Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 18. November 2025

Arbeitskreis „Wärme, Energie und Klima“

Der Arbeitskreis „Wärme, Energie und Klima“ kam zu seiner zweiten Sitzung des Jahres in der Josef-Guggenmos-Grundschule zusammen. Nach dem eher theoretisch geprägten Auftakt im Juli stand diesmal die Praxis im Mittelpunkt: Während eines Rundgangs durch das Heizkraftwerk in der Richard-Wagner-Straße, der Besichtigung der Heizungsanlage der Josef-Guggenmos-Grundschule sowie bei einer Einführung in die dortige Photovoltaikanlage erhielten die Teilnehmenden Einblicke in konkrete Maßnahmen zur Wärmewende in Kehl. Der Arbeitskreis vereint Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Gemeinderat, Wirtschaft und Interessenverbänden, um die Energiewende in Kehl aktiv voranzubringen. „Wir müssen und wollen große Schritte gehen, um die Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten und die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen“, betonte der Erste Beigeordnete und Leiter des Baudezernats Thomas Wuttke zum Auftakt.
Der Arbeitskreis „Wärme, Energie und Klima“ bekam Einblicke ins Heizkraftwerk in der Richard-Wagner-Straße, das aktuell rund 90 Gebäude versorgt.

Mitteilung vom 16. November 2025

Volkstrauertag

Auf vier neue Graffiti-Tafeln haben Mitglieder der Zeitzeugen-Arbeitsgemeinschaft des Einstein-Gymnasiums großflächig ihre Friedenbotschaften gesprüht. Bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag (16. November) wurden sie von der Gruppe um ihren Lehrer Uli Hillenbrand vorgestellt. Was es bedeutet, wenn der Krieg den Vater nimmt, und wie dieser Verlust das ganze Leben begleitet, haben die Schülerinnen und Schüler im Interview mit Zeitzeugen erfahren und in einem Video mit dem Titel „Im Krieg gefallen“ festgehalten. Außerdem sind die Berichte der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an einer neuen Hörstation auf dem Kernstadt-Friedhof abrufbar. Oberbürgermeister Wolfram Britz rief in seiner Gedenkrede zum Umdenken auf – im Alltag, in der Politik und in der Ökologie. Nur so lasse sich die Freiheit bewahren.
Die Mitglieder der Zeitzeugen-AG mit ihrem Lehrer Uli Hillenbrand (ganz links), dem Graffiti-Künstler Raphael Lieser (Zweiter von links): Rayan Nagel, Johannes Kauder, Luca Nostadt, Joseba Fortunato, Dilara Celik, Marie Chambrion, Élodie Drouet, Vivian Eisenberg, Mattéo Charreyron, Marta Andreae, Max Jutzler, Valeska Nossol, Sofiia Kezlya, Chiara Wehrle. Auf dem Foto fehlt Violette Kessler, die auch zur Gruppe gehört.

Mitteilung vom 13. November 2025

Kälteschutzsaison

Der November zeigt sich bereits von seiner winterlich-kalten Seite. Für Menschen, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben, kann das mitunter zu einem gesundheitsgefährdenden Problem werden. Seit 2021 gibt es aus diesem Grund ein Kälteschutzquartier in Kehl: fünf beheizte Container. In der zurückliegenden Saison 2024/2025 erreichten die Nutzungszahlen mit 1177 Übernachtungen einen Höchstwert. „Der Kälteschutz wird nach wie vor dringend gebraucht“, betonte Jannate Hammerstein, Leiterin für den städtischen Bereich Sozialwesen.
Ein Container wird mit einem Kran abgestellt
Fünf beheizte Container dienen Menschen ohne Obhut im Winter als nächtliche Unterkunft.

Mitteilung vom 10. November 2025

Tempo 30

Auf der Iringheimer Straße ab der Einmündung in die Kanzmattstraße sowie auf der Vogesenallee vom Wasserturm bis zum Rewe-Supermarkt (Höhe Hausnummer 37) gilt seit Montag, 10. November, Tempo 30 – und das zeitlich unbegrenzt. Damit folgt die Stadtverwaltung einem viel geäußerten Wunsch aus der Bevölkerung und dem Gemeinderat.
Mitarbeiter des Betriebshofs montieren ein Straßenschild, das Tempo 30 ausweist.
Die neuen Straßenschilder haben Mitarbeiter des Betriebshofs am Montagmorgen (10. November) entlang der Vogesenallee und Iringheimer Straße montiert.

Mitteilung vom 07. November 2025

Partnerschaft mit Charkiw

Bewegende Augenblicke am Freitagabend (7. November) im historischen Straßburger Rathaus: Die Eurométropole de Strasbourg, die Städte Straßburg und Kehl unterzeichnen eine Solidaritätspartnerschaft mit der ostukrainischen Stadt Charkiw. Kernpunkte der Vereinbarung sind die Jugend, Bildung und Kultur sowie die Inklusion. Ihor Terekhov, Oberbürgermeister von Charkiw, dankte „ganz Frankreich und Deutschland“ für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, „für die unschätzbare Hilfe im Energiebereich und im sozialen Bereich“.  
Die in drei Sprachen ausgefertigte Vereinbarung mit der ukrainischen Stadt Charkiw unterzeichneten: die Präsidentin der Eurométropole de Strasbourg, Pia Imbs sowie die Stadtoberhäupter von Charkiw, Ihor Terekhov, von Straßburg, Jeanne Barseghian, und von Kehl, Wolfram Britz.

Mitteilung vom 06. November 2025

Projekt "Natur nah dran"

Vertrocknet, verblüht und struppig: So sehen zunehmend einige Flächen in Kehl aus, die vor wenigen Wochen noch in voller Blüte standen. Was auf den ersten Blick unordentlich wirken kann, erfüllt jedoch eine wichtige ökologische Funktion. Denn die vom Betriebshof eingerichteten Natur-nah-dran-Flächen und alle weiteren Flächen in den Stadtbezirken und den Ortsteilen, die zur Zeit sich selbst überlassen scheinen, bieten in der kalten Jahreszeit wertvolle Rückzugsorte und Nistquartiere für Insekten und dienen Vögeln als natürliche Nahrungsquelle.
Das Projekt "Natur nah dran" fördert auch in Kehl die biologische Vielfalt.

Mitteilung vom 05. November 2025

Stadtjäger

Eigentlich findet Siegfried Geisbauer die Bezeichnung Stadtjäger irreführend. Er bevorzugt „Wildtiermanager im Siedlungsgebiet“. Ende Oktober ist er von der Stadt offiziell als Stadtjäger eingesetzt worden. Damit hat die Stadt die rechtlichen Bedingungen geschaffen, dass Einwohnerinnen und Einwohner bei Problemen mit Wildtieren die Expertise des Stadtjägers in Anspruch nehmen können. Mit der Flinte über der Schulter wird man ihn, anders als der Name suggeriert, aber so gut wie nie in der Kernstadt oder in den Ortschaften antreffen. „90 Prozent meiner Tätigkeit besteht aus Beratung“, betont er.
Kanadagänse watscheln durch den Garten der zwei Ufer.
Zu den Wildtieren, die auf Futtersuche in Stadtgebiete vordringen, zählt unter anderem auch die Kanadagans.

Mitteilung vom 05. November 2025

Sanierungsgebiet

Das Gebiet von der Stadthalle über das Rathausareal und die Hauptstraße bis hin zum Hanauer Museum soll grüner, moderner und lebenswerter werden. Im Frühjahr wurde es in die Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Bei einer Informationsveranstaltung im gut gefüllten Zedernsaal in der Stadthalle ist am Montag, 10. November, der offizielle Startschuss für die vorbereitenden Untersuchungen gefallen. Die anwesenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner erfuhren, welche Chancen sich durch die Ausweisung eines Sanierungsgebiets für sie ergeben und wie sie sich in den Prozess einbringen können.
Bei der Informationsveranstaltung zum Sanierungsgebiet im Bereich zwischen der Stadthalle und dem Hanauer Museum erfuhren die Anwesenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner mehr über über das Projekt, den Ablauf und Förderbedingungen. 

Mitteilung vom 03. November 2025

Biotoppflege im Roßwörth

Im Naturschutzgebiet Roßwörth bei Leutesheim knattern im Dezember wieder die Motorsägen. Dann greifen angehende Forstwirte des forstlichen Ausbildungszentrums Mattenhof im Auftrag der Stadtverwaltung zu den Kettensägen und pflegen einen rund 500 Meter langen Heckenstreifen. Dieser Rückschnitt ist wichtig, um die Artenvielfalt sowohl der Tiere als auch der Pflanzen auf der Fläche zu erhalten. Bereits 2017 hatten Azubis vom Mattenhof über vier Tage hinweg den Heckenstreifen im Roßwörth gepflegt.
Forstverständige begutachten eine Wiesenfläche im Naturschutzgebiet Roßwörth in Leutesheim.
Das forstliche Ausbildungszentrum Mattenhof setzt im Dezember im Auftrag der Stadt die Biotoppflege im Naturschutzgebiet Roßwörth fort. Die Beteiligten, darunter Leutesheims Ortsvorsteher Heinz Faulhaber (links) und Revierförster Markus Gutmann (Sechster von links) bezeichneten die Entwicklung des Biotops als "großen Erfolg".

Mitteilung vom 30. Oktober 2025

Unternehmerforum

125 Jahre Kehler Hafen, 175 Jahre Sparkasse Hanauerland: 300 Jahre Kehler Wirtschaftsgeschichte bildeten auf Einladung von Oberbürgermeister Wolfram Britz und der Wirtschaftsförderung den Anlass für ein Unternehmerforum auf dem Schiff „Karlsruhe“. Während der gut zweistündigen Hafenrundfahrt redete Dr. Moritz Kraemer, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, Klartext: „Unsere Generation hat die Friedensdividende verfrühstückt.“
Die Rundfahrt mit der "Karlsruhe" beim gemeinsamen Unternehmerforum von Hafen, Sparkasse und Wirtschaftsförderung führt auch am Schrottverladeplatz der Badischen Stahlwerke vorbei.

Mitteilung vom 29. Oktober 2025

Carsharing: Unser Auto zum Teilen

Wenn Familie Dupré La Tour über ihren Alltag ohne eigenes Auto spricht, wird schnell deutlich: Gemeinsame Zeit steht für sie an erster Stelle, und zwar echte quality time . Verständlich, denn mit vier Kindern ist Zeit ein knappes Gut. Die Familie stammt ursprünglich aus Frankreich und lebt seit vierzehn Jahren in Kehl. 2017 haben sie den privaten Pkw abgeschafft und sind auf das städtische Carsharing umgestiegen. Eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut haben. Im Gegenteil: Mehr Freiheit und weniger Stress gehören für sie inzwischen selbstverständlich dazu. Möglich macht das auch stetig wachsende Carsharing-Angebot in Kehl. Zum Text gehört auch ein Video.
Familie Dupré La Tour zeigt, wie Carsharing auch mit Kindern funktioniert: flexibel, nachhaltig und unkompliziert.

Mitteilung vom 28. Oktober 2025

Vereinstreffen

Wie lassen sich Kinder für Vereinssport begeistern und Studierende an der Hochschule motivieren, sich in Vereinen zu engagieren? Zwei Projekte standen im Mittelpunkt des Vereinstreffens, zu dem die Stadt ins Kulturhaus eingeladen hatte. Dort präsentierte sich der Verein „Kinder brauchen Sport“ und Hochschulrektor Professor Dr. Joachim Beck stellte eine Projektidee vor, um Studierende und Vereine zusammenzubringen.
Fachbereichsleiterin Natascha Kaiser, Oberbürgermeister Wolfram Britz und Vereinskoordinatorin Sandra Gerhardt stehen auf der Kulturhausbühne.
(von links) Natascha Kaiser (Fachbereichsleiterin für Bildung, Soziales und Kultur), Oberbürgermeister Wolfram Britz sowie Sandra Gerhardt, bei der Stadt für Vereinsförderung zuständig, begrüßten zahlreiche Vereinsvertreterinnen und Vertreter im Kulturhaus.

Mitteilung vom 27. Oktober 2025

Asiatische Hornissen

Im Herbst, wenn sich das Blattwerk an den Laubbäumen lichtet, treten sie unverhüllt zutage, kürbisgroß und bis zu 15 Kilo schwer: die Nester der Asiatischen Hornisse. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Filial- oder Sekundärnest, in dem mehrere tausend Tiere leben und die nächste Generation der Hornissenköniginnen heranwächst. Aber wo können Einwohnerinnen und Einwohner Nestfunde melden und wer kümmert sich anschließend um die Entfernung?
Ein Nest der Asiatischen Hornisse hängt in einem Baum
Seit die Asiatischen Hornissen als etablierte Art gelten, ist die Nestentfernung auf privatem Grund Sache der Eigentümerinnen und Eigentümer. 

Mitteilung vom 22. Oktober 2025

1345 Bäume geschädigt

So etwas hat Markus Gutmann in seiner langjährigen Tätigkeit als Förster im Kehler Stadtwald noch nicht gesehen: 1345 Jungbäume, 2019 auf einer 1,2 Hektar großen Fläche im Wald in Bodersweier gepflanzt, wurden mutwillig beschädigt. Der oder die Täter dürften mehrere Stunden gebraucht haben, um den Eichen, Hainbuchen, Ulmen, Kirschen, Tulpenbäumen und Platanen den Haupttrieb zu kappen. Allein der wirtschaftliche Schaden beläuft sich auf rund 25 000 Euro; der Schaden für die Natur ist kaum zu ermessen. Die Stadt stellt Strafantrag und sucht Zeuginnen und Zeugen. Als Belohnung für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der Täter führen, setzt die Stadt fünf Ster Brennholz aus.
Bei den jungen Bäumen wurden systematisch die Haupttriebe gekappt, was bedeutet, dass sie nicht mehr in die Höhe wachsen können.

Mitteilung vom 21. Oktober 2025

Bestattungen

Bei der Frage nach der letzten Ruhestätte bewegt sich der Trend in Kehl seit Jahren weg von einer klassischen Sargbestattung. Stattdessen fällt die Wahl immer häufiger auf ein Urnengrab. Aber auch besondere Bestattungsformen wie beispielsweise Urnen an Bäumen einlassen, werden zunehmend nachgefragt.
Der Gedenkstein mit Namenstafeln auf dem Leutesheimer Friedhof
"Im Hain" auf dem Leutesheimer Friedhof erinnern kleine Tafeln an den Gedenksteinen an jene, die unter den Bäumen in Urnen beigesetzt wurden.

Mitteilung vom 20. Oktober 2025

Ausflug mit Geflüchteten in den Lahrer Stadtpark

Mit Lust auf neue Begegnungen und der Vorfreude auf Austausch und eine kleine Auszeit machen sich dreizehn Frauen und 16 Kinder vom Kehler Bahnhof auf den Weg. Gemeinsam fahren sie mit dem Zug nach Lahr, wo sie im Stadtpark einen Tag zwischen Spielplatz, Streichelzoo und Rosengarten miteinander verbringen. Eingeladen hatte das städtische Integrationsmanagement, unterstützt von der Kehler Flüchtlingshilfe. Für die größtenteils alleinerziehenden Mütter aus Algerien, Afghanistan, Syrien und der Ukraine war es eine Gelegenheit, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen.
Im Lahrer Stadtpark wurde gelacht, gespielt und der Moment genossen.

Mitteilung vom 15. Oktober 2025

Barrierefreiheit

Der Beirat für Menschen mit Beeinträchtigungen ist mittlerweile zu einer festen Größe in Kehl geworden. Seine Anregungen spielen bei Planungen der Stadtverwaltung eine immer wichtigere Rolle, auch bei großen Zukunftsprojekten wie dem geplanten Verwaltungsneubau oder dem Kombibad. Nun konnte das Gremium in seiner jüngsten Sitzung erneut Veränderungen anstoßen, die das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen verbessern sollen: Unter anderem erhält der Bürgerservice mit Ausländerbüro barrierefreie Parkmöglichkeiten. Außerdem informierte der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, Michael Heitzmann, über den Stand verschiedener Projekte, die in der Vergangenheit durch den Beirat angestoßen wurden. Ebenfalls zu Gast war Claude Woitschitzky, Leiter des Geschäftsbereichs Bäder bei den Technischen Diensten Kehl. Er gab einen Ausblick, wie das geplante Kombibad barrierefrei gestaltet werden soll.
Kürzlich im Beirat für Menschen mit Beeinträchtigungen beschlossen: Der Bürgerservice mit Ausländerbüro in der Großherzog-Friedrich-Straße erhält barrierefreie Parkmöglichkeiten.

Mitteilung vom 14. Oktober 2025

Allez hop zum Job

Sportlich, locker und ganz ohne Bewerbungsmappe: Das ist die Idee hinter der grenzüberschreitenden Rekrutierungsveranstaltung „Allez hop zum Job“, bei der am Donnerstag, 9. Oktober, rund 150 Teilnehmende aus der deutsch-französischen Grenzregion in der Sporthalle Aristide Briand in Straßburg zusammenkamen. Das Prinzip des Job-Speed-Datings in Turnschuhen ist ebenso ungewöhnlich wie erfolgreich: Bei Übungen in gemischten Teams treffen Arbeitssuchende und Arbeitgebende zunächst anonym aufeinander. Erst nach einem gemeinsamen Mittagessen wird aufgelöst, wer welche Rolle hat. Insgesamt nahmen sieben Unternehmen aus Frankreich und sieben aus Deutschland an dem innovativen Format teil. Von Seiten der Stadt waren Susanne Camara, Fachkoordinatorin Kinder des Bereichs Bildung, Soziales und Kultur, Betriebshofmitarbeiterin Daphne Blanc sowie Stadtmarketing-Chef und Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp dabei.
Was mit einem gemeinsamen Aufwärmen beginnt, führt bei "Allez hop zum Job" zu neuen Kontakten und Möglichkeiten.

Mitteilung vom 13. Oktober 2025

Beginn der Fällperiode

Bäume und Sträucher spielen eine besondere Rolle für den Klimaschutz und sind wichtige Lebensräume für Tiere. Sie spenden Schatten, reinigen die Luft und prägen das Stadt- und Landschaftsbild. Damit sie gesund und damit auch verkehrssicher bleiben, beginnen derzeit nicht nur viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer mit der Pflege ihrer Gehölze. Auch der städtische Betriebshof hat mit Beginn der Fällperiode, die sich von Oktober bis Ende Februar erstreckt, seine jährlichen Baumpflegearbeiten aufgenommen.
In der Fällperiode von Oktober bis Ende Februar können Bäume fachgerecht gepflegt und gefällt werden.

Mitteilung vom 08. Oktober 2025

Freibadbilanz

25 109 Besucherinnen und Besucher weniger als im Vorjahr – das ist die Bilanz der zurückliegenden Freibadsaison. Insgesamt 53 995 Badegäste besuchten zwischen Anfang Mai und Mitte September das Freibad in Auenheim. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 (79 104 Besucherinnen und Besucher) ist das ein merklicher Rückgang. Hingegen ist die Zahl der verkauften Saisonkarten gegenüber dem Vorjahr um 240 Tickets auf 1587 angestiegen.
Badegäste im Freibad in Auenheim im Juni
Überraschend gut besucht war der Juni. An zwei Tagen erreichte das Bad sogar seine Besucherobergrenze.

Mitteilung vom 02. Oktober 2025

Stolpersteinverlegung

Drei Messingtafeln, eingelassen in den Boden an der Hauptstraße 33, erinnern seit Donnerstagmorgen an das schreckliche Schicksal der jüdischen Familie Gradwohl. Sie dienen als weiteres Mahnmal für die vom NS-Regime forcierte gesellschaftliche Ausgrenzung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger und deren systematische Ermordung in Internierungslagern. In Kehl liegen nunmehr 76 Stolpersteine als Gedenken an die zahllosen Opfer des Nationalsozialismus.
Die drei Stolpersteine für Sigmund, Celine und Leo Gradwohl, umringt von weißen Rosen.
Die drei von Künstler Gunter Demnig eingesetzten Stolpersteine an der Hauptstraße 33 erinnern an die Schicksale von Sigmund, Celine und Leo Gradwohl.

Mitteilung vom 30. September 2025

Sperrmüll

In mehreren Innenstadtbezirken läuft derzeit bis offiziell Mittwoch, 1. Oktober, die Sperrmüllabfuhr. Leider wiederholt sich ein unerfreuliches Muster: Neben den zulässigen Sperrmüllgegenständen werden große Mengen an unzulässigen Materialien abgestellt, darunter Baumaterialien, Glas, Farbeimer und Elektro-Groß- und Kleingeräte. Diese Gegenstände werden nicht mitgenommen und bleiben auf der Straße zurück. Auch frühzeitig abgestellte – teils unzulässige – Materialien beeinträchtigen das Stadtbild, erschweren die Arbeit der Entsorgungsdienste und stellen eine erhebliche Belastung für die Mitarbeitenden des Betriebshofs dar.
Elektrogeräte und Baumaterialien gehören nicht in den Sperrmüll; sie müssen von den Eigentümern selbst entfernt und entsorgt werden.

Mitteilung vom 24. September 2025

Sundheimer Grund

Rot leuchten die Äpfel an den in Reihen ausgerichteten Bäumchen und stehen in perfektem Kontrast zur kurz gemähten sattgrünen Wiese darunter. Doch was anmutet wie ein gepflegter Hausgarten ist keine Fläche, auf der sich seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Dass wilde und unaufgeräumte Bereiche mit mehr als kniehohem Bewuchs, abgestorbenen Sträuchern und anderem Totholz für die Biodiversität viel wertvoller sind, verdeutlichten die städtischen Umweltbeauftragten und der Gebietsbetreuer Oliver Schmidle vom Regierungspräsidium Freiburg Stadträtinnen und Stadträten, Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative Umweltschutz, des Naturschutzbundes (NABU) und des Obst- und Gartenbauvereins bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Sundheimer Grund.
Der lange Altrheinzug im Sundheimer Grund, wo auch der Eisvogel eine stabile Population ausgebildet hat, steht mitsamt den ihn begleitenden Flächen unter Naturschutz.

Mitteilung vom 22. September 2025

Kermesbeere

In vielen Gärten Süddeutschlands ist sie mittlerweile anzutreffen: die Kermesbeere. Doch auch wenn sie als Zierpflanze nett anzusehen ist, kann sie auf die heimische Umwelt negative Auswirkungen haben. Denn die Kermesbeere, ursprünglich in Südamerika und Asien heimisch, gilt in Mitteleuropa als invasiv. Sie konkurriert mit einheimischen Pflanzenarten und kann diese verdrängen. Doch damit nicht genug: Ihre Beeren und Samen sind giftig und können eine Gefahr für Weide-, Wild- und Haustiere sowie teilweise auch für Kinder darstellen.
Die Kermesbeere (die asiatische Art) zu sehen am Ortsrand von Leutesheim.

Mitteilung vom 17. September 2025

Kehler Berge

Im Rahmen der Freiluftausstellung „Kehler Berge“, die durch eine Kooperation der Stadt mit dem Hafen Kehl sowie zahlreichen weiteren Partnern entstanden ist, stehen am Donnerstag, 13. November, in der Friedenskirche am Marktplatz zwei Vorträge auf dem Programm.
Gabriele Engelhardt erläutert interessierten Zuhörern ihre Ausstellung "Kehler Berge".
Künstlerin Gabriele Engelhardt (Zweite von rechts) erläuterte Interessierten am Donnerstagabend (16. Oktober) die Freiluftausstellung "Kehler Berge". 

Mitteilung vom 11. September 2025

Besuch aus Japan

Es war zwar ein kurzer, dafür aber umso spannenderer Besuch: Zwölf Tourismus-Studentinnen aus Japan machten gemeinsam mit ihrer Professorin Station in der Kehler Tourist-Information. Bei einer Laugenbrezel kamen sie mit dem Kehl-Marketing-Geschäftsführer, Christoph Hodapp, ins Gespräch und interessierten sich vor allem für die Kultur und den Tourismus im deutsch-französischen Lebensraum.
Eine neue Perspektive: Die Japanischen Studentinnen freuen sich in der Tourist-Information über die deutschen Laugenbrezeln. 

Mitteilung vom 04. September 2025

Drei neue Radarsäulen

Die Stadt baut ihre Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Kehl und den umliegenden Ortsteilen weiter aus. In den Ortsdurchfahrten der L75 stehen bereits fünf stationäre Radarsäulen, jeweils zwei in Bodersweier und Goldscheuer sowie eine in Marlen. Ergänzt werden diese durch zwei stationäre Säulen auf der B28 in Höhe des Kehler Bahnhofs, die nicht nur Geschwindigkeits- sondern auch Rotlichtverstöße erfassen. Nun wurde das Netz der stationären Überwachung weiter ausgebaut: In der Hauptstraße in Kehl auf Höhe des Hotels Rebstock sowie in Odelshofen und Neumühl erfassen neue Blitzersäulen systematisch Geschwindigkeitsverstöße.
Eine der drei kürzlich in Betrieb genommenen Radarsäulen erfasst in der Hauptstraße die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos.

Mitteilung vom 02. September 2025

Biodiversität

Es blüht in bunten Farben, es flattert, hüpft und krabbelt, sobald man die Wiesen mit dem hochstehenden Gras betritt. Wer erst noch Scheu hat, weil jeder Schritt ein Insekt das Leben kosten oder eine Blume knicken könnte, den beruhigt Jochen Bresch von der bhm Planungsgesellschaft: Bleibenden Schaden werden die Mitglieder des Zweckverbands ba.sic nicht anrichten. Was der Landschaftsarchitekt ihnen vorführt, ist intakte Natur mit Tieren und Pflanzen, die andernorts im Land bereits als ausgestorben oder zumindest als bedroht gelten. Zu verdanken ist die Renaissance der Neurieder Streuwiesen dem interkommunalen Gewerbegebiet ba.sic.
Ein besonderes Erlebnis für die Mitglieder der Verbandsversammlung des Zweckverbands ba.sic: Artenreichtum rundum, mitten in der Streuwiese mit Jochen Bresch.

Mitteilung vom 01. September 2025

Neulinge bei der Stadt

Für sie beginnt ein weiterer Lebensabschnitt: Insgesamt 41 neue Gesichter begrüßten Oberbürgermeister Wolfram Britz, der Erste Beigeordnete Thomas Wuttke, die Leiterin des Bereichs Personal und Organisation Vera Gaß sowie die stellvertretende Personalratsvorsitzende, Katharina Still am 1. September im Bürgersaal. Sie alle starten entweder eine Ausbildung, ein Freiwilligenjahr, ein Studium, ein Anerkennungs- oder Einführungspraktikum bei der Stadt Kehl. „Die Aufgaben bei uns sind vielfältig und wir freuen uns, Sie alle bei uns begrüßen zu dürfen“, betonte Wolfram Britz während der Einführungsveranstaltung.
Für insgesamt 41 Azubis, Praktikantinnen und Praktikanten, Freiwilligendienstleistende sowie Studierende beginnt ein neuer Lebensabschnitt bei der Kehler Stadtverwaltung. 

Mitteilung vom 29. August 2025

3,8 Millionen Fahrten

Rund 3,8 Millionen Fahrgäste haben im vergangenen Jahr in der grenzüberschreitenden Tram den Rhein überquert – und damit genauso viele wie im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, also im Jahr vor der Corona-Pandemie, bedeutet dies ein leichtes Minus von vier Prozent. Allein zwischen Rheinmitte und der Endhaltestelle Kehl Rathaus sind 92 211 Fahrkilometer zusammengekommen.
3,8 Millionen Fahrten haben 2024 in der Tram über den Rhein stattgefunden.