Stellungnahme zum SAPPE-Antrag
Stellungnahme zum Antrag des Unternehmens SAPPE
Das Unternehmen SAPPE im südöstlichen Straßburger Industrie- und Hafenviertel hat im Februar bei der Präfektur des Departement Bas-Rhin einen Antrag auf eine Umweltgenehmigung gestellt und die Errichtung zusätzlicher überdachter Lagerboxen für nichtgefährliche Abfälle beantragt. Gegenstand des Antrages war auch die zusätzliche Zwischenlagerung von Petrolkoks. Im Rahmen der Espoo-Konvention wurde die Stadt Kehl über das Regierungspräsidium Freiburg an dem Antragsverfahren beteiligt, da das Vorhaben potenziell grenzüberschreitende Auswirkungen haben kann. Die Espoo-Konvention ist ein internationales Abkommen, das vorschreibt, dass bei Projekten mit potentiellen grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt und betroffene Nachbarstaaten frühzeitig informiert und beteiligt werden müssen. Die Stadt Kehl hat dem Regierungspräsidium Freiburg fristgerecht am 20. April ihre Stellungnahme (868 KB) übermittelt.