Wohnhausbrand

Wohnhaus nach Brand nicht mehr bewohnbar

Aus noch unbekannten Gründen ist in einem Zimmer im Erdgeschoss dieses Hauses in der Rheinwaldstraße in Leutesheim am Sonntagnachmittag ein Brand ausgebrochen. 

In der Leutesheimer Rheinwaldstraße ist am Sonntagnachmittag aus noch unbekannten Gründen (15. Februar) ein Brand ausgebrochen: Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Zimmer im Erdgeschoss des Wohnhauses bereits im Vollbrand. Der einzige anwesende Hausbewohner hatte sich schon ins Freie begeben, wurde aber mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Die beiden weiteren Bewohner waren nicht zu Hause, als das Feuer ausbrach; sie wurden von Verwandten betreut und kommen privat unter.

Die Feuerwehr, die um 14.11 Uhr alarmiert wurde, nachdem ein Anwohner aus einem Fenster schlagende Flammen gemeldet hatte, ging sofort ins Gebäude hinein, um den Brand von innen zu bekämpfen, erklärt der stellvertretende Feuerwehrkommandant Adrian Scherer. Dennoch ließ es sich nicht verhindern, dass das Feuer auch auf ein zweites Zimmer übergriff. Im Obergeschoss barst eines der Fenster aufgrund der starken Hitzeentwicklung, außerdem wurde das gesamte Wohnhaus stark verraucht. Nachdem das Feuer gelöscht war, suchten die Feuerwehrleute das Gebäude mit Wärmebildkameras nach Glutnestern ab, um sicherzustellen, dass der Brand nicht wieder aufflammt. Der Einsatz dauert bis 18.15 Uhr an.

Die Feuerwehr war mit den Ausrückbereichen Auenheim/Leutesheim (mit zwei Löschfahrzeugen und einem Mannschaftstransportwagen) und Kernstadt/Neumühl im Einsatz. Aus der Kernstadt waren die Drehleiter, der Einsatzleitwagen und der Gerätewagen Transport vor Ort. Letzterer ermöglicht es den Feuerwehrleuten, ihre vom Einsatz im Gebäudeinneren kontaminierte Kleidung zu wechseln. Am Brandort waren außerdem der Rettungsdienst und die Polizei. Letzterer wurde das Wohnhaus nach Einsatzende von der Feuerwehr übergeben.