Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 14. September 2026

PFAS-Filteranlage

Wie lassen sich PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) zuverlässig aus dem Trinkwasser entfernen? Dieser Frage gehen die Technischen Dienste Kehl (TDK) gemeinsam mit einem auf Wasseraufbereitung spezialisierten Unternehmen nach. In einem Pilotprojekt im Wasserwerk wird getestet, wie zuverlässig eine Membranfilteranlage PFAS aus dem Kehler Trinkwasser herausfiltern kann. „Wir nehmen das Thema sehr ernst und wollen vorausschauend die richtigen Weichen stellen“, versichert Heinrich von Spee von den Technischen Diensten Kehl.
Die Technischen Dienste Kehl testen, wie zuverlässig eine Membranfilteranlage PFAS aus dem Kehler Trinkwasser herausfiltern kann.  

Mitteilung vom 11. September 2026

Freibadsaison ist zu Ende

Die Badesaison im Freibad Auenheim ist am Sonntag (13. September) zu Ende gegangen; das Bad geht in die Winterpause. Rund 63 000 Badegäste wurden in diesem Hitzesommer gezählt und damit 18,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die maximale Auslastung von 1800 gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern wurde nur an wenigen Tagen erreicht.
Die Zahl der Badegäste im Freibad Auenheim war im Hitzesommer deutlich höher als 2025.

Mitteilung vom 10. September 2026

Erkundungsbohrung

Die Wärmeversorgung im Schulareal Kork soll effizienter und klimafreundlicher werden. Dafür zieht die Stadt ein Nahwärmenetz in Betracht, das mehrere Gebäude zentral versorgen könnte. Welche Wärmequelle dabei zum Einsatz kommen soll, ist noch offen und wird derzeit im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht. Eine der möglichen Varianten ist die Nutzung von Grundwasser. Um herauszufinden, ob sich die örtlichen Grundwasserverhältnisse dafür eignen, wurde auf dem Gelände nun ein Erkundungsbrunnen gebohrt.
Bei der Greiferbohrung fällt ein 2,8 Tonnen schwerer Bohrkopf aus sechs Metern Höhe durch ein Stützrohr und dringt in das Erdreich ein. 

Mitteilung vom 09. September 2026

Sommerbaustellen (mit Video)

Von wegen Sommerpause: Auf 22 Baustellen an und in städtischen Gebäuden ist das Gebäudemanagement der Stadt derzeit aktiv. Das Investitionsvolumen beläuft sich insgesamt auf fast zehn Millionen Euro. Am meisten Geld fließt dabei in die Falkenhausenschule: Die Grundschule am Altrheinufer wird für 4,2 Millionen Euro saniert und umgebaut. An zweiter Stelle folgt das Einstein-Gymnasium mit 1,43 Millionen Euro. Bei den Kindertageseinrichtungen führt die Kita Vogesenallee mit einer Investitionssumme von 680 000 Euro die Hitliste der teuersten Arbeiten an. In den Ortschaften sind es der Farrenstall in Auenheim (638 000 Euro) und das Gemeinschaftshaus in Bodersweier (550 000 Euro).
Im Dachgeschoss der Falkenhausenschule entsteht ein teilbarer Konferenz- und Veranstaltungsraum, wie Michael Heitzmann erklärt.

Mitteilung vom 09. September 2026

Integrationskurs beim OB

Wie funktioniert eine Stadtverwaltung? Was macht die Stadt Kehl für den Klimaschutz? Und woher kommt das Geld der Stadt? Diese und viele weitere Fragen stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Integrationskurses dem Rathauschef bei einem Treffen im Bürgersaal.
Teilnehmende eines Integrationskurses tauschten sich im Rahmen ihres Politikunterrichts mit Oberbürgermeister Wolfram Britz im Bürgersaal aus.

Mitteilung vom 08. September 2026

Hochwasserschutz

Neue Schaltschränke, zusätzliche Sensoren, eine neue Trafostation und mehr als zwei Kilometer Kabel: Nachdem kürzlich die Sanierung der Hochwasserpumpanlage abgeschlossen wurde, wird nun die komplette Elektrotechnik im Schuttermühlkanalpumpwerk erneuert.
Insgesamt werden etwa 2100 Meter Kabel im Schuttermühlkanalpumpwerk neu verlegt. 

Mitteilung vom 07. September 2026

Botanische Hitzehelden

Superhelden tragen nicht immer Umhänge. Manche stehen einfach still da, sind grün mit bunten Tupfen – und überleben wochenlange Hitze. Kehl hat zum Glück einige dieser botanischen Hitzehelden. Denn während Trockenheit und Temperaturen weit über 30 Grad vielen Bäumen, Rasenflächen und Gärten sichtbar zugesetzt haben, gibt es Grünflächen, die der Hitze erstaunlich gelassen trotzen. Dahinter steckt kein Zufall, sondern ein Konzept: Frank Wagner, seit zwölf Jahren stellvertretender Leiter des städtischen Betriebshofs, plant die städtischen Grünflächen längst mit Blick auf die Folgen des Klimawandels. Bei einem Rundgang zeigt er, wie hitzeresistente Stauden und Wildblumen, besondere Substrate und eine reduzierte, naturnahe Pflege dazu beitragen, dass städtische Flächen widerstandsfähiger durch heiße Sommer kommen.
Wunderschön und äußerst robust: Der Purpursonnenhut performt auch bei extremen Temperaturen. 

Mitteilung vom 04. September 2026

Sportplatzsanierungen

Für Fußballerinnen und Fußballer ist die Sommerpause eine willkommene Verschnaufpause. Für den städtischen Betriebshof und die Verantwortlichen der Vereine in Leutesheim, Neumühl und Kehl ist sie dagegen Hochsaison – und das ganz ohne Ball: In den beiden Ortschaften und im Kehler Rheinstadion werden über die Sommermonate vier Spielfelder saniert. Die Maßnahmen umfassen den Umbau eines Tennenplatzes in ein Naturrasenspielfeld, die Installation neuer Beregnungsanlagen und die Erneuerung eines Kunstrasenfeldes.
Für die neuen Spielfeldlinien schneiden Fachkräfte zuerst schmale Bahnen in den Kunstrasen, um anschließend passgenau Markierungsstreifen einzusetzen.

Mitteilung vom 02. September 2026

Wald im Hitzesommer

Das Bild könnte kontrastreicher kaum sein: Stämme mit aufgerissener Rinde, kahle Äste, und wo noch Laub hängt, ist dieses gelb und welk. Direkt daneben ein dichtes Blattkleid aus sattem Grün. So stehen sich Bergahorn und Eiche im Bodersweierer Wald nach einem Hitzesommer gegenüber, in dem der Niederschlag seit April weitgehend ausgeblieben ist. Für Markus Gutmann, Revierförster im Kehler Wald, ist dies ein weiteres Zeichen dafür, dass der Aufbau eines Mischwaldes mit mehreren Baumarten vorangetrieben werden muss, damit der Wald im Klimawandel bestehen kann.
Markus Gutmann erklärt den angehenden Forstwirten Luis Oberle (Mitte) und Andreas Feißt die ideale Lichtdosierung für den klimanagepassten Wald.

Mitteilung vom 01. September 2026

Neue Nachwuchskräfte

So vielfältig wie die Aufgaben der Stadtverwaltung sind auch die Tätigkeitsfelder der 38 Menschen, für die bei der Stadt Kehl ein neuer Lebensabschnitt beginnt. 18 von ihnen starten eine Ausbildung, ein Studium, ein Einführungs- oder ein Anerkennungspraktikum. Weitere 20 engagieren sich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr, einem Freiwilligen Ökologischen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst.
Für die 18 Auszubildenden, Studierenden sowie Praktikantinnen und Praktikanten beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Mitteilung vom 28. August 2026

Corona-Nachwirkungen

Monatelang nur Online-Unterricht, kein Sport im Verein, viel zu viel Medienkonsum und noch mehr Unsicherheit: Corona ist inzwischen zwar zu einer halbwegs normalen Infektionskrankheit geworden – und hat bei vielen Jugendlichen doch gravierende, psychische Langzeitfolgen. Die einen hat die Pandemie dauerhaft zu Stubenhockern gemacht, andere sind in Depressionen abgeglitten. Egoistisches Verhalten hat zugenommen, während die Empathie verloren ging und die Ohrfeige an Akzeptanz gewinnt. In den städtischen Jugendeinrichtungen kommen immer mehr Kinder an, „die durch alle Raster fallen“, beschreibt Binja Frick, bei der Stadt zuständig für Jugend- und Jugendsozialarbeit, die Lage drei  Jahre nach dem offiziellen Ende der Pandemie.
Zusammen und doch allein: Bei zahlreichen Jugendlichen wirken Erfahrungen und Ängste aus der Corona-Pandemie noch immer nach.

Mitteilung vom 24. August 2026

Freiwilligenjahr

Wie soll es nach der Schule weitergehen? Diese Zukunftsfrage stellen sich viele Jugendliche und junge Erwachsene. Bei Ida Faschon, Hadjer Benahmed und Lena Jauch war das nicht anders. Auch sie wussten zunächst keine konkrete Antwort und entschieden sich deshalb für ein Freiwilligenjahr bei der Stadt. Zwölf Monate später wissen die drei jungen Frauen, wie es beruflich für sie weitergehen soll.
Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Kita Kreuzmatt hat sich Ida Faschon für ein duales Studium der Sozialen Arbeit entschieden. 

Mitteilung vom 22. August 2026

Hirsebreifahrt (mit Video)

Mit zwei heftigen Salutschüssen haben die Zürcher am Samstag (22. August) kurz nach 12 Uhr ihre Einfahrt in Kehl angekündigt. Nach drei Tagen auf dem Wasser – am Freitag bei strömendem Regen, Blitz und Donner – winkten sie bestens gelaunt von ihren vier Langschiffen den Schaulustigen auf der Passerelle des deux Rives, der Europa- und der Trambrücke zu, bevor sie in den Kehler Yachthafen einliefen. Etwa 90 Personen aus der größten Stadt der Schweiz hatten die abenteuerliche Fahrt auf den hölzernen Booten auf sich genommen. Weitere Dutzende Mitglieder von 25 Zürcher Zünften – allesamt in aufwendigen und farbenfrohen mittelalterlichen Gewändern – waren mit dem Bus angereist. Und hatten den berühmten Hirsebrei mitgebracht.
In ihren mittelalterlichen Kostümen fuhren die Teilnehmenden an der Hirsebreifahrt von Zürich nach Straßburg auf ihren Langbooten in Kehl ein und winkten den Schaulustigen auf den Brücken zu.

Mitteilung vom 21. August 2026

Leutesheimer Wald

Da muss selbst der Fachmann staunen: Der Waldrand entlang des Verbindungswegs zwischen der EdF-Straße und dem Naturschutzgebiet Roßwörth präsentiert sich nur acht Monate nach der großangelegten Pflegemaßnahme wieder in einem saftig-gesunden Grün. Wie schnell sich die Vegetation davon erholt hat, überrascht selbst Revierförster Markus Gutmann.
Eine Bank am Baggersee Mittelgrund
Nach der Ufergehölzpflege am Mittelgrund kehrt dort allmählich wieder das Röhricht zurück, und damit wichtiger Lebensraum für Wasservögel und Fische.

Mitteilung vom 21. August 2026

Wirtschaftsförderung

Unternehmerforen, Einzelhandelsdialoge, After Work, gemeinsam frühstücken oder sich am Stammtisch treffen – unterschiedliche Formate mit einem gemeinsamen Zweck: Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp hat in den vergangenen eineinhalb Jahren die Gelegenheiten zum Austausch all derer erweitert, die zum Wirtschaftsleben in Kehl beitragen. Denn: Nur wenn es der Wirtschaft gut geht, kann die Stadt für Einwohnerinnen und Einwohner investieren, Vereine unterstützen, Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche sowie Kulturveranstaltungen anbieten, um nur einige Beispiele zu nennen.
Begegnung und Kommunikation sind Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp besonders wichtig. 

Mitteilung vom 18. August 2026

Straßenzustand

Reflexionsschutz auflegen, Handy in die Halterung klipsen, Wetterbedingungen einstellen und los geht’s: Mit einer Geschwindigkeit von maximal 30 Stundenkilometern steuert Daniel Köbel den Dienstwagen des städtischen Bereichs Tiefbau durch die Straßen von Odelshofen. Jede einzelne Straße fährt er einmal rauf und einmal runter. Nach einer guten halben Stunde sind 1489 Fotos auf dem Handy gespeichert. Diese dokumentieren den exakten Straßenzustand vom Schlagloch bis zum Haarriss im Belag – ebenso wie die zugewucherte Straßenleuchte. Menschen und Kennzeichen von Autos, die an den Straßenrändern geparkt sind, sind auf den Fotos verpixelt.
Einschalten und losfahren: Mit Vialytics vereinfacht und verbessert sich die Straßenzustandserfassung gleichermaßen.

Mitteilung vom 17. August 2026

Kommunale Kriminalprävention

Die Kommunale Kriminalprävention (KKP) in Kehl, Rheinau und Willstätt steht vor neuen Herausforderungen: Psychische Erkrankungen und Obdachlosigkeit haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, während die Möglichkeiten, Betroffenen zu helfen, immer knapper werden. Beim jüngsten Netzwerktreffen im Haus der Jugend ging es daher um die Frage, wie durch eine noch engere Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen und Akteure gezielte Präventionsmaßnahmen entwickelt werden können, um Menschen frühzeitig zu unterstützen. Oberbürgermeister Wolfram Britz würdigte die Arbeit der Kommunalen Kriminalprävention: „Das Netzwerk leistet mit seiner engen Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag dazu, gesellschaftliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Menschen wirksam zu unterstützen.“ Zudem wurde die langjährige Koordinatorin Jannate Hammerstein verabschiedet.
Netzwerktreffen der Kommunalen Kriminalprävention im Haus der Jugend: Akteurinnen und Akteure berieten über neue Herausforderungen in der Präventionsarbeit.

Mitteilung vom 14. August 2026

Graudenzer Straße

Die Vollsperrung der Graudenzer Straße wird bis voraussichtlich 20. September verlängert. Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es kein Durchkommen: Der Kinzigdamm dient als Baustraße. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.
Bis voraussichtlich 20. September bleibt die Graudenzer Straße auf dem Abschnitt zwischen der Allensteiner Straße und der Hafenzufahrt Ost vollgesperrt. Daran schließt sich bis voraussichtlich 31.Oktober eine halbseitige Sperrung an.

Mitteilung vom 14. August 2026

Arbeitskreis Wärme, Energie und Klima

Die Kreislaufwirtschaft und damit verbunden die Frage, wie sich der Material- und Rohstoffverbrauch sowie die Abfallproduktion verringern lassen, war das übergreifende Thema der Sitzung des Arbeitskreises Wärme, Energie und Klima. Dazu stellten Studierende der Hochschule Kehl ein Fachprojekt und Lena Fuhg, Doktorandin am Karlsruher Institut für Technologie, ein Forschungsprojekt vor. Außerdem erfuhr der Arbeitskreis, wie sich der Energieverbrauch der Stadt entwickelt hat und was in Sachen Klimaschutz und -anpassung getan wird.
Studierende stehen vor Mitgliedern des Arbeitskreises Wärme, Energie und Klima im Bürgersaal.
Was geschieht mit ausgedientem Büroinventar? Eine Gruppe Studierender der Hochschule Kehl stellte dem Arbeitskreis ein Fachprojekt mit Lösungsvorschlägen vor.

Mitteilung vom 12. August 2026

Übernachtungszahlen 2025

Die Stadt am Rhein bleibt ein gefragtes Ziel: Mit 291 443 Übernachtungen liegt Kehl in der offiziellen Statistik nur knapp hinter dem Vorjahresrekord von 296 614 und festigt damit seine Position als Spitzenreiter unter den großen Kreisstädten des Ortenaukreises. Offenburg folgt mit 262 390 Übernachtungen auf Platz zwei. Unangefochten an der Spitze bleibt weiterhin Rust, wo der Europapark für einen außergewöhnlichen Besucherstrom sorgt, mit 1 618 351 Übernachtungen.
Beliebt bei Übernachtungsgästen in Kehl: das Rheinvorland und der Garten der zwei Ufer mit weitläufigen Grünflächen und der Passerelle des Deux Rives.

Mitteilung vom 11. August 2026

Abriss Bahnhofsvordach (mit Video)

Der Bahnhofsvorplatz gleicht derzeit einer Baustelle. Seit Montag, 10. August, sind dort Mitarbeitende eines Kehler Abbruchunternehmens damit beschäftigt, die Überdachung über dem Taxistand zurückzubauen. 

Mitteilung vom 07. August 2026

Realschüler beim OB

„Wie wird Kehl in zehn Jahren aussehen? Und auf welche Projekte freuen Sie sich besonders?“ Mit diesen und vielen weiteren Fragen besuchte eine siebte Klasse der Tulla-Realschule noch vor den Sommerferien Oberbürgermeister Wolfram Britz im Bürgersaal des Rathauses und diskutierte über viele Themen, von Stadtentwicklung bis Gesundheitsversorgung.
OB Wolfram Britz stellt sich geduldig den Fragen der gut vorbereiteten Siebtklässlerinnen und Siebtklässler.

Mitteilung vom 04. August 2026

Sprudelnde Brunnen

Abkühlung ist derzeit nicht nur im Freibad und an den Baggerseen gefragt, sondern auch wohnortnah in der Stadt: Am gerade sanierten Wasserband, dem beliebten Wasserspielplatz zwischen Rhein und Altrhein, planschen Dutzende Kinder und kühlen sich Erwachsene die Füße; von den Fontänenfeldern im Wohngebiet Schneeflären, also am Wasserturm, und vor der Villa Schmidt, erschallt Kinderlachen. Zwölf von 17 städtischen Brunnen sind derzeit in Betrieb. Laufen alle Brunnen, muss die Stadt dafür jährlich rund 66 000 Euro aufwenden – Investitionen für größere Sanierungen nicht mitgerechnet. Dafür, dass in fünf Brunnen kein Wasser sprudelt, gibt es (technische) Gründe.

Mitteilung vom 03. August 2026

Unternehmerforum

Künstliche Intelligenz bietet Unternehmen enorme Chancen: Sie kann helfen, Prozesse zu optimieren, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und echten Mehrwert zu schaffen. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigte das Unternehmerforum, zu dem Oberbürgermeister Wolfram Britz und Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp in die Kehler Räumlichkeiten der Kanzlei GHJ eingeladen hatten. Rund 50 Gäste erhielten dort Einblick in die KI-Strategie der international tätigen Kanzlei. Philipp Jundt, einer der vier Geschäftsführer, widmet sich seit Monaten zu 90 Prozent seiner Arbeitszeit der Frage, wie KI für GHJ und deren Mandanten neue Möglichkeiten eröffnen kann.
Oberbürgermeister Wolfram Britz (links) und Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp luden zum Unternehmerforum in die Räumlichkeiten von GHJ ein. 

Mitteilung vom 31. Juli 2026

Checkst du?!

Grenzen setzen, nein sagen oder Konflikte gewaltfrei lösen: Für viele Kinder sind das keine Selbstverständlichkeiten. Die eigenen Gefühle erkennen zu lernen und adäquate Reaktionsmöglichkeiten zu finden, ist das Ziel des Projekts Checkst du?!, das Jugendsozialarbeiterinnen an allen Kehler Grundschulen und der Albert-Schweitzer-Schule entwickelt haben. Im zurückliegenden Schuljahr haben sie damit 1750 Jungen und Mädchen erreicht. Möglich war dies durch die Unterstützung der Kehler Stiftungen, die darüber hinaus gemeinsam eine Finanzierung in der Größenordnung von jeweils 10 000 Euro über drei Schuljahre (2027/2028, 2028/2029, 2029/2030) hinweg zugesagt haben.
(von links, stehend) Anika Hug (Jugendsozialarbeiterin Söllingschule), Nicolas Uhl (städtischer Inklusionsbeauftragter), Binja Frick (Leiterin Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit), Selina Gerber (Jugendsozialarbeiterin Grundschulen Marlen und Goldscheuer), Jasna Šeric (Carl-Friedrich-Geiger-Stiftung), Claudia Malz-Klumpp (Evangelische Kirchenstiftung), Marco Feit (Volksbank-Stiftung), Barbara Tonnelier (Bürgerstiftung Kehl), Anna Eller (Jugendsozialarbeiterin Falkenhausenschule), Jannate Hammerstein (Georgette-Stiftung), Sonja Sinnen (Jugendsozialarbeiterin Falkenhausenschule), Fenja Becherer (Jugendsozialarbeiterin Albert-Schweitzer-Schule) .
(von links knieend): Annette Lipowsky (Rhein-Stiftung I Fondation du Rhin), Natascha Kaiser (Fachbereichsleitung Bildung, Soziales und Kultur), Elise Buchelet (Präventionsfachkraft), Pia Möschle (Jugendsozialarbeiterin Grundschulen Auenheim und Leutesheim) und Lisa Haupt (Jugendsozialarbeiterin Grundschule Sundheim).
Im Hintergrund das Catering-Team der Albert-Schweitzerschule, das für die Bewirtung gesorgt hatte (von links): die Schülerinnen Mila und Natalija sowie Hüsna, die ihr freiwilliges soziales Jahr absolviert.

Mitteilung vom 30. Juli 2026

LED-Umrüstung

1100 Straßenleuchten lässt die Stadt derzeit durch das E-Werk Mittelbaden auf moderne LED-Technik umrüsten. Die neuen Leuchten sind energiesparender, wartungsärmer und insektenfreundlicher als ihre Natriumdampfvorgänger. Mit diesem Modernisierungsschritt erreicht die Stadt eine Quote von 82 Prozent. Das heißt, nur noch jede fünfte Straßenlaterne im öffentlichen Beleuchtungsnetz nutzt keine Leuchtdioden.
Eine Straßenlaterne in Marlen
6046 Straßenlaternen stehen im Stadtgebiet, wovon 3826 bereits auf LED-Technik umgerüstet wurden. Mit den zusätzlichen 1100 Leuchten erreicht die Stadt eine LED-Quote von rund 82 Prozent.

Mitteilung vom 29. Juli 2026

Barrierefreiheit

Wie geht es mit den Stadtbuslinien weiter? Wie barrierefrei wird das geplante Ganzjahresbad? Zu diesen Fragen diskutierte der Beirat für Menschen mit Beeinträchtigung und schlug der Stadt zudem eine Idee vor, wie sich die Verkehrssicherheit für Menschen mit Beeinträchtigungen an Ampelübergängen erhöhen lässt.
Eine Badelift steht am Schwimmbecken in Auenheim
Ein Badelift wie im Freibad in Auenheim soll auch im künftigen Ganzjahresbad eingesetzt werden, kündigte TDK-Leiter Bodo Kopp an. 

Mitteilung vom 28. Juli 2026

Neue Parkgebühren (mit FAQs)

Neue Parkzonen und höhere Parkgebühren gelten seit 1. August an in der Kehler Innenstadt. Die wichtigsten Änderungen: Es gibt nur noch drei Parkzonen; Parkgebühren müssen an allen Tagen – also auch sonn- und feiertags – entrichtet werden und zwar im Zeitraum von 7 bis 20 Uhr. Für kurze Besorgungen kann in der Parkzone 1 eine halbe Stunde kostenfrei geparkt werden. (mit Video)
Die neuen Parkzonen in der Kehler Innenstadt: Seit dem 1. August gilt eine neue Gebührensatzung.

Mitteilung vom 23. Juli 2026

Ganzjahresbad beschlossen

Das Ganzjahresbad kann gebaut werden: Wenn alles glatt läuft, findet im Spätsommer 2029 die Eröffnung des neuen Familien- und Sportbades auf dem Gelände des ehemaligen Kehler Freibades statt. Bei sechs Gegenstimmen hat der Gemeinderat am Mittwochabend (22. Juli) der Realisierung des Projekts mit einem Kostenvolumen von 41,3 Millionen Euro (Gesamtkosten für den städtischen Haushalt) zugestimmt.
Die von Davide Abbonacci erstellte Visualisierung zeigt, wie sich das neue Ganzjahresbad nach derzeitigem Stand darstellt.

Mitteilung vom 22. Juli 2026

Halbzeitbilanz OB

Nach vier Jahren als Oberbürgermeister der Stadt Kehl hat Wolfram Britz in der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause am Mittwoch, 22. Juli, eine Halbzeitbilanz gezogen. Im Fokus standen dabei die Großprojekte Ganzjahresbad, Verwaltungsneubau, Campus Niedereich und Ausbau der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen.