Dienstag, 10.11.2026 - Sonntag, 15.11.2026 | 14.30 Uhr (Eröffnung) Ausstellung „unnamed nature“
Kurzbeschreibung
Kehl eröffnet Strasbourg Art Week 2026 mit Skulpturen und digitale Interventionen von Angela Murr
Angela Murr
Veranstaltungsort
zwischen Villa Schmidt, Rheinufer, Passerelle und Europabrücke
Beschreibung
Mit „unnamed nature“ entwickelt Angela Murr eine künstlerische Kartografie des Übergangs. Ihre Arbeiten verbinden Naturbeobachtung, Erinnerung und Transformation mit digitalen Erfahrungsräumen. Der Rhein erscheint dabei nicht allein als Grenze zwischen Kehl und Strasbourg, sondern als verbindender Landschafts- und Begegnungsraum.
Am Dienstag, 10. November eröffnet Oberbürgermeister Wolfram Britz vor der Villa Schmidt die Ausstellung „unnamed nature“ der in Kehl aufgewachsenen Künstlerin Angela Murr. Im Anschluss an das Grußwort führt ein gemeinsamer Rundgang zu ihren Skulpturen und digitalen Interventionen.
Der Parcours führt vom Umfeld der Villa Schmidt bis zur Europabrücke – durch einen Ort, an dem Fluss, Stadt und Grenze unmittelbar aufeinander treffen.
Als visuelles Leitmotiv steht die Arbeit „Lost Calla des Marais & twins“ (2013–26) im Mittelpunkt. Die Stahlskulptur und ihre digitalen Zwillinge verweisen auf fragile ökologische Systeme und das Verschwinden pflanzlicher Lebensräume in den Vogesen und im Schwarzwald.
Ergänzt wird der Parcours durch „Überwindung“ (2004–26), eine Stahlskulptur über Widerstand und Veränderung, sowie durch zwei Arbeiten aus Murrs fortlaufender Werkreihe „unnamed tree ∞/∞“: die virtuelle Intervention „forest of unnamed tree 1–3/∞/∞ @eurodistrict“ (2025/26) und „unnamed tree 1–∞/∞ @portdurhin“ (2024-26), eine Stahlskulptur mit virtuellen Strukturen.
Die Serie der „unbenannten Bäume“ begreift sich als o enes, wachsendes System und stellt Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Vernetzung im urbanen und natürlichen Grenzraum. Über QR-Codes und Augmented Reality können Besucherinnen und Besucher einzelne Werke digital erweitern und vor Ort erleben.
Die Villa Schmidt bildet den räumlichen Anker der Kehler Präsentation. Ihre Lage unmittelbar am Rheinufer und in Nähe der Europabrücke macht den Standort selbst zum Teil der Ausstellung: Hier treffen Übergang, Bewegung und Begegnung unmittelbar aufeinander – die Kunstwerke greifen diese Situation unmittelbar auf.
Die virtuelle Intervention „forest of unnamed tree 1–3/∞/∞ @eurodistrict“ ist zugleich mehr als ein Werk ...
Am Dienstag, 10. November eröffnet Oberbürgermeister Wolfram Britz vor der Villa Schmidt die Ausstellung „unnamed nature“ der in Kehl aufgewachsenen Künstlerin Angela Murr. Im Anschluss an das Grußwort führt ein gemeinsamer Rundgang zu ihren Skulpturen und digitalen Interventionen.
Der Parcours führt vom Umfeld der Villa Schmidt bis zur Europabrücke – durch einen Ort, an dem Fluss, Stadt und Grenze unmittelbar aufeinander treffen.
Als visuelles Leitmotiv steht die Arbeit „Lost Calla des Marais & twins“ (2013–26) im Mittelpunkt. Die Stahlskulptur und ihre digitalen Zwillinge verweisen auf fragile ökologische Systeme und das Verschwinden pflanzlicher Lebensräume in den Vogesen und im Schwarzwald.
Ergänzt wird der Parcours durch „Überwindung“ (2004–26), eine Stahlskulptur über Widerstand und Veränderung, sowie durch zwei Arbeiten aus Murrs fortlaufender Werkreihe „unnamed tree ∞/∞“: die virtuelle Intervention „forest of unnamed tree 1–3/∞/∞ @eurodistrict“ (2025/26) und „unnamed tree 1–∞/∞ @portdurhin“ (2024-26), eine Stahlskulptur mit virtuellen Strukturen.
Die Serie der „unbenannten Bäume“ begreift sich als o enes, wachsendes System und stellt Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Vernetzung im urbanen und natürlichen Grenzraum. Über QR-Codes und Augmented Reality können Besucherinnen und Besucher einzelne Werke digital erweitern und vor Ort erleben.
Die Villa Schmidt bildet den räumlichen Anker der Kehler Präsentation. Ihre Lage unmittelbar am Rheinufer und in Nähe der Europabrücke macht den Standort selbst zum Teil der Ausstellung: Hier treffen Übergang, Bewegung und Begegnung unmittelbar aufeinander – die Kunstwerke greifen diese Situation unmittelbar auf.
Die virtuelle Intervention „forest of unnamed tree 1–3/∞/∞ @eurodistrict“ ist zugleich mehr als ein Werk ...
Kategorien
Kategorie
Ausstellung: Video / Digitale KunstFreitag, 13.11.2026 - Freitag, 22.01.2027 | 16. Uhr (Eröffnung mit Perform Tor der Kunst – Porte de l’Europe Kehl-Strasbourg · Stuttgart
Kurzbeschreibung
Begleitprogramm zur Ausstellung „unnamed nature“ im Rahmen der Strasbourg Art Week 2026
Angela Murr
Homepage www.unnamed-tree.eu
Veranstaltungsort
Glashaus bei Villa Schmidt - Ludwig-Trick-Straße 12
Beschreibung
Mit „Tor der Kunst – Porte de l’Europe Kehl–Strasbourg · Stuttgart“ wird die Art Week um ein weiterführendes Kulturformat ergänzt. Am Freitag, 13. November 2026, eröffnet im Glashaus der Villa Schmidt die Kick-off-Ausstellung „body nature“ in Zusammenarbeit mit dem Festival Ososphère aus Strasbourg. Im Fokus stehen 5 europäische Positionen zu Natur, Körper und neuen Technologien. Das interdisziplinäre Begleitprogramm schafft zusätzliche Verbindungen zwischen Kehl sowie Strasbourg und seiner Partnerstadt Stuttgart und ist als Auftakt eines längerfristigen biennalen Formats gedacht.
Die Strasbourg Art Week wird bereits am 10. November vor der Villa Schmidt von Oberbürgermeister Wolfram Britz eröffnet.
Ab dem 13. November folgt als ergänzendes grenzüberschreitendes Begleitprogramm „Tor der Kunst – Porte de l’Europe“, dass bis zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar 2027 läuft.
Zur Eröffnung zeigen der kroatische Künstler Igor Grubić und Angela Murr die Performance „Trait d’union dARwing“: Auf der Europabrücke zeichnen sie gemeinsam mit der App dARwing eine weiße Linie in den Raum – ihre Geste wird zu der Zeichnung, die Brücken zur dreidimensionalen Leinwand. Trait d’union, wörtlich Verbindungsstrich, ist das französische Alltagswort für Bindestrich und steht zugleich für das, was zwei Seiten verbindet. Murr (westlich geprägter Rheinraum) und Grubić (Zagreb, östlich geprägt) lernten sich 2009 in Riga kennen – die Performance führt diese Begegnung 16 Jahre später fort. Die gezeichnete Linie bleibt über den Moment hinaus im Raum bestehen: sichtbar in Augmented Reality für alle, die sie über die App aufsuchen.
Angela Murr, geboren in Stuttgart und in Kehl aufgewachsen, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie verbindet Skulptur, Naturbeobachtung, Performance und digitale Technologien und entwickelt seit 2002 das generative Kunstprojekt „unnamed tree ∞/∞“ das physische Skulptur und digitalen Raum miteinander verschränkt. Von 2006 bis 2013 lebte und arbeitete sie in Strasbourg, wo ihr Langzeitprojekt 2009 im Rahmen von Ososphère erstmals in Frankreich präsentiert wurde; seit ihrem Aufenthalt (CEAAC) in Riga ...
Die Strasbourg Art Week wird bereits am 10. November vor der Villa Schmidt von Oberbürgermeister Wolfram Britz eröffnet.
Ab dem 13. November folgt als ergänzendes grenzüberschreitendes Begleitprogramm „Tor der Kunst – Porte de l’Europe“, dass bis zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar 2027 läuft.
Zur Eröffnung zeigen der kroatische Künstler Igor Grubić und Angela Murr die Performance „Trait d’union dARwing“: Auf der Europabrücke zeichnen sie gemeinsam mit der App dARwing eine weiße Linie in den Raum – ihre Geste wird zu der Zeichnung, die Brücken zur dreidimensionalen Leinwand. Trait d’union, wörtlich Verbindungsstrich, ist das französische Alltagswort für Bindestrich und steht zugleich für das, was zwei Seiten verbindet. Murr (westlich geprägter Rheinraum) und Grubić (Zagreb, östlich geprägt) lernten sich 2009 in Riga kennen – die Performance führt diese Begegnung 16 Jahre später fort. Die gezeichnete Linie bleibt über den Moment hinaus im Raum bestehen: sichtbar in Augmented Reality für alle, die sie über die App aufsuchen.
Angela Murr, geboren in Stuttgart und in Kehl aufgewachsen, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie verbindet Skulptur, Naturbeobachtung, Performance und digitale Technologien und entwickelt seit 2002 das generative Kunstprojekt „unnamed tree ∞/∞“ das physische Skulptur und digitalen Raum miteinander verschränkt. Von 2006 bis 2013 lebte und arbeitete sie in Strasbourg, wo ihr Langzeitprojekt 2009 im Rahmen von Ososphère erstmals in Frankreich präsentiert wurde; seit ihrem Aufenthalt (CEAAC) in Riga ...