Schulungsreihe Demenz

Schulungsreihe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Betina Feuerbach, Jessica Armbruster und Sabine Lang (v.l.n.r.) vom Pflegestützpunkt Kehl beraten und informieren kostenlos in herausfordernden Lebenssituationen.

Zum ersten Mal in Kehl: Ab Mittwoch, 15. April, bietet der Pflegestützpunkt Kehl in der Villa RiWa (Richard-Wagner-Straße 3) eine vierteilige Schulungsreihe für pflegende Angehörige von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung an. Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt der Pflegestützpunkt Kehl telefonisch unter 07851/ 88-2410, -2412 oder per Mail an psp-ortenaukreis@stadt-kehl.de entgegen. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen zur Schulung.

Menschen mit Demenz werden oft zu Hause von den Angehörigen gepflegt und betreut. Weil mit einer Demenzerkrankung auch Veränderungen des Verhaltens und der Persönlichkeit einhergehen, sind pflegende Angehörige mit vielen Herausforderungen konfrontiert und stark belastet. Die Schulungsreihe setzt genau hier an: An vier Abenden wird Wissen über das Krankheitsbild sowie über gezielte Unterstützung und verlässliche Hilfsangebote vermittelt.

Mittwoch, 15. April, 18 bis 20 Uhr
Wissenswertes über das Krankheitsbild Demenz
Betina Feuerbach vom Pflegestützpunkt Kehl beschreibt, was Demenz genau bedeutet, wie sie entsteht und verläuft, welche Probleme sich den Erkrankten und den Angehörigen stellen und ob es Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Mittwoch, 22. April, 18 bis 20 Uhr
Wenn das MIT-EINANDER sich verändert
Katja Lochmann-Bayer, Ergotherapeutin für Gerontopsychiatrie und Geriatrie, zeigt in ihrem Vortrag auf, wie den oft sehr herausfordernden Verhaltensweisen von Personen mit einer dementiellen Erkrankung begegnet werden und ein gutes Miteinander im gemeinsam gelebten Alltag gefunden werden kann.

Mittwoch, 29. April, 18 bis 20 Uhr
Die Gefühlswelt von Menschen mit Demenz verstehen
Demenzexperte Uwe Halter stellt die sich im fortschreitenden Krankheitsverlauf immer weiter verändernde Gefühlswelt von Demenzerkrankten dar und zeigt Wege auf, wie Außenstehende damit umgehen können.

Donnerstag, 7. Mai, 18 bis 20 Uhr
Aktivierung und Beschäftigung bei Demenz
Menschen mit Demenz benötigen nicht nur medizinische Betreuung, sondern auch Zuwendung, Struktur und sinnvolle Beschäftigung im Alltag. In ihrem Vortrag erklärt Verena Hansmann-Geiger, Krankenschwester und Gehirntrainerin, wie aktivierende Angebote wesentlich dazu beitragen, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und zu stärken.