Feuerwehreinsätze

Fastnachtswochenende der Feuerwehr: Gasalarm durch Haarspray – Handschellen ohne Schlüssel

Fastnacht und die Feuerwehr: Am vergangenen Wochenende kam das gleich zweimal zusammen. In Marlen musste aufgrund eines Gasalarms die Mehrzweckhalle kurzzeitig geräumt, in Kork mussten Fastnachtsgäste aus einer Zwangslage befreit werden.

Feuerwehrblaulicht bei Nacht
Wegen eines Gasalarms musste die Mehrzweckhalle in Marlen am Samstagabend kurzzeitig geräumt werden. 

Gegen 22.50 Uhr am Samstagabend löste in der Mehrzweckhalle während einer Fastnachtsveranstaltung der Gasalarm aus. Die Brandsicherheitswache vor Ort ließ die Halle daraufhin augenblicklich räumen. Kurze Zeit später trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus den Ausrückbereichen Kernstadt (mit Neumühl) sowie Goldscheuer-Hohnhurst in der Turnhallenstraße ein. Die Einsatzkräfte gingen zur Erkundung in das Gebäude, um nach der Ursache für den Gasalarm zu suchen. Einen Gasaustritt konnten sie dabei nicht feststellen. Wie sich herausstellte, hatte Haarspray die feinfühligen Sensoren in der Umkleide erreicht und dadurch auslösen lassen. „Die Anlage ist so eingestellt, dass sie sehr früh auslöst, noch bevor es überhaupt zu einer gefährlichen Gaskonzentration kommt“, erläutert Einsatzleiter Adrian Scherer.  Er und seine Einsatzkräfte konnten nach ausgiebiger Erkundung Entwarnung geben. Gegen 23.15 Uhr konnten die Gäste der Fastnachtsveranstaltung wieder in die Halle und weiterfeiern. Zwei Stunden später, gegen 0.50 Uhr, ging in der Feuerwache wieder ein Alarm ein, wieder von einer Fastnachtsveranstaltung, dieses Mal aus Kork. Bei der dortigen Feier hatte sich ein Gästepaar in eine sogenannte Zwangslage gebracht.
Diese bestand aus einem Paar Handschellen, das die beiden Gäste aneinanderkettete. Weil sich die Handschließen in Ermangelung eines Schlüssels nicht mehr öffnen ließen, wurde die Feuerwehr alarmiert. Allerdings konnte die Brandsicherheitswache vor Ort bereits Abhilfe schaffen und das Gästepaar mit einem Draht aus ihrer misslichen Lage befreien. Ein Bolzenschneider stand ebenfalls bereit, musste aber nicht eingesetzt werden.

Sowohl in Marlen als auch in Kork waren zusätzlich die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz.