"Alice - Spiel um dein Leben" in der Stadthalle
„Alice – Spiel um dein Leben“: Ein Stück Erinnerungskultur in der Stadthalle
© Bo Lahola
Eine wahre Geschichte über die Kraft der Musik: Mit einem bewegenden Abend wird die Schauspielreihe des Kulturbüros am Freitag, 20. Februar, in der Stadthalle fortgesetzt. Natalie O’Hara spielt in diesem Ein-Personen-Stück über die jüdische Pianistin Alice Herz-Sommer und ihr Überleben im Ghetto Theresienstadt über 20 Rollen – und live Klavier von Bach bis Gershwin, von Chopin-Etüden bis Beethoven-Sonaten. Tickets gibt es ab 9 Euro (zuzüglich Gebühren) bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.ortenaukultur.de.
In einem eindrucksvollen Ein-Personen-Stück bringt die Schauspielerin und Musikerin Natalie O’Hara das Leben der Pianistin Alice Herz-Sommer (1903–2014) auf die Stadthallenbühne. Erzählt wird die wahre Geschichte der jüdischen Musikerin, die im Ghetto Theresienstadt mit Konzerten und unerschütterlichem Optimismus um ihr Überleben und das ihres sechsjährigen Sohnes kämpfte. Das Stück macht die Kraft der Musik spürbar, die Alice Herz-Sommer vor Verbitterung bewahrte, und transportiert eindrücklich die berührende Spannung zwischen musikalischer Schönheit und den Schrecken des Ghettos.
Für die zweijährige Recherche reisten Autorin Kim Langner und Natalie O’Hara zu Originalschauplätzen und sprachen mit Zeitzeugen und Verwandten der großen Pianistin, deren Lebensgeschichte durch mehrere Dokumentarfilme weltweit bekannt wurde. Die über die Serie „Der Bergdoktor“ bekannt gewordene Schauspielerin Natalie O’Hara wurde für ihre schauspielerische Leistung als Alice für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2023 nominiert.
Vorstellungsbeginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Vor der Veranstaltung und in der Pause ist die Bar im Stadthallenfoyer geöffnet.
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