Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 08. Dezember 2025

Kleingärten

Traurige Nachrichten für die Pächterinnen und Pächter der Kleingartenanlage Dorfsmatt/Niedereich: Ihre zum Teil seit mehreren Jahrzehnten gehegten und gepflegten Gärten müssen dem neuen Schulcampus weichen, den die Stadt plant. Weil in direkter Nachbarschaft zur Albert-Schweitzer-Schule nicht nur ein Neubau für die Grundschule Sundheim errichtet, sondern auch die Niedereichhalle durch eine größere und moderne Mehrzweckhalle ersetzt werden soll, reichen die bislang genutzten Flächen nicht mehr aus. Trotz der Trauer über den Verlust zeigten die Kleingartennutzerinnen und -nutzer am Informationsabend der Stadt Verständnis für den Bedarf der Schulen. Der Baubeschluss des Gemeinderats für den geplanten Schulcampus steht noch aus. 
Die Kleingärten im Dorfsmatt/Niedereich sollen dem geplanten Schulcampus weichen. Der Beschluss des Gemeinderats steht noch aus. 

Mitteilung vom 04. Dezember 2025

Unternehmerfrühstück in Auenheim

Die Verkehrssituation im Gewerbegebiet Auenheim-Süd war das beherrschende Thema beim Unternehmerfrühstück in der Ortsverwaltung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer stören sich an der Einbahnstraßenregelung auf der Robert-Bosch- und Max-Planck-Straße sowie an den daraus resultierenden Problemen mit dem Schwerlastverkehr. Das geplante Gewerbegebiet in Neumühl und ein neues Format, um Auszubildende zu gewinnen, waren ebenfalls Thema.
Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp zeigt auf eine Tafel
Gesprächsbedarf gab es beim Unternehmerfrühstück in Auenheim reichlich: Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp moderierte die Diskussionen zu Einbahnstraßenregelungen, Erweiterungsflächen und der Auszubildendensuche.

Mitteilung vom 02. Dezember 2025

Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf

Bei Waffeln, Kürbissuppe sowie Gesangs- und Tanzeinlagen wurde die Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf am Montag, 1. Dezember, offiziell wiedereröffnet. Die Einrichtung in den ehemaligen Räumen der Kehler Tafel in der Schutterstraße 86 soll künftig dazu beitragen, die Lebensbedingungen im Quartier in Zusammenarbeit mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern zu verbessern. „Wichtig ist, dass wir gemeinsam das Zusammenleben positiv gestalten und die Gemeinwesenarbeit ist eine Schnittstelle für alle, die sich einbringen wollen“, sagte Oberbürgermeister Wolfram Britz. Mitarbeiterin vor Ort ist in Zukunft Stefanie Studer, die zuvor in der GWA Kreuzmatt tätig war.  
Mit ihren bunten Tüchern sorgten die Kinder der Kita Sölling bei einem Tanz auf der Wiedereröffnungsfeier der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf für Stimmung.

Mitteilung vom 01. Dezember 2025

Wärmecontainer in der Naturkita Sundheim

Pünktlich vor dem meteorologischen Wintereinbruch durfte sich die Naturkita Sundheim über eine ganz besondere Lieferung freuen: Mit großen Augen beobachteten die Kinder, wie zwei riesige weiße Klötze von der Rheindammstraße aus über den Zaun gehoben und am Rand des Kita-Geländes abgestellt wurden. Dass die Einrichtung, in der sich das ganze Jahr über nahezu alles draußen abspielt, nun für die Wintermonate zwei Wärmecontainer erhält, begeistert Kinder, Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher gleichermaßen.
Mitarbeiter des Betriebshofs und der Firma Algeco koordinieren gemeinsam die Platzierung der Wärmecontainer auf dem Gelände der Naturkita Sundheim. 

Mitteilung vom 27. November 2025

Rathaussanierung

Über elf Monate war das Kehler Rathaus in Rohrgerüste gehüllt. Nun ist die umfassende Dach- und Fassadensanierung abgeschlossen und das denkmalgeschützte Gebäude präsentiert sich neuerdings in sogenanntem gebrochenem Weiß. Doch nicht nur die Farbe ist eine andere, nach den Arbeiten zeigt sich das Rathaus auch deutlich energieeffizienter und nachhaltiger.
Die Rathaussanierung ist abgeschlossen und das Gebäude präsentiert sich in gebrochenem Weiß.

Mitteilung vom 24. November 2025

Bewegungspass

Hüpfen wie ein Känguru, balancieren wie ein Eichhörnchen, rollen wie ein Bär: Vierzehn pädagogische Fachkräfte aus Kehler Einrichtungen tauchten einen Tag im Bewegungsraum der Kita Kreuzmatt in die Welt der frühkindlichen Motorik ein. Nach intensiver Schulung sind sie nun bestens gerüstet, den „Bewegungspass“ in ihren Kitas einzuführen und die Entwicklung von Kindern zwischen zwei und sieben Jahren gezielt zu fördern.
Dominik Hertlein (Koordinator Gesundheitsförderung in Lebenswelten bei der AOK Südlicher Oberrhein), Natascha Kaiser (Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Kultur), Andrea Heiberger (regionale Präventionsbeauftragte des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis) und Sandra Gerhardt, bei der Stadt Kehl zuständig für Sport und Vereinsförderung (von links).

Mitteilung vom 20. November 2025

Ganzjahresbad

Die Planungen für das neue Ganzjahresbad kommen voran: Im Frühsommer 2029 soll die Kombination von Frei- und Hallenbad auf dem Gelände des ehemaligen Kehler Freibades eröffnen. Aus Kostengründen wurden einige Änderungen im Zuschnitt notwendig, die in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch (19. November) ebenso vorgestellt wurden, wie zwei Tage zuvor in der 2017 ins Leben gerufenen Projektgruppe zum Badneubau, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Nutzergruppen. Um den Kostendeckel von 47,4 Millionen Euro einhalten zu können, werden das Gebäude und alle Wasserflächen verkleinert. In den Schwimmerbecken draußen (50 Meter Länge) und drinnen (25 Meter Länge) gibt es fünf statt sechs Bahnen, auf einen Sprungturm wird verzichtet.
Die Animation der Architekten zeigt, wie der künftige Freibadbereich im geplanten Ganzjahresbad aussehen könnte.

Mitteilung vom 19. November 2025

Gemeinsame Kontrollaktion

Spielautomaten ohne Gewinnmöglichkeiten: 70 solcher Unterhaltungsgeräte waren bis vor wenigen Wochen von Gastronomen oder Spielhallenbetreibern in Kehl noch angemeldet. Ein Schreiben der Stadtverwaltung und eine gemeinsame Kontrollaktion von Landespolizei und Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) haben deren Zahl nun auf vier reduziert. Der Grund: Die Geräte mit dem harmlosen Namen werden häufig zu illegalem Glückspiel genutzt.
Fünf Spielautomaten stehen nebeneinander
Sieben illegale Spielautomaten wurden bei einer konzertierten Kontrollaktion von Landespolizei und Kommunalem Ordnungsdienst der Stadt aus dem Verkehr gezogen. Bildrechte: Polizeipräsidium Offenburg

Mitteilung vom 16. November 2025

Volkstrauertag

Auf vier neue Graffiti-Tafeln haben Mitglieder der Zeitzeugen-Arbeitsgemeinschaft des Einstein-Gymnasiums großflächig ihre Friedenbotschaften gesprüht. Bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag (16. November) wurden sie von der Gruppe um ihren Lehrer Uli Hillenbrand vorgestellt. Was es bedeutet, wenn der Krieg den Vater nimmt, und wie dieser Verlust das ganze Leben begleitet, haben die Schülerinnen und Schüler im Interview mit Zeitzeugen erfahren und in einem Video mit dem Titel „Im Krieg gefallen“ festgehalten. Außerdem sind die Berichte der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an einer neuen Hörstation auf dem Kernstadt-Friedhof abrufbar. Oberbürgermeister Wolfram Britz rief in seiner Gedenkrede zum Umdenken auf – im Alltag, in der Politik und in der Ökologie. Nur so lasse sich die Freiheit bewahren.
Die Mitglieder der Zeitzeugen-AG mit ihrem Lehrer Uli Hillenbrand (ganz links), dem Graffiti-Künstler Raphael Lieser (Zweiter von links): Rayan Nagel, Johannes Kauder, Luca Nostadt, Joseba Fortunato, Dilara Celik, Marie Chambrion, Élodie Drouet, Vivian Eisenberg, Mattéo Charreyron, Marta Andreae, Max Jutzler, Valeska Nossol, Sofiia Kezlya, Chiara Wehrle. Auf dem Foto fehlt Violette Kessler, die auch zur Gruppe gehört.

Mitteilung vom 13. November 2025

Kälteschutzsaison

Der November zeigt sich bereits von seiner winterlich-kalten Seite. Für Menschen, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben, kann das mitunter zu einem gesundheitsgefährdenden Problem werden. Seit 2021 gibt es aus diesem Grund ein Kälteschutzquartier in Kehl: fünf beheizte Container. In der zurückliegenden Saison 2024/2025 erreichten die Nutzungszahlen mit 1177 Übernachtungen einen Höchstwert. „Der Kälteschutz wird nach wie vor dringend gebraucht“, betonte Jannate Hammerstein, Leiterin für den städtischen Bereich Sozialwesen.
Ein Container wird mit einem Kran abgestellt
Fünf beheizte Container dienen Menschen ohne Obhut im Winter als nächtliche Unterkunft.

Mitteilung vom 10. November 2025

Tempo 30

Auf der Iringheimer Straße ab der Einmündung in die Kanzmattstraße sowie auf der Vogesenallee vom Wasserturm bis zum Rewe-Supermarkt (Höhe Hausnummer 37) gilt seit Montag, 10. November, Tempo 30 – und das zeitlich unbegrenzt. Damit folgt die Stadtverwaltung einem viel geäußerten Wunsch aus der Bevölkerung und dem Gemeinderat.
Mitarbeiter des Betriebshofs montieren ein Straßenschild, das Tempo 30 ausweist.
Die neuen Straßenschilder haben Mitarbeiter des Betriebshofs am Montagmorgen (10. November) entlang der Vogesenallee und Iringheimer Straße montiert.

Mitteilung vom 07. November 2025

Partnerschaft mit Charkiw

Bewegende Augenblicke am Freitagabend (7. November) im historischen Straßburger Rathaus: Die Eurométropole de Strasbourg, die Städte Straßburg und Kehl unterzeichnen eine Solidaritätspartnerschaft mit der ostukrainischen Stadt Charkiw. Kernpunkte der Vereinbarung sind die Jugend, Bildung und Kultur sowie die Inklusion. Ihor Terekhov, Oberbürgermeister von Charkiw, dankte „ganz Frankreich und Deutschland“ für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, „für die unschätzbare Hilfe im Energiebereich und im sozialen Bereich“.  
Die in drei Sprachen ausgefertigte Vereinbarung mit der ukrainischen Stadt Charkiw unterzeichneten: die Präsidentin der Eurométropole de Strasbourg, Pia Imbs sowie die Stadtoberhäupter von Charkiw, Ihor Terekhov, von Straßburg, Jeanne Barseghian, und von Kehl, Wolfram Britz.

Mitteilung vom 06. November 2025

Projekt "Natur nah dran"

Vertrocknet, verblüht und struppig: So sehen zunehmend einige Flächen in Kehl aus, die vor wenigen Wochen noch in voller Blüte standen. Was auf den ersten Blick unordentlich wirken kann, erfüllt jedoch eine wichtige ökologische Funktion. Denn die vom Betriebshof eingerichteten Natur-nah-dran-Flächen und alle weiteren Flächen in den Stadtbezirken und den Ortsteilen, die zur Zeit sich selbst überlassen scheinen, bieten in der kalten Jahreszeit wertvolle Rückzugsorte und Nistquartiere für Insekten und dienen Vögeln als natürliche Nahrungsquelle.
Das Projekt "Natur nah dran" fördert auch in Kehl die biologische Vielfalt.

Mitteilung vom 05. November 2025

Stadtjäger

Eigentlich findet Siegfried Geisbauer die Bezeichnung Stadtjäger irreführend. Er bevorzugt „Wildtiermanager im Siedlungsgebiet“. Ende Oktober ist er von der Stadt offiziell als Stadtjäger eingesetzt worden. Damit hat die Stadt die rechtlichen Bedingungen geschaffen, dass Einwohnerinnen und Einwohner bei Problemen mit Wildtieren die Expertise des Stadtjägers in Anspruch nehmen können. Mit der Flinte über der Schulter wird man ihn, anders als der Name suggeriert, aber so gut wie nie in der Kernstadt oder in den Ortschaften antreffen. „90 Prozent meiner Tätigkeit besteht aus Beratung“, betont er.
Kanadagänse watscheln durch den Garten der zwei Ufer.
Zu den Wildtieren, die auf Futtersuche in Stadtgebiete vordringen, zählt unter anderem auch die Kanadagans.

Mitteilung vom 05. November 2025

Sanierungsgebiet

Das Gebiet von der Stadthalle über das Rathausareal und die Hauptstraße bis hin zum Hanauer Museum soll grüner, moderner und lebenswerter werden. Im Frühjahr wurde es in die Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Bei einer Informationsveranstaltung im gut gefüllten Zedernsaal in der Stadthalle ist am Montag, 10. November, der offizielle Startschuss für die vorbereitenden Untersuchungen gefallen. Die anwesenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner erfuhren, welche Chancen sich durch die Ausweisung eines Sanierungsgebiets für sie ergeben und wie sie sich in den Prozess einbringen können.
Bei der Informationsveranstaltung zum Sanierungsgebiet im Bereich zwischen der Stadthalle und dem Hanauer Museum erfuhren die Anwesenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner mehr über über das Projekt, den Ablauf und Förderbedingungen. 

Mitteilung vom 03. November 2025

Biotoppflege im Roßwörth

Im Naturschutzgebiet Roßwörth bei Leutesheim knattern im Dezember wieder die Motorsägen. Dann greifen angehende Forstwirte des forstlichen Ausbildungszentrums Mattenhof im Auftrag der Stadtverwaltung zu den Kettensägen und pflegen einen rund 500 Meter langen Heckenstreifen. Dieser Rückschnitt ist wichtig, um die Artenvielfalt sowohl der Tiere als auch der Pflanzen auf der Fläche zu erhalten. Bereits 2017 hatten Azubis vom Mattenhof über vier Tage hinweg den Heckenstreifen im Roßwörth gepflegt.
Forstverständige begutachten eine Wiesenfläche im Naturschutzgebiet Roßwörth in Leutesheim.
Das forstliche Ausbildungszentrum Mattenhof setzt im Dezember im Auftrag der Stadt die Biotoppflege im Naturschutzgebiet Roßwörth fort. Die Beteiligten, darunter Leutesheims Ortsvorsteher Heinz Faulhaber (links) und Revierförster Markus Gutmann (Sechster von links) bezeichneten die Entwicklung des Biotops als "großen Erfolg".

Mitteilung vom 30. Oktober 2025

Unternehmerforum

125 Jahre Kehler Hafen, 175 Jahre Sparkasse Hanauerland: 300 Jahre Kehler Wirtschaftsgeschichte bildeten auf Einladung von Oberbürgermeister Wolfram Britz und der Wirtschaftsförderung den Anlass für ein Unternehmerforum auf dem Schiff „Karlsruhe“. Während der gut zweistündigen Hafenrundfahrt redete Dr. Moritz Kraemer, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, Klartext: „Unsere Generation hat die Friedensdividende verfrühstückt.“
Die Rundfahrt mit der "Karlsruhe" beim gemeinsamen Unternehmerforum von Hafen, Sparkasse und Wirtschaftsförderung führt auch am Schrottverladeplatz der Badischen Stahlwerke vorbei.

Mitteilung vom 29. Oktober 2025

Carsharing: Unser Auto zum Teilen

Wenn Familie Dupré La Tour über ihren Alltag ohne eigenes Auto spricht, wird schnell deutlich: Gemeinsame Zeit steht für sie an erster Stelle, und zwar echte quality time . Verständlich, denn mit vier Kindern ist Zeit ein knappes Gut. Die Familie stammt ursprünglich aus Frankreich und lebt seit vierzehn Jahren in Kehl. 2017 haben sie den privaten Pkw abgeschafft und sind auf das städtische Carsharing umgestiegen. Eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut haben. Im Gegenteil: Mehr Freiheit und weniger Stress gehören für sie inzwischen selbstverständlich dazu. Möglich macht das auch stetig wachsende Carsharing-Angebot in Kehl. Zum Text gehört auch ein Video.
Familie Dupré La Tour zeigt, wie Carsharing auch mit Kindern funktioniert: flexibel, nachhaltig und unkompliziert.

Mitteilung vom 28. Oktober 2025

Vereinstreffen

Wie lassen sich Kinder für Vereinssport begeistern und Studierende an der Hochschule motivieren, sich in Vereinen zu engagieren? Zwei Projekte standen im Mittelpunkt des Vereinstreffens, zu dem die Stadt ins Kulturhaus eingeladen hatte. Dort präsentierte sich der Verein „Kinder brauchen Sport“ und Hochschulrektor Professor Dr. Joachim Beck stellte eine Projektidee vor, um Studierende und Vereine zusammenzubringen.
Fachbereichsleiterin Natascha Kaiser, Oberbürgermeister Wolfram Britz und Vereinskoordinatorin Sandra Gerhardt stehen auf der Kulturhausbühne.
(von links) Natascha Kaiser (Fachbereichsleiterin für Bildung, Soziales und Kultur), Oberbürgermeister Wolfram Britz sowie Sandra Gerhardt, bei der Stadt für Vereinsförderung zuständig, begrüßten zahlreiche Vereinsvertreterinnen und Vertreter im Kulturhaus.

Mitteilung vom 27. Oktober 2025

Asiatische Hornissen

Im Herbst, wenn sich das Blattwerk an den Laubbäumen lichtet, treten sie unverhüllt zutage, kürbisgroß und bis zu 15 Kilo schwer: die Nester der Asiatischen Hornisse. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Filial- oder Sekundärnest, in dem mehrere tausend Tiere leben und die nächste Generation der Hornissenköniginnen heranwächst. Aber wo können Einwohnerinnen und Einwohner Nestfunde melden und wer kümmert sich anschließend um die Entfernung?
Ein Nest der Asiatischen Hornisse hängt in einem Baum
Seit die Asiatischen Hornissen als etablierte Art gelten, ist die Nestentfernung auf privatem Grund Sache der Eigentümerinnen und Eigentümer. 

Mitteilung vom 21. Oktober 2025

Bestattungen

Bei der Frage nach der letzten Ruhestätte bewegt sich der Trend in Kehl seit Jahren weg von einer klassischen Sargbestattung. Stattdessen fällt die Wahl immer häufiger auf ein Urnengrab. Aber auch besondere Bestattungsformen wie beispielsweise Urnen an Bäumen einlassen, werden zunehmend nachgefragt.
Der Gedenkstein mit Namenstafeln auf dem Leutesheimer Friedhof
"Im Hain" auf dem Leutesheimer Friedhof erinnern kleine Tafeln an den Gedenksteinen an jene, die unter den Bäumen in Urnen beigesetzt wurden.

Mitteilung vom 20. Oktober 2025

Ausflug mit Geflüchteten in den Lahrer Stadtpark

Mit Lust auf neue Begegnungen und der Vorfreude auf Austausch und eine kleine Auszeit machen sich dreizehn Frauen und 16 Kinder vom Kehler Bahnhof auf den Weg. Gemeinsam fahren sie mit dem Zug nach Lahr, wo sie im Stadtpark einen Tag zwischen Spielplatz, Streichelzoo und Rosengarten miteinander verbringen. Eingeladen hatte das städtische Integrationsmanagement, unterstützt von der Kehler Flüchtlingshilfe. Für die größtenteils alleinerziehenden Mütter aus Algerien, Afghanistan, Syrien und der Ukraine war es eine Gelegenheit, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen.
Im Lahrer Stadtpark wurde gelacht, gespielt und der Moment genossen.

Mitteilung vom 15. Oktober 2025

Barrierefreiheit

Der Beirat für Menschen mit Beeinträchtigungen ist mittlerweile zu einer festen Größe in Kehl geworden. Seine Anregungen spielen bei Planungen der Stadtverwaltung eine immer wichtigere Rolle, auch bei großen Zukunftsprojekten wie dem geplanten Verwaltungsneubau oder dem Kombibad. Nun konnte das Gremium in seiner jüngsten Sitzung erneut Veränderungen anstoßen, die das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen verbessern sollen: Unter anderem erhält der Bürgerservice mit Ausländerbüro barrierefreie Parkmöglichkeiten. Außerdem informierte der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, Michael Heitzmann, über den Stand verschiedener Projekte, die in der Vergangenheit durch den Beirat angestoßen wurden. Ebenfalls zu Gast war Claude Woitschitzky, Leiter des Geschäftsbereichs Bäder bei den Technischen Diensten Kehl. Er gab einen Ausblick, wie das geplante Kombibad barrierefrei gestaltet werden soll.
Kürzlich im Beirat für Menschen mit Beeinträchtigungen beschlossen: Der Bürgerservice mit Ausländerbüro in der Großherzog-Friedrich-Straße erhält barrierefreie Parkmöglichkeiten.

Mitteilung vom 14. Oktober 2025

Allez hop zum Job

Sportlich, locker und ganz ohne Bewerbungsmappe: Das ist die Idee hinter der grenzüberschreitenden Rekrutierungsveranstaltung „Allez hop zum Job“, bei der am Donnerstag, 9. Oktober, rund 150 Teilnehmende aus der deutsch-französischen Grenzregion in der Sporthalle Aristide Briand in Straßburg zusammenkamen. Das Prinzip des Job-Speed-Datings in Turnschuhen ist ebenso ungewöhnlich wie erfolgreich: Bei Übungen in gemischten Teams treffen Arbeitssuchende und Arbeitgebende zunächst anonym aufeinander. Erst nach einem gemeinsamen Mittagessen wird aufgelöst, wer welche Rolle hat. Insgesamt nahmen sieben Unternehmen aus Frankreich und sieben aus Deutschland an dem innovativen Format teil. Von Seiten der Stadt waren Susanne Camara, Fachkoordinatorin Kinder des Bereichs Bildung, Soziales und Kultur, Betriebshofmitarbeiterin Daphne Blanc sowie Stadtmarketing-Chef und Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp dabei.
Was mit einem gemeinsamen Aufwärmen beginnt, führt bei "Allez hop zum Job" zu neuen Kontakten und Möglichkeiten.

Mitteilung vom 13. Oktober 2025

Beginn der Fällperiode

Bäume und Sträucher spielen eine besondere Rolle für den Klimaschutz und sind wichtige Lebensräume für Tiere. Sie spenden Schatten, reinigen die Luft und prägen das Stadt- und Landschaftsbild. Damit sie gesund und damit auch verkehrssicher bleiben, beginnen derzeit nicht nur viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer mit der Pflege ihrer Gehölze. Auch der städtische Betriebshof hat mit Beginn der Fällperiode, die sich von Oktober bis Ende Februar erstreckt, seine jährlichen Baumpflegearbeiten aufgenommen.
In der Fällperiode von Oktober bis Ende Februar können Bäume fachgerecht gepflegt und gefällt werden.

Mitteilung vom 08. Oktober 2025

Freibadbilanz

25 109 Besucherinnen und Besucher weniger als im Vorjahr – das ist die Bilanz der zurückliegenden Freibadsaison. Insgesamt 53 995 Badegäste besuchten zwischen Anfang Mai und Mitte September das Freibad in Auenheim. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 (79 104 Besucherinnen und Besucher) ist das ein merklicher Rückgang. Hingegen ist die Zahl der verkauften Saisonkarten gegenüber dem Vorjahr um 240 Tickets auf 1587 angestiegen.
Badegäste im Freibad in Auenheim im Juni
Überraschend gut besucht war der Juni. An zwei Tagen erreichte das Bad sogar seine Besucherobergrenze.

Mitteilung vom 02. Oktober 2025

Stolpersteinverlegung

Drei Messingtafeln, eingelassen in den Boden an der Hauptstraße 33, erinnern seit Donnerstagmorgen an das schreckliche Schicksal der jüdischen Familie Gradwohl. Sie dienen als weiteres Mahnmal für die vom NS-Regime forcierte gesellschaftliche Ausgrenzung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger und deren systematische Ermordung in Internierungslagern. In Kehl liegen nunmehr 76 Stolpersteine als Gedenken an die zahllosen Opfer des Nationalsozialismus.
Die drei Stolpersteine für Sigmund, Celine und Leo Gradwohl, umringt von weißen Rosen.
Die drei von Künstler Gunter Demnig eingesetzten Stolpersteine an der Hauptstraße 33 erinnern an die Schicksale von Sigmund, Celine und Leo Gradwohl.

Mitteilung vom 30. September 2025

Sperrmüll

In mehreren Innenstadtbezirken läuft derzeit bis offiziell Mittwoch, 1. Oktober, die Sperrmüllabfuhr. Leider wiederholt sich ein unerfreuliches Muster: Neben den zulässigen Sperrmüllgegenständen werden große Mengen an unzulässigen Materialien abgestellt, darunter Baumaterialien, Glas, Farbeimer und Elektro-Groß- und Kleingeräte. Diese Gegenstände werden nicht mitgenommen und bleiben auf der Straße zurück. Auch frühzeitig abgestellte – teils unzulässige – Materialien beeinträchtigen das Stadtbild, erschweren die Arbeit der Entsorgungsdienste und stellen eine erhebliche Belastung für die Mitarbeitenden des Betriebshofs dar.
Elektrogeräte und Baumaterialien gehören nicht in den Sperrmüll; sie müssen von den Eigentümern selbst entfernt und entsorgt werden.

Mitteilung vom 24. September 2025

Sundheimer Grund

Rot leuchten die Äpfel an den in Reihen ausgerichteten Bäumchen und stehen in perfektem Kontrast zur kurz gemähten sattgrünen Wiese darunter. Doch was anmutet wie ein gepflegter Hausgarten ist keine Fläche, auf der sich seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Dass wilde und unaufgeräumte Bereiche mit mehr als kniehohem Bewuchs, abgestorbenen Sträuchern und anderem Totholz für die Biodiversität viel wertvoller sind, verdeutlichten die städtischen Umweltbeauftragten und der Gebietsbetreuer Oliver Schmidle vom Regierungspräsidium Freiburg Stadträtinnen und Stadträten, Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative Umweltschutz, des Naturschutzbundes (NABU) und des Obst- und Gartenbauvereins bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Sundheimer Grund.
Der lange Altrheinzug im Sundheimer Grund, wo auch der Eisvogel eine stabile Population ausgebildet hat, steht mitsamt den ihn begleitenden Flächen unter Naturschutz.

Mitteilung vom 22. September 2025

Kermesbeere

In vielen Gärten Süddeutschlands ist sie mittlerweile anzutreffen: die Kermesbeere. Doch auch wenn sie als Zierpflanze nett anzusehen ist, kann sie auf die heimische Umwelt negative Auswirkungen haben. Denn die Kermesbeere, ursprünglich in Südamerika und Asien heimisch, gilt in Mitteleuropa als invasiv. Sie konkurriert mit einheimischen Pflanzenarten und kann diese verdrängen. Doch damit nicht genug: Ihre Beeren und Samen sind giftig und können eine Gefahr für Weide-, Wild- und Haustiere sowie teilweise auch für Kinder darstellen.
Die Kermesbeere (die asiatische Art) zu sehen am Ortsrand von Leutesheim.