Poetry Slam: Wortakrobatik im Kulturhaus

Poetry Slam: Wortakrobatik im Kulturhaus

Moderne Dichtkunst, selbst verfasste Texte und ein Publikum als Jury: Beim Poetry Slam am Samstag, 26. September, treten um 20 Uhr im Kulturhaus wieder fünf Wortakrobatinnen und -akrobaten gegeneinander an. Mal bringen sie die Anwesenden zum Lachen, mal stimmen sie nachdenklich – in jedem Fall dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf abwechslungsreiche Darbietungen und hohe Dichtkunst freuen. Wer den Wettstreit gewinnt, entscheidet das Publikum. Die Moderation übernimmt Marius Loy.

Die Frankfurterin Laura  Paloma verbindet auf der Kulturhausbühne am Samstag, 26. September, Alltägliches mit Absurdem. ©Jonas Eickhoff 

Tobias Beitzel ist Poetry-Slammer, Comedian und Kulturveranstalter aus Bad Berleburg. Seit 2017 begeistert er auf Bühnen in ganz Deutschland mit Texten, die von der großen Politik bis zum Leben auf dem Land reichen. 2019 stand er vor mehr als 2000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Finale der nordrhein-westfälischen Poetry-Slam-Meisterschaften und nahm an den deutschsprachigen Meisterschaften teil. Außerdem wurde er mit dem „Preis der jungen Poeten Deutschlands“ ausgezeichnet.
 
Seit ihrem ersten Poetry Slam 2019 tritt Tonia Krupinski erfolgreich auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum auf. Die 1999 in Magdeburg geborene Autorin studiert in Tübingen Allgemeine Rhetorik und Germanistik. Mit ihrer authentischen und nahbaren Art bietet sie Texte, die schmerzhaft ehrlich, oft berührend, gesellschaftskritisch und manchmal selbstironisch lustig sind.
 
Der Freiburger Autor und Slam-Poet Gerhard Hartig tritt unter dem Bühnennamen „Der letzte Gerhard“ auf. Verzweifelt ist er auf der Suche nach weiteren Gerhards und klappert deswegen die Slam-Bühnen in ganz Süddeutschland ab. Mit viel Humor und Selbstironie präsentiert er wahnwitzige Gedankenspiele und nimmt dabei die Absurditäten des Alltags ins Visier. 2025 belegte er den zweiten Platz bei der Freiburger Poetry-Slam-Stadtmeisterschaft.

Die Frankfurterin Laura Paloma verbindet Alltägliches mit Absurdem und bewegt sich dabei zwischen Lyrik, Umgangssprache und Prosa – stets mit einem Augenzwinkern. Als selbstständige Moderatorin hat sie sich über die Jahre auf Veranstaltungen aus Literatur- und Filmwelt spezialisiert. Sie präsentiert regelmäßig diverse Poetry Slam-Reihen sowie die Show latenight069.
 
Ekkehard Juchheim aus Hockenheim bezeichnet sich selbst als beruflichen Quereinsteiger in der „Poetry-Slam-Küche“. Erst vor einem Jahr stand der 64-Jährige erstmals im Scheinwerferlicht. Seither nutzt er die Zeit vor seinem Ruhestand, um auf der Bühne neue Wortkreationen zu präsentieren. Seine Themen drehen sich um Dinge, die ihn bewegen oder unbewegt im Raum stehen. Seine kurzen Wortsequenzen versteht er als hörbare Alternative zu kurzen Videos in den sozialen Medien.
 
Karten gibt es bei der Tourist-Information, unter www.kultur.kehl.de sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse sowie die kleine Kulturhausbar öffnen um 19.30 Uhr.