Radabstellanlage am Bahnhof wird zurückgebaut

Rückbau der Überdachung auf dem Bahnhofvorplatz folgt Mitte Juli

Die Radabstellanlage auf dem Bahnhofsvorplatz wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch. Einige der an den Bügel angeketteten Fahrräder haben eine sichtlich lange Standzeit. Einige hängen voller Spinnweben, einigen wachsen Gräser durch die Speichen ihrer Räder. Einigen fehlen die Reifen, die Kette oder der Sattel. Fahrräder, die erkennbar seit längerer Zeit an der Abstellanlage stehen oder die nicht mehr fahrtauglich erscheinen, hat die Stadt mit Markierungsstreifen versehen. Damit verbunden ist die Aufforderung, das Rad abzuholen. Der Hintergrund: Die Radabstellanlage soll planmäßig Anfang Juli zurückgebaut werden und Platz schaffen für den Rückbau der Überdachung auf dem Bahnhofsvorplatz. Bis dahin müssen sämtliche abgestellten Fahrräder von ihren Besitzerinnen und Besitzern abgeholt werden.

„Sollte das nicht rechtzeitig passieren, übernimmt das der städtische Betriebshof“, erläutert Radverkehrskoordinators Felix Rhein. Die Fahrräder können dann innerhalb von drei Monaten auf dem Betriebshofgelände an der Südstraße 15 im Hafen abgeholt werden. 
Wenn die Radabstellanlage mit ihren rund 25 Bügeln abgebaut wird, dann wird sie nicht ersatzlos entfallen. Für Radfahrerinnen und Radfahrer wird es während der Abbauarbeiten an der Überdachung einen Ersatz auf dem Bahnhofsvorplatz geben. Die Radservicestation hingegen soll erst nach erfolgtem Dachrückbau an ihren bisherigen Standort zurückkehren.