet. Das Pumpwerk am Schuttermühlkanal wurde so umgestellt, dass kein belastetes Wasser automatisch ins Hafenbecken abgeleitet wird.
Die TDK und die Tiefbauabteilung überprüften noch am Mittwochabend sämtliche Kanaleinläufe und Zuleitungen, um die Ursache der Verschmutzung einzugrenzen. Die Polizei hat ebenfalls Ermittlungen aufgenommen. Seit Donnerstag sind Fachfirmen im Einsatz, um das Öl-Wasser-Gemisch gezielt abzusaugen. Über das Wochenende wird das Pumpwerk zweimal täglich manuell kontrolliert und gesteuert, um sicherzustellen, dass kein Öl ins Hafenbecken gelangt und gleichzeitig die Entwässerung der Stadt aufrechterhalten bleibt. Bisher konnten bereits 16 bis 18 Kubikmeter des Öl-Wasser-Gemischs abgepumpt werden. Rückstände befinden sich jedoch weiterhin im Kanal sowie im Bewuchs.
In den kommenden Tagen überwachen die Mitarbeitenden der Grundwasserhaltung kontinuierlich den Füllstand des Auffangbeckens, auch die Feuerwehr kontrolliert weiterhin die eingerichteten Ölsperren. Hervorzuheben ist bei diesem Einsatz die enge Zusammenarbeit und Abstimmung der beteiligten städtischen Bereiche. Sämtliche Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Landratsamt, der Wasserschifffahrts- und der Hafenverwaltung.
