Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 04. März 2026

Messdi-Vorbereitung

Über 195 000 Besucherinnen und Besucher strömten im vergangenen Jahr zum Kehler Messdi. Auch 2026 soll das größte Volksfest der Ortenau wieder zehntausende Menschen aus der Region und darüber hinaus nach Kehl ziehen. Bis zum Fassanstich an Christi Himmelfahrt (14. Mai) müssen sich Messdi-Fans zwar noch einige Wochen gedulden, doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Zum dritten Mal verantwortet die Kehl Marketing die Organisation der Großveranstaltung. Monatelange Planung, intensive Abstimmung und zahlreiche Gespräche mit unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung, mit der Polizei, Rettungsdiensten sowie Dienstleisterinnen und Dienstleistern sind erforderlich, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. „Der Messdi ist ein riesiges Gemeinschaftsprojekt, bei dem viele Bereiche ineinandergreifen“, sagt Tourismusleiterin Antje Lenz von der Kehl Marketing.
Damit die Besucherinnen und Besucher auf dem Messdi auch in diesem Jahr wieder ausgelassen feiern können, bedarf es monatelanger Planung und Vorbereitung.

Mitteilung vom 03. März 2026

Kriminalprävention

Kriminalitätsprävention ist in Kehl nicht nur ein Schlagwort, sondern ein gesellschaftliches Netzwerk mit langer Tradition. Nun bekommt die Kommunale Kriminalprävention (KKP) mit Binja Frick, Leiterin der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, und Melanie Frühe, Leiterin der Stadtteil- und Sozialraumentwicklung, zwei neue Ansprechpartnerinnen. Aufgrund interner Umstrukturierungen übernehmen die beiden die Koordination des bewährten Netzwerks von Jannate Hammerstein, Leiterin des Bereichs Sozialwesen. Im Tandem führen sie damit ein Konzept fort, das in Kehl seit rund 25 Jahren erfolgreich besteht.
Melanie Frühe (links) und Binja Frick koordinieren im Tandem das Netzwerk der Kommunalen Kriminalitätsprävention.

Mitteilung vom 15. Januar 2026

Landtagswahl 2026

Die bisherige Zahl der Briefwahlanträge für die Landtagswahl am Sonntag, 8. März, reicht weiter nicht an das Niveau der vergangenen Landtagswahl heran: 4683 Mal wurde bislang (Stand: 4. März) Briefwahl beantragt. Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl 2021 waren es rund 5700 Briefwählerinnen und Briefwähler. Indes hat das Institut Infratest dimap angekündigt, die Kulturfabrik in Goldscheuer als eines von landesweit 200 Wahllokalen für eine Nachwahlerhebung (Exit Poll genannt) ausgewählt zu haben. Das heißt: Nach dem Urnengang werden die Wählerinnen und Wähler gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen und Angaben zu ihrer Person (Alter, Geschlecht und Schulabschluss) sowie zu ihrer Wahlentscheidung zu machen. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Anhand dieser Angaben (sowie derer aus den übrigen 199 Wahllokalen) wird anschließend eine Prognose zum Ausgang der Landtagswahl errechnet. Die Hochrechnung wird um 18 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

Mitteilung vom 02. März 2026

Dreharbeiten in der Mediathek

Die Mediathek an der Marktstraße ist ein Ort zum Schmökern und Lernen, für Lesungen und Kunstausstellungen – und Kulisse für einen Film. Zwischen Bücherregalen und Lesesesseln haben Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler des Einstein-Gymnasiums im Erdgeschoss Szenen für ihren Abifilm abgedreht.
Kameramann Thomas Bringolf filmt einen Mitschüler an einem Tisch.
Dreharbeiten in der Mediathek: Kameramann Thomas Bringolf (links) fängt für den Abifilm Szenen in der Mediathek ein. 

Mitteilung vom 27. Februar 2026

Wartung der Kehler Pumpwerke

Maschinen brauchen Pflege. Besonders dann, wenn sie wie das Schuttermühlkanalpumpwerk am Rande des Hafenbeckens oder das Drainagepumpwerk in der Kinzigallee dafür sorgen, dass die Füße der Kehlerinnen und Kehler trocken bleiben. Nachdem im Frühjahr 2024 eine aufwendige Sanierung der Pumpen im Hafengebiet durchgeführt worden war, stand nun die Wartung der Stromaggregate an.
Das massive Stromaggregat des Schuttermühlkanalpumpwerks zeigt eindrucksvoll, welche Kräfte nötig sind, um Millionen Kubikmeter Wasser zu bewegen.

Mitteilung vom 25. Februar 2026

Offene Arbeit in der Kita

Wie viel Offenheit und Autonomie brauchen Kinder im Kita-Alltag? Und was unterstützt sie am besten in ihrer individuellen Entwicklung und ihrem Wohlbefinden? Für die städtischen Kitas ist die Antwort seit rund 25 Jahren eng mit dem Konzept der Offenen Arbeit verbunden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Selbstbestimmungs- und Beteiligungsrechte jedes einzelnen Kindes. Damit dieses pädagogische Konzept lebendig bleibt, sich weiterentwickelt und an die Bedingungen vor Ort angepasst werden kann, haben die Leiterinnen der städtischen Kitas an einer zehntägigen Weiterbildung zur Fachkraft für Offene Arbeit teilgenommen. In sechs zweitägigen Modulen vertieften sie ihr Wissen in Theorie und Praxis. Am Dienstag (24. Februar) erhielten sie zum Abschluss in einer kleinen Feierstunde im Bürgersaal der Ortsverwaltung ihr Zertifikat und nahmen viele neue Impulse mit zurück in ihre Einrichtungen.
Mit vielen neuen Impulsen und einem Zertifikat in Händen kehren die Leiterinnen der städtischen Kitas in ihre Einrichtungen zurück.

Mitteilung vom 23. Februar 2026

"Drecksarbeit": Ausstellung im Kulturhaus

In einer Handvoll Boden leben mehr Organismen als Menschen auf dem Planeten Erde. Die Ausstellung „Drecksarbeit“ macht die wichtigsten Tierchen der Welt, an deren Überleben unser eigenes hängt, vom 2. März bis 23. Mai im Kulturhaus sichtbar. In der extremen Vergrößerung eines Raster-Elektronen-Mikroskops enthüllen die großformatigen Fotografien eine Welt, die wie Science-Fiction anmutet, sich aber tagtäglich unter unseren Füßen abspielt. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr im Kulturhaus. Danach kann die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Kulturhauses besucht werden. Der Eintritt ist frei.
Echiniscus granulatus © eye of sciences - Meckes & Ottawa

Mitteilung vom 25. Februar 2026

Wechsel im Gemeinderat

Markus Sansa (SPD) verlässt den Kehler Gemeinderat nach fast 17 Jahren aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch. Nachdem ihn Oberbürgermeister Wolfram Britz zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Mittwoch (25. Februar) verabschiedet hatte, nahm Heinz Faulhaber seinen Platz am Ratstisch ein. Der Ortsvorsteher von Leutesheim hatte dem Gremium von 2004 bis 2024 angehört und bei der Kommunalwahl den Einzug knapp verpasst.
Nach fast 17 Jahren verabschiedet Oberbürgermeister Wolfram Britz Markus Sansa aus dem Gemeinderat.

Mitteilung vom 22. Februar 2026

Flüchtlingsunterkunft

Die Flüchtlingsunterkunft im Wohnquartier Schneeflären ist fast fertig: Bevor die ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Frühjahr einziehen werden, konnte das Gebäude am Samstag (21. Februar) bei einem Tag der offenen Tür besichtigt werden. Knapp 100 Interessierte haben diese Möglichkeit genutzt und bei Führungen durchs Haus Fragen an Oberbürgermeister Wolfram Britz und Natascha Kaiser, Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Kultur, gestellt.
Wie es im Innern der neuen Flüchtlingsunterkunft im Quartier Schneeflären aussieht, schauten sich am 21. Februar knapp 100 Besucherinnen und Besucher an.

Mitteilung vom 19. Februar 2026

Sanierungsbeginn Wasserband

500 000 Euro investiert die Stadt in Kehls beliebtesten Spielplatz: Das zur grenzüberschreitenden Gartenschau 2004 eröffnete Wasserband braucht eine Generalsanierung. Ein Baggerbiss markierte am Donnerstagvormittag im Beisein von Oberbürgermeister Wolfram Britz sowie eines Teils der Mitglieder des Wasserbandteams den Sanierungsbeginn. Auf der komplexen Baustelle wird nun mit Hochdruck gearbeitet, damit von Mai an im Wasserband wieder gespielt und geplantscht werden kann.
Mit einem Baggerbiss beginnen die Sanierungsarbeiten am Wasserband. 

Mitteilung vom 24. Februar 2026

Besuch aus Japan

Kehl fasziniert und das weit über die Ortenau hinaus. Im September besuchte eine Gruppe japanischer Tourismus-Studentinnen im Rahmen ihrer Parisreise die Rheinstadt. Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp begrüßte die Gäste in der Tourist-Information. Ein Besuch, der Eindruck hinterließ: Nur ein knappes halbes Jahr später kehrt Chieko Nakabasami, Professorin für Internationales Tourismusmanagement an der Toyo-Universität in Tokio, nach Kehl zurück, um sich mit Christoph Hodapp zu grenzüberschreitendem Tourismus auszutauschen.
Chieko Nakabasami, Christoph Hodapp und Junko Tokue.
Viele Fragen zum Tourismus in der Grenzregion Kehl-Straßburg richtete Chieko Nakabasami (links), Professorin für Internationales Tourismusmanagement in Tokio, an Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp. Vermittelt wurde der Besuch von Austauschkoordinatorin Junko Tokue (rechts).

Mitteilung vom 18. Februar 2026

Neue Tramzüge

Seit kurzem sind sie täglich auch in Kehl zu sehen und fallen durch ihr schlankes Design aber auch durch noch größere Glasscheiben auf. Vor allem aber sind die neuen Tramzüge der Generation Citadis 3 von Alstom geräumiger: Bis zu 286 Fahrgäste finden darin Platz. Zum Vergleich: In der Eurotram sind es nur 200. Auch für Menschen mit Beeinträchtigungen bringen die neuen Tramzüge Verbesserungen: Akustische sowie optische Signale und Einrichtungen für sehbehinderte Personen machen die Nutzung für Betroffene einfacher. Für Rollstühle und Kinderwagen gibt es reservierte Zonen.
Platz für mehr Fahrgäste, energiesparend und komfortabler für Menschen mit Beeinträchtigungen: Die neue Tram Citadis 3 fährt jetzt auch nach Kehl.

Mitteilung vom 17. Februar 2026

Fake News

Wie erkennt man Fake News, KI-generierte Fotos und sogenannte Deep Fakes? Damit hat sich eine Gruppe von Jugendlichen in der Mediathek auseinandergesetzt. „Es war sehr schwer, Fälschungen zu erkennen“, zieht eine Teilnehmerin nach zwei intensiven Stunden das Fazit für die Gruppe. Doch mit den Tipps, die sie bekommen haben, wollen alle dranbleiben und den Weg weitergehen, um zu Fakten Checkern zu werden.
Am Lernbuffet des Freiburger Regierungspräsidiums konnten sich die Jugendlichen die Aufgaben zum Faktencheck aussuchen und auf den zugehörigen Tablets bearbeiten.

Mitteilung vom 16. Februar 2026

Maßnahmen zur Klimaanpassung

Ein Tag voller Eindrücke und Gespräche prägte das deutsch-französische Treffen von Umwelt- und Kommunalvertreterinnen und -vertretern, die gemeinsam die Außenflächen dreier Straßburger Grundschulen und vier Kehler Kindergärten erkundeten und dabei sprichwörtlich einen Blick in Nachbars Garten warfen. Begleitet von Dr. Ann-Magret Amui-Vedel, stellvertretender Leiterin Umwelt, und der städtischen Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagerin. Christine Gerardin rückten innovative Gestaltungskonzepte in den Mittelpunkt, die Antworten auf den Klimawandel geben und zugleich Fragen von Gleichstellung und Pädagogik aufgreifen.
Grün statt Grau in der Straßburger Grundschule Canardière: Wo früher eine versiegelte Fläche dominierte, gibt es jetzt Bäume, Sträucher und Möglichkeiten zum Draußenlernen.

Mitteilung vom 15. Februar 2026

Wohnhausbrand

In der Leutesheimer Rheinwaldstraße ist am Sonntagnachmittag aus noch unbekannten Gründen (15. Februar) ein Brand ausgebrochen: Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Zimmer im Erdgeschoss des Wohnhauses bereits im Vollbrand. Der einzige anwesende Hausbewohner hatte sich schon ins Freie begeben, wurde aber mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Aus noch unbekannten Gründen ist in einem Zimmer im Erdgeschoss dieses Hauses in der Rheinwaldstraße in Leutesheim am Sonntagnachmittag ein Brand ausgebrochen. 

Mitteilung vom 13. Februar 2026

KI-Einstiegsschulung

Was haben ein Chihuahua und ein Muffin gemeinsam? Für die meisten Menschen lautet die Antwort eindeutig: nichts. Dass eine Künstliche Intelligenz hier durchaus ins Straucheln kommen kann, zeigte Mediatheksleiterin Sonja Kuhlmann bei einer KI-Einstiegsschulung im Erdgeschoss der Mediathek. Rund 45 Interessierte waren gekommen, um sich über Entstehung, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von KI zu informieren, zentrale Werkzeuge kennenzulernen und über ethische sowie rechtliche Fragen zu diskutieren.
Mit Beispielen wie „Chihuahua oder Muffin?“ zeigte Sonja Kuhlmann, wie KI lernt und wo ihre Grenzen liegen.

Mitteilung vom 12. Februar 2026

Schlüsselübergabe

Die Macht der Stadtoberen ist dahin. Oberbürgermeister Wolfram Britz gelang es erneut nicht, den Rathausschlüssel zu verteidigen. Am Schmutzigen Donnerstag (12. Februar) musste er sich geschlagen geben und die Herrschaft bis einschließlich Fastnachtsdienstag an die Narren übergeben. Rund 260 Kinder aus Kitas und Grundschulen der Kernstadt verfolgten, wie die Schlammhexen den OB trotz energischer Gegenwehr in die Stadthalle verschleppten.
Es hilft nichts: Auch in diesem Jahr muss Oberbürgermeister den Rathausschlüssel wieder an die Narren abgegeben.

Mitteilung vom 10. Februar 2026

Neuer Glockenklang

Die Messingglocke in der Friedhofskapelle auf dem Kernstadt-Friedhof hat ihren letzten Glockenschlag getan. Stattdessen schallt das Geläut seit Jahresbeginn aus zwei Lautsprechern über die Grabstätte. Die technische Umrüstung bringt dabei gleich mehrere Vorteile mit sich.
Im Glockenturm sorgen inzwischen zwei Lautsprecher für das Glockengeläut.

Mitteilung vom 09. Februar 2026

Fastnacht in der Kernstadt

Ein Narrentross mit rund 3500 Hästrägerinnen und Hästrägern zog allein am Sonntag bei kaltem aber immerhin trockenem Wetter durch die Hauptstraße. Zuvor wurde es beim Kinder- und Nachtumzug am Samstag laut und närrisch. Abseits der Umzugsstrecken blieb es hingegen ruhig. Sowohl die Polizei als auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) ziehen eine sehr positive Bilanz der Großveranstaltung: Besondere Vorkommnisse blieben aus. Dass das närrische Wochenende mit mit insgesamt mehr als 85 000 Besucherinnen und Besuchern "eine runde Sache war", wie KOD-Leiter Patrick Storck lobt, sei auch der guten Organisation durch den FKF und den städtischen Betriebshof zu verdanken.
Ein Narrentross mit rund 3500 Hästrägerinnen und Hästrägern zog am Fastnachtssonntag durch die Hauptstraße bis zum Marktplatz.

Mitteilung vom 06. Februar 2026

Diskussion um Innenstadt

„Wir sind Kehl.“ Mit einem deutlichen Bekenntnis zu ihrer Heimatstadt haben Vertreterinnen und Vertreter aus Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungsgewerbe und Handwerk beim Einzelhandelsdialog der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing-GmbH am Montagabend (2. Februar) für eine engere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, dem Stadtmarketing sowie dem Gemeinderat geworben.
Die Fußgängerzone an einem Donnerstagmittag.
Wie lassen sich der Strukturwandel im Einzelhandel abbremsen und Attraktivität der Innenstadt steigern? Das war die zentrale Frage beim Einzelhandelsdialog.

Mitteilung vom 05. Februar 2026

Grundschule Sundheim

„Heute weihen wir unsere neuen Toiletten ein“, ruft Anja Weinacker, Leiterin der Grundschule Sundheim, am Montag (2. Februar) ins Mikrofon der mobilen Lautsprecheranlage, mit der sie auf den Treppen im Pausenhof steht. Schülerinnen und Schüler sämtlicher Klassenstufen brechen daraufhin in Jubel aus. Für sie geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
Monika Jauch und Anja Weinacker stehen nebeneinander. Anja Weinacker spricht in ein Mikrofon.
Verkünden die frohe Kunde: Monika Jauch (Stadt Kehl) und Anja Weinacker, Leiterin der Grundschule Sundheim, bei der Übergabe der Sanitärräume.

Mitteilung vom 04. Februar 2026

Fernwärmenetz

Das Fernwärmenetz in Kehl soll in den kommenden vier bis sechs Jahren beträchtlich wachsen. Der Wärmeverbund der Stadt Kehl plant eine Netzerweiterung von 5,15 Kilometern. Zusätzlich soll in der Vogesenallee eine weitere Heizzentrale und im Hafen eine Übergabestation für die industrielle Abwärme der Badischen Stahlwerke errichtet werden. Diese Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Höhe von 8,5 Millionen Euro gefördert.
Das Gebäude der Heizzentrale in Neumühl mit einem großen Außenkessel.
Eine Heizzentrale, die Grundwasserwärme nutzt, gibt es bereits in Neumühl. Sie ist im Oktober 2025 in Betrieb genommen worden.

Mitteilung vom 02. Februar 2026

Beirat für Menschen mit Beeinträchtigungen

Der Beirat für Menschen mit Beeinträchtigungen hat sich in Kehl als wichtige Stimme für Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe etabliert. Seine Empfehlungen fließen regelmäßig in die Planungen der Stadtverwaltung ein. Auch in der jüngsten Sitzung standen konkrete Herausforderungen im Alltag von Menschen mit Beeinträchtigungen im Mittelpunkt, von der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs über bauliche Maßnahmen bis hin zu digitalen Barrieren bei Verwaltungsabläufen.
Vor und neben dem Bürgerservice mit Ausländerbüro in der Großherzog-Friedrich-Straße soll es barrierefreie Parkmöglichkeiten geben.

Mitteilung vom 28. Januar 2026

Nachtragshaushalt 2026

Auf schwierige Wochen und Entscheidungen, „die weh tun werden“, hat Oberbürgermeister Wolfram Britz den Gemeinderat am Mittwochabend (28. Januar) in seiner Rede zur Einbringung des Nachtragshaushalts vorbereitet. Weil die 2025 beschlossenen Gebührenerhöhungen für Kindertageseinrichtungen, für Bestattungen und fürs Parken sowie die ab dem 1. April geltende Übernachtungssteuer längst nicht ausreichen, um den Haushalt fürs laufende Jahr zu konsolidieren, muss die Stadt zudem ihre Ausgaben senken. Doch weil die Stadt vor allem Dienstleistungen erbringt, werden sich auch die Sparmaßnahmen auf die Einwohnerinnen und Einwohner auswirken.
Das Rathaus. Davor wartet die Tram auf ihre Abfahrt.
Der Nachtragshaushalt 2026 wurde in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend (28. Januar) eingebracht.

Mitteilung vom 27. Januar 2026

Baumpflege hinter dem Rathaus

Wer am Dienstag (27. Januar) hinter dem Rathaus unterwegs war, konnte es kaum übersehen: Ein Bereich auf dem Areal war abgesperrt, ein Hubwagen stand bereit und es wurde fleißig gearbeitet. Der Grund dafür waren Pflegearbeiten an den Bäumen rund um das Rathaus. Im Mittelpunkt stand dabei eine große Platane auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude. Sie muss auf die geplanten Bauarbeiten für das neue Verwaltungsgebäude vorbereitet werden, die voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen sollen. Dabei ist eines besonders wichtig: Der Baum soll erhalten bleiben.
Die Platane hinter dem Rathaus wird in mehreren Schritten auf die Bauarbeiten für das neue Verwaltungsgebäude vorbereitet.

Mitteilung vom 27. Januar 2026

Verkehrsverstöße 2025

29 203 Verkehrsverstöße hat die Stadt Kehl im vergangenen Jahr registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der registrierten Verkehrsverstöße allerdings gesunken. 2024 erfasste das städtische Verkehrswesen 31 006 Verstöße. Insgesamt nahm die Stadt im Jahr 2025 mehr als eine Million Euro ein. Dieser Betrag liegt unter dem Vorjahresniveau.
Ein Auto fährt an einer Blitzersäule vorbei.
Die Zahl der registrierten Geschwindigkeitsüberschreitungen ist 2025 (im Vergleich zum Vorjahr) zurückgegangen. 

Mitteilung vom 26. Januar 2026

Feuerwehreinsätze

Fastnacht und die Feuerwehr: Am vergangenen Wochenende kam das gleich zweimal zusammen. In Marlen musste aufgrund eines Gasalarms die Mehrzweckhalle kurzzeitig geräumt, in Kork mussten Fastnachtsgäste aus einer Zwangslage befreit werden.
Feuerwehrblaulicht bei Nacht
Wegen eines Gasalarms musste die Mehrzweckhalle in Marlen am Samstagabend kurzzeitig geräumt werden. 

Mitteilung vom 22. Januar 2026

Wirtschaftsförderung

Unternehmerforen, Afterwork-Angebote, Berufsinfotage und ein Firmenlauf – um den Wirtschaftsstandort Kehl nachhaltig zu stärken, plant die Wirtschaftsförderung Kehl für 2026 mehr Veranstaltungen und Dialogformate als im Vorjahr. Geschäftsführer Christoph Hodapp blickte im Rahmen eines Treffens des Beirats der Wirtschaftsförderung auf das vergangene Jahr zurück und stellte die geplanten Schwerpunkte vor. Oberbürgermeister Wolfram Britz betonte: „Unsere Stadt wirtschaftlich voranzubringen, muss unser gemeinsames Ziel sein.“ Der regelmäßige Dialog zwischen Stadt und Unternehmen sei dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Bei der Beiratssitzung der Wirtschaftsförderung Kehl GmbH gab Geschäftsführer Christoph Hodapp einen Rückblick auf das vergangene Jahr und stellte die Schwerpunkte für 2026 vor. 

Mitteilung vom 21. Januar 2026

Mobilitätsumfrage

Wie bewegen sich die Kehlerinnen und Kehler? Bei einer Mobilitätsumfrage im Mai wurden 6150 Haushalte dazu im Detail befragt. Das Ergebnis: In der Gesamtstadt setzen sich die Menschen seltener hinters Steuer ihres Autos als noch bei der Mobilitätsumfrage vor zehn Jahren. Dafür nutzen sie häufiger öffentliche Verkehrsmittel wie beispielsweise die Tram nach Straßburg, das Fahrrad oder gehen schlicht zu Fuß. Die Mobilitätserhebung kommt damit zu dem Schluss: In Kehl zeigt sich ein zunehmendes Umweltbewusstsein.
Der Anteil an E-Autos am Verkehrsaufkommen in Kehl ist mit 2,7 Prozent noch verhältnismäßig gering. Allerdings steigt in der Stadt das Umweltbewusstsein - zu dieser Erkenntnis kommt die Mobilitätserhebung.

Mitteilung vom 20. Januar 2026

Stadt ehrt 27 Mitarbeitende

In einer Feierstunde würdigte die Stadt am Montag (19. Januar) zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre 25- beziehungsweise 40-jährige Tätigkeit sowie 15 Beschäftigte, die in den Ruhestand verabschiedet wurden. Oberbürgermeister Wolfram Britz, der Personalratsvorsitzender Karlheinz Fimeyer und Personalchefin Vera Gaß dankten den Geehrten für ihr langjähriges Engagement zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Insgesamt 27 aktuelle und ehemalige Mitarbeitende wurden im Kulturhaus für ihr langjähriges Engagement geehrt.